Leihmutterschaft und ihre Folgen
Von Leihmutterschaft spricht man, wenn eine Frau durch Befruchtung mit einer durch In-Vitro-Fertilisation (IVF) erzeugten Zygote (mit Spermium verschmolzener Eizelle), deren Eizelle nicht von ihr stammt, und dem daraus in vitro entwickelten Embryo durch Implantation schwanger wird und das Kind austrägt und gebärt. Wird eine Frau hingegen von einer Zygote, die aus einer eigenen Eizelle entstanden ist, schwanger, spricht man lediglich von künstlicher Befruchtung (mit biologischer Mutterschaft) durch IVF. Die Zygote wird in beiden Fällen in vitro durch die Vereinigung eines Spermiums mit einer Eizelle erzeugt.
Leihmutterschaften verlaufen für Mutter und werdendes Kind viel riskanter als natürliche Schwangerschaften von Müttern derselben Alterskohorte. Eine gute Übersichtsarbeit von US-Biologen stellt die Risiken zusammen: Präeklampsie und ihre Unterformen, Fehlfunktionen der Plazenta, Diabetes, Spontanaborte und damit verbundene Risiken für künftige Schwangerschaften. Die Präeklampsie ist eine Erkrankung des Mutter-Kind-Verbundorganismus, bei der die Mutter die Leitsymptome Hypertonie (erhöhter Blutdruck), Proteinurie (Eiweiße im Harn) und Ödeme (Wassereinlagerungen) aufweist. Die Symptome können unterschiedlich stark auftreten und sich im Verlauf verschlimmern. Die einzig mögliche Therapie ist dann der Abort, der oft auch spontan eintritt. Die Mutter kann bei schwerem Verlauf an der Eklampsie sterben, meist durch eine Bluthochdruckkrise.
Es gibt wahrscheinlich auch zahlreiche Risiken für das werdende Kind, die spezifisch für Leihmutterschaft sind und bei einfacher künstlicher Befruchtung nicht auftreten. In der Praxis fallen diese allerdings statistisch nicht ins Gewicht, weil die Zygoten für Leihmutterschaft viel rigoroser ausgewählt werden als IVF-Embryonen einerseits, andererseits aber künstlich befruchtete Mütter im Durchschnitt viel älter und weniger gesund sind als Leihmütter, was zu erhöhten Komplikationsraten in jener Gruppe führt. Dadurch entsteht statistisch der Eindruck, bei Leihmüttern sei das Risiko nicht größer als bei künstlich befruchteten biologischen Müttern. Vergleicht man aber Leihmütter mit natürlichen Mutterschaften, sind jene viel höheren Risiken ausgesetzt. Woran liegt das? Wahrscheinlich, wie die oben bereits zitierte Arbeit erörtert, an der vollständigen genetischen Fremdheit der Zygote. Eine natürliche Schwangerschaft oder eine einfache IVF haben eine 50-prozentige Übereinstimmung zwischen Zygote und dem sich daraus entwickelnden Embryo, darauf scheint die natürliche Schwangerschaft optimiert zu sein. Implantiert man einer Leihmutter eine aus einer Eizelle ihrer Schwester durch IVF gewonnene Zygote, sinken die Risiken deutlich, was für die These der genetischen Kompatibilität spricht.
Wir fassen zusammen: Leihmutterschaft ist medizinisch für Leihmutter und werdendes Kind wegen der genetischen Inkompatibilität von Mutter und Embryo/Fetus problematisch und risikobehaftet.
Warum Leihmutterschaft?
Warum aber gibt es Leihmutterschaft überhaupt? Leihmütter werden von Frauen, die zwar ovulieren (Eizellen produzieren), aber kein Kind austragen können, sowie von homosexuellen Paaren nachgefragt, die sich wünschen, Kinder zu haben, bei denen Erbmaterial eines der Partner in die Zeugung des Kindes eingeht. Paare, die bereit sind, Kinder großzuziehen, die nicht zumindest teilweise aus ihrem genetischen Material bestehen, adoptieren Kinder, was seit 2017 in Deutschland auch verheiratete Homosexuelle tun dürfen (auf diesen Punkt kommen wir noch einmal zurück, weil Homosexuelle durch Leihmutterschaft ebenfalls Elternschaft erreichen können). Bei der Leihmutterschaft, die in den USA nur in einigen Staaten erlaubt ist, sind die Kunden meist sehr wohlhabende Paare, die Leihmütter hingegen sozial schwache Frauen, wobei es Ausnahmen gibt, wie beispielsweise Leihmutterschaft einer nahen Verwandten der Frau mit Kinderwunsch. In diesen Fällen ist die Leihmutterschaft nicht kommerziell.
