Von wegen Impfversagen – die Kanzlerin hat recht!

Ich bin grundsätzlich für Wörter. Das heißt nicht, dass ich sie alle gleich gut finde. Gerne mag ich zum Beispiel „Purzelbaum“, „Homofürst“, „vollverbimmelt“ und „Wanderhoden“ – alles Wörter mit einer fröhlichen, positiven Ausstrahlung, die unmittelbar gute Laune machen. Nicht so gern mag ich „schlotzig“, „Söder“, „Ritze“ oder „Zungenspachtel“. Klar, ist natürlich Geschmackssache.

So oder so, Wörter kann es nicht genug geben, finde ich. Deshalb freue ich mich immer, wenn ein neues auf den Markt kommt – und das passiert derzeit quasi im Wochentakt. Die Neuwörter haben alle eines gemeinsam, linguistisch gesehen: Das Hinterteil ist ein ganz normales Altwort. Vorne angeflanscht ist ein Geräusch, das entsteht, wenn man ein Katzenbaby gegen die Wand wirft: Impfneid, Impfvordrängler, Impfversagen, Impftourismus, Impfnationalismus, Impfzauber (Aufzählung nicht abschließend).

Was die Bedeutung dieser Neologismen angeht, meinen Sie vielleicht, Sie wüssten Bescheid. Ungefähr so: Impfvordrängler ist, wer mit Impfneid aus einer Zone des Impfversagens als Impftourist zum Impfen dorthin reist, wo Impfnationalismus herrscht. Oder sogar Impfzauber.

„Richtig scheiße gelaufen“

So einfach ist das natürlich nicht. Speziell zwischen Impfversagen und Impfnationalismus besteht ein spannendes Spannungsverhältnis, das der Klärung und Erklärung bedarf – historisch, politisch und ethisch-moralisch. Um das sogenannte Impfversagen (auch: Impfdebakel, Impfdesaster, Impfchaos) gibt es derzeit eine Menge Aufregung. Dabei geht es einerseits um die Organisation des Impfens, zum anderen um die Beschaffung des dafür nötigen Impfstoffes. Im ersten Fall besteht normale, im zweiten Fall helle Aufregung. Deshalb konzentrieren wir uns hier auf letztere. Wie hell die Aufregung ist, erkennt man an Schlagzeilen wie: „Söder rechnet mit Regierung ab!“ oder „,Richtig scheiße gelaufen‘ – Scholz rastet wegen EU-Impfstoff-Bestellung aus.“ Im Kern dreht sich die helle Aufregung um zwei Fragen: 1. Was? 2. Wer?

Erledigen wir zunächst Punkt zwei. Die Verantwortlichkeit ist entgegen zahlreichen anderslautenden Aussagen schnell geklärt. Zuständig für die Beschaffung von Epidemie-Impfstoffen ist laut Paragraf 5, Absatz 2, Nummer 4, Abschnitt c) des Infektionsschutzgesetzes der Bundesgesundheitsminister. Also Jens Spahn.

Drei Engel für Covid

Dem hat jedoch die Kanzlerin aufgrund übergeordneter Weisheit und Richtlinienkompetenz den Job entzogen. Sie meinte, die Aufgabe sei besser bei der EU aufgehoben, also bei Ursula von der Leyen und Stella Kyriakides, einer EU-Kommissarin mit Hang zu Tiefenentspannung. Von Deutschland aus überwachten mehrere Personen den „Prozess in Brüssel“. Wer das war, rutschte Wirtschaftsminister Altmaier bei „Anne Will“ heraus (hier ab Min. 49:28):

„Also ich kann mich eigentlich noch sehr gut daran erinnern an die Diskussion, die wir in der Bundesregierung – da war ich ja dabei, im Corona-Kabinett, im richtigen Kabinett – und da hat der zuständige Kollege, der Gesundheitsminister, hat uns auch regelmäßig informiert, wie der Prozess in Brüssel vonstatten geht. Wir haben darüber auch gesprochen, aber ich kann mich jetzt nicht erinnern an irgendeine Situation, dass dort der Eindruck war, die Europäische Kommission hat das nicht im Griff.“

Ruhm und Ehre für die EU-Impfstoffbeschaffung gebühren also zuvörderst den „Drei Engeln für Covid“: Merkel, von der Leyen und Kyriakides. Ein gutes Stück des Erfolges darf sich darüber hinaus das Bundeskabinett zurechnen, das die Brüsseler Aktivitäten aufmerksam verfolgte und guthieß.

