Die italienische Ministerpräsidentin galt vielen deutschen Politikern und Medienschaffenden schon vor ihrem Wahlsieg als mindestens „umstritten“. Doch ausgrenzen lässt sie sich nicht. Im Gegenteil. Sie hat es geschafft, zu einer der einflussreichsten Politikerinnen Europas zu werden.
Gerd Buurmann spricht in dieser Folge von Indubio mit der Autorin Regula Stämpfli und dem Schriftsteller Giuseppe Gracia über eine der einflussreichsten Politikerinnen Europas: Giorgia Meloni.
Als Ministerpräsidentin Italiens steht Giorgia Meloni im Fokus, nicht nur wegen ihrer klaren konservativen Werte, sondern auch aufgrund ihrer Außenseiterrolle im europäischen Machtgefüge. Viele Missverständnisse und Klischees ranken sich um sie.
Ihre politische Jugend im postfaschistischen Milieu des Movimento Sociale Italiano wird in den Medien häufig betont, doch wie sehr trifft dieses Etikett heute noch zu? Was hat es mit ihrer ablehnenden Haltung gegenüber supranationalen Institutionen auf sich, und warum stößt ihre Betonung nationaler Identität gerade in Deutschland auf so viel Skepsis?
Meloni beschreibt sich selbst als Frau, Mutter, Christin und Italienerin – nicht als Opfer, sondern als Gestalterin. Sie stellt sich offen gegen linke Kulturhegemonien, spricht sich gegen Genderpolitik, Leihmutterschaft und Spätabtreibungen aus und fordert eine Rückbesinnung auf europäische Werte mit christlicher Prägung. Was sagt ihr Aufstieg über den Wandel konservativer Politik in Europa aus?
Beitragsbild: Governo Italiano - www.governo.it, for the license see here, CC BY 3.0 it, via Wikimedia Commons

Giorgia Meloni macht einen ganz wunderbaren Job. Das klappt einfach. Da soll mir noch einer sagen, Frauen könnten das nicht. Sie können es. Und oftmals sogar besser als die Männer. Und zwar auch auf der rechten Seite. Mille Grazie per tutto, Signora Meloni! :-)
Was genau hat sich in Lampedusa, oder auch in Prato seit ihrem Amtsantritt geändert? Nichts! Dafür gibts jetzt ein Dieselverbot für Euro 5 und niedriger. Und das wo halb Italien Diesel fährt.
Frau Stämpfli sehe ich öfters auf Servus TV, wahrlich eine Powerfrau..
Recht hat sie! Als ob Italien eine Bereicherung durch Barbaren nötig hätte!