Der Bundestag kann nicht so ohne Weiteres von Gas auf Wärmepumpen umgestellt werden. Die Heizsysteme seien für die heute verfügbaren Wärmepumpen-Systeme „nicht geeignet“. Es müsste wohl eine Fussboden-Heizung mit niedrigen Vorlauftemperaturen her. Doch das geht nicht mit vertretbarem Aufwand. Gibt’s jetzt eine Ausnahmeregelung?
Wo ist Christo? Die Bundestagsvoraluftemperatur ist in Not. Frank Schäffler MdB/FDP twitterte am 27. April 2023 „Nur mal so: der Bundestag heizt derzeit mit (Bio-)Öl und Gas. Dies kann lt. Bundestagsverwaltung nicht so einfach umgestellt werden. Die Heizsysteme seien „für die heute verfügbaren Wärmepumpensysteme (…) nicht geeignet.“ Die Berliner Morgenpost ergänzt „Grund: zu hohe Vorlauftemperaturen (110 ℃). Man war seinerzeit übrigens besonders stolz auf das hochkomplexe Heizlüftungssystem des Bundestages.
Nun aber ran! Der Gesetzgeber muss Vorbild sein. Das liebe Volk zu Wärmepumpen verdammen, egal ob in Neu- oder Altbauten, und dann das eigene „Hohe Haus“ weiterhin wetterschädlich erhitzen? Andersrum wird ein Schuh draus: Zuerst den Reichstag und seine 1990er Altbauten wärmepumpenmäßig auf Habeckschen Vordermann bringen und dann die Bevölkerung am funktionierenden Beispiel überzeugen! Was natürlich ein Ding der Unmöglichkeit bleiben dürfte. Ohne Fußboden-/Flächenheizung machen Wärmepumpen mit ihren niedrigen Vorlauftemperaturen keinen Sinn. Nicht mal im Bundestag, der sich seit Merkel auch als Naturgesetzgeber versteht.
1995 zauberten Jeanne-Claude und Christo. Sie verhüllten den Reichstag, umwoben ihn mit ihrem Zauber und entließen das Gebäude vier Jahre später sozusagen mit neuem Geist in ein neues Leben aus der Verhüllung und das mit moderner Heizung. Vierundzwanzig Jahre und einen Habeck später kann das Reichstagsgebäude samt ehedem moderner Heizung mit der neuen Zeit nicht mehr mithalten und ist wettertechnisch rechtsaußen gestrandet.
Das Reichstagsgebäude samt der dazugehörigen Bundestagsgebäude (was ist mit dem Transformationskanzleramt?) sind für den großen Sprung in den grünen Himmel nicht geeignet. Weder kann das Heizsystem von 110 Grad Celsius Vorlauftemperatur auf 35 Grad Celsius gestürzt werden noch dachten des Kaisers Parlamentarier beim Bau an Fußbodenheizungen. Auch die Abgeordneten der 90er Jahre hatten das nicht auf dem Schirm. Pech der vorgrünen Geburt.
Der Bundestag wird also ab 2024 Buße tun müssen. Fünfzigtausend Euro sollen dann für nichtvollzogene Umstellung auf Wärmepumpen fällig sein.
Ist der Bußbetrag einmalig oder jährlich fällig und wird die jeweilige Objektgröße herangezogen? Wenn der Normalbürger für seine Nichtumrüstung fünfzigtausend Euronen berappen soll, müsste dann nicht der Bundestag für das Vergehen hundert- oder tausendfach löhnen und das jedes Jahr? Fragen über Fragen.
Dem Bundestag wird wohl nichts anderes übrigbleiben. Er muss Christo (1935 bis 2020) wiederauferstehen lassen und nach Berlin rufen! Nur Christo vermag den Reichstag und die Bundestagsgebäude mythisch zu verhüllen und diese energetisch transformiert und gegendert wieder zu entblättern.
Beitragsbild: Pixabay

Ick hab’s. Ick meene, de neue Übaschrift uff’n Reichstag: „DER DEUTSCHEN WOLKE“. Und kleen drunta: „Det schad’t meene‚ Partei jarnüscht, det mir de Füße frier’n, wozu kooft se mir keene Wärmepumpe!?„
… nun ja, wenn die Heizung keinen Totalschaden erleidet, „darf“ sie ja 30 Jahre betrieben werden – also noch rd. 6 Jahre. Dann ist aber zwischenzeitlich ein anderer Bundestag gewählt und der muss sich um den Sch**** kümmern … Problem erst mal gelöst! Und wer weiss, ob das die Grünen „wer hat´s erfunden?“ in Verantwortung noch tangiert …
Oder das/die Gebäude einem fitten 80jährigen (möglichst nicht x-mal C-geimpft!) übertragen ..
