Da ist drittens die zunehmende religiöse Intoleranz. Von den einst anderthalb Millionen Christen im Irak haben mehr als zwei Drittel das Land verlassen, die meisten in Richtung Syrien. An eine Rückkehr denkt keiner. Viele Christen im Libanon sitzen ebenfalls auf gepackten Koffern. Auch für die Kopten in Ägypten werden die Aussichten immer düsterer. Und sollte die Arabellion auf die Golfstaaten übergreifen, wo rund drei Millionen Katholiken und eine Million Christen anderer Denominationen leben, droht ein vergleichbarer Exodus. http://www.tagesspiegel.de/meinung/postrevolutionaere-frustration/5880046.html