Stefan Klinkigt / 20.11.2022 / 11:00 / Foto: Pixabay / 87 / Seite ausdrucken

Vom bösesten Molekül der Welt

Die Erzählung vom bösen CO2, das den Planeten erhitzt, ist – zumindest im metaphorischen Sinne – eine der erfolgreichsten religiösen Botschaften der Neuzeit. Die Beschäftigung mit den naturwissenschaftlichen Grundlagen ist aber nach wie vor geeignet, die Sache ein wenig abzukühlen.

Der vielfach ausgezeichnete britische Wissenschaftsjournalist und jahrelange Herausgeber vom „New Scientist“, Nigel Calder, hatte bereits 1998 prophezeit

„Alle Parteien der Industriestaaten, ob rechts oder links, werden die CO2-Erderwärmungstheorie übernehmen. Dies ist eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. Weil sie damit angeblich die Welt vor dem Hitzetod bewahren, erhalten die Politiker dafür auch noch Beifall. Keine Partei wird dieser Versuchung widerstehen.“ 

Und so ist es gekommen. Eine Diskussion über mögliche Ursachen des Klimawandels gibt es in Deutschland schon lange nicht mehr. Man hat die Debatte für beendet erklärt, Der Ausstoß von menschengemachten Treibhausgasen führe zur „Klimaerhitzung“. Punkt. Wer das infrage stelle, sei ein Klimaleugner. Basta. „Die Wissenschaft“ sei sich einig darüber, es herrsche Konsens. Dass wissenschaftliche Erkenntnis nicht durch „Konsens“ entsteht, ficht natürlich fast niemand mehr an. „The science is settled!“, tönte es schon vor Jahren auf den Weltklimakonferenzen, obwohl es bei der Einschätzung wichtiger Schlüssel-Parameter wie beispielsweise der sogenannten „Klimasensitivität" keine großen Fortschritte gibt. Es wird nach wie vor geschätzt, was das Zeug hält. 

„Es herrscht Konsens über den Konsens“

Konsens? Ja, den gab es damals auch gegen die „krude Theorie der Erdplattentektonik“ eines gewissen Alfred Wegener. Das sei natürlich kompletter Blödsinn, war man sich einig. Auch er hatte damit gegen den damals herrschenden „wissenschaftlichen Konsens” verstoßen und wurde deshalb noch zu seinen Lebzeiten als ein „von den Fieberphantasien der Krustendrehkrankheit und Polschubseuche schwer Befallener” verhöhnt. Auch heute noch werden solche Abweichler der „wahren Lehre“ diffamiert und abgestempelt, passenderweise als „Klimaleugner“ oder groteskerweise gar als „Klimawissenschaftsleugner“. Bei Wikipedia findet man eine eigens dafür eingerichtete „Aufklärungsseite“ über diese „Leugner der menschengemachten globalen Erwärmung“. Und pfiffige Klima-Kampañeros der Kampagne 10:10 hatten seinerzeit sogar eine zündende Idee, wie man am besten mit Klimaleugnern verfahren sollte: „No pressure!“

Aber zurück zum bösen „menschengemachten“ CO2. Das sei für die „Klimaerhitzung“ hauptverantwortlich und müsse reduziert oder besser noch ganz eliminiert werden. Die komplette Weltwirtschaft sei bis spätestens 2070 zu „dekarbonisieren“, heißt es im WBGU-Sondergutachten von 2016. Der Direktor des PIK, Johan Rockstrøm, verkündete gerade auf der COP27 in Sharm el Sheikh, die einzige Möglichkeit, zu verhindern, dass der Meeresspiegel durch das „Abschmelzen des grönländischen Eisschilds“ unumkehrbar um sieben Meter steige – selbst wenn das 500 Jahre dauere – sei es, „Kohlendioxid aus der Atmosphäre wegzunehmen“. Als gäbe es für den Planeten einen Thermostaten, den der Mensch – respektive die Regierungen – herunterdrehen könnte wie zuhause die Heizung. Man will die Welttemperatur regeln, schafft es aber hierzulande nicht einmal, die Krankenkassen-Beiträge oder die Autobahnbrücken stabil zu halten. 