Man muss einen Witz nicht verstehen, um über ihn zu lachen. Bushido macht Praktikum im Bundestag.
Heureka ich habs. Anstatt der Abgeordneten könnte man einfach Rindviecher nehmen welche das ganze nur durch ihre Anwesenheit warm halten. Erwünschter Nebeneffekt: sie wären dann stets vollzählig versammelt. Zusätzlich könnten diese noch zur Stromerzeugung benutzt werden, siehe Megabatterie welche uns Herr Haferburg doch gestern erst erklärte. Dazu brauchte es nur ein paar Treiber welche die Rindviecher über die gewendelte Ebene die Kuppel hochjagen wo diese dann in einem Großraumfahrstuhl die Fahrt nach unten antreten und dabei sogar noch Strom erzeugt werden könnte. So nun muss ich leider schließen, mein Betreuer kommt.
Sehr geehrter Herr Weisgerber,
vielleicht haben sie übersehen, dass für öffentliche Gebäude bzw. Behördengebäuden, auch Bundeswehr, Ausnahmeregelungen im GEG vorgesehen sind.
Manche sind eben gleicher.
Bleibt nur zu hoffen, dass die Bevölkerung das nicht so hinnehmen wird.
Wenn Märchenbuchautoren und seine Leser an physikalischen Grundgesetzen scheitern, was voraussehbar war, kann man sich doch nur noch den Bauch halten vor Lachen. Vielleicht fragen sie mal bei der „Energieökonomin“ Kempfert nach, wie man dafür quasi im Ersatz gegebenenfalls Speicher , die wir noch und nöcher haben, einsetzen könnte, vielleicht weiß aber auch Phsikgenie Schnatterinchen , wie man mit Kühlhaushühnchen, die man nicht mehr so weit runterkühlt , die paar Grad zusätzlich in den Vorlauf bringt, damit am Heizkörper oder Wärmetauscher trotzdem die benötigte Temperatur ankommt, auch wenn diese die ausgezeichnete Wärmepumpe mit ihrem Superwirkungsgrad gerade eben doch nicht schafft ? Das sind doch Fragen , die man auf anderem Gebiet , doch genauso dem „Gesundheitsökonomen“ Klabauterbach stellen könnte. Diese Fachökonomen sind eben doch keine Ökonomen und vom Fach sind sie ebenfalls nicht. Es sind nicht einmal „Fachidioten“ , pardon, aber bei meiner Bezeichnung Covidiot , nehme ich mir die Charakterisierung Fachidiot einfach mal heraus , denn : wie Du mir – so ich Dir! Aber wie gesagt, es sind ja gar keine „Fach“-Idioten, denn vom Fach verstehen sie gar nichts ! Und von denen lassen wir uns an der Nase herumführen ? Wieso eigentlich ? Nie hätte ich gedacht , daß ich mal ein FJS-Fan sein würde, aber seine Rede auf einem CDU-Parteitag war mehr als Visionär: … auf dem Narrenschiff UTOPIA …
Diese Woche war der Heizungsfachmann im Haus meiner Mutter. Er sieht keine Möglichkeit das Haus von 1963 mit Wärmepumpe auszustatten. Also Abriss ?
Dieses Jahr noch eine neue Ölheizung für 12 00 bis 15 000 Euro ? Oder nächstes Jahr für ab 25 000 oder waren es 40 000 Euro, Hybrid System und jede Menge Plastik an den Wänden für ab 70 000 Euro, plus Dach für 40 000 Euro und Fenster für 15 000 Euro ? Obendrauf noch eine Solaranlage wenn im Winter die Sonne scheint für 30 000 Euro. Und für Nachts die Batteriespeicher, denn da scheint die Sonne nicht, für 30 000 Euro, oder was kostet sowas ? Wer soll das bezahlen, eine Rentnerin mit ca. 1250 Euro inclusive Betriebsrente ? Also versaufen wir unser Oma ihr klein Häuschen………nur wer kauft das jetzt noch ?