Fast 80 Prozent der Deutschen trauen sich bei bestimmten Themen nicht mehr, ihre Meinung offen zu sagen. Sie haben Angst, aufgrund ihrer Meinung aus ihrem Job gemobbt, von Veranstaltungen ausgeladen oder sogar körperlich angegriffen zu werden. Ist diese Angst berechtigt?
Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2020 würden 57,1 Prozent der ARD-Volontäre die Grünen wählen, 23,4 Prozent die Linkspartei und 11,7 Prozent der SPD. Union und FDP kommen laut dieser Umfrage nur auf klägliche 4,3 Prozent zusammen. Dass in einem solchen Klima der Meinungskonformität die strafende Cancel-Hand bei einigen Leuten ganz locker sitzt, darf angenommen werden.
Darüber spreche ich am Sonntag mit Kolja Zydatiss. Er ist Autor des im Solibro-Verlag erschienen Sachbuchs „Cancel Culture – Demokratie in Gefahr“.
Ebenfalls zu Gast sind die Historikerin Simone Schermann, die darüber berichtet, wie schnell man als Jude gecancelt werden kann, wenn man es wagt, nicht so zu gedenken, wie es die links-grüne Leid-Erinnerungskultur verlangt, und der Journalist Felix Perrefort, der an der Universität Mainz eigentlich einen Vortrag mit dem Titel „Islamisierung und antirassistisches Appeasement“ halten wollte, dort aber erfahren musste, dass er ein Feind der „Indianer“ sei. Klingt komisch, war aber so.
Wie es zu diesem Missverständnis kommen konnte, erfahren Sie am Sonntag auf „Indubio“, wenn es heißt: „Willkommen im Cancel-Culture-Club!“
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