Der Umbau des globalen Gesundheitssystems schreitet voran. Zum Beispiel mit dem „Globalen Gesundheitsnotfallkorps“, das Standards für künftige „Gesundheitsnotlagen“ erarbeitet. Wie so vieles finanziert von der Gates-Stiftung.
Manche Namen sollte man sich merken. Den von Johanna Hanefeld zum Beispiel. Warum? Weil Hanefeld die Leiterin des Zentrums für Internationalen Gesundheitsschutz am Robert-Koch-Institut (RKI) ist und als solche eine Schlüsselrolle bei dem „Globalen Gesundheitsnotfallkorps“ (Global Health Emergency Corps, kurz: GHEC) spielt, das 2023 auf der Weltgesundheitsversammlung eingerichtet wurde. Dieses Gremium soll weltweit einheitliche Standards und Mechanismen ausarbeiten, um auf künftige „Gesundheitsnotlagen“ zu reagieren.
Wie das Online-Magazin Multipolar vermeldete, ist Hanefeld derzeit an zwei aktuellen Veröffentlichungen zum GHEC beteiligt: Sie ist Co-Autorin eines Artikels in der Zeitschrift „BMJ Global Health“ und Mitglied einer Experten-Gruppe, die eine von der WHO herausgegebene und von der Gates-Stiftung finanzierte „Rahmenvereinbarung“ für das „Gesundheitsnotfallkorps“ („Global Health Emergency Corps Framework“) entwickelt hat. „BMJ Global Health“ wurde 2016 gegründet und enthält Forschungsartikel und Rezensionen zu globalen Gesundheitsfragen.
In dem am 21. August publizierten Artikel heißt es:
„Das Global Health Emergency Corps (GHEC) bietet einen neuartigen, strukturierten Ansatz für die internationale Krisenbewältigung, indem es nationale, regionale und globale Experten in koordinierten Netzwerken zusammenführt.“
Außerdem wird darauf hingewiesen, dass das GHEC „Personalpyramiden“ und künstliche Intelligenz für die Koordinierung nutzt. Und es werden „nachhaltige Investitionen“ in das GHEC gefordert, um „Lücken in der globalen Gesundheitspolitik“ zu schließen und „Gesundheitsnotlagen wirksamer zu bewältigen“.
Mit „Personalpyramiden“ ist der Ansatz gemeint, dass das Gesundheitspersonal in sämtlichen Ländern in eine einheitliche Pyramiden-Struktur eingeteilt werden soll: Das Fundament bilden Beschäftigte im Gesundheitswesen sowie in „staatlichen Institutionen, Nichtregierungsorganisationen, Universitäten und dem Privatsektor“. Die Mitte soll aus „Notfallteams“ bestehen, die auch über Ländergrenzen hinweg schnell eingesetzt werden können, und die Spitze bleibt den „Leaders“ vorbehalten, die unter anderem durch gemeinsame Simulationsübungen gut vernetzt sind sowie Einfluss auf die nationalen Entscheidungsträger haben, die wiederum Beschlüsse etwa zu Impfkampagnen und Reiseregelungen treffen. Auch Vertreter des Militärs sollen beteiligt werden.
Weiter wird betont, dass das GHEC in die Internationalen Gesundheitsvorschriften sowie in das WHO-Pandemieabkommen integriert ist. Die Bedeutung des GHEC werde besonders durch die Artikel 7, 16 und 19 des Pandemieabkommens gestärkt, in denen festgehalten ist, dass jedes Land „qualifizierte und ausreichende Arbeitskräfte entwickeln, stärken und schützen sollte, um Gesundheitsnotfälle, einschließlich Pandemien, zu verhindern, sich darauf vorzubereiten und darauf zu reagieren“. Eine wirksame Reaktion auf Gesundheitsnotfälle erfordere ein „Ökosystem“, das auf nationalen miteinander verbundenen Notfallinstitutionen aufbaut.