Greta kann die CO2-Moleküle sogar sehen!

Ja, es hat schon einen gewissen Unterhaltungswert, wenn man tagtäglich von richtigen Experten den Klimawandel erklärt bekommt. „CO2 sammelt sich in der Luft, das geht da nich einfach wieder weg und das spüren wir.“ (Annalena Baerbock bei 1LIVE

„Wie eine Dunstglocke legen sich die Klimagase um die Erde. Dem Glasdach eines Treibhauses ähnlich, lassen sie kurzwelliges Sonnenlicht durch, reflektieren die langwellige Wärmestrahlung aber zurück zur Erde; die Wärme wird gefangen; der Planet erhitzt sich“, erfahren wir auf der Website von Greenpeace. Ähnliche Geschichten vom „Gewächshaus Erde“ kann man sich hier in einem Studentenfilm der Uni Köln anschauen – und hier in einem Lehrfilm für Kinder gleich noch mal, weil’s so schön war.

Und Greta Thunberg kann die CO2-Moleküle sogar sehen! „Greta gehört zu den wenigen, die unsere Kohlendioxide mit bloßem Auge erkennen können. Sie sieht, wie die Treibhausgase aus unseren Schornsteinen strömen, mit dem Wind in den Himmel steigen und die Atmosphäre in eine gigantische unsichtbare Müllhalde verwandeln.“ (aus „Diese Thunbergs“

An dieser Stelle sei daran erinnert, dass CO2 nach dem Sauerstoff das wichtigste Gas im Kohlenstoffkreislauf in der Biosphäre des Planeten ist. Alle Pflanzen benötigen CO2 als Grundstoff für die Photosynthese, um mit Hilfe von Wasser und Sonnenlicht Glukose, Stärke und Zellulose bilden zu können – CO2 ist damit eine elementare Voraussetzung des Lebens überhaupt und alles andere als ein Schadstoff, den es „aus der Atmosphäre wegzunehmen“ gilt. Wobei anzumerken ist, dass der anthropogene Anteil an den weltweiten CO2-Emissionen – einschl. der Verbrennung fossiler Rohstoffe – nur etwa 3 bis 4 Prozent beträgt, 96 bis 97 Prozent stammen aus natürlichen Quellen (Ausgasung der Meere, Atmung der Land- und Bodenorganismen, juvenile Quellen etc.). 

CO2 – ein infrarot-aktives Gas

Richtig ist: CO2 ist ein infrarot-aktives Gas, das Strahlung absorbieren kann (ebenso wie andere mehratomige Gase, wie z.B. Wasserdampf und Methan) und daher am Atmosphäreneffekt – der irreführenderweise als „Treibhauseffekt“ bezeichnet wird – beteiligt ist. Anschließend gibt das mehratomige Gasmolekül diese aufgenommene Energie, gemäß dem Stefan-Boltzmann’schen Strahlungsgesetz, in alle Richtungen gleichmäßig wieder ab. Dieser Verzögerungs- oder Pufferungseffekt bei der Rückstrahlung der Atmosphäre ist vergleichbar mit der Wärmedämmschicht einer Gebäudefassade, die die Wärmeenergieabgabe lediglich zeitlich verzögert. Allerdings ist diese Eigenschaft des CO2 begrenzt – ein Zuwachs an Energieaufnahme erfolgt zum einen nicht linear, sondern logarithmisch und ist zum anderen auf bestimmte Wellenlängen des Lichts begrenzt (man spricht von „gesättigten Absorptionsbanden“). 