Das Verbot und seine Grundlage
In Deutschland ist die Leihmutterschaft gesetzlich verboten. Warum ist das so? Es scheint für das Verbot, das über mehrere Gesetze bewirkt wird, drei Motive zu geben: (1.) Schutz der Menschenwürde und eine Vermeidung der Kommerzialisierung von Leben, (2.) Wohl des Kindes in medizinischer, psychologischer und sozialer Hinsicht, (3.) Wahrung eindeutiger familienrechtlicher Verhältnisse. Die gesetzliche Verankerung findet sich im Embryonenschutzgesetz, das Ärzten die Implantation des Embryos in eine Leihmutter verbietet, im Adoptionsvermittlungsgesetz, das die Vermittlung von Leihmüttern verbietet, und im BGB §1591, der lautet „Mutter eines Kindes ist die Frau, die es geboren hat“.
Tangiert Leihmutterschaft aber die Menschenwürde? Beginnen wir mit der das Kind austragenden Frau und gehen danach auf das Kind ein. Die Leihmutterschaft ist formal gesehen ein Dienstleistungsvertrag, bei der eine Frau unter Inkaufnahme von Risiken neun Monate lang ihren Körper zur Verfügung stellt, um für eine andere Frau einen Embryo zu einem Kind reifen zu lassen und es zu gebären. Dabei sind die Risiken für die Leihmutter deutlich höher als bei einer natürlichen Schwangerschaft, wie wir gesehen haben. Nun herrscht in westlichen Gesellschaften aber Vertragsfreiheit, was bedeutet, dass es jedem Erwachsenen freisteht, nicht verbotene Verträge zum Austausch von Waren und Dienstleistungen einzugehen. Es gibt viele Verträge, bei denen Menschen ihren Körper zur Verfügung stellen und gesundheitliche Risiken eingehen, um dafür entlohnt zu werden: Beispielsweise Prostituierte, Boxer, Teilnehmer einer klinischen Studie der Phase 1, bei der eine neue Substanz zum ersten Mal an Menschen probiert wird, sowie Feuerwehrleute oder auch Schichtarbeiter. Sie alle haben deutlich erhöhte gesundheitliche Risiken gegenüber anderen Berufen, aber unser Recht und auch unser ethisches Verständnis erlauben es ihnen, diese Verträge, die ihnen selbst schaden, einzugehen.
Warum sollte man dieses Recht nicht einer Leihmutter geben? Im Rahmen der liberalen Auffassung der Menschenwürde sehe ich keinen Grund dagegen. Denn der Begriff der Menschenwürde, der in unserer Kultur gilt, ist vollständig säkular, er beruht auf der Autonomie des Menschen (Immanuel Kant), nicht auf seiner Geschöpflichkeit (Samuel von Pufendorf): Kants Begriff der Menschenwürde beruht auf der Autonomie des vernunftbegabten Menschen und überwindet dessen traditionelle Begründung durch Gottes Schöpferrolle (wobei Gott für Kants Ethik indirekt doch eine Rolle spielt, was aber kulturell heute nicht mehr relevant ist). Eine Frau soll sich also entscheiden können, als Leihmutter Gesundheitsschäden in Kauf zu nehmen. So ist unser Begriff der Menschenwürde strukturiert. Unser Recht verbietet noch nicht einmal Prostitution, der Bereich sittenwidriger Verträge ist wegen des säkularen Begriffs der Menschenwürde immer kleiner geworden. Drogenhandel ist beispielsweise im Kern nur verboten, weil süchtig machende Rauschmittel die Entscheidungsfreiheit des Individuums vermindern oder fast vollständig ausschalten können. Daher entziehen sie dem Individuum die Grundlage seiner Würde, die Autonomie. Dies ist der Grund ihrer Ächtung (wobei beim Alkohol aus kulturellen Gründen eine Ausnahme gemacht wird). Doch haben radikale Liberale wie J.S. Mill die Legalisierung harter Drogen mit dem Argument der Wahlfreiheit des Individuums stets befürwortet. Libertäre tun das noch heute und berufen sich dabei auf die Autonomie des Individuums (Addiction as a choice, J.A. Schaler).
