Klaus Leciejewski, Gastautor / 23.01.2021 / 16:00 / Foto: C.Kramer / 4 / Seite ausdrucken

Währungsreform in Kuba: Erinnerung an unsere Zukunft?

Währungsreformen werden als letztes Mittel gegen Inflationen als Folgen von Wirtschaftskrisen eingesetzt. Deutschland hat zweimal derartige Währungsreformen erlebt. Die psychologischen und ökonomischen Voraussetzungen dafür werden zumeist verkannt.

Obgleich keine Zeitzeugen für die deutsche Hyperinflation nach dem Ersten Weltkrieg mehr leben, steckt diese Inflation aller Inflationen den Deutschen immer noch in den Knochen. Am 5. November 1923 wurde die „Rentenmark“ eingeführt. Unfassbare eine Billion Mark entsprachen dann einer Rentenmark. Das war jedoch nur ein Zwischenschritt, denn 1924/25 wurde die Rentenmark 1 : 1 gegen die „Reichsmark“ ausgetauscht.

Noch lebendig hingegen ist die Erinnerung an die Inflation und die Währungsreform nach dem Zweiten Weltkrieg. Am 20. Juni 1948 wurde in der Tri-Zone die D-Mark eingeführt, die zum Symbol der deutschen Wirtschaftsstabilität wurde.

Ressourcen einer Währungsreform

Jede Währungsreform, die erfolgreich sein will, erfordert Ressourcen, hat sie diese nicht, scheitert sie. Die erste Ressource ist das Vertrauen in die neue Währung, basierend auf der Hoffnung eines Wirtschaftsaufschwunges. Das traf auf 1923 zu. Bereits zwei Jahre zuvor hatte es sich gezeigt, wenngleich nur kurzfristig, dass die durch den Krieg verursachte tiefe Wirtschaftskrise überwunden werden kann, nach der Währungsreform setzte ein Aufschwung mit erheblichem Rückgang der Arbeitslosigkeit ein. 1948 war es ähnlich, wenngleich die Währungsreform letztlich auf die westlichen Alliierten zurückging, schließlich war Deutschland besetzt. Zwar wurde die D-Mark zwangsweise eingeführt, aber alsbald wurde sie in der Bevölkerung akzeptiert. Leider typisch für Deutschland: Die SPD und die Gewerkschaften waren dagegen.

Die zweite Ressource ist die Vernichtung staatlicher Verbindlichkeiten. Der Staat schafft sich seine Altschulden vom Hals und damit einen Neubeginn seiner finanziellen Beweglichkeit. Jegliche Inflation hat einen „Vorspann“ und eine Konsequenz. Der Vorspann für Deutschland waren die Kriegsfinanzierungen, die unausweichlich in eine Inflation münden mussten. Als Konsequenz folgt die rasante Ausbreitung der Tauschwirtschaft. Erst wenn diese beendet wird, kann die Marktwirtschaft/Geldwirtschaft ihre Kraft entfalten. Die Reichsmark beendete das zahlreich eingesetzte „Notgeld“ (heute beliebte Sammlerobjekte) und die D-Mark die grassierende Tauschwirtschaft.

Die dritte Ressource ist die Wirtschaftskraft selber, die in einer Inflation zurückgestaut war. 1923 war die Umstellung der deutschen Wirtschaft von der Kriegsproduktion auf Investitions- und Konsumgüter weitgehend abgeschlossen, zudem begann sich der Weltmarkt wieder für die deutsche Exportindustrie zu öffnen.

Am 3. April 1948 setzten die USA den Marshallplan in Kraft, der zwar weit weniger Einfluss auf die Wiederbelebung der deutschen Wirtschaft aufwies als weithin propagiert, aber eine wichtige Initialzündung war. Vor allem hatte sich der Kapitalstock der deutschen Wirtschaft im Krieg gegenüber dem in Frankreich und Großbritannien erheblich erneuert, damit war – groteskerweise – die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft verbessert, zudem wurde die Demontage von Industrieanlagen auf Druck der Amerikaner weitgehend eingestellt.

