
Was heißt eigentlich , im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt, den Krieg gewinnen oder verlieren ? immer wieder zu lesen: Putin darf den Krieg nicht gewinnen . Was heißt das ? In der Medien stehen immer wieder angebliche Kriegsziele der Russen, insbesondere dass sie die komplette Ukraine übernhmen wollen. Es wird immer viel reingedichtet und reininterpretiert. Wenn die russen wirklcih die ganze Ukraine übernhmen wollten , müssten sie schon sehr viel mehr als 150 oder 200.000 mann einsetzen. Manche im Westen wollen Russland in 20 Einzelstaaten zerlegen. Stichwort “decolonizing russia”. Gab schon Tagungen dazu. Lech Walesa hat gefordert dass Russland auf 50 Mio Einwohner reduziert werden soll. Völlig irrsinnige Vorstellungen. Glauben die ernsthaft die Russen würden das über sich ergehen lassen ohne zu den letzten Mitteln zu greifen? Selensky will Donbass und Krim wieder erobern. Dann hätte die Ukraine gewonnen und Russland verloren. aber auch hier: glaubt jemand ernsthaft die Russen würden das über sich ergehen lassen ohne zu noch viel härteren Mitteln zu greifen? Es ist zu erwarten dass die Ukrainer dann eine fürchterliche ethnische Säuberung durchführen würden. Würde Putin sowas zulassen würde er gestürzt und dann kämen noch viel radikalere Kräfte an die Macht die noch ganz andere Mittel einsetzen. Und dann ist auch noch China: Die Amis zündeln schon am nächsten Konfliktherd in Ostasien. Die Chinesen haben sehr wohl erkannt dass sie besser fahren, wenn sie mit Russland zusammenarbeiten. Und wenn Russland in der ukr ernsthafte Schwierigkeiten bekommen sollte, werden sie denen sicher unter die Arme greifen. Aktuell hält Russland 100.000 qkm besetzt. hat den Landweg zur Krim hergestellt. Der Ukraine gehen die soldaten aus, wie selbst die welt berichete. nato kann nicht mehr genug Munition produzieren, wie Stoltenberg zugab. Sieht nicht nach verlorenem Krieg für Russland aus.
Wäre das jetzt ein Witz für die hier aktiven Kommentatoren, dass man im Nachbarland Österreich eine der Parteien die “Partei der Anständigen” nennt. Da geht nur die Partei “Diener des Volkes” noch drüber, das ist die Partei Selenskyjs . Sowas Tolles haben wir hier nicht. Nur Kreuz und Pech und Schwefel.
Volltreffer. “Der Westen” (oder wen auch immer man wo auf dieser Welt unter dessen Weltanschauung FREIWILLIG vereinen kann) begeht andauernd die selben Fehler. Er denkt, der Rest der Welt wolle unbedingt so sein wie er selbst und würde nur darauf warten, dass man ihn von denen befreit, die ihn davon abhalten. Beides ist falsch. Der Großteil der Welt will nicht so sein wie “der Westen” und auch nicht “befreit” werden. Und wo der Artikel auch absolut richtig liegt, ist bei der Unterschätzung des Gegners durch die eigene Propaganda. Wer den Gegner propagandistisch andauernd kleinredet, um im eigenen Lager die Zuversicht auf den Sieg zu erhöhen, der sorgt für Sorglosigkeit bei den eigenen Leuten. Zitat Sun Tzu: “Wenn du dich und den Feind kennst, brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fürchten. Wenn du dich selbst kennst, doch nicht den Feind, wirst du für jeden Sieg, den du erringst, eine Niederlage erleiden. Wenn du weder den Feind noch dich selbst kennst, wirst du in jeder Schlacht unterliegen. “Der Westen” gehört derzeit in weiten Teilen zur letzten Kategorie. Und die Ursachen dafür sind der Aberglaube, man vertrete eine universale Weltanschauung bei gleichzeitiger Öffnung der Gesellschaft zum Rest der Welt hin. Das sorgt dann für den Einmarsch des Trojanischen Pferdes, was wiederum dafür sorgt, dass man nicht mehr nur den Feind nicht kennt, sondern sich sogar selbst nicht mehr. Die Grenzen gehören sofort geschlossen und bei uns intern knallhart ausgemistet. Und dann braucht es die realistische Sicht auf den Rest der Welt und seine Andersartigkeit, die mit der unsrigen nicht vereinbar ist. Die Globalisierung durch westliche Expansion in den Rest der Welt, bei gleichzeitig dilettantisch bis vollkommen naiv ausgeführter Gehirnwäsche, hat nicht zur Eingemeindung des Gegners in die “westliche” Welt geführt, sondern nur zu unserer Unterwanderung durch den Feind. Was zu erwarten war. Politiker und Wirtschaftsbosse sind nun mal keine Militärstrategen.
