
Der erhebliche Russland- und Ukraine Kenner Big Serge analysiert die durchgestochenen US-Geheimpapiere über die militärische Lage in der Ukraine - - : googlen: Russo-Ukrainian War: Leak Biopsy - Big Serge Thought - - auch bei mir auf Twitter verlinkt. Die Ukraine hat demnach von 800 Panzern fünfzig einsatzfähige Fahrzeuge übrig. Munitionsmangel in allen Waffengattungen. Gravierende Rekrutierungsprobleme - - - und die NATO ist mit Soldaten in der Ukraine, kann aber an der militärischen Mangellage in der Ukraine nichts entscheidendes ändern - laut Pentagon!
Eine sehr gute Analyse, insbesondere der Hinweis auf den fundamentalen Attributionsfehler. Es gibt allerdings nicht “den Westen” oder eine “westliche Wertegemeinschaft”. Die Rüstungsindustrie hat am Afganistankrieg sehr gut verdient - auch wenn er verloren wurde. Gleiches gilt für die amerikanischen Drogenhändler, die Opium aus Afghanistan importiert und in den USA vertrieben haben. Jetzt müssen die amerikanischen Drogenbosse auf den Import von Fentanyl aus Mexico umstellen. Es kommt also auf die Interessenlage an, ob ein verlorener Afganistankrieg gut oder schlecht ist. Auch der Krieg in der Ukraine ist in vielfacher Sicht ein Erfolg, selbst unabhängig davon, wer den Krieg letztlich gewinnt. Veraltete Waffenbestände können verbraucht und durch moderne Waffensysteme ersetzt werden. Es ist bisher kein amerikanischer Soldat gestorben, sondern “nur” hunderttausende Slaven auf russischer und ukrainischer Seite. Teures amerikanisches Frackinggas kann jetzt in Europa verkauft werden. Die USA können erfolgreich europäische Unternehmen zur Verlagerung von Produktion in die USA bringen. Aufgrund der hohen Zuwanderung nach Deutschland rechnet Scholz mit einem Zuwachs der Bevölkerung auf 90 Millionen Einwohnern. Selbst Schrottimmobilien lassen sich jetzt wieder gut vermieten. Verlierer sind nicht die Regierenden oder Journalisten sondern der kleine Mann, der unter Inflation leidet. Eine Chance auf Reallohnsteigerung dürfte für viele Jahre nicht mehr bestehen.
@Xaver Huber : “Nach der Beendigung der Rezeption des Artikels und der Nähe seines Autors ...” Hubermeier, was ist denn das für eine geschwollene Sülze? Grüßen’s den Meierhuber von mir! Lange nichts mehr von Euch beiden gehört. Gehen die Geschäfte noch? Ich habe mich zur Ruhe gesetzt. Is eh Asche, ois. Die Krim wird nimmermehr deutsch. Und Polen ist verloren. Zefix.
Na ja, ich meine: Learning by doing! Das hat im Weltkrieg auch funktioniert. Es muss allerdings wirklich um etwas gehen, nicht nur ums Prestige. Was unsere Kriegsminister und Kriegsministerinnen seit 2001 taten, war Posen! Was bei Amerikanern oder Chinesen noch mächtig wirkt und Eindruck macht, ist bei der Bundeswehr eher peinlich. Und nun besteht die Gefahr, dass das militärische Posing zur Gewohnheit geworden ist und unsere Entscheider sehenden Auges in den Ernstfall hinein galoppieren. Das hat meiner Ansicht nach viel damit zu tun, dass die Generation der Spätheimkehrer und des “Nie wieder!” nun in der Urne ist. Ich würde die Explosion der ein oder anderen kleineren Atombombe für ein geeignetes Instrument der Erleuchtung halten. So im nicht übermäßig dicht besiedelten Raum in der Mitte Europas. Da wird im rachedürstenden Amerika eine Diskussion losgehen, ob das den ultimativen Gegenschlag rechtfertigt oder ob man einen Grad von Verhältnismäßigkeit suchen soll. Die Verhältnismäßigkeit müssen die Russen nicht fürchten. Jede Premiere erfordert Entschlusskraft und Mut. Der Macron weiß, warum er in China war und nicht vorher die Genossen hier befragt hat. Der würde auch nicht erlauben, dass Kernwaffen, die vom Atlantik nach Deutschland unterwegs sind, über Frankreich abgeschossen werden. Aber vielleicht regelt es auch das Wetter, indem es unser Problem Nr. 1 beseitigt. In den letzten Tagen sind schwere Regentiefs über Europa gezogen, auch Süd-Frankreich ist dabei mit Wasser gesegnet worden. Der größte Teil Spaniens blieb dagegen trocken. Halb Spanien könnte demnächst unbewohnbar werden. Wo sollen die hin? Learning by doing?
Demokratie in einen Staat reinbomben, das hat nur ein Mal geklappt. Das kam aber auch, weil Deutschland eine demokratische Tradition hatte und vorher nie von Terroristen und Demagogen regiert worden war. Scholl-Latour hatte oft und oft vor Regime-Stürzen in den muslimischen Ländern gewarnt und der Erwartung, daß da Demokratie nach westlichem Vorbild entstehen würde. Das würde eine Demokratie nach islamischem Verständnis. Der Krieg in Afghanistan war ohnehin an den Haaren herbei gezaubert. Die Terroristen kamen aus Hamburg. Von Hamburg ist der Anschlag gesteuert worden. Die Amerikaner hätten Hamburg bombardieren müssen und das Schröder-Regime beseitigen, um in Deutschland Demokratie einzuführen. / Obwohl ich nicht dem westlichen-medialen Narrativ anhänge, ein offenes Wort zur Kriegführung: mir scheint, der Krieg wird von der Bundesregrierung nus als Begleitscheinung wahrgenommen? Weil man gerade mit anderen Dingen beschäftigt ist wie Genderismus, Baustellen planen und Wärmepumpendikatur. Wer so Krieg führt, als ginge ihn das eigentlich nichts an, als sei der eine Behördenangelegenheit und könne mit ein paar Memos erledigt werden, der verliert.
Man hat aus der Gechichte nix gelernt und man wird weiterhin nix lernen, die gleichen Fehler wieder machen !
Und man hat gesehen, dass die Bestechung der Führung in Afghanistan nichts gebracht hat. Macht man diesen Fehler jetzt in der Ukraine erneut? Weiß irgendjemand, wo die gelieferten Milliarden in Wirklichkeit landen?
In Afghanistan ging es um Drogen, in der Ukraine geht es um Korn. Die Ukrainer verbluten an der Ostfront, währendessen wird ihnen das Land unter dem Arsch weggeklaut, natürlich zugunsten westlicher Aggro-Konzerne. Die ukrainische Landbevölkerung stört dabei bloß, also wird sie vertrieben oder beseitigt.
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