Infolge dieser sogenannten CO2-Sensitivität stiegen die Temperaturen – würde man den CO2-Gehalt auf etwa 800 ppm (parts per million) verdoppeln – im Durchschnitt lediglich um ca. 1,1 bis 1,5°C (Das stand bereits im IPCC-Report von 2013). Nicht CO2, sondern der Wasserdampf in der Atmosphäre – der Anteil schwankt zwischen 0 und 4 Prozent – ist von allen IR-aktiven Gasen mit Abstand das relevanteste. Warum wohl kühlen glühendheiße Wüsten im Laufe der Nachtstunden um bis zu 50°C ab? Weil infolge des Fehlens von Wasserdampf (und Wolken) in der Atmosphäre die Wärmeenergie des Erdbodens und der bodennahen Luftschichten nahezu ungehindert in den Weltraum abgestrahlt wird – trotz CO2.

„Die Sonne spielt keine entscheidende Rolle!“

In der gängigen Lehre geht man davon aus, dass der vergleichsweise winzige Kohlenstoffkreislauf den riesigen Wasserkreislauf bestimmt und lenkt. Könnte es nicht eher umgekehrt sein? Marcel Leroux, ein französischer Meteorologe und Professor für Klimatologie, hat dafür mal den anschaulichen Vergleich bemüht: „Ein Marsmensch, der zum ersten Mal unter die Haube eines Autos blickt, könnte auf die Idee kommen, dieses werde vom Kühlerpropeller angetrieben.“

Doch was treibt dann den globalen Wasserkreislauf an? Dafür gibt es nur einen heißen Kandidaten, nämlich die Sonne. Es geht dabei nicht nur um direkte Veränderungen ihrer Strahlungsintensität, sondern auch um indirekte Einflüsse, die über die kosmische Strahlung und das Magnetfeld der Sonne die Wolkenbildung beeinflussen könnten. Jeder, der einmal im Schwimmbad lag, wenn sich eine Wolke vor die Sonne schob, weiß, wie stark das die Temperatur verändert. Doch ausgerechnet unser Zentralgestirn soll keinen entscheidenden Einfluss auf das Klima haben. Ganze Hundertschaften von Wissenschaftlern sorgen dafür, die Sonne klimapolitisch in Schach zu halten, denn sollte ihr Einfluss größer sein als gedacht, dann würde der des CO2 wohl deutlich schrumpfen. Deshalb forschen in umgekehrter Richtung nur wenige.

Wenn auch die CO2-Anteile der Atmosphäre (die auf dem Mauna Loa in Hawaii gemessen werden) mit einer „globalen Durchschnittstemperatur“ korrelieren, so ist doch zu beobachten, dass das CO2 dabei der Temperatur nachfolgt (mit einem Abstand mehrerer Jahrhunderte). Dabei ist keineswegs sicher, inwieweit es sich dabei um Zuwächse aus anthropogenen Quellen handelt, da Ozeane – die auch als CO2-Senken wirken – bei Erwärmung ebenfalls mehr CO2 in die Atmosphäre abgeben und es zudem auf der Erde unzählige juvenile CO2-Quellen (vulkanische Aktivität, tektonische Risse – besonders an den Plattenrändern der Kontinentalplatten und zumeist in den Ozeanen, etc.) gibt, die überhaupt nicht quantifizierbar sind. Auf der Erde gibt es ca. 1.500 registrierte tätige Vulkane. Die Zahl der submarinen Vulkane – zumeist an den Kontinentalplattenrändern – kann sicher auf das Doppelte geschätzt werden. In den Subduktionszonen werden beim Absinken der Plattenränder in den Erdmantel die Gesteinsschichten aufgeschmolzen, das darin enthaltene CO2 wird gelöst und gelangt schließlich in die Atmosphäre. Die Exhalationen solcher Vulkane können dabei bis zu 40 Prozent CO2 enthalten, die ausgestoßenen Mengen sind nur schätzbar. 