Sie haben erkannt “daß man einen Abnutzungskonflikt gegen Aufständische, die in der Region gut verwurzelt sind, nicht gewinnen kann”. Genau das ist das Problem für den russischen Geheimdienst- und Militärstaat, übrigens nach genau seiner eigenen Definition der Ukrainer, die er als faschistische Aufständische betrachtet, und nicht als Souverän eines eigenen Staates. Mit jedem russischen Drohnen-oder Raketenangriff auf ukrainische Siedlungen versteift sich deren Widerstandswillen., Da der russische Geheimdienst- und Militärstaat strukturell nicht friedensfähig ist, und daher eine Gefahr für den Weltfrieden darstellt, was 140 Staaten der UN festgestellt haben, wird der Krieg so lange andauern, bis der normale Russe die Nase von seiner Verbrecherslique voll hat, und einen friedensfähigen Staat trägt. Das haben die D schließlich 1945, übrigens auch unter Zwang, geschafft; und so anders dürfte der normale Russe doch nicht sein.
Die Ukraine wird kein zweites Afghanistan, sie ist jetzt schon ein zweites Libyen. Für die Deutschen könnte sich im eigenen Land ein zweites Afghanistan entwickeln. Die Auflösung der Infrastruktur ist schon ein Selbstläufer geworden. Flankierend laufen die Geld-Druckmaschinen heiß. Der große transatlantische Kaputt-Macher wird schon alles richten. Vasallen, höret die Signale.
@Klaus Biskaborn : “Für Afghanistan hat sich Baerbock eine feministischen Außenpolitik ausgedacht. Das wird dem Land sicher jetzt helfen, eine Demokratie zu werden. So einfach ist das. Wer sich dann in Afghanistan immer noch nicht wohlfühlt darf nach Deutschland kommen.” Baerbock hat mit Afghanistan überhaupt nichts zu tun. Sorry, das war der Dabbelju. Ich dachte es hätte sich inzwischen herumgesprochen. Und der Struck und der Frankenfürst und der, auch ich kenne die Namen, erinnere ich aber gar nicht. Da haben so viele Leute dran geschnitzt, dass der Verweis auf Baerboch eher lächerlich ist. Und Merkel wollte sogar mit in den Irak einmarschieren, nur Schröder wollte nicht schon wieder einen Zwei-Fronten-Krieg. Der hatte wenigstens etwas gelernt von seinen Vorgängern.
Ich hatte es hier an anderer Stelle auch schon mal geschrieben: Afghanistan und Ukraine sind - aus anderer Perspektive betrachtet - zwei gescheiterte Regime-Change-Aktivitäten der USA/Verbündete innerhalb eines halben Jahres! Der große Vorteil aus US-Sicht ist nur, dass sie es geschafft haben ihre depperten Verbündeten dazu zu bringen, für sie/die USA den Krieg in UA zu bezahlen. Insofern ist das eine Steigerung des Afghanistan-Desasters.
Der westliche Größenwahn ist offensichtlich. Die Russen kennen die amerikanischen Strategie-Studien, in denen das Fell des Bären bereits verteilt wird, ehe man ihn erlegen konnte. Und natürlich dient das der russischen Propaganda, diesen Krieg als Verteidigungskrieg gegen die NATO zu betrachten. Putin ist noch lange nicht am Ende: er ist im eigenen Land beliebter als Biden in den USA, die russische Wirtschaft wächst nach IWF-Prognosen deutlich schneller als die deutsche (was dank der Ampel allerdings auch kein Kunststück ist) oder französische. Seit einem Jahr verkündet man uns Munitionsmangel der Russen und den baldigen Sieg der Ukraine. Tatsächlich wird die seit langem angekündigte “Gegenoffensive” der Ukraine immer wieder verschoben. Die Pentagon-Leaks sprechen dafür, dass die Kriegsbegeisterung in den USA auch nicht mehr ungeteilt ist. Es wäre Zeit, allmählich in Verhandlungen einzutreten, statt dem gegenseitigen Abschlachten weiter zuzusehen und Milliarden an Steuergeldern an das korrupte Selenskyj-Regime zu verschwenden.
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