Ulrike Stockmann / 13.01.2021 / 06:26 / 121 / Seite ausdrucken

„Vierjährige absondern“: Die irrsten Quarantäne-Schreiben

In dem Beitrag „Absonderung in Quarantäne“ veröffentlichte Achgut.com Auszüge aus einem Schreiben aus Nordrhein-Westfalen, das die Aufforderung, sich in Quarantäne zu begeben, enthielt. Im konkreten Beispiel handelte es sich um eine Familie mit zwei Kindern, der Vater war positiv auf Corona getestet worden; die Mutter und die beiden Sprösslinge mussten – trotz negativer Testergebnisse – ebenfalls in Quarantäne. Wir zitierten aus einem Schreiben an die Eltern, das sich auf eines ihrer Kinder bezog. Der rigorose und drohende Duktus der amtlichen Aufforderung, es ging immerhin um ein Kind, erschien unangemessen.

Da diese Schreiben sich von Region zu Region in ihren Formulierungen unterscheiden, bat ich die Leser um weitere Zuschriften von Quarantäne-Aufforderungen. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich für die schnellen und zahlreichen Reaktionen bedanken. Im Folgenden gebe ich den irritierenden Duktus der uns von den Lesern zugängig gemachten Schreiben wieder – und besonders treffende, humorige oder auch erschütternde Kommentare seitens der Betroffenen.

Viel zu spät

Mehrfach sorgte etwa die Diskrepanz zwischen dem Datum der Ausstellung des Schreibens und dem angedachten Quarantänezeitraum unter den Empfängern für Erheiterung beziehungsweise Entrüstung. Ein Leser aus Bayern kommentierte sein Dokument lakonisch: „Allein schon der Vergleich der Daten zur ‚Absonderung‘ mit dem Poststempel des Briefes offenbart schon den Schweregrad der Erkrankung. *Ironie off*“ Dem Leser war vom 30. September bis zum 13. Oktober 2020 Quarantäne auferlegt worden. Sein Schreiben war jedoch erst am 14. Oktober aufgesetzt und am 15. Oktober verschickt worden.

Ein Herr aus Niedersachsen sandte uns das Quarantäne-Schreiben seiner volljährigen Tochter mit folgendem Kommentar:

„Meine Tochter hat in der Schule Maske auf, permanent wurde der Mindestabstand eingehalten, den A..... durften die sich aufgrund des Lüftens auch noch abfrieren und zur Belohnung, weil eine Lehrerin positiv getestet wurde, wartet die Quarantäne.

Richtig gut ist, dass die Quarantäne vom 16.12. bis 24.12. angeordnet ist, dieses Schreiben aber erst heute, am 21.12. um 10.30 Uhr bei uns eintraf.“

Besonders anmaßend heißt es in besagtem Dokument:

„Die Quarantäne bedeutet, dass Sie (…) Besuch von haushaltsfremden Personen nicht empfangen dürfen (Ausnahmen sind nur mit meine ausdrückliche Genehmigung [sic!], ggf. unter Auferlegung von Verhaltensmaßregeln möglich), den Kontakt zu Mitbewohnern auf das Notwendigste zu beschränken haben, und lediglich mit dem behandelnden Arzt und dem zur Pflege bestimmten Personal Kontakt haben dürfen.“

Den 1. Trödel-Preis gewinnt jedoch mit Abstand Berlin. Ein Hauptstädter stand vom 30. Oktober bis 13. November 2020 unter Quarantäne, das entsprechende Schreiben wurde jedoch erst am 20. November verfasst und erreichte ihn am 25. November! Wie der Flughafen, so die amtlichen Dokumente …

Freiheitsberaubung auf Zuruf

Dass die Berliner Behörden ziemlich überlastet sind, beweist ein weiteres Schreiben aus der Hauptstadt. Ein Berliner übersandte uns seine Quarantäne-Aufforderung. Die erwachsene Tochter seiner Freundin war positiv auf Corona getestet worden, woraufhin seine Partnerin per Mail sowohl ihren eigenen als auch den Quarantänebescheid für ihren Freund erhielt, obwohl das Paar nicht im selben Haushalt lebt. Der Leser kommentiert:

„Bis auf die Drohungen darin stimmt eigentlich gar nichts, nicht mal meine Postleitzahl ist korrekt ...