Kein Versagen, sondern Erfolg

Das „Wer“ wäre hiermit geklärt. Wenden wir uns dem „Was“ zu. Vorab, von „Versagen“ kann keine Rede sein. Versagen heißt, dass irgendetwas beim Impfstoffkauf mächtig danebengegangen sein muss. Ist aber nicht so. Angela Merkel stellte ausdrücklich klar, dass „im Großen und Ganzen nichts schiefgelaufen ist“. Die Kanzlerin muss es wissen, sie war schließlich eng in den Vorgang eingebunden.

Schieflaufen wäre zum Beispiel der Fall, wenn Kommissarin Kyriakides bei der Bestellung vergessen hätte, „Prime“-Lieferung anzuklicken. Oder wenn sie die EU-Zahlungsdaten nicht aktualisiert hätte. Oder die Lieferadresse. Oder wenn sie versehentlich sechs Millionen statt sechs Milliarden Impfdosen geordert hätte. Oder das Dosenpfand nicht bezahlt. Oder oder oder.

Keine dieser oder ähnlicher Nachlässigkeiten liegt vor. Hier ist also nichts schief oder blöd oder aus dem Ruder gelaufen, sondern genau wie beabsichtigt und von großer Runde abgesegnet. Und wenn Dinge klappen wie geplant, dann nennt man das gemeinhin nicht Versagen, sondern ganz im Gegenteil: Erfolg.

So fragen nur Impfpopulisten

Schlichte Gemüter mögen sich nun fragen: Ja, aber wenn die Beschaffung ein Erfolg war, wieso haben wir dann keinen Impfstoff? Und andere schon? Und warum ist plötzlich „Leben retten“ nicht mehr oberste Priorität, so wie vorher dauernd erzählt wurde? Und weshalb ist es auf einmal Pillepalle, wenn zwei oder drei zusätzliche Lockdown-Monate Existenzen und Milliarden im Großgebinde vernichten?

Das sind Fragen, wie sie typischerweise aus der rechten Ecke kommen. Was die Impfpopulisten von AfD bis „Bild“ vergessen: Wir leben in einer komplexen Welt, und nicht auf jede einfache Frage gibt es eine einfache Antwort. Aber ich will hier versuchen, auch den kognitiv Herausgeforderten eine Erklärung nahezubringen.

Also, Erfolg bemisst sich am Grad der Erreichung eines gesetzten Ziels. Dieses Ziel wiederum ist ein Ergebnis von verantwortungsvoller Güterabwägung. Hier kommt das eingangs erwähnte Verhältnis zwischen Impfversagen und Impfnationalismus ins Spiel. Bekanntlich steht – speziell in Deutschland – alles mit „national“ unter Generalverdacht, seit ein überambitionierter Zuwanderer aus dem südosteuropäischen Bereich hierzulande den braunen, nationalen Sozialismus einführte statt des roten, internationalen Sozialismus.

Nationalismus ist wie Egoismus. Nur halt von vielen

Diese Führerkraft mit Alpinhintergrund war zwar auch auf internationaler Ebene umfangreich beruflich tätig. Das ändert aber nichts am schlechten Image von „national“. Vielleicht liegt es daran, dass Rote einfach besser im Marketing sind als Braune. Hängen blieb jedenfalls, dass „national“ vom Prinzip her schlecht und „international“ grundsätzlich gut ist. So weit die historische Einordnung. 

Was das Ethisch-Moralische angeht, muss man verstehen: Nationalismus ist wie Egoismus. Nur halt von vielen. Kollektiver Egoismus, sozusagen. Egoismus wiederum ist eine der übelsten menschlichen Eigenschaften, wie jeder im Internet nachlesen kann. Da wimmelt es nur so von Begriffen aus dem Wörterbuch des Soziopathen: selbstverliebt, eigensüchtig, narzisstisch, raffgierig, rücksichtslos, unanständig, unfair. Und mehr. Kurz, Nationalismus ist unbedingt zu vermeiden, wie jeder Egoismus. So weit die Theorie.