Ein nichtlineares, hochkomplexes und vielfach rückgekoppeltes System

Ich kenne übrigens niemanden, der bestreitet, dass der derzeitige Anteil des CO2 an der Atmosphäre ca. 0,041 Prozent (410 ppm) beträgt – im Vergleich zu den 280 ppm zum Ende der Kleinen Eiszeit, Mitte des 19. Jahrhunderts. Allerdings wird seit Jahrzehnten behauptet, diese Differenz sei nun das, was „menschengemacht“ ist, ohne dass man dafür irgendwelche Beweise vorlegt (der Beginn der Industrialisierung geht zeitlich mit dem Ende der Kleinen Eiszeit einher). Leider konnte ich nirgendwo überzeugende und prüfbare Quellen finden, die belegen, wie die Gesamtmenge des „anthropogenen“ Anteils an den globalen CO2-Emissionen angeblich ermittelt wird. Ich vermute also, dass es sich dabei um reine Schätzungen handelt.

In Erfahrung bringen konnte ich lediglich, dass es mittlerweile CO2-Bildgebungssatelliten wie den NASA-Satelliten OCO-2 und den japanischen GOSAT gibt, „die hochauflösende Messungen der reflektierten Sonnenstrahlung bei Wellenlängen in den Regionen 0,76, 1,61 und 2,06 μm durchführen, um CO2-Säulen-gemittelte Trockenluft-Molekülfraktionen (XCO2) abzuleiten“, wobei die Kernaufgabe dieser Missionen es sei, „Unsicherheiten in der räumlich-zeitlichen Verteilung der biosphärischen Kohlenstoffflüsse auf regionaler Ebene zu reduzieren und NICHT, anthropogene Flüsse zu quantifizieren.“ (Quelle: Geophysical Research Letters, Hervorhebung durch den Autor)

Und damit schließt sich der Kreis. Die Behauptungen der Klimaangstpropagandisten, die Welttemperaturen werden in den nächsten Jahrzehnten um 3, 4 oder gar 5°C steigen, beruhen einzig und allein auf Rechenmodellen, in denen positive Rückkoppelungseffekte (höhere Temperatur –> mehr Verdunstung –> mehr infrarot-aktiver Wasserdampf in der Atmosphäre –> höhere Temperatur ... etc.) für die entsprechenden schwindelerregenden Zuwächse sorgen. Das klimatische Geschehen auf diesem Planeten ist jedoch ein nichtlineares, hochkomplexes und vielfach rückgekoppeltes System, das sich nicht auf die Relevanz eines einzigen Parameters – den Anteil des CO2 in der Atmosphäre – reduzieren lässt. 

„Klima als ein komplexes Wirkungsgefüge aller Abläufe auf der Erdoberfläche einschließlich vulkanischer Großereignisse und von Meteoriteneinschlägen ist … als ein offenes, z.T. chaotisches System zu begreifen, wobei sich in der längerfristigen Erdgeschichte viele Rahmenbedingungen z.T. dramatisch verändert haben.“ (Prof. Jörg Negendank, GFZ Potsdam) Quelle

Und selbst das IPCC, der sog. „Weltklimarat“, hatte seinerzeit festgestellt:

„In der Klimaforschung und -modellierung müssen wir erkennen, daß wir es mit einem gekoppelten nichtlinearen chaotischen System zu tun haben, und daß daher eine langfristige Vorhersage zukünftiger Klimazustände nicht möglich ist.“ (IPCC, Third Assesment Report, 2001)

 

Empfohlene Links zum Thema:

„Zeittakt von Eiszeiten: Was steht uns bevor?“ Ein Vortrag des ehem. Direktors des Alfred-Wegener-Instituts, Prof. Dr. Jörn Thiede, am 19. November 2018. 

„Das Geheimnis der Wolken“ Eine sehenswerte arte-Dokumentation von 2013 über die wissenschaftlichen Erkenntnisse der dänischen Klimaforscher Henrik Svensmark und Eigil Frijs-Christensen, des israelischen Astrophysikers Nir Shaviv und des kanadischen Geowissenschaftlers Jan Veizer. 

