Tamara Wernli / 09.04.2022 / 14:00 / 15 / Seite ausdrucken

Verzerrtes Bild beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk!

Man kann die Berichte des öffentlich-rechtlichen Fernsehens nicht oft genug hinterfragen. Schon gar nicht in puncto Frauenfußball.

Foto: Tamara Wernli

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STeve Acker / 09.04.2022

“Vertraut den Medien nicht blind ” ??? ich vertrau den Medien, besonders den Öffen-rechtl. und den Mainstremmedien überhaupt nicht !

Dr. Elke Schmidt / 09.04.2022

Nachdem ich Vor einigen Minuten den Bericht über das Qualifikationsspiel der Frauen gegen Portugal gesehen habe, hatte ich mit genau diesen Argumenten mein Desinteresse daran meinem Mann gegenüber kund getan, einschließlich der Beispiele Eiskunstlauf und Turnen. Irgendwie hatte ich immer nur auf die wippenden Pferdeschwänze der Damen geschaut. Die Haare der Fußballmänner haben mich nie interessiert, nicht nur weil deren „Frisuren“ fast immer gruslig sind, sondern weil ich auf die Beine schaue. Als Mädchen habe ich übrigens selber gerne Fußball gespielt, natürlich mit den Jungs. (Wenn sie mich mitspielen lassen hatten vor 60 Jahren)

Reinhard Max / 09.04.2022

Das Problem besteht doch überall nicht nur im Sport. Deswegen hat man ja den Quoten Unsinn eingeführt. Demnächst wird es halt so sein, das man ein Frauenfussballspiel ansehen muss, damit man ein Männerspiel ansehen darf. Und dann wird es nur noch Kombitickets geben. Ein Ticket beinhaltet ein Frauenspiel und ein Männerspiel, Werbeverträge gibt es nur noch im Kombi. Wer mit einem Fußballer werben will muss auch mit einer Fußballerin werben und schwups, schon ist der Frauenfußball am Papier so beliebt wie der Männerfußball. Die Grünen werden das richten, wartet es an.

Gerd Quallo / 09.04.2022

Die Frauennationalmannschaften Australiens sowie der USA haben in der Vergangenheit gegen zum Teil vierzehnjährige männliche Stadt-Jugend-Mannschaften auf den Deckel gekriegt. Wer im Fußball je etwas anderes gesehen hat als einen Männersport, kann die Evolution nicht verstanden haben. Für die deutschen Frauenversteher und Krummkicker gilt: wenn sie den Damen beim Rumstolpern zusehen, können sie wenigstens einmal glauben, auch kicken zu können. Das sind dieselben, die denken, sie hätten nur mangels ausreichender Sozialisation nicht zum Einstein getaugt. Ich hoffe nur, die woken Dummbirnen der MANNSCHAFT kacken ordentlich ab in Katar.

A. Ostrovsky / 09.04.2022

Frauenfußball ist auch ganz wichtig, aber da eilt es nicht so, wie bei der Impfpflicht. Ich habe gerade ein Video vom WELT Nachrichtensender gesehen, also Axel Cäsar mit dem Cäsarendingens bummens. “Kinderärzte sprechen von Staatsversagen”, weil der Bundestag keine Impfpflicht ab 60 beschlossen hat. Die dachten vielleicht, es geht um Impfen ab 60 Euro. Jedenfalls sind Kinder ab 60 nun doch impffrei. Schreckliches Staatsversagen. Oder völlig bescheuerte Kinderärzte. Ist das nicht eine Gefahr für die Kinder. Man muss sich das mal vorstellen, man geht mit seinem Kind ahnungslos zum Kinderarzt ... und dann ist das so einer, der sich in der Welt nicht zurechtfindet, nicht weiß was eine Impfung kostet und wie alt ein durchschnittliches Kind ist. Das wird natürlich dadurch etwas abgeschwächt, dass jemand, der sein Kind zu so einem Kinderarzt bringt, sicher kein durchschnittliches Kind hat. Aber was kann das Kind dafür? Verdient es dann nicht unsere Solidarität?

Franz Klar / 09.04.2022

Zum Thema Frauenfußball sagte einst der Comedian Olaf Schubert : “Das ist doch immer bei den Paralympics ... ” .

D. Schmidt / 09.04.2022

Beim Frauenturnen, Beach Volleyball, Tennis, evtl. noch reiten, schwimmen oder Rad fahren schaut Mann gerne mal genauer hin. Beim Frauenfußball schaut man lieber weg. 1. weil Fußball ein Männersport ist, 2. weil die Damen da sehr plump auf dem Platz agieren. Frauen gerechte Sportarten ziehen da mehr an. Eine Frage der Ästhetik beim Zuschauen. Obwohl, ich bekomme auch große Augen, wenn eine zierliche Dame einen LKW lenkt, oder eine Pilotin ein Flugzeug fliegt. Fußball, neeeeehh, geht gar nicht ;-)

Gerard Doering / 09.04.2022

Frauenfußball hoch in den Anden. Das Dorf spielt gegen das Nachbardorf. Zum Schluss ist der Dorfälteste sehr zufrieden. Ja nur drei Tote. Gute Proportionen sind das für eine sehr zukunftsträchtige friedliche Nachbarschaft.

Karl-Heinz Vonderstein / 09.04.2022

Frauen und deren Leistung sind im Sport ähnlich angesagt wie die von Männern, wenn Wettbewerbe, z.B. bei Olympischen Spielen oder Weltmeisterschaften, im Tennis z.B. Wimbledon, nicht geschlechtlich getrennt voneinander stattfinden. Heißt, innerhalb der gleichen Veranstaltung, z.B. die der Leichtathletik bei einer Olympiade, kämpfen Männer gegen Männer und Frauen gegen Frauen. Weitere Beispiele sind Schwimmen, Turnen, Tennis, Fechten, Dressur (gemischt), Springreiten (gemischt), Military (gemischt)), Biathlon, Ski Sport, Eiskunstlauf, Eisschnelllauf, Rodeln und Bobfahren. Beim Eiskunstlauf z.B. treten Frauen und Männer auch als Paar auf (Eispaarlauf und Eistanz) und im Tennis gibt es den Mixed-Wettbewerb im Doppel, Frau und Mann gegen Frau und Mann. Die gleiche Diskussion wie beim Fußball gibt es häufig, was so Naturwissenschaften, Mathematik, Informatik und Technologie- oder Ingenieurswissenschaften betrifft (MINT).Man wundert sich, dass Frauen viel weniger Nobelpreise oder Fields-Medaillen erhalten und vermutet oder unterstellt gar, dass sie benachteiligt und nicht genug für ihre Leistungen gewürdigt werden. Dabei liegt es vor allem daran, dass Frauen viel weniger in diese Berufe reingehen, ähnlich wie beim Fußball.

Walter Weimar / 09.04.2022

Das Frauen sich dazu hinreißen lassen. Die werden doch nur begafft, von Männern. Da ist doch der Spielstand vollkommen egal.

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