Jemand schickte mir über Facebook ein Video, das Anetta Kahane am 24. November im Saal der Bundespressekonferenz zeigt, gemeinsam mit Felix Klein, dem Antisemitismus-Beauftragten der Bundesregierung, und Kevin Kühnert, dem stellvertretenden Pareteivorsitzenden der SPD. Das Thema, wie es Anetta formulierte: „Antsemitismus in Corona-Zeiten“. Man beachte den Plural, Corona-Zeiten: Hier richten sich gewisse Kreise offenbar auf den fortwährenden Ausnahmezustand ein. Die Versuchung ist groß: Nie zuvor ist es Regierungen in demokratischen Staaten gelungen, so massiv die Rechte ihrer Bürger einzuschränken, die Gesellschaft vom Kleinkind bis zum Greis mit Panik-Propaganda in Angst und Schrecken zu versetzen und alles zu verbieten, was man sowieso, der bequemeren Herrschaft zuliebe, schon immer gern verbieten wollte.
Kurz zu Anetta Kahane, die im Figurenbestand des Merkel-Imperiums als Spezialistin für Antisemitismus geführt wird. Was sie in gewisser Weise auch ist, doch anders, als man denkt: aus dem Erfahrungsschatz einer Täterin. In einer Diktatur Juden zu bespitzeln, ist fraglos ein Fall von aktivem Antisemitismus. Sie einer tödlichen Verfolgungsbehörde als Gegner und Staatsfeinde zu melden, ist noch mehr: aktive Beteiligung an der Verfolgung von Juden. Genau das hat Anetta Kahane getan (zum Beispiel, als sie 1976 die jüdischen Brüder Brasch bei der DDR-Staatssicherheit als „Feinde der DDR“ denunzierte, Klaus Brasch nahm sich 1980 das Leben).
Es gehört zu den Schandflecken der sonst segensreichen Geschichte der Juden in Deutschland, dass es jüdische Denunzianten gab, wie die Gestapo-Spitzel Stella Goldschlag und Rolf Isaaksohn, die in Berlin versteckte Juden aufspürten. Oder später in der DDR, wo die Denunziation aus politischen Gründen erfolgte, etwa, wie die durch Anetta Kahane, als Feind des Staates. Ausgerechnet diese Spezialistin wurde von der Regierung Merkel ausgesucht, die Deutschen über Antisemitismus zu belehren. Eine der vielen grotesken Personalien im schrägen Reich der Kanzlerin.
Worum ging es nun in der von rund einem Dutzend Journalisten besuchten „Bundespressekonferenz“? Zunächst wurde das spärliche Publikum darüber belehrt, dass die „Bundespressekonferenz“ ein „regierungsunabhängiger Verein“ sei, also eine der vielen mysteriös finanzierten Stiftungen, Körperschaften, Institute etc., die zur Verschleierung der Manipulation und Infiltration durch die Bundesregierung aus dem Hut gezaubert werden. Wie auch die Amadeu-Antonio-Stiftung zur Bekämpfung von „Rassismus“ und „Rechtsextremismus“, der die Spezialistin Anetta vorsteht. Eine Milliarde Steuergelder will die Bundesregierung in den nächsten Jahren in den „Kampf gegen Rechts“ investieren – da braucht es „regierungsunabhängige Vereine“ für die manipulative Feinarbeit, mit bewährten Kräften, an die man das viele Geld überweisen kann.
Oppositionelle Regungen in der Bevölkerung unterdrücken
Das vorgetragene Narrativ des Dreigespanns Kahane-Kühnert-Klein war so simpel wie abenteuerlich: „Corona-Leugner“ neigten bekanntlich zu „Verschwörungstheorien“, zugleich gehörten Verschwörungstheorien zum Arsenal des Antisemitismus – folglich sind alle Gegner der staatlichen Corona-Politik potenzielle Antisemiten. Und daher in Deutschland, wo man nach dem Holocaust den Antisemitismus besonders nachdrücklich bekämpfen muss, zum Abschuss freigegeben. Antisemitismus als Popanz, um oppositionelle Regungen in der Bevölkerung zu unterdrücken. Just in diesen Tagen hat Angela Merkel, gekleidet in Gelb, die Farbe der Pest und des Neides, neue Regeln zur Entmündigung ihrer Mitbürger verfügt.
Ich bekenne mich hiermit als Gegner dieser Maßnahmen, die ich für maßlos übertrieben, destruktiv, zukunfts- und kinderfeindlich, zum Teil für offen unmenschlich halte – und erwarte nun die fällige Anschuldigung, ein Antisemit zu sein. Vielleicht durch den „regierungsunabhängigen Verein“ von Anetta, die dann endlich nachholen könnte, was ihr während unserer Jugendzeit in der DDR nicht gelungen ist: mich als Staatsfeind zu denunzieren.