 

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Sabine Schönfeld / 20.11.2022

“Klima als ein komplexes Wirkungsgefüge aller Abläufe auf der Erdoberfläche… als ein offenes, z.T. chaotisches System zu begreifen”, das war auch mein Ergebnis, nachdem ich mich längere Zeit über in verschiedensten Veröffentlichungen mit der Thematik beschäftigt habe. Ein System mit so vielen z.T. großen und oft genug auch nicht berechenbaren Einflussfaktoren auf einen vergleichsweise minimalen Faktor zu reduzieren, scheint mir sogar offensichtlich falsch zu sein. Hätten wir einen großen Vulkanausbruch beispielsweise der Phlegräischen Felder oder des Yellowstones oder einige größere Ausbrüche mittelgroßer Vulkane, könnte die Erde relativ schnell um einige Grade abkühlen bis hin zum vulkanischen Winter. Das sind die Klimaereignisse, über die wir uns tatsächlich Gedanken machen müssten, denn wie würden wir die Weltbevölkerung ernähren, hätten wir beispielsweise über längere Zeit reduziertes Sonnenlicht? Ich sehe auch keine Naturwissenschaftler “wegen des Klimas” auf den Straßen kleben, sondern grundsätzlich höchstens Halbgebildete, oft weil noch Heranwachsende. Für mich ist deshalb dieser “menschengemachte Klimawandel” ebenfalls ein reines Politikum, ein Herrschaftswerkzeug wie alle Untergangsideologien von jeher. Und die Jünger von Sekten waren stets etwas wahnhaft. Und zur Ergänzung noch folgender Effekt des CO2s: “(...) durch den Düngeeffekt des Kohlendioxids ist die Vegetation der Erde messbar üppiger geworden. Die Zunahme an Biomasse entspricht einem grünen Kontinent, doppelt so groß wie die USA, wie Forscher im Fachmagazin „Nature Climate Change“ berichten.” (scinexx, 2016). Und: “Fast auf der ganzen Welt hat die Biomasse zwischen 1982 und 2015 zugenommen, teilweise um mehr als 50 Prozent.(...) Das ist das Ergebnis einer internationalen Forschungsarbeit unter Leitung der amerikanischen Weltraumbehörde Nasa.” (wiwo, 2016) Also Kinder - macht euch keine Sorgen. Alles wird gut.

giesemann gerhard / 20.11.2022

@Ludwig L.: Nein, die meisten Lebewesen aus dem Kambrium sind am Ende des Perm ausgestorben, vor 250 Mio. Jahren, wegen Aufwallungen aus dem Erdinnern, hauptsächlich im heutigen Sibirien. Russland hat seine immensen Bodenschätze aus dieser Zeit. Dann kam die Zeit der Dinos (Trias), bis die, zusammen mit den meisten anderen damaligen Lebewesen vor 65,5 Mio. Jahren ausgestorben sind, wegen einem Asteroideneinschlag. Ende des Jura, “jurassic park”. Was uns heute umgibt stammt aus der Zeit danach. Das Kambrium ist mehr als 500 Mio. Jahre alt, “de.wikipedia.###/wiki/Kambrium”. Empfehle allen mal einen Besuch im Naturkundemuseum “Mensch und Natur” in Nymphenburg/München. Dort ist das alles sehr anschaulich dargestellt. Auch: “geo.##/magazine/geo-kompakt/19828-rtkl-erdgeschichte-die-entstehung-der-erde” - manche Zeitangaben weichen von den von mir angegebene etwas ab. Nicht vergessen: Wir leben auf einem riesigen Feuerball mit einer SEHR dünnen festen Kruste aus Gestein, Urgestein und Sedimente. Durchschnittstemperatur ca. 1000°C. Käme man da heran, so hätte man eine unerschöpfliche Energiequelle - ist ein Frage der Kosten. Island zeigt, dass es geht, als Beispiel. Vielleicht wäre bei uns die Vulkaneifel geeignet, in den USA Yellowstone. Gibt noch andere “hot spots”.