Die kubanischen Währungsreformen

Am 1. Januar 2021 erfolgte in Kuba eine Währungsreform. Zwei Wochen danach nahmen die USA Kuba wieder in die Liste der Terror-Staaten auf. Formell haben beide Ereignisse nichts miteinander zu tun, auch ihre Auswirkungen sind unterschiedlich. Diese Liste unterliegt keinem Absolutum, der neue US-Präsident kann Kuba wieder herausnehmen. Das steht jedoch in keinem Vergleich zur ihrer publizistischen Aufmerksamkeit. Die Währungsreform wurde ebenfalls kommentiert, aber weitaus weniger umfassend als das danach folgende Ereignis, obgleich sie sich nicht durch einen einfachen US-Entscheid verändern oder gar beeinflussen lässt und ihr weiterer Gang enorme Auswirkungen auf die kubanische Bevölkerung sowie auf zahlreiche mittel- und südamerikanische Staaten haben dürfte, insbesondere jedoch auf die USA mit ihren circa 2 bis 2,5 Millionen kubastämmigen Einwohnern.

Mit dem Ende der sowjetischen Finanzierung der kubanischen Wirtschaft ab 1990 brach die kubanische Wirtschaft zusammen, circa 50 Prozent Rückgang der Wirtschaftsleistung bedeutete für die Bevölkerung Hunger. Da bereits damals durch den zaghaften Beginn des Tourismus sowie den Überweisungen kubastämmiger Amerikaner der Dollar als Bargeld zirkulierte, verlor der einheimische Peso dramatisch gegenüber dem Dollar an Wert. Unter Androhung von Gefängnisstrafen verbot die Regierung die Benutzung des Dollars, doch als die Wirtschaft immer weiter absackte, musste sie den Dollar erneut zulassen. Zugleich griff sie zu einem wirtschaftshistorisch höchst ungewöhnlichen Trick.

Sie führte eine dritte Währung ein, den sogenannten CUC, der nur im Inland gegen den Dollar konvertibel war und dies auch nur in begrenzter Menge. Dies gelang der Regierung mit fünf Maßnahmen: Erstens die anfangs stark limitierte Ausgabe von CUC, die zudem nur in speziellen Geschäften eingesetzt werden konnten; zweitens den Aufbau einer Kette von Geschäften, in denen Gold, Schmuck und ähnliches gegen Gutscheine umgetauscht werden konnten, die nur in diesen CUC-Geschäften einlösbar waren; drittens den Aufbau des Tourismus, wodurch weitere Devisen in das Land kamen; viertens den Verkauf der profitabelsten Wirtschaftszweige zu 50 Prozent an westliche Unternehmen, wodurch ebenfalls Devisen „erwirtschaftet“ wurden; fünftens die Zulassung von drei Währungen als offizielle Zahlungsmittel: Peso, CUC und Dollar.

Die Bevölkerung gewann Vertrauen in den CUC, sodass der Dollar ab 2004 nicht mehr als offizielles Zahlungsmittel erforderlich war, sein Besitz war jedoch erlaubt. In den folgenden 15 Jahren veränderte sich so manches an diesem System, was hier jedoch übergangen werden kann, weil es für die gegenwärtige Situation weniger relevant ist.

Deutsche Berichterstattung

In den deutschen Medien beginnt die Berichterstattung über die kubanische Währungsreform mit plakativen Torheiten und endet mit dreisten Lügen. Es ist reiner Glücksfall, dazwischen sachlich zutreffende Informationen zu finden. Zumeist wird als Ursache für die Währungs-, Lohn- und Preisreform das US-Embargo angeführt. Diese Argumentation begrüßt die kubanische Regierung ausdrücklich. Sämtliche Zahlen der kubanischen Wirtschaftsentwicklung in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten, hier auf Achgut.com verschiedentlich präsentiert, belegen das Gegenteil. Als zweites wird die Pandemie angeführt („Deutsche Welle“). Wie die Verschärfung des US-Embargos trug auch der Ausbruch der Pandemie zur Verschärfung der kubanischen Wirtschaftskrise bei, aber deutsche Publizisten treffen keine Unterscheidung zwischen Ursache und Zuspitzung.

