Erik Lommatzsch, Gastautor / 26.12.2019 / 11:00 / Foto: Axt / 41 / Seite ausdrucken

Eine neue Unperson wird 250

Für die Greifswalder Universität war es gar nicht so einfach, den Namen Ernst Moritz Arndt loszuwerden, den sie über fast neun Jahrzehnte geführt hatte. Aber, wenn sogar honorige Geschichtsprofessoren wie Heinrich August Winkler von dem vor 200 Jahren populären und wirkmächtigen Schriftsteller und Dichter als einem „Klassiker des deutschen Nationalismus“ sprechen, ist Wechsel angesagt. Noch 2010 stimmte sowohl eine Mehrheit der Studenten als auch des Akademischen Senats für die Beibehaltung des Namens. Allerdings trat beim Senat ein Sinneswandel ein, Anfang 2017 war er für die Umbenennung in „Universität Greifswald“. Die Studenten hatte man sicherheitshalber zunächst nicht noch einmal um ihre Meinung gebeten. Das Schweriner Bildungsministerium verweigerte aus formalen Gründen die Zustimmung. Ende 2017 wurden alle Universitätsmitglieder befragt, abermals sprach sich eine Mehrheit gegen Änderungen aus. Das hielt den Akademischen Senat nicht davon ab, im Januar 2018 noch einmal die Umbenennung zu beschließen. Zugeständnis: Unter bestimmten Bedingungen ist der Namenszusatz weiterhin möglich – allerdings sind diese so eng gefasst, dass er in der Praxis als abgeschafft angesehen werden kann. Nun gab es auch den ministeriellen Segen. Beifall spendete etwa die „Zeit“, den „Nazi-Namen“ habe die Universität „endlich“ aufgegeben.

Arndt, so die ehemals nach ihm benannte Universität, habe die „Idee der nationalen Einheit“ durch die „Betonung kultureller und sprachlicher Besonderheiten“ konsolidieren wollen. Gefahren habe er in einem „indifferenten, ‚gleichmacherischen‘ Kosmopolitismus“ gesehen und diesen mit „völkischen Abgrenzungsszenarien“ beantwortet. Nationen habe er „vor allem durch Sprache und Abstammung“ definiert. Über „außereuropäische Völker“ habe er sich „abwertend“ geäußert. So erstaunt auch nicht das Verdikt der Universität: „Diese Vorstellungen gehören restlos der Vergangenheit an“. Bei so viel Böstum konnte auch die Berliner „Ernst-Moritz-Arndt-Gemeinde“ nicht nachstehen. Im Mai dieses Jahres trennte man sich vom bisherigen Namenspatron. Erstaunlicherweise ist in evangelischen Kirchengesangbüchern Arndt mitunter noch als Textdichter aufgeführt, beispielsweise mit „Ich weiß, woran ich glaube“. Aber das lässt sich ja sicher in der nächsten Ausgabe bereinigen. Die Arndtstraße in Leipzig erfreut sich bereits entsprechender Aufmerksamkeit.

Der Dichter mit dem „Nazi-Namen“ wurde heute vor 250 Jahren auf der Insel Rügen geboren. Seine Heimat Pommern gehörte zu dieser Zeit zu Schweden und fiel erst 1815 an Preußen. Arndt, der lange zwischen Schweden, dessen Staatsbürger er war und wo er auch mehrere Jahre lebte, und dem damals zersplitterten Deutschland, welches er als seine Heimat betrachtete, geschwankt hatte, entwickelte sich vor allem unter dem Eindruck der napoleonischen Fremdherrschaft zum publizistischen und persönlich sehr konsequenten Vorkämpfer für die deutsche Einheit. „Was ist des Deutschen Vaterland?“ mit der am Ende mehrfach wiederholten Textzeile „Das ganze Deutschland soll es sein!“ dürfte, neben anderem, auch heute noch hinlänglich bekannt sein. Studiert und gelehrt hat er in Greifswald, 1818 wurde er an die Universität Bonn berufen. Im Zuge der Karlsbader Beschlüsse erhielt der Unbequeme mit dem „Nazi-Namen“ gleich mal für 20 Jahre Vorlesungsverbot. Wenige Wochen nach seinem 90. Geburtstag, den er unter großer öffentlicher Anteilnahme beging, reichlich 10 Jahre vor der Reichseinigung von 1871, ist Arndt gestorben.