Den beiden männlichen Spezialkräften für „Antisemitismus in Corona-Zeiten“, Kevin Kühnert und Felix Klein, blieben neben der eloquenten Anetta nur Statistenrollen. Wobei sich Kühnert zu der Behauptung erkühnte, der assumptive Antisemitismus der „Corona-Leugner“ erinnere an die blutigen Judenverfolgungen zu Zeiten der Pest. Ein Vergleich, der von peinlicher historischer Unbildung zeugt: Weder ist das Corona-Virus im Begriff, Europa zu entvölkern wie einst die Pest, noch ist es in den letzten fünfundsiebzig Jahren irgendwo in diesem Erdteil zu Pogromen eingeborener Bevölkerungen gegen Juden gekommen.
Bindeglied „Verschwörungstheorie“
Dennoch wird eine neue Theorie zusammengeschustert, die den Unmut in der Bevölkerung als im Wesen antisemitisch darstellt. Brav berichteten regierungsnahe Blätter, Jüdische Allgemeine, taz oder Neues Deutschland, über das offenbar von der Bundesregierung angeregte, sonst wenig beachtete Ereignis: „'Ich will darauf hinweisen, dass Deutschland Spitzenreiter der Corona-Proteste ist', unterstrich Kahane. Die deutsche Bevölkerung scheine sich mit der Pandemie in seltsamer Weise auseinanderzusetzen, in anderen Ländern gebe es dies in dieser Form nicht. Kahane forderte mehr Programme, die sich gezielt gegen Verschwörungsideologien richten, die Polizei müsse entsprechend geschult und der Schutz jüdischer Bürger und jüdischer Einrichtungen müsse verbessert werden.“
Die Verquickung von „Corona-Protesten“ und Antisemitismus geschieht über das Bindeglied „Verschwörungstheorie“. Dabei sieht es ganz so aus, als würde hier eine neue Verschwörungstheorie konstruiert, betreffend die Verschwörung von Teilnehmern an Corona-Protesten mit jenen, die „jüdische Bürger und jüdische Einrichtungen“ bedrohen. Verbreitet Anetta ihrerseits eine Verschwörungstheorie? Zur Bekämpfung dieser – eindeutig staatsfeindlichen – Verschwörung wären dann alle Mittel erlaubt. In diesem Sinn fordere, wie die taz berichtet, Bayerns Ministerpräsident Söder, „dass der Verfassungsschutz die Proteste genauer ins Visier nimmt. Der Thüringer Geheimdienstchef Stephan Kramer schloss sich dem an. Denkbar wäre, dass der Verfassungsschutz nicht einzelne Gruppen unter Beobachtung stellt, sondern das Spektrum an sich...“

Gegen diesen Irrsinn in Deutschland hat jeder nächstes Jahr die Möglichkeit, sein Kreuz auf dem Wahlzettel an der richtigen Stelle zu machen. Nur mit einer starken Opposition, und wir haben ja nur noch die eine, gelingt eine politische Wende. Ich habe kein Verständnis mehr für Menschen, die eine solche Politik wählen und dann hingehen und sich beschweren. Seit nunmehr 5 Jahren kommt ein deutlicher Warnhinweis nach dem anderen, in welche Richtung es in Deutschland läuft. Wir haben nicht mit einer Demokratie angefangen, um wieder in einer Diktatur zu landen.
Dieser Dame möchte ich nicht im Dunkeln begegnen.
