Jesko Matthes / 08.04.2017 / 06:05 / Foto: Bildarchiv Pieterman / 8 / Seite ausdrucken

Verliebt in die Redefreiheit

Von Jesko Matthes.

Ich muss erklären, wie man sich in die Freiheit der Rede verlieben kann. Ich hatte eine Lehrerin. Sie unterrichtete Englisch, mein mündliches Prüfungsfach im Abitur. Und sie war schön. Sie war nicht die erste erwachsene Frau (das war Debra Winger in „Ein Offizier und ein Gentleman“), aber die erste und einzige Lehrerin, für die ich schwärmte. Genauer gesagt, ich hatte mich in sie verliebt. Das äußerte sich im Unterricht. Irgendwann hatte sie uns einen Song der Rolling Stones mitgebracht, „A mother's little helper“, und einen Film der „Sex Pistols“, er hieß „The Great Rock 'n' Roll Swindle“. Wir lasen William Golding, „The Lord of the Flies“. Man kann immer nur das unterrichten, was gestern war. Und deshalb, in einer Diskussion, sagte sie: „... zu meiner Zeit...,“ und ich fiel ihr sofort ins Wort: „Was soll das heißen? Was soll das heißen, zu meiner Zeit? Sie unterrichten uns jetzt. Jetzt ist ihre Zeit.“ Ihr Lächeln werde ich nie vergessen.

Wenn wir diese Zeit hatten, und trotz dicht gedrängten Lehrplans hatten wir irgendwie immer Zeit, dann erzählte sie von sich, wieder lächelnd. Wie seltsam es für sie sei, an einem als konservativ geltenden altsprachlichen Gymnasium eine neue Sprache zu unterrichten. Sie, die als Sekretärin für den SDS gearbeitet hatte. „Ja, sagte sie, ich konnte mit zehn Fingern Maschine schreiben. Also habe ich mit 18 Rudi Dutschkes Reden getippt.“

Ich erzählte das meinen konservativen Eltern. Mutter lachte: „Ich habe sie kennen gelernt, auf dem Elternabend, die ist in Ordnung. Genauer gesagt, sie weiß sehr genau, was sie tut.“ Einige meiner Mitschüler hatten auf subtile Weise versucht, bei Klassenarbeiten zu betrügen; nur ein bisschen. Sie hatten die Zahl der Worte, die sie geschrieben hatten, übertrieben, denn das senkte die Fehlerquote. Damit hatten sie die Lehrerin unterschätzt; was Anschläge sind, weiß eine Sekretärin, und für Betrugsversuche gab es Sechsen. Den Aufruhr der erzkonservativen Erzeuger beim Elternabend beendete sie mit einem einzigen Satz: „Ich schätze keine Lügen und bewerte sie entsprechend.“

Sie nahm uns mit ins Kino, es gab Stanley Kubricks „A Clockwork Orange“, und nach dem dritten oder vierten Gewaltexzess verließ ich den Saal. Heute liebe ich Kubrick, aber damals war er zu viel für mich. Als ich das am nächsten Tag im Unterricht in englischer Sprache einigermaßen begründen konnte - sinngemäß sagte ich etwas arrogant, es gebe genügend reale Gewaltexzesse, von denen ich wüsste, und mir sei klar, dass der Film sich darauf beziehe - da fragte sie, was ich meinte. Ich antwortete, das reiche vom Holocaust über die Atombombe bis Vietnam und Pol Pot. Sie sagte, dann hätte ich den Film auch zu Ende sehen können, da werde er erst richtig interessant, wenn die Gesellschaft versuche, den Haupttäter mit Gewalt umzuerziehen - und ich bekam nicht die beste, aber immer noch eine gute Note.

Einblick in den Überwachungsstaat

Und wir lasen George Orwell, 1984. Das passte ohnehin zu meinem Abiturjahrgang. Wir sprachen über die sich andeutenden technischen Möglichkeiten. Tadellos: Zuhause stand schon mein erster Computer, ein Sinclair Spectrum. Er nadelte auf eine Art Kassenrolle knatternd meine Grafiken. Ich hatte ein kleines Basic-Programm geschrieben, dass die prozentuale Verteilung von Zwitterionen in einer Lösung in Abhängigkeit vom pH-Wert der Lösung darstellen konnte. Das interessierte die Chemielehrerin; die Englischlehrerin nur insofern, als dass sie sagte: „Und nun stellt euch vor, was der Staat oder sonst wer an Daten über euch sammeln und wie man Computer vernetzen kann. So landen Informationen in Echtzeit dort, wo ihr es nicht vermutet. Noch sind wir nicht so weit, aber bald. Wenn es kommt, dann ist niemandes Privatleben sicher.“