Ralf Berzborn / 20.11.2022

Wir wissen Sie lügen , sie wissen sie lügen , sie wissen daß wir wissen daß sie lügen .......... und sie lügen trotzdem weiter . Sozialisten haben nur zwei Mittel zur Wahl Lüge/Betrug und Gewalt , weil freiwillig nimmt wohl kein Leistungsträger an leistungsungerechten Umverteilungsorgien teil , es sei denn er selber profitiert davon .  Jetzt sind es nun mal die internationalen Klimasozialisten die Hand in Hand mit dem Großkapital , `ne ganz neue Sau um die Welt jagen . Beide versprechen sich wohl einen Mehrwert aus der Nummer , die Einen den Mehrwert nach unten die Anderen den Mehrwert nach oben , wer und was dazwischen liegt der/ das bleibt auf der Strecke neben der Mittelschicht ist diesmal auch die Wissenschaft dabei , damit stehen die ersten Verlierer schon `mal fest , und für mich ist auch schon klar , wer zeitlich etwas verzögert , der zweite Verlierer sein wird . Es ist die woke dekadent egalitäre tugendlose Dummheit einer Schafherde die Ihre Schächter anbetet , in der Hoffnung , auf den großen build back better reset .

Dr. Bernd Große-Lordemann / 20.11.2022

“Die Behauptungen der Klimaangstpropagandisten, die Welttemperaturen werden in den nächsten Jahrzehnten um 3, 4 oder gar 5 °C steigen, beruhen einzig und allein auf Rechenmodellen, ...” und für deren Aussagekraft bzw. Wahrheitsgehalt gilt John v. Neumanns Hinweis auf den “Elefanten auf der Bühne”! Davon abgesehen ist Deutschlands Kurs Richtung “Große Transformation” völlig wahnwitzig, denn für 0,0003xxx°C temporäre globale Abkühlung (bei “net zero” hier) würde wohl niemand 25 Milliarden € pro Jahr verschleudern, der geistig gesund ist. Insofern sind die abartigen “No Pressure!” Videos bezeichnend für den Geisteszustand und die Absichten der angeblichen “Klimaschützer”, ihrer Mitläufer und Profiteure! Fehlt nur noch die zu “Coronazeiten” erprobte Hetze gegen Maßnahmenkritiker, aber was nicht ist, kann mit grünen Garden” ja noch werden!

Martin Wehlan / 20.11.2022

Sehr geehrter Herr Klinkig, auf ein paar Ungenauigkeiten in Ihrer Argumentation möchte ich hinweisen: 1. Der Atmosphären-Effekt hat nichts mit IR-aktiven Gasen zu tun, sondern mit allen Gasen der Atmosphäre. Die Dichte der Atmosphäre, die bei jedem Planeten von außen nach innen immer weiter zunimmt, sorgt dafür, dass es bei jedem Planten (auch beim Jupiter, der kaum IR-aktive Gase aufweist) von außen nach innen immer wärmer wird. 2. Eine Wärmedämmung mittels Strahlung gibt es nicht - eine solche Dämmung ist eine der Lügen der Treibhaus-Ideologen. Wärmedämmung entsteht dadurch, dass man die Konvektion verhindert. Dein IR-aktives Gas verhindert die Konvektion. Außerdem: 3. Der Treibhaus-Effekt (insbesondere all seine angeblichen Erklärungen) wurden von den beiden theoretischen Physikern Gerlich & Tscheuschner bereits 2009 widerlegt. 4. Es gibt keinen naturwissenschaftlichen Versuch, der beweist, dass Luft mit etwas mehr CO2 wärmer wird als mit etwas weniger CO2. Es gibt auch keinen Versuch, der bestätigt, dass ein IR-aktives Gas bei Wärmezufuhr wärmer wird (oder diese Wärme länger speichert) als ein beliebiges Gas mit vergleichbarer Wärmeleitfähigkeit. Das alles sollte bereits genügen, die ganze Treibhaus-Blödelei von Anfang an als das zu bezeichnen, was sie ist. Mit freundlichen Grüßen Dr. Martin Wehlan