Doch zeigt die Diskussion um die Legalisierung der Leihmutterschaft die Tendenz säkularer Menschenwürde. Als Vertreter derselben sollte man sich für die Leihmutterschaft aus Sicht der Leihmutter aussprechen. Die Befürworter der Leihmutterschaft argumentieren folgerichtig, dass Leihmutterschaft kein Lebewesen kommerzialisiere, da das Kind ja nicht als Ware gekauft würde, sondern von der Leihmutter lediglich eine Dienstleistung gemietet werde. Mit anderen Worten, ein Kind sei kein Gegenstand, an dem man Besitz erwerben könne, daher fände hier kein Kauf statt. Dies ist zweifellos richtig. Dass die dabei beteiligten Vermittler und Ärzte ebenfalls entlohnt werden, weil sie essenzielle Komponenten der Dienstleistung bereitstellen, ist ebenfalls folgerichtig.
Wie sieht es nun mit dem Kind aus? Zwar haben Kinder, die mit IVF gezeugt werden, eine schlechtere Prognose als natürlich gezeugte Kinder, und Leihmutterschaftskinder theoretisch noch mal eine schlechtere Prognose, weil die Risiken in diesen Schwangerschaften hoch sind, doch wird dies durch massive Zygoten- und Leihmutterselektion so gut kompensiert, dass das Gesamtrisiko für das Kind bei einer Leihmutterschaft nur etwa so hoch ist wie bei einer einfachen IVF, wo nicht selektioniert wird und auch alte Frauen in den Genuss der Behandlung kommen. Akzeptiert man das Prinzip der IVF, muss man also die Leihmutterschaft auch akzeptieren. Befürworter argumentieren auch, dass durch Leihmutterschaft Menschen entstehen, die sonst nie geboren wären, und dass das doch großartig sei, wenn man Leben befürwortet. Aus Sicht der säkularen Menschenwürde ist dieses Argument ebenfalls richtig.
Das Verbot der Leihmutterschaft ist in einer Gesellschaft, die IVF selbstverständlich akzeptiert, die die Menschenwürde säkular als Folge der Autonomie des Menschen und nicht seiner Geschöpflichkeit versteht und die Vertragsfreiheit als wesentliche Grundlage menschlicher Interaktion ansieht, inkonsequent. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es fällt. Viele Menschen haben bei dieser Argumentationskette jedoch ein mulmiges Gefühl. Warum?
IVF, Leihmutterschaft und Schöpfung
Mein Großvater, der Philosoph Ludwig Landgrebe, sagte mir einmal am Ende seines langen Lebens als Wissenschaftler, dass er jenseits des Christentums keine Perspektive für eine tragfähige Ethik in unserem Kulturkreis sähe. Erst nach einer langen Beschäftigung mit philosophischer Ethik konnte ich seine Aussage nachvollziehen. Der bedeutendste Versuch der nichtchristlichen Begründung von Ethik stammt von Max Scheler und Nicolai Hartmann, der Schelers Ideen in seinem Werk „Ethik“ systematisierte und zuspitzte – anders als Scheler war er Atheist. Hartmanns Versuch, eine nicht-christliche Ethik zu begründen, scheiterte aber, und als Ethiker sind Scheler und Hartmann heute weitgehend vergessen, auch wenn ihre Werke absolut großartig sind. Nietzsches neoantike, neoheidnische Auffassung von Ethik, gegen die sich beide Philosophen unter anderem richteten, setzte sich zwar nicht durch, doch haben wir heute eine säkular-liberale Ethik. Diese knüpft zwar locker an die Ethik des Christentums an, ohne jedoch deren gesellschaftliche Funktion ersetzen zu können.
Wir sehen am Beispiel der Leihmutterschaft, dass eine säkulare Ethik, die das autonome Individuum und dessen freie Entfaltung in den Mittelpunkt stellt, konsequenterweise die Selbstverwirklichung des Einzelnen als das höchste Ziel darstellen muss. Sie rückt damit in gewisser Weise an den Eudämonismus der Antike, die das Glück des Einzelnen als höchstes Gut ansah.