Ich kann mir nicht vorstellen, dass meine „linke“ Lehrerin heute hate speech und fake news sonderlich schätzt, damals tat sie es nicht. Meinung setzt immer die Interpretation von Fakten voraus, und die Interpretation den freien Zugang zu ihnen plus ihre kritische Würdigung. Danach erst schätze ich das klare Wort, die volle Schärfe der Auseinandersetzung. Das verdanke ich auch ihr, meiner Lehrerin. Ich kann mir daher noch weniger vorstellen, dass sie es heute gutheißt, wenn die Gedankenpolizei qua Edikt des Justizministers unter Androhung astronomischer Geldstrafen an jene delegiert wird, die die elektronischen Plattformen für derart hässliche Auseinandersetzungen bereit stellen.

Gewiss, die Plattformen tragen Verantwortung für ihre „Netiquette“, und die muss man einfordern. Vorher aber ist zu fragen, was der Sinn der sozialen Medien überhaupt ist. Von „The Great Rock 'n' Roll Swindle“ und „A Clockwork Orange“ kann man nicht gerade sagen, es seien sanftmütige und korrekte Filme. Aber sie haben auch einen anderen Anspruch, einen ironischen und einen künstlerischen, auch einen politischen Leitgedanken, und zuweilen denke ich, es ist ungefähr derselbe: an die Stelle eigener und fremder Verbohrtheiten den Diskurs zu setzen oder die Farce. Und genau das kann man von Facebook, Whatsapp oder Twitter nicht behaupten. Freunde und Nachbarn zeigen mir die oft rechtsradikalen, antisemitischen und islamistischen Scheußlichkeiten, die dort kursieren; ich selbst bin nur bei Whatsapp, und das eher als Karteileiche. Ich habe keine Zeit, mir die täglichen 32 Urlaubsfotos, Frisuren, Sponti-Sprüche, Katzenfilmchen und Herrenwitzchen anzusehen, auch nicht die widerlichen Polit-Pornos. Sie langweilen mich.

Ich sehe das Problem. Dennoch: Vor der freien Rede ist nicht zu warnen. Eine pluralistische Öffentlichkeit muss sie aushalten. Wenn das in sozialen Medien schwierig ist, dann spricht das weniger gegen die Freiheit der Rede als gegen die sozialen Medien. Warum sind sie nicht geführt wie Foren, in denen ein Moderator jeden Beitrag prüfen muss und kommentieren kann? Nicht, dass ich Heiko Maas das Wort führen möchte. Abgeschmackt sind die Inhalte, abgeschmackt ist seine Antwort, weil niemand entscheiden kann, was true facts oder fake news sind - es sei denn, er informiert sich anderswo, umfassend, kontrovers bereits in seiner eigenen Lektüre, mit einem Wort: kritisch. Zu Berliner Zeiten hätte ich gefrotzelt: Das Unglück is' mit die Doofen.

„Soziale“ Medien - Fegefeuer der Eitelkeiten

Noch sinnvoller wäre es aus meiner Sicht, alle politischen Äußerungen ausnahmslos als Verstoß gegen die „Netiquette“ sozialer Medien zu betrachten. Damit wären die sozialen Medien wieder das, was sie sind: Plattformen der Selbstdarstellung, Fegefeuer der Eitelkeiten, Hochöfen des exhibitionistischen Privatlebens, Sammelbecken nützlicher Idioten, Buhlschaften der „likes“, der „Freunde“ und „Follower“, die man noch nie gesehen hat und nie sehen wird. Sing ein gutes Lied, und es ist eine Million. Desinformiere, und es sind zwei.

Mit einer Sperrung der sozialen Medien für politische Inhalte käme auch der Diskurs wieder dorthin, wo er hingehört, in die Presse, in die Blogs, die moderierten Foren, in die öffentliche Diskussion, in das persönliche Gespräch. - Ich weiß: Das wird nicht passieren. Ich muss aber weder von Donald Trump noch von Wladimir Putin, Ralf Stegner oder Steffen Seibert über Twitter oder sonst eines der sozialen Medien „informiert“ werden, von der Berliner oder Kölner Polizei auch nur im äußersten Notfall.