A. Ostrovsky / 20.11.2022

@Irene Luh : Ich wollte mich da eigentlich nicht einmischen, aber ich weiß zuverlässig von einem gewissen Paolo Antonio Foscarini, Theologe und Astronom aus Kalabrien, der das gleiche behauptete, wie Sie. Er wollte im Jahre 1615 beweisen, dass das heliozentrische System des Kopernikus nicht der Heiligen Schrift widerspricht. Das war für die Heilige Inquisition. angestiftet durch Kardinal Robert Bellamin, Anlass ein Ermittlungsverfahren zu eröffnen. Im Jahre 1616 wurde das Buch von Foscanini auf den Index der verbotenen Bücher gesetzt. Noch in der Mitte des gleichen Jahres 1616 verstarb Foscanini unerwartet in einem Kloster seines Ordens, des Karmeliterordens. Also die Kirche, das waren im Prinzip sowohl der Großinquisitor, als auch der Kardinal Bellamin, als auch die Mitglieder des Karmeliterordens, als auch Foscanini. Wie wollen Sie nun überhaupt beschreiben, welche Ansicht “Die Kirche” damals hatte? Selbst der Papst, der Stellvertreter Christi auf Erden, gehörte zur Kirche. Man muss das vielleicht immer mal wieder ins Gedächnis rufen. Manche wissen das gar nicht.

giesemann gerhard / 20.11.2022

@Irene L.: Die C-14-Datierung geht nur für “Fossilien”, die jünger als 10.000 Jahre alt sind. Um die geht es aber nicht. Das wissen Sie offenbar nicht. Obwohl ich es Ihnen gesagt und erklärt habe.

A. Ostrovsky / 20.11.2022

@Michael Lorenz : Nochmal zu Lyssenko. Das Beispiel, das lange vor unserer Zeit lag, zeigt nur, wie gefährlich es ist, wenn sich halbgebildte “Wissenschaftler” mit von Bildung unbeleckten Machthabern zusammen schließen. Da muss ich Ihnen zustimmen. Das Problem ist nur, dass wir alles in einem historischen Kontext verstehen müssen. Seit Jahrhunderten gibt es eine Entwicklung. Man darf die nicht ausblenden. Und man muss die Herkunft und den Bildungsweg der im Wissenschafts- und Politik-Getriebe handelnden Personen beachten. Stalin war weitgehend ungebildet. Er stammte aus einer georgischen Kleinstadt. Aus dem Elternhaus kam absolut keine Bildung, schon gar keine naturwissenschaftliche. Er mag intelligent gewesen sein, aber seine Schulbildung kann in diesem Umfeld keine wissenschaftliche gewesen sein. Dann besuchte er ein Pristerseminar, wo vermutlich alte Sprachen und die Bibel der einzige Inhalt waren. Dann wurde er Staatschef und oberster Militär. Und dann schauen Sie mal das Bild vom Lyssenko an. Mit dem hätte man jeden Nazifilm drehen können. Über seine Bildung weiß selbst die Wikipedia nichts, nur über Ämter, Partei und Kungeleien. Es ist doch offensichtlich, dass der nicht durch Wissenschaft überzeugen konnte, sondern nur durch Repression, Zersetzung und Hetze. Und nun mal der Vergleich zu den Polit-Kadern der Letzten Generation. Da wächst doch schon wieder so eine Pseudo-Wissenschaftlichkeit sträflich Ungebildeter heran. Der einzige Unterschied: Wer heute keine Bildung hat, ist selbst sträflich die Ursache seiner Dummheit. Alle hatten die Chance. Wer nichts daraus gemacht hat, sondern in Positionen, Ämter oder Parteien drängt und dort “demokratisch” zum Zampano gemacht wird, weil er durchschnittlich bis unterdurchschnittlich ist, ist doch wieder die Quelle von Hetze, Fake-Wissenschaft, Verfolgung und Cancel Culture. Schließen Sie sich mir an. Ich fordere unablässig “KEINE MACHT DEN DUMMEN!” Deshalb muss “Covid” aufgearbeitet werden und die Ungeeigneten benannt.

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