Mit der Währungs-, Lohn- und Preisreform versucht die kubanische Regierung die einheimische Wirtschaft zu beleben, aber da bisher externe Einkommensquellen eindeutig dominierten, Tourismus, Geldüberweisungen kubastämmiger Amerikaner, Verkauf medizinischer Dienstleistungen, ausländische Kredite und Investitionen, müsste die Regierung aufzeigen, um wieviel Prozent jährlich die einheimische Wirtschaft zulegen muss, um diese externen Faktoren zu übertreffen. Nicht nur in Deutschland besteht die Welt linker (und grüner!) Politiker vornehmlich aus Illusionen. Zugleich fehlen in diesen Reformen selbst minimalste Ansätze für Privatisierungen. Warum Staatsangestellte besser arbeiten sollen, wenn sie zwar beträchtliche Lohnerhöhungen erhalten, diese aber von den Preiserhöhungen übertroffen werden und zudem das gesamte System in seiner bürokratischen Struktur unverständlich bleibt, dies alles verbirgt sich in den Weiten des sozialistischen Erfassungsvermögens.

Der Kubaner benötigt Dollars

Bereits im November/Dezember 2019 mit der Eröffnung der ersten Dollarläden für elektronische Konsumgüter und Autoersatzteile stellte die kubanische Regierung den Umtausch von CUC gegen Dollar oder andere Devisen komplett ein. Damit begann die Inflationierung des CUC beziehungsweise des Peso, die sich in den ersten Wochen nach der Währungsreform weiter steigerte. Die Regierung versucht dies zu verhindern, indem sie in den Dollargeschäften nur bargeldlos verkauft. Bei zahlreichen privaten Dienstleistungen wird kein Peso mehr akzeptiert, der Dollar regiert.

Wenn die Pandemie einmal abgeflaut sein wird, der Tourismus langsam wieder zunimmt, und zudem Kubaner wieder Einkaufsreisen in die Karibik und nach Mittelamerika unternehmen können, dürfte die in Peso zum Dollar ausgedrückte Inflation rasant ansteigen. Der Kubaner benötigt Dollars, denn außerhalb der Bodegas (eine staatliche Kette mit Basislebensmitteln) kann er im Wesentlichen nur noch in den Dollarläden Konsumgüter erwerben.

Es gab niemals eine internationale Konvertibilität der kubanischen Währung nach 1960. Insofern sind Behauptungen von einer „drastischen Abwertung“ („Spiegel“) kompletter Nonsens. Eine nichtkonvertible Währung kann nicht abgewertet werden. Die jetzt von der Regierung vorgeschriebene Relation, ein Dollar zu 24 Peso, ist eine willkürliche innerkubanische Festsetzung, für den Markt ist sie belanglos. Behauptungen über Währungsrelationen von bisher einem Peso gleich einem Dollar („TAZ“) zeugen von der unergründlichen Weitsichtigkeit linker ökonomischer Kenntnisse. Andere Behauptungen wie „Quantensprung in den Kapitalismus“ („Handelsblatt“) sind Fantasiebehauptungen linker Journalisten. Es gibt keinerlei Privatisierung und keinen Markt, wie soll ohne Privatunternehmer und ohne freie Preisbildung ein Kapitalismus aussehen?

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Währungsreform?

Die Preissteigerungen betragen zwischen 25 und 1.000 (in Worten: Eintausend) Prozent, sie erfassen fast alle Wirtschaftsbereiche, von der Energie und den Nahrungsmitteln über Hygieneartikel und den Waschmitteln bis zu Theater- und Museumseintritten. Das hat zu erheblichen Unruhen unter der Bevölkerung geführt. Erstmalig mussten auch in den kubanischen Fernsehnachrichten Kubaner mit ihrer Wut über die Preissteigerungen in logisch nicht nachvollziehbaren Unterschieden und Größenordnungen vorgestellt werden. Die Regierung benutzt die öffentliche Zurschaustellung des Unmuts als ein Ventil. Zugleich erklärte sie, quasi als ein weiteres Ventil, dass sie die Entwicklung, also die der Proteste, beobachten und dann gegebenenfalls reagieren werde. Damit gesteht sie ein, von Anfang an die Grenzen der Belastbarkeit der Bevölkerung testen zu wollen. Nur am Rande: Das widerlegt alle Schalmaienklänge der deutschen Medien über den Sinn dieser Reformen.

Das Sortiment der Dollarläden entspricht dem der früheren CUC-Läden, wenngleich in ihnen nur noch die Hälfte des früheren Sortiments vorhanden ist, ebenso sind die Regale nur noch zur Hälfte gefüllt. Die Kubaner können also die Produkte, die sie bis vor einem Jahr noch für ihre nationale Währung erhalten konnten, jetzt nur noch mit der Währung des imperialistischen Erzfeindes bezahlen, aber wohlgemerkt, die sie im Inland selber nicht erwerben können!