„Global koordiniertes Reaktionssystem“
In dem Artikel wird weiter behauptet, dass die COVID-19-Pandemie erhebliche Schwächen in den globalen Gesundheitssystemen offenbart habe. Die derzeitigen öffentlichen und privaten Institutionen hätten es versäumt, die Menschen vor einer verheerenden Pandemie zu schützen. Daher sei eine grundlegende Umgestaltung hin zu einem global koordinierten Reaktionssystem nötig, wie es WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus bereits seit Beginn seiner ersten Amtszeit fordere. Auch Bill Gates habe die Notwendigkeit eines „globalen Teams“ für die Reaktion auf Epidemien hervorgehoben. Das GHEC verspricht nun, dazu beizutragen, diese Umgestaltung des globalen Gesundheitssystems zu verwirklichen.
Der Artikel ist bei Lichte betrachtet gleich in mehrerer Hinsicht geradezu absurd. So haben die Institutionen zwar tatsächlich während der Coronakrise versagt. Aber nicht weil sie nicht vor „einer verheerenden Pandemie“ geschützt hätten, sondern weil sie die Zulassung der völlig unausgereiften hochgefährlichen mRNA-Präparate nicht verhindert haben. Dass Tedros von einem „global koordinierten Reaktionssystem“ träumt, liegt auf der Hand: Schließlich würde seine persönliche Macht dadurch noch weiter gestärkt. Dass einzig und allein global koordinierte Maßnahmen wirksam seien, ist mehr als fragwürdig, wie der Umgang Schwedens mit Corona beispielhaft zeigt. Und dass ausgerechnet Gates zitiert wird, ist vor dem Hintergrund, dass seine Stiftung das GHEC-„Rahmenwerk“ finanziert hat, nun wahrlich keine Überraschung. Zumal Gates über die von ihm unterstützte Impfallianz Gavi direkt ins Impfgeschäft verstrickt ist und gleichzeitig einer der größten Geldgeber für die WHO ist.
Geradezu peinlich ist allerdings, dass Johanna Hanefeld nicht nur im Oktober 2022 an der von der Gates-Stiftung, dem Johns Hopkins Center for Health Security und der WHO gemeinsam veranstalteten Pandemieübung „Catastrophic Contagion“ in Brüssel teilgenommen hat, sondern ihre Reisekosten dafür auch noch von der Gates-Stiftung übernommen wurden. Und 2023 deckte Norbert Häring auf seinem Blog auf, dass Hanefeld, die neben ihrer Tätigkeit beim RKI eine Professur an der London School of Hygiene and Tropical Medicin (LSHTM) für Global Health Policy innehat, im Rahmen einer Lobbyoffensive der Gates-Stiftung und des Wellcome Trusts (der nach der Gates-Stiftung weltweit zweitreichsten Stiftung, die medizinische Forschung fördert) nach Berlin kam.
Auch die LSHTM erhielt nicht unerhebliche Zuschüsse von der Gates-Stiftung. Leiter der LSHTM ist der Virologe Peter Piot, der im Mai 2020 zum Corona-Berater von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen berufen wurde. Hanefeld war Piots Stellvertreterin, bis sie nach Deutschland wechselte. Die LSHTM schloss zudem mit der Berliner Charité ein Abkommen zur Zusammenarbeit im Bereich Global Health: Eine Gruppe von LSHTM-Forschern unter Leitung von Hanefeld wurde am virologischen Institut der Charité (Leitung: Christian Drosten) angesiedelt, das Teil des damals neu geschaffenen Zentrums „Charité Global Health“ ist. Im März 2020 bekam die Charité darüber hinaus einen Zuschuss von einer Viertel Million Euro von der Gates-Stiftung für die Entwicklung von diagnostischen Mitteln zur schnellen Reaktion auf das Coronavirus. Ein gewisser Interessenkonflikt Hanefelds ist bei ihrer Mitwirkung an der GHEC-„Rahmenvereinbarung“ also nicht von der Hand zu weisen.