Nur die christliche Perspektive richtet sich konsequent gegen Leihmutterschaft. Aus christlicher Sicht sind IVF und Leihmutterschaft beide abzulehnen, genau wie Abtreibung und die Adoption durch Homosexuelle. Warum? Weil wir aus dieser Sicht Geschöpfe Gottes sind und unsere Menschenwürde aus dieser einmaligen Geschöpflichkeit, die uns zur Krone der Schöpfung macht, abgeleitet wird. Daher dürfen wir uns einerseits die „Erde untertan“ machen (Genesis 1, 28), andererseits darf kein Mensch die Geschöpflichkeit eines anderen Menschen verletzen, sondern wir sind zur agape, der Liebe zu den Mitmenschen, denen wir im individuellen Leben begegnen, aufgerufen (nicht zu einer abstrakten Liebe aller). Aus der Geschöpflichkeit des Menschen leitete Pufendorf, einer der Väter des modernen Naturrechtsbegriffs, 1672 das gesamte Naturrecht (unsere heutigen Menschenrechte) ab.
Warum widersprechen Abtreibung, IVF, Leihmutterschaft und Adoption durch Homosexuelle diesem christlichen Naturrecht? Weil Abtreibung die gewaltsame Beendigung des Lebens eines Geschöpfes, seine Tötung, bedeutet. Weil bei IVF und Leihmutterschaft zumindest eine morphologische, oft aber auch eine genetische Embryonenselektion erfolgt, also der Keim menschlichen Lebens einer Auswahl unterworfen wird, und eben die nicht selektierten Embryonen vernichtet werden. Dies jedoch ist aus Sicht des christlichen Menschenwürdebegriffs verboten. Was aber ist mit der Adoption durch Homosexuelle? Die Theologen des Neuen Testaments lehnen Homosexualität ab. Diese Haltung haben wir in der liberalen Gesellschaft überwunden, doch argumentieren viele Christen gerade außerhalb Europas, dass das Aufziehen eines Kindes durch Menschen, denen die Elternschaft durch ihre sexuelle Orientierung versagt ist, widernatürlich ist und sich gegen Gottes Schöpfung richtet. Es gibt allerdings in dieser Frage wie auch bei IVF und Abtreibung ein breites Spektrum theologischer Ansichten.
Aus Sicht des Christentums ist zwar die freie Entscheidung der Leihmutter, Gesundheitsrisiken in Kauf zu nehmen, um gegen Geld für eine andere Frau oder (bei homosexuellen Paaren, für einen anderen Mann) ein Kind zu empfangen und zu gebären, legitim, da es in vielen Berufen legitim ist, seine Eignung zu nutzen, um unter Inkaufnahme von Risiken Geld zu verdienen. Nicht legitim ist jedoch die IVF als Grundlage der Leihmutterschaft. Daher müssen Christen die Leihmutterschaft ablehnen. Säkulare Menschenrechtler jedoch nicht. Aus dieser Differenz erklärt sich das mulmige Empfinden, das viele bei der Frage der Leihmutterschaft verspüren. Weil unsere Gesellschaft zutiefst säkular geworden ist, wird das Verbot der Leihmutterschaft aber fallen, falls nicht vorher eine fundamentale kulturelle Wende stattfindet.
@Michael Anton … Ihr Marienkult ist reine Kirchelehre & hat mit dem Neuen Testament nichts gemein. Schrift-Fetischisten werden diese Madonnen-Phantasien nicht teilen. Und Nicht-Follower schon gar nicht. Und bei den vielen Geschwistern des Jesus von Nazareth, weiß man nicht nur bei Jesus von Nazareth nicht, wer der Vater war. Vielleicht basiert das Leihmutter-Business schon länger, ist biblischen Ursprungs. Das ist nicht auszuschließen, auch, wenn das seinerzeit nur mit Beischlaf zu managen war.
Genau das, was man „über Leihmutterschaft wissen muss“, weiß der Autor offensichtlich überhaupt nicht, (oder noch schlimmer, es geht ihm trotz Wiseen am A…vorbei, wie es kleinen Kindern geht?)das Wichtigste, nämlich was es entwicklungspsychologisch, biologisch und immunologisch, emotional erlebnismäßig für das kleine Wesen bedeutet, die wissenschaftlichen Erkenntnisse dazu – nichts. Nur juristisch/philosophisch/theologisch verkopfte, von jeglicher lebendigen Bodenhaftung im Erleben abgelöste , somit geradezu herzlose Deduktionen. Diese Art von „Nüchternheit“, die die eigenen Gedanken vom Erleben abtrennt gruselt mich.