Die Regierung hat nicht die staatlich festgesetzten Aufkaufpreise für Gemüse und Obst sowie für Schweinefleisch erhöht, obwohl die Bauern ebenso von allen anderen Preiserhöhungen betroffen sind. Auch auf den sogenannten Bauernmärkten, der hauptsächliche Handelsplatz für Agrarprodukte, sollen die Preise stabil blieben. Das hat zu einem weitgehenden Lieferstopp der immer noch zumeist staatlich organisierten (!) Bauern geführt. Seit Wochen sind selbst das einheimisch produzierte Gemüse und Obst Mangelware, das Schweinefleisch ist verschwunden. Unbekannt ist, wohin die Schweine verschwunden sind und wer jetzt die kubanischen Bananen, Süßkartoffeln oder das Maniok verspeist.

Der Leser mag selber beurteilen, inwieweit die Ressource „Vertrauen“ in Kuba existent ist.

Niemand geht mehr bankrott

Die Ressource Schuldenstreichung kann die kubanische Regierung nicht benutzen, sie besitzt keine Verbindlichkeiten gegenüber kubanischen Bürgern. Wohl hat sie Verbindlichkeiten gegenüber anderen Staaten und gegenüber westlichen Unternehmen, die jedoch nicht inflationär sind. Die deutsche Außenhandelskammer schreibt höflich, dass die Aussichten für eine Begleichung der Außenstände westlicher Unternehmen „nicht rosig“ sind.

Die Größe dieser Verbindlichkeiten ist nur teilweise bekannt. Die Regierung stellte ihre Bedienung bereits Ende 2019 ein. Der traditionelle Begriff dafür wird in der deutschen Publizistik nicht mehr gebraucht, demnach sollen nur in der Vergangenheit Staaten bankrott gegangen sein. Heute wird umgeschuldet, gestundet oder ein Moratorium erlassen. Klingt alles doch viel moderner, bei weitem nicht nur für Kuba! Ist das noch Finanzakrobatik oder gegenüber dem deutschen Steuerzahler schon Betrug?

Nach 1990 ist auch der Kapitalstock, der von den sozialistischen Staaten in Kuba aufgebaut worden war, weitgehend vernichtet worden. Kuba produziert nur noch wenige Konsumgüter und kaum noch Investitionsgüter. Auch die in den zurückliegenden fünfzehn Jahren importierten westlichen oder chinesischen Geräte und Maschinen sind trotz des fürsorglichen Umgangs der kubanischen Staatsarbeiter – wie in allen früheren sozialistischen Staaten – ein klitzekleinwenig in die Jahre gekommen.

Nestlé auf Kuba

Der Export Kubas ist in den letzten Jahren stetig zurückgegangen, 2019 lag er nur noch bei circa 2 Milliarden Euro. Die Regierung könnte versuchen, ihre 50-prozentigen Anteile an dem gemeinsam mit westlichen Unternehmen Gehaltenen zu verkaufen, aber welches Unternehmen will heute noch einen ordentlichen Preis für Zigarren, Rum oder Nickel bezahlen? Ihre Hotelketten (zum Beispiel mit der spanischen Melía-Gruppe) würden gar nicht gehen. Es sind keine ökonomischen Ressourcen für eine erfolgreiche Währungsreform vorhanden.

Allerdings ergäbe sich theoretisch noch die Möglichkeit der Krediterlangung von internationalen Organisationen, wie beispielsweise der Weltbank oder der südamerikanischen Entwicklungsbank. Dafür müsste das US-Embargo aufgehoben werden, was zwar zu wünschen wäre, wofür Kuba jedoch in gewisser Hinsicht in Vorleistung treten müsste, andernfalls würde auch ein Joe Biden dies nicht durch den Kongress bekommen. Bei privatwirtschaftlichen Krediten wären eigentumsrechtliche Veränderungen erforderlich.