Und dann spielt auch noch der „Klimawandel“ hinein
Auch im „Framework“ selbst wird übrigens nassforsch darüber fabuliert, dass sich „der Verlauf der COVID-19-Pandemie“ anders entwickelt hätte, wenn es das GHEC bereits im Januar 2020 gegeben hätte. Corps-Mitglieder in Ländern, die Szenarien wie den Ausbruch von SARS-1 durchgespielt hatten, hätten dann besser dazu beitragen können, Maßnahmen zur „Eindämmung der Bedrohung“ zu ergreifen. In diesem Zusammenhang wird ausgerechnet China positiv erwähnt. Das GHEC erwartet nun, dass seine Rahmenvereinbarung von jedem Land übernommen werden soll, wozu auch Gesetze auf nationaler Ebene entsprechend angepasst werden müssten. Die Finanzierung des Programms – etwa die Bereitstellung und Schulung des Personals – soll jedoch nicht nur von den einzelnen Ländern übernommen werden, sondern auch durch den von der Weltbank verwalteten Pandemiefonds.
In einer weiteren WHO-Broschüre zum GHEC wird eindringlich darauf hingewiesen, dass die „COVID-19-Pandemie“ die „Unvorbereitetheit auf solche Krisen“ offenbart habe. Es gebe nun keinen biologischen Grund dafür, warum der nächste Erreger nicht ebenso ansteckend, dabei aber weitaus tödlicher sein könnte. Kein Land könne eine Pandemie im Alleingang stoppen. Und da spielt dann auch noch der „Klimawandel“ hinein. Denn angeblich stammen die Coronaviren ja aus dem Tierreich: So sehen es jedenfalls „führende Forscher“ wie die Virologen Melanie Brinkmann und Christian Drosten. Wobei Letzterem vermutlich vor allem daran gelegen ist, seine Beteiligung an der Vertuschung des Laborursprungs der durch Gain-of-Function-Mutation manipulierten Coronaviren zu verschleiern.
Doch auch Hanefeld scheint sich da ganz sicher zu sein. Sie ist nämlich nicht nur am Deutschen Zentrum für Infektionsforschung als Koordinatorin für den Bereich „Globale Gesundheit und Klimawandel“ tätig, sondern referiert auch zu Themen wie „Pandemien verhindern: Ein sozial-ökologischer Netzwerkansatz zum Verständnis des Risikos zoonotischer Ausbrüche“ („Preventing Pandemics: A social-ecological network approach to understanding zoonotic outbreak risk“). Vom „sozial-ökologischen Netzwerkansatz“ zum „Globalen Gesundheitsnotfallkorps“ ist es da nur ein kleiner Schritt.
Martina Binnig lebt in Köln und arbeitet u.a. als Musikwissenschaftlerin (Historische Musikwissenschaft). Außerdem ist sie als freie Journalistin tätig.

@Klara Altmann Gute Entscheidung auf Linux Mint, vllt. Xfce, umzusteigen. Das Traurige, Linux wird quasi aufgekauft und woke religiös langsam transformiert. Erst recht von den MINT Universitäten. Nicht nur Gates hat einen Hass auf Linux. International wurde Open Office, XML als Standard, Referenz als Industrie Norm ermächtigt und eingeführt. Das Office von MS rechnete nicht nur falsch. Das super geniale, alte Hardware wird unterstützt. Alt bedeutet älter als 3 Jahre!! Scanner und WIN7, ein großes Problem beim Upgrade. Wer prof. Spezialscanner wie ich nutzt DiMAGE, da gibts VueScan. Warum hat das US besetzte Bundesland Bayern behördlich Linux rausgeworfen? Genau. Über die korrupten MINT Dozenten soll Linux vernichtet werden. Wird aber so nicht passieren. Das sicherste Linux soll Russland heraus gebracht haben. Wie die woke, tunte Linux Gemeinde mit Russland umgeht, kann jeder selbst eruieren.
Ich empfehle allen, sich mal mit dem Kürzel EHDS vertraut zu machen, ausgeschrieben European Health Data Space. Vor allem bei der Verquickung von eGK mit ePA mit der digitalen Identität wird einem mehr als mulmig.
Ein europäisches Social Credit System ist bereits mehr als sichtbar. Ganz vorne mit dabei Gematik (verantwortlich für die Dateninfrastruktur des digitalen Gesundheitswesens) und T-Systems. Bin gespannt wer von den Investigativjournalisten bereit ist, diesen Ball aufzunehmen.
