Am 28.01.2021 berichtete ich auf achgut.com davon, dass ein Drogendealer bei einer Fahrzeugkontrolle plötzlich das Feuer auf mehrere Polizeibeamte eröffnete und dabei einen jungen Beamten verletzte. Zwei Polizistinnen, die bei dem Einsatz mit ihrem polizeilich ausgerüsteten Mercedes-Vito hinzukamen, rannten daraufhin davon, ohne das Feuer zu erwidern oder ihrem verletzten Kameraden anderweitig zu helfen bzw. ihn zu unterstützen.
Im Rahmen der Verhandlung gegen den Pistolenschützen vor dem Schwurgericht in Hagen kamen inzwischen neue belastende Details gegen die beiden Polizeibeamtinnen ans Tageslicht. Darüber berichtete unter anderen die Westfalenpost.
Nachdem die beiden Frauen vom Tatort weg die Flucht zu Fuß ergriffen hatten, stoppten sie nach zirka 50 Metern ein zufällig vorbeifahrendes Auto, in dem eine 25-jährige Altenpflegerin saß. Die Zeugin berichtet gegenüber dem Gericht: „Die sind so wirr gelaufen, ich dachte erst, sie seien betrunken“. Nachdem beide Uniformierte in das Fahrzeug eingestiegen waren, gab die 37-jährige Beamtin auf dem Beifahrersitz Anweisung, sofort zu wenden. Die 32-Jährige verlangte außerdem von der Fahrerin deren Handy, rief damit die Kreisleitstelle an, „obwohl sie selbst eins dabei hatte“. Zur gleichen Zeit befahl die Ältere der beiden, wohin es des Weges gehen sollte. Nachdem man auf Anweisung eine rote Ampel überfahren hatte, endete die vorläufige Flucht im Wendehammer einer Sackgasse. Hier sollte die Zeugin ihr Fahrzeug anhalten und den Motor abstellen.
Waffen und Munition im unverschlossenen Polizeifahrzeug
Nach dem Telefonat forderten sie die junge Frau hinter dem Steuer auf, zum Tatort zurückzukehren. Dort stand noch immer ihr unverschlossenes Polizeifahrzeug. Unbeaufsichtigt im Mercedes befanden sich Maschinenpistolen und Munition (ich nehme an, Heckler & Koch, MP5, evtl. die neuere MP7), Funkgeräte sowie weitere polizeiliche Unterlagen und Ausrüstungsgegenstände.
Der Verantwortliche für die Aufarbeitung dieses Einsatzes in der Polizeibehörde, ein 60-jähriger Polizeidirektor, wird ebenso im Zeugenstand vernommen. Er geht davon aus, dass die Rückkehr keineswegs aus inneren Beweggründen oder Pflichtbewusstsein erfolgte: „Sie sind erst auf Anweisung der Leitstelle zurückgekehrt“, nachdem diese etwa 1,6 Kilometer im Auto der Frau zurückgelegt hatten.
Der erfahrene Beamte: „Ich habe erst Tage nach dem Einsatz davon erfahren, dass die beiden Frauen sich entfernt haben. Ich hatte keine Auskunft der beiden Damen, musste mir alles zusammenpuzzeln“.
Verdutzte Juristen im Gerichtssaal
Der Richterin und dem überraschten Staatsanwalt ergeht es auch nicht anders, denn die Unterlagen in den Ermittlungsakten über das grobe Fehlverhalten der beiden Polizeibeamtinnen sind sehr dünn, um es diplomatisch auszudrücken. Mit anderen Worten, es gibt dazu nichts außer der Zeugenaussage der jungen Altenpflegerin. Der Ankläger berichtet empört: „Nichts, aber auch wirklich gar nichts von alledem steht in der Akte“.
Ob der Fall der Polizistinnen sofort von Amts wegen untersucht wurde oder ob die Ermittlungen erst erfolgten, nachdem man den Straftatverdacht gegen die Frauen nicht mehr unter den Teppich kehren konnte, ist mir nicht bekannt.
An dem zeitnahen Versäumnis, unvoreingenommen in alle Richtungen zu ermitteln, hätten im Übrigen auch die von der herrschenden Politik als „Wundermittel“ angepriesenen „Polizeibeauftragten“ nichts geändert. Denn diese sind auf die polizeiinternen Ermittlungen angewiesen.