Welches Unternehmen kann es sich gegenüber seinen Eigentümern erlauben, Kredite zu vergeben oder Investitionen vorzunehmen, ohne Zugriff auf sein Eigentum oder seine Gewinne? Allein Nestlé hat in Kuba Außenstände von weit über 100 Millionen. Ob der Vorstand von Nestlé das seinen Aktionären erläutern kann? Oder sind das für den weltweit größten Nahrungsmittelkonzern die berüchtigten „peanuts“ des Herrn Kopper von der Deutschen Bank?

Merkel hat keinen Plan

Würde heute ein einflussreicher deutscher Politiker gefragt werden, ob Deutschland erneut vor einer Währungsreform stehen würde, wäre er empört. Deutschland ist die größte und zugleich einer der stabilsten Volkswirtschaften in Europa. Bisher hat es seine Staatsschulden problemlos bedient und neue aufnehmen können. Dabei wird vergessen, dass dies ein Resultat der Merkelschen Finanzpolitik ist, nämlich die Europäische Zentralbank zu einer Null-Zins-Politik zu veranlassen. Ohne Null-Zinsen hätte es in den zurückliegenden Jahren keinen ausgeglichenen Staatshalshalt gegeben.

Inzwischen jedoch ist die deutsche Verschuldung in Regionen (circa 2,5 Billionen Euro) gestiegen, die für den „Otto-Normalverbraucher“ jenseits seines Erfassungsvermögens liegen. Es begann mit der sogenannten Eurorettung (Griechenland), setzte sich über die Energiewende und die Flüchtlingskrise bis zur Corona-Pandemie fort. Merkel hatte niemals für diese Krisen einen Plan B, ein solcher würde auch nicht einhergehen mit ihrer Behauptung, ihre Politik sei alternativlos.

Bis zur Pandemie wurde die dafür erforderliche Kreditaufnahme in sogenannte „Schattenhaushalten“ gepackt, sodass der Staatshaushalt sauber blieb. Die Europäische Zentralbank finanzierte, wie sie selber stolz erklärte, grenzenlos die Wirtschaftspolitik in den EU-Staaten, für die zuerst ein Kommissionspräsident aus einem der kleinsten EU-Staaten sich als der geeignete Partner erwies, gefolgt von einer gescheiterten deutschen Verteidigungsministerin. Merkel und ihre Komplizen haben keinen Plan vorgelegt, wie sie diesen Schuldenberg zurückführen wollen.

Die Abschaffung des Euro ist nicht aus der Welt, schließlich waren es die Mark, die Reichsmark und die D-Mark auch nicht. Das Nachdenken über eine weitere deutsche Währungsreform ist keine Spekulation mehr.

 

Von Klaus Leciejewski ist im Dezember 2020 erschienen: „Kuba – Der Zusammenbruch, Wie eine Insel seine Zukunft verspielt“, Königshausen und Neumann, 400 Seiten, 34,80 Euro, hier bestellbar.

Foto: C.Kramer

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Leserpost

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Rolf Lindner / 23.01.2021

Natürlich hat Merkel einen Plan: “Bau auf, bau auf, bau auf, bau auf, Freie Deutsche Jugend, bau auf! Für eine bess´re Zukunft richten wir die Heimat auf!” Die wissen nur noch nicht, was auf sie zukommt.

Karlheinz Patek / 23.01.2021

Wohin die kubanischen Schweine verschwunden sind? In die kubanischen Mägen. Die Leute wissen dass sie vom Staat verschaukelt werden und rächen sich wo sie nur können. Das betrifft nicht nur die armen Schweine. Ich kannte die Leiterin eines grossen Kaufhauses in Havanna. Dort verschwinden ganze Abteilungen an Waren. Kommt der (angekündigte) staatliche Kontrolleur wird die Ware rechtzeitig, leihweise, von anderen Kaufhäusern organisiert und geht dann wieder zurück. So kontrolliert der arme Mensch immer das Gleiche, und inwieweit er evtl. selber darin verwickelt ist kann nur vermutet werden. Jeder, der nur irgendwie die Möglichkeit hat den Staat zu bescheissen, nutzt das mit aller Fantasie.

Stefan Riedel / 23.01.2021

Fidel läßt schön fideln. Diesmal der richtige Kapitalismus ( äh, ich verwechsle jetzt etwas?).

von Kullmann / 23.01.2021

Viele verkappte Kommunisten der “Deutschen Welle” wissen sicher, wie enteignet wird. Währungsreform ist ein schöner Begriff, wie “Wiederaufbauhilfe” vor der Währungsreform.

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