
Lernen? Der Westen? Aus Afghanistan…der war gut. Zu viele, au h heute noch Steuergeld verschwendende Polit-Flitzpiepen, haben zu deutliche Aussagen zu diesem Thema getätigt - so wie das Evergreen “Deutschlands Sicherheit, wird auch am Hindukusch verteidigt” für diese Leute gibt es kein “Fail” und damit auch kein Eingeständnis und in letzter Instanz, auch keinen Lerneffekt. Die geopferten Soldatenleben waren nicht die eigenen Kinder dieser hohen Damen und Herren, ebensowenig stammte dass dort verbrannte Geld von ihren Privatkonten. Was juckt den modernen Politiker von heute, sein Epic Fail von gestern, wenn das Wort Konsequenz nicht vorkommt? Genau… Und seit dem Spaß mit dem hohen C, steht im Raum “das die Menschen sich auch Atommüll spritzen ließen, so es von den richtigen Beworben würde” abgesehen davon, dass mir entfallen ist, wer Post-Merkelanien um diesen Satz bereichert hat, so lässt zumindest die Identifikation eines Lauterbach als für diesen Job “richtig” sehr tief auf die mentale Verfasstheit der Deutschen blicken…es ist ja beileibe nicht dass erste mal dass man, wirre Parolen plappernd, einem soziophatischen Homunkulus in den Abgrund folgt… Kommen wir also zur Ukraine…zuallererst ein Stellvertreterkrieg der Amis, an dem die Amis zuforderst verdienen, so lange das War-Game läuft und so lange der vertrottelte Deutsche noch Geld hat, um das man ihn bringen kann, nimmt man auch das mit. Und um ganz sicher zu gehen das auch keiner den faulen Zauber beendet bevor die Amis ihre Kassen gefüllt haben, nähert man beständig die Angst, Russland,könnte “Appetit” (wie drollig) auf mehr bekommen…also Appetit, auf einen Atomkrieg, um es kurz zu machen- als ich dass letzte mal nachgesehen habe, kommt nach der Ukraine, nur noch Nato-Land…so Blöd, ist Putin wohl kaum, außer in westlicher Propaganda.
Das Versagen der USA und Deutschland war vorhersehbar. Ich erinnere mich an den Ausspruch von Peter Scholl-Latour in einem TV-Interview: “Hände weg von Afghanistan”. Wieso sollte es ausgerechnet ein Versagerland wie Deutschland schaffen, den Analphabeten am anderen Ende der Welt Demokratie bei zu bringen, wenn es im eigenen Land nicht mal ordentlich praktiziert wird. Von den USA ganz zu schweigen. Auch die Rückkehr der Taliban war vorhersehbar. Bei mir knallen immer die Sektkorken -schon aus lauter Bosheit- wenn die Versager erkennbar werden, wie in Afghanistan und bei der hochintelligent ausgeführten “Energiewende” in Deutschland. Der Trampel aus der Uckermark steht inzwischen ja genauso blank da, wie Habek, Baerbock und der Rest des links-grün-roten Politabschaums.
Nun ja, die Medien des Wertewestens sind mit Vorsicht zu genießen. Was nicht passt, wird weg gelassen - was passt, wird übertrieben dargestellt. Corona und Klimakirche sind die Gamechanger vieler Staatsgläubigen. Über den Terroranschlag gegen Nordstream vielberedetes Schweigen von Scholz und Staatsfunk - das spricht Bände. Nichts geschehen, gehen Sie weiter! Allein schon das macht Gewissheit. Die Einen ziehen ihre Truppen ab, entlassen die Deutschen in die Freiheit, liefern zuverlässig und preiswert Energie und Rohstoffe. Die Anderen bauen ihren deutschen Stützpunkt aus, von dem sie fremde Länder angreifen, sabotieren Handel und Energieversorgung Deutschlands & EU, richten Milliardenschaden an. Die intelligente Hälfte der Deutschen, besonders im Osten, hat längst begriffen, wer Freund, wer Feind. Die andere Hälfte leidet am Stockholmsyndrom.
Sehr geehrter Herr Luhmann, an dieses Narrativ habe auch ich auch nie geglaubt. Meine Auffassung war immer die: Die Unterstützung, die die Taliban den Attentätern von 9/11 gewährt hatten, hatte einen harten Gegenschlag zur Vergeltung und zur Schwächung, wenn möglich Entmachtung der Taliban erfordert. Da die Strategen, die die Vergeltung als erforderlich ansahen, es nicht für machbar hielten, der Öffentlichkeit einen Vergeltungskrieg abzuverlangen, wurde die Geschichte vom Nation Building für die öffentliche Kommunikation erfunden. So habe ich es damals gesehen und so sehe ich es heute. Man hat eine mögliche Ablehnung des Krieges durch Zugeständnisse an eine oberflächlich moralisierte, im Kern gegenüber der strategischen Lage aber gleichgültige Öffentlichkeit erkauft. Ich frage mich heute, inwieweit diese sich dann immer stärker entwickelnde Geschichte „Wir kämpfen für Mädchenschulen“ heute ihren Beitrag leistet, dass Wokisten, Grüne und andere Extremisten so viel Begeisterung für Krieg zeigen. Die Kommunikation zum Afghanistankrieg hat das Lager von Kriegsbefürwortern weit in die linke Szene hinein erweitert.