Auf die beiden Beamtinnen wartet vor dem Amtsgericht Schwelm eine separate Anklage.
Steffen Meltzer ist Buchautor von „Ratgeber Gefahrenabwehr: Wie Sie Gewalt- und Alltagskriminalität in der Gesellschaft begegnen“
Beitragsbild: Pixabay

Mit der Verbrechensbekämpfung scheinen die Spezialisten für den „Kampf gegen Rechts“ völlig überfordert zu sein. Die beiden Polizistinnen waren vermutlich ganz auf die Jagd auf Corona-Verbrecher fixiert. Dem schießwütigen Drogendealer gegenüber verhielten sie sich jedenfalls vorbildlich, indem sie vor ihm davonliefen und ihm somit kein Haar krümmten und ihm die ungehinderte Flucht gewährten. Der Polizeikollege hatte weniger Glück, aber er hätte halt nicht so hart gegen den Kriminellen vorgehen sollen. Ich hoffe, dass er jetzt nicht wegen Rassismus angeklagt wird. Alle Drei werden jetzt wohl ihre Lehren aus dem Vorfall ziehen: Volle Härte gegen friedlich demonstrierende Bürger und immer schön eine Armlänge Abstand von Drogendealern halten – is außerdem viel einfacher und dient der Karriere.
Es ist wohl einfach eine Tatsache, dass überall dort wo der Staat seine Finger im Spiel hat, nur noch alles aus dem Ruder läuft! ausser bei der Verfolgung der Bürger im Zusammenhang mit Corona! b.schaller
Sechs Polizisten, (auch weibliche Polizisten darunter, die sich allerdings im Hintergrund halten) verhaften eine 69 jährige Frau die keine Maske trug und sich nicht ausweisen konnte/wollte. Dieses geschah im Januar 2021 in Detmold. Mindestens drei Ordnungsamtsbeschäftigte leisteten den bewaffneten „ Freund und Helfern der Politik“ Beistand. Die alte Dame wurde in Handschellen abgeführt und zwangsweise eine Maske über gestülpt……………….Bei einem Wahlkampfauftritt des ehemaligen Bankangestellten Spahn ( heute Besitzer von Schloss Neu-Spahnstein) in Wuppertal wurde eine Demonstrantin im Beisein des Gesundheitsministern von einem langhaarigen Polizisten aus dem Weg geschafft. ( manche würden sagen das wäre eine ………………………Nötigung gewesen ).
ich nominiere die zwei „mutigen Polizistinnen“ bezüglich Friedensnobelpreis ….. Alternativ würde auch Bundeskanzlerin gehen….wäre eh das gleiche Niveau ……
Warum haben die beiden Polizistinnen nicht kontrolliert, ob die Altenpflegerin eine Maske trug? Klares Dienstvergehen, dafür müssen sie belangt werden.
Glatter Irrsinn!
Was anderes fällt mir dazu nicht ein.
Soweit zum Thema, Fehlerkultur bei der NRW-Polizei. Ich komme aus einem Land, wo jeder polizeiliche Schußwaffengebrauch von einer dazu ausgesuchten Gruppe aus Elitebeamten (Eko) und Einsatztrainern analysiert wird um zu sehen, was man daraus lernen kann. Spätestens da wäre intern die Bombe hochgegangen.
Allerdings befürchte ich, daß die wahren Verantwortlichen nie zur Rechenschaft gezogen werden. Nämlich jene Ausbildner und Vorgesetzten, die diese Beamtinnen zuerst als dienstbereit gemeldet haben und dann im Dienst, die offensichtlich mangelnde Stressresistenz, nie zur Sprache brachten.
Wie lange schon haben wir die Aufnahmebedingungen für Frauen bei Polizei und Militär herabgesetzt? Wie viele dieser Feministinnen ziehen es vor schwanger zu werden, wenn Auslandseinsätze drohen? Wie viele Gefalleneinnen gab es in Afghanistan? Wie viele Kameraden müssen in Ausübung ihrer Aufgaben auch noch auf die Frauen aufpassen? Fragen über Fragen!