Ich erhielt diese Anordnung als PDF per Mailweiterleitung von meiner Freundin, die im Nachbarhaus um die Ecke wohnt und deren Test übrigens negativ war.

Genau genommen erhielt ich diese Freiheitsberaubung auf Zuruf, denn bei mir war weder vorher noch während der Quarantäne behördlicherseits irgend jemand gewesen, niemand hat mich jemals angerufen oder angehört, auch habe ich diese Anordnung anschließend nicht wie angekündigt auf dem Postweg erhalten, keiner hat einen Test bei mir gemacht und mir ging und geht es blendend. Auf meinen noch am selben Nachmittag per E-Mail gestellten Widerspruch erhielt ich bis heute keine einzige Reaktion. Einen Kommentar meinerseits dazu erspare ich Ihnen.“

Angekündigt wurde auch, dass sich das Gesundheitsamt regelmäßig melden würde. Laut Angaben des Lesers ist dies jedoch nicht geschehen. Weder er noch seine Freundin haben jemals eine Quarantäneanordnung auf postalischem Wege erhalten.

In besagtem PDF-Dokument gibt die Berliner Behörde dem Empfänger freundlicherweise noch praktischen Rat mit auf den Weg:

„Für die Versorgung mit Lebensmitteln und anderen notwendigen Dingen sind Bekannte, Freunde oder Firmen zu beauftragen, die die Gegenstände vor der Haustür abstellen. Sollte dies nicht möglich sein, so informieren Sie bitte rechtzeitig das Gesundheitsamt hierüber. Ein direkter Kontakt mit anderen Personen ist unbedingt zu vermeiden.“

Stelle einen unter Quarantäne, beschäftige hundert.

Kind innerhäuslich absondern

Ziemlich makaber mutet ein Fall aus Hessen an, der die praktische Gestaltung der Quarantäne mit Kleinkindern näher beleuchtet. Ein Ehepaar mit zwei Kindern (ein und vier Jahre alt) erhielt den Aufruf zur Quarantäne, nachdem ein Kind im Kindergarten der vierjährigen Tochter positiv auf Corona getestet worden war. Die Einrichtung wurde zwei Wochen lang geschlossen, 90 Kinder und deren Eltern in Quarantäne geschickt. Anstelle eines Quarantäneschreibens erhielt die Mutter einen Anruf der zuständigen Gesundheitsbehörde, die fernmündlich die Tochter in Quarantäne schickte. Der Ehemann schreibt über die Anweisungen für die Vierjährige:

Sie dürfe innerhalb dieser elf Tage unser Hausgrundstück nicht verlassen und keinerlei Besuch empfangen. Gleichzeitig sei sie innerhäuslich ‚abzusondern‘. Sie müsse sich also innerhalb unseres Hauses räumlich und zeitlich getrennt von den übrigen Familienmitgliedern aufhalten. Da dies jedoch bei einem Kindergartenkind aufgrund seines Alters nicht möglich sei, werde ein Elternteil ebenfalls unter Quarantäne gestellt. Auch dieser habe sich zusammen mit unserer Tochter innerhäuslich abzusondern und dürfe gleichfalls das Grundstück nicht mehr verlassen. Wir könnten selbst entscheiden, wer von uns beiden sich mit in die Quarantäne begeben wolle. Da sich meine Frau zurzeit in Elternzeit befindet, während ich berufstätig bin, erklärte sie durch Rückruf am nächsten Morgen, dass sie bei unserer Tochter in der Quarantäne bleibt.“

Es folgte ein Quarantänebescheid für die Tochter sowie eine knappe Bestätigung der Quarantäneanordnung für die Mutter per Post. Der Ehemann schreibt weiter:

„Mit der Verfügung wurde meiner Frau und meiner Tochter behördlicherseits aufgegeben, sich für die Dauer von elf Tagen innerhalb unseres eigenen Hauses weder mir (Ehemann und Vater) noch unserem Sohn zu nähern.“

Familienleben über räumliche Distanz hinweg

Die Familie reichte umgehend einen Eilantrag gegen die Beschlüsse ein, der vom zuständigen Verwaltungsgericht jedoch abgewiesen wurde mit den Worten:

„Durch die Aufteilung der Elternteile ist gewährleistet, dass beide Kinder trotz der vorübergehenden Einschränkungen noch physischen Kontakt zu jeweils einem Elternteil haben, sodass ihre Versorgung und Pflege sowie ihr körperliches, geistiges und seelisches Wohl sichergestellt sein dürfte.“

Die zuständige Richterin offenbart nicht nur sehr abenteuerliche Vorstellungen von Familienleben, sie scheint auch anzudrohen, dass noch ganz andere Anordnungen möglich wären:

Im Hinblick auf die von den Antragstellern befürchtete Beeinträchtigung des geistigen und körperlichen Kindeswohls ist zu berücksichtigen, dass die Einschränkungen des Ehe- und Familienlebens durch die räumliche Distanzierung innerhalb des eigenen Hauses im Vergleich zu anderen Distanzierungsoptionen, wie z.B. einem vorübergehenden Auszug des Antragstellers zu 2) und des Sohnes, noch verhältnismäßig gering gehalten werden. Denn beide Kinder halten sich in der vertrauten häuslichen Umgebung auf und können zudem über die räumliche Distanz hinweg Kontakt zu dem Geschwisterkind und dem jeweils anderen Elternteil aufnehmen und mit ihnen kommunizieren.”

Ja, der letzte Satz ist so gemeint, wie er dasteht. Der Vater der Kinder empfindet diesen Hinweis in Zusammenhang mit der behördlich verordneten Quarantäne als „zynisch“: „Unser Sohn ist so klein, dass er noch gar nicht sprechen kann. Stattdessen macht er sich unter anderem dadurch verständlich, dass er die Arme nach seinen Eltern ausstreckt.“

„Liebe der Eltern lässt Befolgung nicht zu“

Auch die gegen diesen Beschluss erhobene Beschwerde seitens der Eltern wurde vom zuständigen Verwaltungsgerichtshof abgelehnt.

Der Vater resümiert:

„Ein Elternteil darf sein völlig gesundes Kind nicht mehr in den Arm nehmen, da dieses ja mit dem anderen Elternteil innerhäuslich 'abgesondert' ist. Wenn meine Tochter also auf mich zukommt und 'Papa, Papa' ruft, soll ich mich nach der Vorstellung des Gesundheitsamtes von ihr abwenden, eine Tür hinter mir verschließen und sie weinen lassen, ohne dass sie verstehen kann, warum ich mich so verhalte. Meine Frau wiederum darf sich, obwohl sie im Haus anwesend ist, unserem einjährigen Sohn, den sie seit seiner Geburt jeden Tag im Arm hatte, ebenfalls nicht mehr nähern, da sie sich ja zusammen mit unserer Tochter abzusondern hat, die ebenfalls nicht mehr in die Nähe ihres kleinen Bruders kommen darf (…) Die Liebe der Eltern zu den eigenen Kindern lässt die Befolgung einer derartigen Verfügung nicht zu. Wer sich tatsächlich so verhält, wie es das Gesundheitsamt des Landkreises *** als erforderlich erachtet, fügt seinen Kindern ebenso wie sich selbst schwerste seelische Schäden zu.

Dem ist nichts hinzuzufügen, außer vielleicht der Frage, wie es möglich ist, dass ein Gericht die oben beschriebenen Verhältnisse als zumutbar einstuft. Die betroffene Familie plant, den Rechtsstreit im Hauptsacheverfahren fortzuführen.

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Leserpost

netiquette:

Johannes Hartung / 13.01.2021

Früher haben wir die erkrankten Kinder mit Absicht zusammengesteckt, damit die Kinderkrankheiten einfach “durch” waren. Zum Glück gibt es ja Impfungen gegen die schlimmen und nicht mutierenden Erreger. Alles andere machen die Kinder durch und dann sind sie immunisiert. Das grösste Geschenk meiner Kinder an mich ist die Re-Immunisierung der Jahre in der Kinderkrippe. Alle 10 bis 14 Tage hatte ich irgendeinen anderen Husten/Niesser/Kopfschmerzen. Nach dieser Zeit war ich nie wieder ernstlich erkältet. Niemand legt sich vor einem Marathon 2 Wochen ins Bett, um die Muskeln zu schonen. Die dauernde Desinfizirerei verwandelt am Ende alles in ein Krankenhaus; dann haben wir resistente Keime überall. Ergo: Jeden Tag ein bisschen Dreck und Keime hält das Immunsystem auf Trab und kranke Kinder gehören an die frische Luft. Unser Kinderarzt fragte immer nur: Schläft das Kind und isst es? Wenn ja, dann ist alles halb so schlimm. Es fehlt einzig noch zu ergänzen, dass unser Zentraldenker in Berlin offenbar nicht an einer nachhaltig gesunden Bevölkerung interessiert ist, denn sonst würde man sich um das Immunsystem der Bürger kümmern, Obst und Gemüse von der Steuer befreien und z.B. die Mütter wieder mehr vom Milchgeben überzeugen und dies durch Beratung fördern. Bei meiner Frau hat dies erst nicht richtig geklappt, aber ein privat bezahlter Arzt hat meiner Frau geholfen und am Ende haben alle Kinder fast zwei Jahre lang die Brust bekommen. Nestlé mit der teuren Nidina Baby-Milch darf da gerne in die Röhre schauen.

G. Böhm / 13.01.2021

@ Karla Kuhn: Ich darf vermelden, daß ich stolzer Besitzer 3-er FFP2-Masken aus der Apotheke bin. Frau Spahn hat selbige mir jedoch nicht geschenkt, die Apotheke hat diese vorfinanziert und wird ihre Kosten, so nehme ich an, der Krankenkasse (KV) in Rechnung stellen. Selbige hat mir durch ein sehr höfliches Vorstandsschreiben bereits mitgeteilt, daß sie für 2021 leider den Zusatzbeitrag erhöhen muß. Dabei hatte die KV durchaus vorbildlich gearbeitet und für schlechte Zeiten Rücklagen gebildet. Doch im Wahljahr 2021 wurde durch eine Verordnung der Regierung festgelegt, daß die Kassen ihre Rückstellungen auflösen müßten, so fast wortwörtlich der Vorstand. Nun werden die ohnehin wenig begüterten Versicherten im Osten weiter geschröpft und müssen defizitäre Krankenkassen, wie z. B. die Dt. RV KBS in Bochum, eine m. A, n. kriminelle Organisation, alimentieren. So geht Politik und Solidarität in praxi. Meine drei Masken werde ich also im Endeffekt selbst bezahlen. Diese Dinger kann ich ganz gut verwenden, nicht als Corona-Abwehr-Waffe, sondern z. B. für das Behandeln von Figuren mit der Farb-Spritzpistole, da sind die Masken einfach zweckdienlich. Durch meine Teilnahme an Großdemos in DD und L sowie anderem bin ich anscheinend immun geworden, also NOT-P, so hat es wenigstens ein aktueller Drosten-Test besagt, obwohl ich 2/3 der Symptome aufweise, die auf dem Fragebogen zum PCR-Test abgefragt werden (Husten, leichtes Fieber, Schwächegefühl). Früher hätte man dazu einfach grippaler Infekt gesagt. Als ich 2019, trotz Grippeschutzimpfung, an einer für mich außergewöhnlichen Virusinfektion erkrankte, die mich mehr als acht Wochen z. T. schwer behinderte, meinte die Hausärztin lapidar, daß ich vitaminreich essen und Spaziergänge in der frischen Luft machen solle. Heutzutage meinen manche, weil sie mal eine Woche pausieren müssen (n-p-getestet), da sie angeblich nicht wußten, ob sie die Suppe gewürzt haben oder nicht, sie seien gerade noch dem Tode entronnen (MDR zu heute).