Zur Veranschaulichung die praktische Nutzanwendung. Als die NRW-Termin-Website endlich freigeschaltet war, wollte sich meine Mutter möglichst schnell zur Impfung anmelden. Ich habe ihr dann erklärt, dass es sich bei ihrem Wunsch um Impfegoismus handelt, weil sie rücksichtslos andere Impfwillige in der Schlange nach hinten verdrängt. Da ein solches Verhalten ethisch-moralisch nicht vertretbar ist, musste ich meiner Mutter die Hilfestellung bei der Online-Buchung natürlich verweigern.

Geht gar nicht: Schutzurbanismus

Oder, anderes Beispiel, gehen wir vom Kleinen ins Große. In Tübingen unterstützt der Oberbürgermeister kollektiven Egoismus auf Stadtebene. Urbanismus, sozusagen. Boris Palmer setzte auf eigene Faust ein Konzept zum gezielten Schutz besonders gefährdeter Gruppen um. Damit verschaffte er seinen Alten und Pflegebedürftigen einen unfairen Vorteil gegenüber Senioren in anderen Städten, in denen alles seinen geregelten Corona-Gang geht: zügig vom Sanatorium ins Krematorium.

Den Tübinger Schutzurbanismus auf die gesamte Republik zu übertragen, lehnte die Kanzlerin letztes Jahr ab. Aus gutem Grund. Es wäre „auch nicht gut“, erklärte Angela Merkel, wenn „sozusagen völlig gespaltene Lebenswelten entstehen“. Da hat natürlich mancher Senior gedacht, na ja, wenn ich die Wahl hätte, dann würde ich mich vielleicht doch eher für gespaltene Lebenswelten entscheiden als für gespaltene Todeswelten.

Von derlei selbstsüchtigen Einwänden ließ sich die Kanzlerin nicht beirren. Sie muss schließlich „im Großen und Ganzen“ denken. Wenn Covid-19 die Alten und Kranken in Belgien, Bulgarien, Belize und Brasilien reihenweise aus der Landschaft kegelt, dann dürfen wir hier keinen Schutznationalismus betreiben. Das ist eine Frage der internationalen Solidarität. Und auch irgendwie gelebter Antirassismus.

Wider den Sozialnationalismus

Angela Merkel blieb damit ihrer Linie treu. So verhinderte die Kanzlerin zum Beispiel während ihrer gesamten Amtszeit Digitalnationalismus. Je nach Auswertung liegt Deutschland bei globalen Digital-Rankings höchstens im Mittelfeld. Oder, noch erfolgreicher, im hinteren Viertel. Viel besser geht kaum. Ziel bleibt natürlich trotzdem, bis September die rote LED-Laterne von Myanmar zu übernehmen.

Oder nehmen wir den hierzulande traditionell wuchernden Sozialnationalismus: Dagegen gelang Angela Merkel 2015 ein besonders spektakulärer Coup. Da sich das üppige deutsche Hartz IV aus organisatorischen Gründen nicht so leicht exportieren ließ, lud die Kanzlerin die künftigen Bezieher einfach zu uns ein. Und schon war wieder ein bisschen mehr Gerechtigkeit in der Welt geschaffen. Pfiffig, elegant, effizient.

Fassen wir zusammen. Übergeordnetes Ziel der Impfstoffbeschaffung war aus deutscher Sicht, den schrecklichen Impfnationalismus zu verhindern. Die Interessen hiesiger Impfegoisten sind bei sorgfältiger Güterabwägung von nachrangiger Bedeutung. Noch einmal in einfacher Sprache: Entscheidend ist, Deutsche dürfen nicht mehr oder schneller Impfstoff erhalten als Belgier oder Bulgaren, weil das die zarten Gefühle der sensiblen Belgier und Bulgaren verletzen könnte. Dieses Ziel wurde in vollem Umfang erreicht. Ein Impfversagen liegt somit nicht vor. Genau, wie die Kanzlerin gesagt hat.

Schluss mit dem Impfmimimi!