den autor*innenangaben zu einer juengsten publikation (« gesichter der antimoderne » 2020) laesst sich in einer (von der dame) wohl selbst verfassten angabe entnehmen : « ..., geboren am 25. Juli 1954 in Berlin-Pankow, ist Autorin und die Vorsitzende der 1998 von ihr mitgegrundeten Amadeu Antonio Stiftung. Sie wuchs als Kind judischer Widerstandskampfer in der DDR auf. Sie studierte Lateinamerikanistik. 1974 wurde sie zu einer Tatigkeit als IM fur das Ministerium fur Staatssicherheit gedrangt, die sie 1982 aufkundigte und damit auch die Beendigung ihrer Berufschancen in Kauf nahm. [...] » na dann. u. wer ist dieser « Leon Kah..., geboren 1985 in Berlin », « [s]eit 2018 [in der] Co-Leitung des Forums demokratische Kultur und zeitgenossische Kunst » … etwa ein Verwandter, der ihn in diese co-leitung protégiért wurde ? (- ;
Bürger die sich um den Rechtsstaat sorgen, werden als Verfassungsfeinde diffamiert. Regierung und regierungsnahe Organisationen (AAS u.a.) verbreiten Verschwörungstheorien, um regierungskritische Stimmen zu delegitimieren. Eine Milliarde Euro werden bereitgestellt, um Andersdenkende zu bekämpfen, die eigene Truppe zu versorgen und zu stärken ... und, das ist wohl die Hoffnung der Sozen, den Untergang der SPD abzuwenden. Die Bundeszentrale für politische Bildung (seit Juni 2000 fest in SPD-Hand) und der ÖRR wurden, entgegen ihrer Zweckbestimmung, zu Regierungs-Propaganda-Apparaten umgebaut. Die Insrumentalisierung des Holocaust (der Joker in Deutschland) um Kritik an der Regierungspolitik – einschließlich der Grünen (auf die Frage von R. Sommer “für welche Zeitung oder Medium arbeitet ihr?” antwortet KGE: “Regierung”), SED (aka Die Linke) und FDP – zu diffamieren, offenbart aber eines ganz deutlich: Diese Regierung ist moralisch am Ende. Seit 2015 reiht sie eine Lüge an die andere. +++ Zu Stella Goldschlag, Rolf Isaaksohn und Anetta Kahane: Warum sollten Juden anders als andere sein? Denunziation bis hin zum politisch-motivierten Massenmord (Bsp. Leo Trotzki, Grigori Jewsejewitsch Sinowjew, Genrich Grigorjewitsch Jagoda) sind nicht auf Angehörige bestimmter Ethnien, Völker (oder auch Rassen) beschränkte Phänomene. Dass ausgerechnet Anetta Kahane “von der Regierung Merkel ausgesucht (wurde), die Deutschen über Antisemitismus zu belehren”, ist wahrlich “eine … groteske Personalie im schrägen Reich der Kanzlerin”. Ich glaube übrigens nicht, dass DER Deutsche einer BELEHRUNG diesbezügl. bedarf. Eher schon die Regierung und die Parteien aus dem linken Spektrum. Danke für den Artikel.
Lieber Herr Noll, den Herrschaften geht der A.... wohl auf Grundeis. Jetzt wird alles zusammengekratzt, was geht. Während sich die Stasifrau hinter ihrem Judentum versteckt, fällt auch das letzte Tabu, um stinknormale Bürger, die es wagen, für ihre Freiheit und Demokratie einzusetzen, zu denunzieren, zu stigmatisieren und zu kriminalisieren. Und was findet sich da im Werkzeugkasten der Zersetzung neben den allseits bekannten Instrumenten Schwurbler, Nazi, Rechtsextremer, Coronaleugner, usw.. ? Der Antisemitismus. Da ist er ja. Der perfide Mißbrauch des Holocaust, um freiheitsliebende Bürger mundtot zu machen, ist der vorläufige denunziatorische Höhepunkt innerhalb der Transformation der Republik zu einer Demokratur. Nur, wen soll das noch beindrucken? Wem will man das noch verkaufen? Heute übrigens treffen sich in Frankfurt/Oder grenzüberschreitend Deutsche und Polen, um gegen den Irrsinn der Coronanmaßnahmen und der schrittweisen Abschaffung unserer Freiheits - und Grundrechte zu demonstrieren. Das sind sicher alles polnische und deutsche Antisemiten.... Dass die Mitte der Gesellschaft auf die Straße geht und den Linken und Grünen die Schau stiehlt, können die Herrschaften in Berlin nicht verknusen. Und dass die demonstrierende Mitte der Gesellschaft bunt, vielfältig und tolerant ist im Gegensatz zum öden und überkommenden und inzwischen verlogenen linken Mainstream, auch nicht. Womit sie nicht gerechnet haben: Die Bürger lassen sich nicht mehr so leicht spalten. Womöglich das größte Verdienst dieser Bewegung.
Wie kommt es, dass diese ehemalige SED-Petze vom Steuerzahler alimentiert wird, um in diesem Deutschland gegen Regierungkritiker zu hetzen und als Antisemiten zu verleumden? Offenbar beherrscht sie die in der DDR erworbenen Fähigkeiten des Ausspähens und Anschwärzenes so perfekt, dass man auf ihre Mitarbeit nicht verzichten will.
Das solch eine Frau, mit ihrer Vergangenheit, überhaupt öffentlich auftreten darf ist der Abgesang auf unserer Demokratie! Es beschädigt geistig und emotional mein persönliches Wohlbefinden. Wäre sie ein Einzelfall könnte man noch über ihre bekloppten Aussagen hinwegsehen aber leider gibt es sogar hier in meinem "bißchen Alltag" und Umfeld verstärkt solche durchgeknallten Personen immer mehr. Danke Chaim Noll, danke @Markus Knust, sehe ich auch so.