Wie wäre es, eine Zeitung zu lesen, das Radio einzuschalten, die Polit-Seite der eigenen Wahl im Internet zu lesen, mit seinen Freunden zu reden und seinen Gegnern? Ich schaue auch, was die TAZ oder der „Freitag“ online schreiben, und ich ärgere mich eher über mangelnde Aktualität oder Recherche, Auslassungen und Hypes, als über eine Meinung, die meiner diametral zuwiderläuft. Verdammt, das hier ist Demokratie.

Dennoch: Mein Facebook ist der Reisepass. Die Vögel twittern höre ich sehr gern, wenn ich früh erwache, bei Sonnenaufgang. Franz Werfel schreibt: „Jäh mit einem Schlag begannen die Vögel ihr morgenschrilles Durcheinander.“  Da hat der Protagonist, Gabriel Bagradian, gerade sein erstes Erlebnis von politischer und persönlicher Impotenz hinter sich, weil er den Mord an seinem armenischen Volk ahnt. 1915, ganz ohne Facebook, Twitter oder Whatsapp. Das geht also, ganz allein indem man streetsmart wird. Das Froschkonzert sollte man den Fröschen überlassen.

Jesko Matthes ist Arzt und lebt in Deutsch Evern.

Foto: Bildarchiv Pieterman

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Leserpost

netiquette:

Heinrich Niklaus / 08.04.2017

Da fällt mir ein schönes Wort von Hannah Arendt ein: „Meinungsfreiheit ist eine Farce, wenn die Information über die Tatsachen nicht garantiert ist.“ Ist die Information über die Tatsachen in Deutschland garantiert? Nur, wenn man lange genug danach sucht! Was können wir uns glücklich schätzen, dass wir über das „Netz“ verfügen.

Jürgen Streeb / 08.04.2017

“Meinung setzt immer die Interpretation von Fakten voraus”. Absolute Zustimmung, Herr Matthes. Aber wie kommen Sie zu der Ansicht, dass Zeitung lesen oder das Radio einschalten Ihnen die notwendigen Fakten liefert? Man muss selbst bei kritischer Einstellung zum Internet doch konstatieren, dass man heute nur noch auf diesem Weg an die nackten Fakten kommt. Deren Interpretation, wenn sie überhaupt veröffentlicht werden, wird in der Mainstream-Presse doch schon geliefert. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich vermisse schmerzlich sachlichen Journalismus, von investigativem gar nicht zu reden. Sie brauchen persönlich soziale Medien weder zu lieben noch in Anspruch zu nehmen. Ihre Forderung nach Sperrung aller politischer Inhalte übertrifft ja den Plan von Herrn Maas noch! Ich bin einigermaßen fassungslos. Moderierte Foren! Ist Ihnen bewusst, was Sie da fordern? Kennen Sie die Willkür mancher Moderatoren? Mir fällt zu solcherlei Vorschlägen nur das Wort Zensur ein.

Wilfried Cremer / 08.04.2017

Aktualität heißt heute nicht mehr zeitnah, sondern zeitgleich. Daher diese Verhackstückung u.a. politischer Inhalte.

Steffen Kallinowsky / 08.04.2017

Sehr geehrter Herr Matthes, dies ist einer der besten Beiträge der letzten Zeit. Ich sehe in den “Sozialen Medien” eine Plattform der Befindlichkeiten bzw. der Befindlichkeitsstörungen. Dafür sind sie vielleicht auch ganz gut. Die ernsthafte politische Debatte gehört für mich in “echte Medien”, diese machen Arbeit und wollen zu Recht bezahlt sein.