Lisa Deetz / 13.01.2021

@Arnold Balzer : “Und wie gedenken Sie die Anordnung der Absonderung zu kontrollieren?”———- Ich würde einen Brief zurück senden, in dem als Antwort unter derdem Betreff nur steht: “Ja, ja!”——— Das heißt, das weiß jeder: “LMAA!” (...ist die Abkürzung von ‘leck’ mich ......’) ——Ich würde meine Festnetzanrufe aufs Handy weiterleiten; wenn dann evtl. gerade bei Anruf vom Gesundheitsamt die Feuerwehr oder Straßenbahn vorbeifährt, dann kam das eben grade im Fernsehen/Mediathek!!——Als Rentner besitze ich drei, bisher unbenutzte FFP3-Masken, Geschenk von der Apotheke. Wenn nötig, werden die einfach mit bisschen Pril durchgespült, eine bekannte Tierärztin macht das so!——-Ich suche paar knackig-freche Sprüche, die ich mit Edding auf meine “Maske” schreiben kann, wäre dankbar für Vorschläge!

Sabine Meyer / 13.01.2021

Ich gebe zu, ich bin von Tag zu Tag wuetender ueber all diese unsinnigen Verbote. Je mehr ich von den Demonstrationen in anderen Laendern hoere und lese wie andere Gerichte all diesen Corona Bloedsinn ablehnen und gegensaetzlich urteilen, um so mehr hoffe ich, dass die Menschen endlich aufwachen und den sogenannten Eliten der Gedanke kommt, dass sie sich auf duennem Eis bewegen. Ich bin kein Corona Leugner, wir leben schon seit Jahren mit diesem Grippe Virus, der von Jahr zu Jahr mutiert. Aber ich bin nur noch am zweifeln, wie weit das alles gehen muss, bis endlich das ganze Luegengebaeude zusammen faellt. Wie lange muessen die Menschen noch leiden, isoliert werden, Kinder psychisch und physisch gefoltert, Existenzen vernichtet werden? Ich koennte eine ganze A4 Seite mit all den Dingen vollschreiben, was diese armselige Regierung ihren Buergern zumutet, dem Souveraen, dem sie zu dienen haben. Was hat diese Regierung vor? Den Tod aller Menschen aufzuhalten, bis in die Ewigkeit? Wo sind die Kampagnen gegen die multiplen Keime in Krankenhaeusern, Herzinsuffizienz, respiratorische Krankheiten, nicht zu vergessen Malaria, Tuberkolose und Unterernaehrung in anderen Laendern? Diese Toten sind egal? Sozusagen zu vernaechlaessigende kollateral Schaeden? Ich bin zwar noch nicht so alt, wie die meisten an oder mit Covid Gestorbenen, aber ich bin es muede jeden Tag, und das seit ueber zehn Monaten, von immer neuen Quaelereien und Folterungen der Bevoelkerungen von den Regierungen zu lesen. Obwohl ich seit Jahrzehnten in Afrika lebe und mich das alles nicht betrifft, denke ich immer an meine alte Heimat, fuehle mich den Menschen verbunden und leide mit. Ich muss gestehen, ich bin froh, wenn ich irgendwann mal meine Augen zumachern darf. Ich habe keine Angst vor dem Tod, nur vor dem Sterben.

Karl Dreher / 13.01.2021

“Die betroffene Familie plant, den Rechtsstreit im Hauptsacheverfahren fortzuführen.” Ja, richtig so. Doch ich möchte hinzuzufügen: Hoffentlich bekommt die Familie im Hauptsacheverfahren andere - lebensnah urteilende - Richter. Indes: Ich fürchte, dem dürften die jeweiligen gerichtlichen Geschäftsverteilungspläne entgegen stehen ... und in der Folge wiehert vermutlich wieder mal der “Gerichtsschimmel”.

A.Lisboa / 13.01.2021

@ Jan Sobieski: Die sind längst über die Kamera am internetfähigen TV im Wohnzimmer drin, auch über die Smartphones, jeder hat ja mindestens eins. Ich habe letzte Woche mit einem Freund über ein Spezialfinanzierungsthema (Mezzanine) ca. eine Stunde lang mit dem Handy telefoniert, mein Laptop war dabei aus. Einen Tag später war ich im Internet und es poppt die Werbung eines großen Mezzaninefinanzierungsanbieters auf. Ich habe aber nie nach Mezzanine im Netz gesucht! D.h. Google hört alles mit und schaltet dann entsprechend die Werbung. Über die IP-Adressen der Geräte verknüpfen die mein Smartphone und mein Laptop als meine Geräte. Mir ist das mit der Werbung nach Telefonaten schon öfter aufgefallen. Siri und wie die alle heißen, dienen nur dazu, die Technik der Spracherkennung zu verbessern. Wir sind längst ein gläserner Bürger. Da muss die Polizei nicht mehr ins Wohnzimmer zur Überwachung stürmen…