Spitzfindige, Haarspalter und Besserwisser könnten an diesem Punkt einwenden: Wenn die EU Impfstoff für die eigenen Leute besorgt, ist das doch genauso Nationalismus, nur eine Ebene höher. Impfunionismus, sozusagen. Vielleicht sind die Belgier und die Bulgaren dann nicht mehr beleidigt, dafür aber immer noch die Belizer und die Brasilianer.

Guter Gedanke. Den hatte ganz offensichtlich auch die EU und hielt sich deshalb unter deutscher Ratspräsidentschaft bei der Bestellung extrem zurück. Ergebnis: Bisher gab es weder Beschwerden aus Belize noch aus Brasilien. Impfunionismus wurde also ebenso erfolgreich verhindert wie deutscher Impfnationalismus.

Alles in allem bleibt festzuhalten, dass die Sache tippitoppi lief, sowohl aus deutscher als auch aus europäischer Sicht. Damit sollte auch der letzten Blitzbirne klar sein, dass die Drei von der Impfstelle – Merkel, von der Leyen und Kyriakides – überlegt und verantwortungsvoll handelten. Deshalb sage ich als Impfpatriot hier laut und deutlich: Es muss endlich Schluss sein mit dem deutschen Impfmimimi! Einfach mal nicht so anstellen. Woanders wird auch gestorben.

Typisches First-World-Problem

Bei der Empörungswelle über angebliches Impfversagen handelt es sich also um künstliche Aufregung, die billige Impfklicks generiert. Dafür spricht auch ein weiteres Argument. Derzeit sterben hierzulande täglich um die 700 Leute im Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahlen sinken, gehen wir daher nur von etwa 500 pro Tag aus. Dann fordern zwei oder drei Monate Verzögerung beim Impfen mal eben bis zu 30.000 oder 45.000 Menschenleben in Deutschland.

Außerdem, jede Woche zusätzlicher Lockdown kostet unsere Volkswirtschaft geschätzt bis zu 3,5 Milliarden Euro. Bei zwei bis drei Monaten macht das schlanke 28 bis 42 Milliarden. Hinzu kommen natürlich staatliche Hilfen, Existenzvernichtungen und sonstige menschliche und gesellschaftliche Schäden.

Und jetzt überlegen Sie: Wer für zigtausende Todesfälle und hunderte verlorener Euro-Milliarden persönlich verantwortlich ist, der muss sehr, sehr gute Gründe gehabt haben. Stimmt’s? Wenn die nämlich nicht vorlägen, dann würden doch Medien, Opposition und wer weiß ich noch härteste Konsequenzen fordern. Zum Beispiel strafrechtliche Verfolgung. Das Harmloseste wäre sofortiger Rücktritt, und zwar mindestens der drei Covid-Todesengel Merkel, von der Leyen und Kyriakides.

Fordert aber keiner, außer vereinzelt die üblichen Verdächtigen. Was sagt uns das? Eben. Ist ganz offensichtlich alles halb so wild mit dem angeblichen Impfversagen. Typisches First-World-Problem, ähnlich wie die „Avocadohand“. Auch ein interessantes Wort übrigens.

Foto: Illustration Rudolf Wildermann

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Leserpost

netiquette:

Dr. Karl Landscheidt / 07.02.2021

In der FAZ war zu lesen, der Begriff Impfchaos sei populistisch und dahinter steckt bekanntlich ein kluger Kopf.

Kim Loewe / 07.02.2021

Dieser etwas behäbig beginnende Artikel bringt es bissig auf den Punkt. Es sind wirklich Todesengel.

Uwe Wilken / 07.02.2021

Könnte doch sein, dass dieses Impfstoffbeschaffungsversagen sich letztlich als Glücksfall erweisen wird. Ich werde jedenfalls abwarten, wie es der ersten Welle der Impfwilligen in einigen Wochen ergangen sein wird. Eine Schutzwirkung im einstelligen Prozentbereich (jaja Statistik halt) gegenüber unkalkulierbaren Nebenwirkungen (kein Arzt oder Apotheker kennt die): nein Danke!