Als die UdSSR 1989 aus Afghanistan abzog, hinterließ sie mit dem Nadschibullah-Regime eine funktionierende, säkuläre Regierung, die sich um Bildung und Gleichberechtigung bemühte und sogar eine relativ fähige Armee hatte. Selbst nach den Zusammenbruch der UdSSR konnte sich Nadschibullah noch drei Jahre halten und wird heute vielfach als letzter starker afghanischer Präsident gesehen, dem wirklich afghanische Interessen am Herzen lagen. EU/NATO blieben statt der sowjetischen zehn Jahre 20 Jahre und verpulverten wahrscheinlich tausendfach mehr Geld als die UdSSR, besonders für die neue afghanische Armee. Ihre Besatzung brachte keine starken Führer, keine Ordnung, keine Landreform, keinen Wirtschaftsaufschwung hervor; die sogenannten Eliten verließen mit ihrem Korruptions-und Unterschlagungsgeld das Land und leben heute im goldenen Westen, während ihre Landsleute hungern und den Taliban zum Fraß vorgeworfen wurden. Dieses außenpolitische Scheitern des Westens wiederholt sich so oft, dass man von einem systemischen Versagen sprechen muss; trotzdem werden die gleichen Fehler mit schönster Regelmäßigkeit immer wieder gemacht. Weder Russen noch Chinesen haben Berührungsängste mit dem neuen Talibanregime; sie machen dort ihre Diplomatie, wahren ihre Interessen und erreichen so vielleicht hundertfach mehr “Wandel durch Annäherung” als der Westen mit seiner geballten militärischen Macht. Afghanistan war eine verpasste Chance, die nie wieder kommt.
Seit Februar 2022 frage ich mich, woher manche Leute ihren Optimismus für einen Sieg der Ukraine nehmen. Der Westen hatte doch gerade erst im September zuvor den Krieg in Afghanistan erfolglos abgebrochen. Ein paar Monate später habe ich dann gehört, dass es eine Untersuchung geben sollte, warum dieser Krieg in Afghanistan so ein erfolgloses Ende genommen hat. Da habe ich mich gefragt, wozu diese Energie in eine verlorene Sache stecken. Ist es nicht besser, vor einem Krieg seine Erfolgsaussichten zu untersuchen als hinterher das Scheitern? Optimal wäre natürlich beides – vorher eine Strategie und eine konkrete Vorstellung vom Einsatz und Wirkung der Mittel aller Beteiligten entwickeln, dann über den Einsatz entscheiden und im Nachgang alles überprüfen. Auch mit den Einsätzen in Libyen und dem Engagement in Syrien ist eine Befriedung nicht erreicht worden. Von Vietnam bis Afghanistan – die politische und militärische Durchsetzungskraft des Westens ist im Gewalteinsatz dürftig. Der Westen sollte eine Militärdoktrin entwickeln, die einerseits Kriegsvermeidung und andererseits Sieg im Kriegsfall in den Focus stellt. Sonst fällt es anderen Staaten zunehmend schwer uns ernst zu nehmen. Unsere jahrzehntelange Schwäche wird irgendwann zu einer eigenen, neuen Gefahr.
Ein sehr treffender Artikel, bleibt analog die Frage, wo z.B. die Waffen, die in die Ukraine geliefert wurden einmal landen werden oder schon gelandet sind. Wohin all die Milliarden fließen und geflossen sind! “Reichtum dient dem Weisen, den Toren beherrscht er.” Egal wie der Krieg enden wird, die Verlierer stehen fest, nur der Schaden finanziell und humanitär wird noch ausgespielt. Demut werden wir trotzdem keine erleben, das ist nicht Teil der narzisstischen Seele! Sich nur auf Völkerrecht herauszureden ist zu kurz gegriffen, da hätte man auch bei anderen Gelegenheiten eingreifen müssen. Aber diese Heuchelei lässt solche Schlüsse nicht zu.
Die USA sind ja dafür bekannt ihre Kriege weit entfernt von Amerika zu führen. Die eigenen Verluste an Menschen möglichst niedrig haltend, holen sie, wenn möglich, ihre Vasallen mit ins Boot. Wenn es ihnen passt, verlassen sie dann fluchtartig, wie in Afghanistan, den Acker. Die Verbündeten werden im letzten Moment informiert und im Regen stehen gelassen. Auf jeden deutschen Soldaten, sind dann wieviele afganische Hilfskräfte nach Deutschland geholt worden? Jetzt, wo unsere Freiheit nicht mehr am Hindukusch verteidigt wird, sondern in der Ukraine. Würde mich nicht wundern, wenn es für Europa in der Ukraine ähnlich endet. Interessant auch, wem Rheinmetall so hauptsächlich gehört.
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