Gerd Buurmann, Gastautor / 23.12.2019 / 11:00 / 25 / Seite ausdrucken

USA: Was ist bloß mit den Demokraten los?

Einst kämpfte die Mehrheit der Demokratischen Partei mit Waffengewalt dagegen, dass die Republikaner unter Lincoln die Sklaverei abschafften. Dann kämpften sie mit aller politischen Macht dagegen, dass die Republikaner den ehemaligen Sklaven das Wahlrecht gaben. Einige Demokraten gründeten dafür sogar die Terrororganisation Ku-Klux-Klan. Später kämpften die Demokraten gegen das Frauenwahlrecht. Als Frauen endlich politische Ämter inne haben durften, war die erste Amtsträgerin der Demokraten eine ehemalige Sklavenhalterin.

Die Demokraten kämpften gegen die Emanzipation der Frauen und der Schwarzen. Sie erklärten, Frauen und Schwarze seien nicht intelligent genug. 

In der Amerikanischen Verfassung aber steht, dass nicht jene regieren sollen, die die Demokraten für klug, gut und gebildet halten, sondern jene, die vom Volk gewählt wurden – und wählen dürfen alle, auch jene, die die Demokraten hassen oder für dumm halten. So geht Demokratie! 

Heute halten sich die Demokraten wieder für was Besseres und kämpfen gegen den gewählten Präsidenten, der in ihren Augen von dummen Menschen gewählt wurde. Wieder hassen die Demokraten ihre politischen Gegner der Republikaner.

Dabei gibt es einen einfachen Weg, einen ungeliebten Präsidenten los zu werden: Einfach einen anderen Präsidenten wählen. Einfach besser sein! 

Die Verfassung sieht Wahlen vor, nicht Amtsenthebungen.

Warum bloß tun sich die Demokraten immer noch so schwer mit der Demokratie? 

 

Viele weitere historische Fakten zu diesem Beitrag finden Sie hier.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Gerd Buurmanns „Tapfer im Nirgendwo".

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Leserpost

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Hans-Peter Dollhopf / 23.12.2019

Die Checks and Balances sind eine historische Erfindung von 1787 aus den USA. Wikipediazitierung: “Es gilt als ein Wesensmerkmal des politischen Systems der Vereinigten Staaten”. Ein Geschenk an die Freie Welt! Lawfare wurde explizit zum ersten Mal 1975 wahrgenommen. Lawfare benutzt jede Form von Rechtssystem, egal ob die Verfassung der USA oder künstliche Gebilde wie das Gericht der EU oder den ICC. Es hat nichts mit dem Prinzip von Checks and Balances zu tun, sondern ist populistisch vorbereitend putschistisch.

Markus Kranz / 23.12.2019

Einst kämpften die Linken gegen den ‘Polizeistaat BRD’. Sie begingen Seite an Seite mit der Hamas Anschläge und jubelten Mao zu. Dann bekämpfen sie die Widervereinigung, mit der Begründung, dass Deutsche ‘gefährlich’ wären und keinen eigenen Staat haben dürften. Dann jubelten sie über 9/11, kämpften sie gegen Fähnchen bei der Fußball WM. Dann öffneten sie dem IS die Grenzen, verharmlosten die Anschläge, kämpften gegen den resultierenden Brexit, heulten über den Aufstieg Konservativer überall im Westen. Warum bloß tun sich die Linken immer noch so schwer mit der Demokratie?

P. F. Hilker / 23.12.2019

At elke popken. So ist es. Gut analysiert.

P. F. Hilker / 23.12.2019

At Thomas Taterka. Sie Besserwisser. Außerdem heisst es nicht “schöne Weihnachten”, sondern “frohe Weihnachten”.

P. F. Hilker / 23.12.2019

Auch hier in Deutschland tun sich die “Demokraten” schwer, gewählte Abgeordnete anzuerkennen.

Karl Allen / 23.12.2019

Sie vergessen den Demokratennahen Planned Parenthood Verein…dieser Verein wurde gegründet um Schwarze von der Abtreibung zu überzeugen…

E Ekat / 23.12.2019

US-Demokraten? Also die Freunde von Frau Merkel und der ihr nahestehenden Parteien?

F. Auerbacher / 23.12.2019

Andere sind keinen Deut besser. Wer hat sich denn in Clinton verbissen und mit allen Mitteln versucht, ihn wegen eines Sex-Skandälchens aus dem Amt zu treiben? Ich habe auch nicht die boshaften und ehrenrührigen Hass-Feldzüge gegen Obama vergessen, als der Präsident wurde. Er sei gar kein Amerikaner, gar ein Moslem - heimlich natürlich. Wer war denn das? Na, wer wohl .... ja, die Republikaner! In den USA gibt sich keine der beiden “Parteien” etwas.

Frank Stricker / 23.12.2019

Parallelen zwischen den Demokraten der USA und der SPD sind nicht ausgeschlossen……….Was dem einen seine Uhl (Esken) ist dem anderen seine Nachtigall(Pelosi).  Ohne Miss Pelosi zu nahe treten zu wollen , seitdem ich diese Dame kenne , glaube ich auch an eine Mumifizierung vor dem Tode……...

Johannes Fritz / 23.12.2019

Muss immer noch darüber lächeln, dass Hillary so dermaßen unbeliebt ist, dass sie sogar gegen Trump verloren hat. Eine Schmach von so einer Magnitude muss man erst einmal hinbekommen - und dann verdauen, als Partei. Da macht man in der Folge halt auch mal etwas nicht so helles, wie einen für jeden ersichtlich rein politisch motivierten, aussichtslosen Impeachment-Prozess anleiern.

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