Gisela Tiedt / 08.04.2017

“Wie wäre es, eine Zeitung zu lesen, das Radio einzuschalten, die Polit-Seite der eigenen Wahl im Internet zu lesen, mit seinen Freunden zu reden und seinen Gegnern?” Guten Morgen, Herr Matthes, haben Sie gut geschlafen? Und schön geträumt? Dann werden Sie jetzt bitte langsam wach und ziehen Sie die Vorhänge auf. Schauen Sie, was draußen passiert. Ich bin nicht bei Facebook, nicht bei Twitter, bin zu alt und zu altmodisch, vielleicht auch zu überheblich dafür, mag meine Zeit nicht damit vertun. Aber ich erlebe mit Entsetzen, wie die einst freie Presse immer mehr zu etwas mutiert, was mir aus der DDR nur zu bekannt ist, und was bewirkt, dass ich außer der Zeitansage, dem Wetterbericht und den Staumeldungen davon nur noch sehr wenig zur Kenntnis nehme. Die Politseiten meiner Wahl, zum Beispiel die “Achse” und “Tichys Einblick”, wurden bereits durch finanzielle Austrocknung bedroht. Ver.di ruft zur Bespitzelung auf. Das ist inzwischen die deutsche Wirklichkeit. Geht es Ihnen in den sozialen Medien um schlechte Manieren oder um falsche Meinungen? Fake News werden überall verbreitet, versehentlich oder absichtlich, das kann nur bei sehr offensichtlichem Unfug ein Grund zum Streichen sein. Und wie wollen Sie “politische Inhalte” eingrenzen? Wir nähern uns Zeiten, in denen ein Gespräch über Bäume…usw. Sie plädieren für Zensur, nichts anderes.

Dr. Bredereck, Hartmut / 08.04.2017

Sehr geehrter Herr Matthes, im Allgemeinen schätze ich Ihre Beiträge sehr. Aber in diesem Aufsatz, sind Sie mir einwenig zu verliebt, in Ihr eigenes Wort. Wen interessieren pH-Wert abhängige Zwitterionen ? Höchstens den Chemiker oder Arzt, der sich mit Aminosäuren beschäftigt. Ansonsten haben Sie mit dem Froschkonzert natürlich recht.

Martina Krüger / 08.04.2017

Danke für diesen Text. Nur eines im Speziellen: Ich befürworte nicht, dass politische Inhalte bei Facebook und co per se nicht zugelassen werden sollen. Ich habe in diesen Netzen auf der Metaebene soviel über Politik und Demokratie gelernt, wie nie zuvor. Demokratie ist keine garantierte Wohlfühlzone. Nie zuvor konnten sich so viele Menschen zu Wort melden. Will man wirklich nicht wissen, was die unterschiedlichsten Menschen früher auch schon im Freundeskreis oder allein vor dem TV-Gerät dachten und denken-fühlen, wenn sie wütend, verletzt oder überfordert sind? Provokationen sind auch als Gesprächsangebote zu werten. Also auch sprachliche Entgleisungen. Ich kann das gut aushalten. Mich kann man nicht beleidigen. Und ich mische mich ein. Versuche dabei (meist) zu deeskalieren. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht. Es kamen gute Dialoge zustande. Wenige, aber immerhin. Schlechte Erfahrungen habe ich mit ICH BIN HIER gemacht. Diese Aktion der Amadeu Antonio Stiftung (?) gießt oft Öl in die lodernden Feuerchen. Grundsätzlich halte ich wenig von demonstrativem Zeichensetzen. Was ich sagen will: Wir selbst können viel zum sozialen Frieden beitragen, indem wir uns auf Augenhöhe einmischen. Gerade die Bildungsnahen versagen hier meiner Meinung nach auf ziemlich breiter Linie. Arroganz und Selbstgerechtigkeit wirken auf mich zerstörerischer als unbeholfene Hasspostings. Gehen wir liebevoller miteinander um! Was ich mir von Facebook aber wünsche, ist die Einführung des DISLIKE-Buttons. Für den schnellen Leser :-)

Barbara Markert / 08.04.2017

“Mit einer Sperrung der sozialen Medien für politische Inhalte käme auch der Diskurs wieder dorthin, wo er hingehört, in die Presse, in die Blogs, die moderierten Foren, in die öffentliche Diskussion, in das persönliche Gespräch.” - Sehr geehrter Herr Jesko, ich glaube auch nicht, dass man per Twitter allzeit und überall sofort seine Meinung zum Ausdruck bringen sollte - ganz im Gegenteil! Ich bin dafür, dass man nachdenkt und danach erst sich äußern sollte. Trotzdem ist das eine persönliche, freie Entscheidung, die man nicht unterbinden darf, wenn einem an der Offenheit des Diskurses gelegen ist, alles andere bedeutet eine Einschränkung der freien Meinungsäußerung. Unterbinden sollte man solches nur in einem Fall: im Fall der öffentlichen Einrichtungen, z.B. der Polizei, da hat Twittern meines Erachtens - außer in Form einer sachlichen Warnung in Notfällen - absolut nichts zu suchen.

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