Würdigung jenseits einer Heldenverehrung

Nein, nicht alle, die sich später auf ihn berufen haben, wirkten zum Segen der Menschheit. Und ja, nicht jeden Satz, den der Dichter mit dem „Nazi-Namen“ vor 200 Jahren gesagt und geschrieben hat, würde man heute gutheißen wollen. Damals galt er als Demokrat, nach heutigem Verständnis wäre er es nicht. In der Formulierung des Historikers Johannes Paul, der 1971 eine kleine Biographie über Arndt vorgelegt hat: „Gerecht werden kann ihm nur, wer sich bemüht, ihn ganz aus seiner Zeit heraus zu verstehen und wer seinen schweren inneren Kämpfen um den richtigen politischen Standpunkt folgt, statt in seinem umfangreichen, weithin zeitbedingten Schrifttum nach Beweisen für die Richtigkeit der eigenen politischen Ideologie zu suchen.“

Die große historische Bedeutung Arndts dürfte kaum zu bestreiten sein. Kein vernünftiger Mensch wird unkritische Heldenanbetung einfordern. Man kann sich mit den Dingen beschäftigen (lohnt sich!), man kann abwägen, man kann sich um eine Gesamtsicht bemühen und man kann sich an Taten oder – wie im Falle Arndts – Worten von Persönlichkeiten zurückliegender Epochen auch reiben. Dies alles gehört eben nicht „restlos der Vergangenheit“ an, sondern ist für Zustandekommen und Verständnis der Gegenwart unabdingbar, Tradition wäre hier ein Stichwort. Lernen kann man übrigens auch dabei. Das erfordert allerdings zumindest geringfügige geistige Spannkraft, einen etwas größeren Leseaufwand, und es garantiert nicht immer die Wohlfühl-Komfortzone.

In einer Ära offensichtlichen kulturellen Niedergangs – große Worte, die angebracht erscheinen – liegen die Maßstäbe tiefer. Gegenwart und Zeitgeist, etwa auf dem Niveau eines Erwachsenen, der sich über Disproportionen einer Kinderzeichnung belustigt. Kopf ab geht nicht mehr – dann wenigstens Name weg. Das kannte man auch schon zu anderen Zeiten, was allerdings kaum ein Trost sein dürfte. Noch weniger als die Tatsache, dass Arndt nicht der erste ist und, wie es momentan aussieht, bei weitem nicht der letzte sein wird, den dies in unseren Tagen trifft.

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Leserpost

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Alexander Schilling / 26.12.2019

Es steht zu vermuten, dass (wie bei so vielen entkernten Traditions-Universitäten) auch in Greifswald nur noch die Fassade der altehrwürdigen Universität steht.—Das Ansehen E.M. Arndts leidet bestimmt keinen Schaden, wenn sein Name mit den Geistesgrößen und allen anderen Berühmtheiten der ‘Universität Greifswald’ des Jahres 2019 für die nächste Zeit nicht mehr in Verbindung gebracht wird…