Sabine Schönfelder / 07.02.2021

Sabine@Schönfeld, um Ihrer Intellektualität auf die Sprünge zu helfen, kleine Plagiatöse, möchte ich Sie höflichst darauf hinweisen, daß ich mich bei meiner Titulierung auf keinerlei Inhalte, sondern ausschließlich auf den von Ihnen verwendeten Namen beziehe. Vielleicht haben Sie Ihren eigenen vergessen oder leiden einfach unter Einfallslosigkeit. Nehme an, Sie gehören zu den ganz Mutigen, die ihre Meinung nur unter falschem Namen kundtun, was mir herzlich egal wäre, wenn Sie sich nicht immer annähernd meines Namens bedienten, - und ich unterstelle Ihnen, mit reiner Absicht. Bitte ersparen Sie mir und sich selbst verlogene Statements zur Wahl dieses Pseudonyms. Und ja, Sie sind die oder der Größte und vielleicht fällt Ihnen auch Ihr eigener Name wieder ein. Denken Sie nach. Schadet nicht.

g.schilling / 07.02.2021

Pfuschi v.d.L. sollte sich nicht über Los, aber schnell zurück nach Beinhorn bei Burgdorf in der Nähe von Hannover begeben und Ponyhof spielen wie die ganzen Jahre vorher. Das konnte sie wenigstens. Katie Fforde lässt grüßen.

Gerd Koslowski / 07.02.2021

You made my sunday Herr v. Loewenstern. Bin gespannt ob die Verantwortlichen beim Umgang mit dem Impfstoff von Prof. W. Stöcker geschickter agieren werden.

B.Kröger / 07.02.2021

@Sabine Schönfeld, mich stört es, wenn für alle Fehler grundsätzlich das Volk verantwortlich gemacht wird. An allen Kriegen war und ist im Nachhinein immer das Volk Schuld. Welche Möglichkeiten haben diejenigen, die nicht selbstständig sind, sondern abhängig beschäftigt?  Die kein Finanzpolster im Hintergrund haben und keine Ausbildung, mit der sie jederzeit überall mit offenen Armen aufgenommen werden. Warum schaffen diejenigen, die die Situation klar erkennen es nach wie vor nicht,  einen unabhängigen, freiheitlichen Fernsehsender auf zu bauen?  Warum werden viele von den klugen Älteren erst mutig, wenn sie ihre Renten, oder Pensionen sicher haben? Das reicht nicht!

Jörg Krüger / 07.02.2021

Sehr geehrter Herr Loewenstern, Katzenbabys gegen die Wand werfen und dann kommt…....Impf…Ich lache immer noch.Den bringe ich ja morgen gleich bei der Arbeit an(gibt es noch).Kognitiv Herausgeforderte ebenfalls sehr gut aber ich denke sie wissen es nicht dass sie es sind. Schönen Sonntag noch allen hier MfG

Roland Stolla-Besta / 07.02.2021

„Drei Engeln für Covid“: Merkel, von der Leyen und Kyriakides – fällt da was auf? Als alter (mea culpa) weißer (mea culpa) Mann (mea culpa) stelle ich fest: weder ein alter noch ein weißer noch ein Mann ist daran beteiligt. Na gut, man kann dem Spahn-Fe..l ja vorwerfen, seiner Chefeuse kein contra geboten zu haben, aber der wäre das eh wurscht gewesen, ihre Untergebenen haben zu tun, was die Staatsratsvorsitzende vorgibt.

Sabine Schönfeld / 07.02.2021

@ Sabine Schönfelder - Es ist wirklich ermüdend, es Ihnen wieder und wieder zu sagen. Aber wollte ich plagiieren, wären Sie sicherlich der letzte Mensch, bei dem ich es täte. Es gibt wirklich großartige Schriftsteller und Journalisten, deren Werk ich in diesem Fall wohl abkupfern würde. Vielleicht versuchen Sie es einmal, sich weniger wichtig zu nehmen? Ich lese Ihre Beiträge nämlich normalerweise schon deshalb grundsätzlich nicht (wenn Sie mich nicht eben direkt ansprechen), weil ich sie grundsätzlich nicht sehr interessant finde. Und ich gehe davon aus, dass eher Sie die Kleinere sind. In verschiedenster Hinsicht.

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