Jürgen Fischer / 13.01.2021

@RMPetersen, Sie legen da den Finger in eine tiefe Wunde: Das Totschlagargument der Befürworter, die anderen machens ja auch. Und zum Teil noch schlimmer als hier. Was will man da antworten? Das Gegenargument, dass es “alle” machen, heißt noch lange nicht, dass es auch richtig ist, denn “Die Mehrheit ist der Unsinn” (Schiller) - nun, wir wissen es schon lange, dass Schiller schon bei Schulkindern nicht besonders gut angeschrieben ist. »Die Frage, warum auch von der Schweiz über Australien bis Chile (…) der Unsinn von Lockdown, Drosten-Test und Impfdruck angewandt wird«, wage ich mal damit zu beantworten, weil dort Schwab und seine Cliquen (es dürften mehrere sein) auch ihre Dreckfinger drin haben.

H.Milde / 13.01.2021

Auch der UNRECHTSSTAAT DDR 1.0, wie auch die nationalen SOZIALISTEN, haben Kinder “unzuverlässigen” Eltern entzogen. Das ist gute Tradition, und auch eine Form der Banalität des Bösen. Aber würden diese Büttel ohne Scham und Anstand es wagen, das mal bei unseren nochnichtsolangehierlebenden geschenkten Neubügern zu probieren?

R. Matzen / 13.01.2021

#Michael Wendmann: „ Die Entscheidungen werden von gewählten Volksvertretern getroffen.“ Das ist sachlich ziemlich falsch; der Bundestag hat der Exekutive mehrfach einen Blankoscheck ausgestellt und die Verordnungen sind alle in der Verwaltung (Exekutive) entstanden. Der Bundestag kommt als Vertretung des Volkes seiner Aufgabe nicht nach. Nur die Partei Alexander Gaulands, den man sicher ob seines politischen Handelns in der AfD nicht mögen muß, verlangt eine rechtsstaatlich gebotene nicht nur Beteiligung des Bundestages, sondern die unverzügliche Aufnahme seiner eigentlichen Aufgabe als Gesetzgeber!

Karla Kuhn / 13.01.2021

“Vorstoß Bayerns FFP2-Maskenpflicht in der Kritik Stand: 13.01.2021 13:56 Uhr Ab Montag müssen die Menschen in Bayern in bestimmten Situationen eine FFP2-Maske tragen. Die Linke sieht vor allem arme Menschen belastet, Wissenschaftler warnen vor einem falschen Sicherheitsgefühl.”  Egal wo und egal um was es geht es scheint wirklich nur noch Willkür zu sein”  “Die zuständige Richterin offenbart nicht nur sehr abenteuerliche Vorstellungen von Familienleben, sie scheint auch anzudrohen, dass noch ganz andere Anordnungen möglich wären:”  Ich frage mich, WER hält solche Anordnungen ein ?? Zu den FFP 2 Masken gibt es auch skurrile Anordnungen, sie dürfen NICHT gewaschen werden. Nach Aussage des Apothekers soll es für Menschen ab 60 Jahren SECHS Masken und im Februar nochmal sechs Masken kostenlos geben, wie gesagt die nicht gewaschen werden dürfen, sonst hat der Filter keine Wirkung mehr, man soll die Maske LÜFTEN !  Auf meinen Einwand hin, daß das für mich nicht in Frage kommt, eine ungewaschen Maske zu tragen,  da ALLE Masken, vor allem Keimschleudern sind, ich CO²  einatmen muß und ich eh befreit bin, hat der Apotheker nichts geantwortet. Keine Antwort ist auch eine Antwort. Zumal der TEST, das Übel der Wurzel, der eben auch für die abartigen QUARANTÄNE Anweisungen verantwortlich ist, KEINE INFEKTIONEN anzeigen kann !! Ein Schelm, wer BÖSES dabei denkt. Merkels “gigantische Transformation” läßt grüßen und lacht sich ins Fäustchen, weil die meisten brav mitmachen  

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