Wilfried Düring / 26.12.2019

Der Historiker, Journalist und Publizist formulierte am 02. Februar 2010 nach Umbennungen in Berlin (‘Groeben-Ufer’) in der Berliner Zeitung:  ‘Geschichte ist kein Selbstbedienungsladen zum aktuellen Gebrauch. Die Straßennamen einer Stadt dokumentieren Denkweisen, Erfahrungshorizonte, Irrtümer und Scheingewissheiten der jeweiligen Epoche. Deshalb sind sie lehrreich. Zwei Diktaturen vollzogen im 20. Jahrhundert in Berlin en masse leichtfertige Umbenennungen, weil sie sich – jeweils unterschiedlich - als Sieger der Geschichte, als Wohlgesinnte sahen. Die gedankenlosen, gesinnungsstarken Straßenumbenenner der Gegenwart stehen in dieser Tradition. Selbstgewiss sehen sie sich auf der angeblich guten und sicheren Seite der Geschichte. Ihnen mangelt es an Demut. Ihnen fehlt die Fähigkeit, sich selbst als Menschen zu begreifen, die irren. Ihnen fehlt der Respekt vor den Nachgeborenen, die über viele Taten und Unterlassungen von uns Heutigen mit unverständigem Kopfschütteln oder mit Entsetzen urteilen werden. Das Wegbenennen des Gröbenufers bedeutet die Rückkehr zur Weltanschauungspolitik.’ Was für Umbenenner von Straßen gilt, gilt auch für Umbenenner von Universitäten. In Greifswald kommt erschwerend hinzu: einige ‘Aktivisten’ der Umbenennung verdanken als ‘Wende-Gewinnler’  ihre heutige hohe Position der friedliche Revolution in der DDR nebst Wiedervereinigung. Diese West-Importe haben Politik gemacht - gegen den (mehrfach) erklärten Willen der Mehrheit der Bürger ihrer Stadt. Und wenn wir manchmal als eingeborene Dunkel-Deutsche gefragt werden, ‘wo nur der Haß herkommt’ - auch da kommt er her! (Dieser Versuch einer Erklärung soll nicht bedeuten, daß es gut bzw. richtig ist, wenn wir hassen.)

Volker Kleinophorst / 26.12.2019

@ S. Lippert Die Nazis waren Linke. Nationale Sozialisten, Gegenpol der internationalen Sozialisten a la Stalin. Zu behaupten die Nationalsozialisten hätten das Sozialismus in dem Namen aufgenommen, um an Wählerstimmen zu kommen, gerne von Antifanti-Spinnern verbreitet, ist alberner Stuss. National SOZIALISTISCHE ARBEITER PARTEI DEUTSCHLANDS. Klingt wie es war. Joseph Goebbels hat irgendwie auch nicht gewusst, dass sie Rechte waren: “SOZIALIST sein: das heißt, das Ich dem Du UNTERORDNEN, die Persönlichkeit der Gesamtheit zum Opfer bringen. Sozialismus ist im tiefsten Sinne Dienst. VERZICHT FÜR DEN EINZELNEN und FORDERUNG FÜR DAS GANZE.” Ich verstehe an der “Debatte” drei Dinge nicht: 1. Ist das so schwer zu begreifen? Warum kontern die AfD beispielsweise diese albernen Nazi-Vorwürfe nicht mal so. Zwei drei Zitate. Treffer versenkt. Nazi ist ja schon Frame, damit der Sozialismus nicht so durchscheint. Sozialismus stört bei dem Rechts-Frame, denn aka Jungssozialisten Jusos müssten Nationalsozialisten Nasos genannt. Nur sieht man dann den Schoß aus dem der NationalSOZIALISMUS wirklich kroch. Noch einen: Hitler war für Wohnungen für Obdachlose, Recht auf Arbeit, Vegetarier, Tierfreund, für Waffenkontrolle, Naturschutz, Bildung für alle… Urlinke Forderungen. Und auf Droge war er auch. U. a. Pervitin, noch heute als „Hitler-Speed“ auf dem Markt. (Tagebuch Leibarzt Morell) 2. Dann bleibt noch National. National dachten neben den Weltrevolutionären auch viele Linke. National war “Zeitgeist” keineswegs ursächlich Rechts oder Konservativ. 3. Die Juden? Stalin war auch Antisemit. Man kann wirklich nicht sagen, Links war oder ist judenfreundlich. Sieht man ja auch heute, wenn Europas Linkspopulisten wieder an Arafat Grab weinen. PS.: Die Nationalsozialisten kamen zu “Rechte”, weil sie im Parlament auf der rechten Seite saßen. Kurz und platt, aber so war es.