@jmonig
Ich habe ihren Beitrag mehrfach gelesen und muss feststellen, dass sie den Nagel auf den Kopf getroffen haben. Man muss es umschreiben und auch überzeichnen, damit es ins Bewusstsein gelangt. Nur wird es kein einzelnes Tier der Herde verstehen, denn die sind machtlos und kennen nichts anderes.
@Donatus Campus Nein! Für solche Typen hat James Bond The licence to kill!
Diese Einrichtung „Zentrums für Internationalen Gesundheitsschutz“ wurde schon mehrfach selbst von der WHO ad absurdum geführt. Eine brillante Doku in der hoch angesehen Forscher direkt in der WHO zu Wort kommen, auch ganz speziell zur HPV Angst-Geldmaschine. Aus WHO (HPV) Fachkreisen kommen Aussagen wie „Wenn ein Haus brennt setzt man nicht die gesamte Stadt unter Wasser.“ Das war, soweit ich erinnere, die Aussage über Indien wo Seuchen erfolglos bekämpft wurden und sie ein Paradigmenwechsel erfolgreich durchführten. Also die isolierte Bekämpfung (nicht Impfen!) an dem Ort, Menschen wo eine ansteckende Krankheit auftritt und nicht alles und jeden Impfen. Siehe ArteTV „Impfen – Die ganze Geschichte“. Die schlimmsten Blutsäufer der Geschichte waren die Weltverbesserer, die an die Macht kamen. Da stehen die Blutsäufer Gates, Rockefeller und paar andere seit 100 Jahren an erster Stelle. Das www eugenicsarchive ca zeigt eine Täterlinie (Connections, People) bis heute auch zum RKI auf. Sofern die Datenbank, sie wurde während der Plandemie vom Netz genommen, nicht zensiert wurde.
@jmonig Ich verstehe nicht warum Menschen eine synthetische Fleischkopie kaufen und verzehren. Das Original ist doch besser. Nicht nur Konrad Lorenz warnte vor der Verhausschweinung des Menschen. Dazu passende Zitate, Sprüche. -- „Wir leben in einer Welt in der Kinder keiner Indianer darstellen dürfen aber erwachsene Männer eine Frau“ -- Prof. Marianne Gronemeyer in „PREIS DER FREIHEIT – GRENZENLOSE ILLUSION. Die Freiheit ist warenförmig geworden. Wir leben in einem Meer der Möglichkeiten und doch waren wir noch nie so unfrei wie heute. Keiner ist mehr er selbst, sondernd nur noch die Summe seiner Symbole. Beherrsche die Symbole, so beherrscht du den Menschen.“-- Chris Hedges „“Wir leben in einer Welt, in der Mediziner die Gesundheit zerstören, Juristen die Gerechtigkeit zerstören, Universitäten das Wissen zerstören, Regierungen die Freiheit zerstören, die Presse die Informationen zerstören, Religionen die Moral zerstören und unsere Banken die Wirtschaft zerstören, welche wiederum die Umwelt zerstört.„ Was immer wieder ausgeblendet wird, ist der Saatgut Terresor der Gates-Melinda Stiftung. In Svalbard ist der weltgrößte B. Gates Tresor für Bio-(Raub)-Saatgut. “Svalbard Global Seed Vault„ und die “Arche Noah„ gehört(e) der Bill und Melinda Gates Foundation. Es ist ein Angriff auf die gesamte DNA Welt, Natur was diese Verbrecher mit kirchlichem Segen vorhaben und durchführen. Patente auf die DNA ist ein Ziel.
@Boris Kochoubey, Sie glauben doch sicher nicht ernsthaft, dass ein Psychiater oder eine *.IN diesen Mann aus seinem Gottsein befreien könnte, selbst wenn er oder sie das wollte. Ich ahne ja, unter wessen Schutz der Wilhelm der Tore steht. Und dieser Schutzherr passt auf seinen Schützling gut auf, damit ihm kein Unheil widerfährt und er auch mit 70 noch wie 69 aussieht. Ja, der Schutzherr ist ziemlich mächtig. Solange Gott ihn gewähren lässt…