Dr. Günter Crecelius / 26.12.2019

Um ein Urteil über einen Schriftsteller oder historische Person abgeben zu können, muß man seine Schriften gelesen und VERSTANDEN haben. Von einer Generation, die zu beachtlichen Teilen aus wirklichen oder wenigstens funktionalen Analphabeten besteht, wird man das schwerlich erwarten können. Und was heutige ‘Historiker’ und andere Le(h)erkörper angeht:  die verstehen sich, von wenigen Ausnahmen abgesehen, als Propagandisten dessen, was sie als politische Vorgaben verstehen. Für eine ‘akademische Karriere’ ist ein solches Vorgehen zwingende Voraussetzung. Mit der Suche nach dem, was war, und was man nur aus den jeweiligen Zeitumständen verstehen kann, hat das nichts zu tun, und mit ‘Wissenschaft’ schon gar nichts.

Sebastian Gumbach / 26.12.2019

Schwachsinnig, schwachsinniger, Deutschland ( zumindest das, was viele für Deutschland halten). Keine Worte mehr.

Heribert Glumener / 26.12.2019

Vorschlag: Joachim-Gauck-Universität Greifswald. (Gauck wuchs an der Ostsee auf) Dieser neue Univ.-Name sollte in großen Lettern am Hauptportal prangen, zusätzlich versehen mit folgendem Zitat Gaucks des Großen als Untertitelung: “Die direkte Demokratie kann Gefahren bergen, wenn die Bürger über hochkomplexe Themen abstimmen”. - Ich werde diesen Vorschlag zur Namensgebung und Untertitelung dem Rektorat der Universität Greifswald im neuen Jahr zukommen lassen und bin überzeugt, dass der Name bei einem breiten Bündnis aus Asta, Lehrenden und Forschenden, Mitarbeitenden, Gewerkschaften, Kultur- und Kirchenschaffenden sowie Demokratiekampfgruppen vor Ort große Akzeptanz finden wird.

Matthias Krumbiegel / 26.12.2019

Mein Regiment auf der Insel Rügen trug den Namen von E.M.Arndt. Ist es den Leuten in der DDR nicht aufgefallen, was für ein böser Mann Arndt gewesen sein soll? Kann ich mir nicht vorstellen. Dieser Nazi-Irrsinn heute spottet jeder Beschreibung.

Heinrich Moser / 26.12.2019

War es Broder, der Deutschland als “Irrenanstalt im offenen Vollzug” nannte?

Anders Dairie / 26.12.2019

Alle Staatsformen auf deutschem Boden haben mit ARNDT leben können, sogar der DDR-Sozialismus und die SED.  Es ist unbegreiflich, wie in der BRD heute jeder denkbaren Berührung mit einem uralten Nationalismus aus dem Wege geganden wird, wie in einem Pestzeitalter ohne alle Medizin. Man dürfte eigentlich La Franze nicht in der EU belassen:  Wegen seiner Napoleone und dem späteren Kolonialreich.

Alexander Rostert / 26.12.2019

Sich an Toten zu vergreifen ist am einfachsten und am billigsten, es wird daher stets adäquat vollzogen von blutleeren Systembütteln. Aber es ist auch geschichtsvergessen. Vermutlich geht es den Initiatoren im Hintergrund auch genau darum: Geschichte umzuschreiben — oder gar auszulöschen. Doch die Bilderstürmer werden bald ihrerseits vom Sockel gestürzt werden. So ist das halt, wenn erst mal einer mit dem Bilderstürmen anfängt.

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