Und die „freie Entscheidung“ der Mehrheit der Frauen im Griff der Leihmutter-Industrie zu ventilieren ist angesichts der Realität ein Hohn.
Das ist die gleiche freie Entscheidung wie die des Rentners, Pfandflaschen sammeln zu gehen.
Ich empfehle die Lektüre von Birgit Kelles „Ich kaufe mir ein Kind“
Geld lässt den Erdball rotieren. Mit Geld kannst du alles Kaufen, einen Krieg oder Frieden, Hass oder Liebe, Gott oder Luzifer. Warum dann nicht Kinder bei Amazon oder bei Kleinanzeigen kaufen?
Geht nicht, wer sagt das?
Menschenzucht 1. und 2. Kategorie. Ist das schon Eugenik oder ein menschlicher Irrtum? *)
Die 1. geübte Kategorie ist die von Spahn und andere.
Die eine Hälfte des Wunschkindes trägt die Erbinformation der Eizellenspenderin. Die 2. Hälfte die des Samenspenders, hier des Mannes vom Spahn. Wie habe ich mir den fleischgewordenen Brutkastenkauf in Gestalt der Mutter vorzustellen?
Die beiden Väter blättern in einem Katalog mit Leihmüttern zum Aussuchen. Geordnet nach Premium-Müttern, gesund, jung, stabile soziale Verhältnisse, Hautfarbe. Zucht wie bei Gregor Mendel und seine Erbsen und deren Blütenfarbe. Zurück in der Ahnentafel auf der Suche nach Krankheiten. Und als Höhepunkt die Gen-Experten, welche die DNA der Mutter nach Fehlern untersuchen, um hier Risiken auszuschließen.
Wenn alle diese Kriterien mit einer höchsten möglichen Wahrscheinlichkeit als gut befunden werden, dann bezahlen die Spahns die Premiumklasse, auf einer Skala von 1 bis 10. Bezahlen für die 8 und besser. Jedoch, je höher das Risiko eingeschätzt wird, wenn das so ausgebrütete Kind am Ende doch nicht das gewünschte Goldstück wird, desto preiswerter ist das per Katalog bestellte Produkt.
Die 2. Kategorie
ist erreicht und wird auch schon praktiziert. Die potenziellen Eltern bekommen einen anderen Katalog vorgelegt, wo sie sich sowohl den fremden Samenspender als auch die Eizelle einer fremden Frau aussuchen können. Befruchtet im Reagenzglas und anschließend in die Gebärmutter einer Leihmutter eingepflanzt. Mit Expertise und Bild, sortiert im Katalog nach Schönheit, Haar-Hautfarbe, Größe, männlich oder weiblich, Intelligenz und hohes Alter der Eltern und Großeltern etc. Je besser die Trefferquote, desto teurer.
Wieder einmal lebt ein Artikel von Herrn Landgrebe vom Kommentariat darunter. Danke an Herrn Landgrebe für die Denkanstöße die m.E. aber mit zu hohem gutachterlichen Wahrheitsnspruch vorgetragen sind. Das eine Ethik ohne subjektive Glaubenswerte schwer herleitbar ist, das ist zwar keine neue, aber doch eine vielfach vorsätzlich ignorierte Erlenntnis. Ob die „säkulare“ westliche Zivilisation ohne ein Bewusstsein für ihre christlichen Wurzeln im Wettstreit der Kulturen überlebensfähig ist, darf man bezweifeln – und das gilt vor allem für ganz andere Fragen als die hier diskutierten.
Danke für die Vielfalt der Beiträge der Leserschaft, deren Kritikpunkte ich in vielen Fällen teile.
Herrn Landgrebe gebührt dennoch Dank dafür, diese Diskussion mit einigen grundsätzlichen Überlegungen befeuert zu haben, auch wenn mir vieles davon zu schablonenhaft erscheint, gerade was „die“ christliche Ethik anbetrifft, welche aus meiner Sicht eben nicht so homogen und simpel ist, wie hier unterstellt.
Es ist Menschenzucht nach Kriterien.( Rasse,IQ, Gesundheit…)Die echten Nazis nannten es Selektion, d.h.. Vernichtung sog. rassisch Minderwertiger,Juden,Slawen, Zigeuner, Kranker, Behinderter,…zwei Seiten einer Medaille. Das Volk produziert Arbeitskräfte und Soldaten, nützliche Mitglieder . Die sog. „. unnütze Esser, Minderwertige“wurden von den „Herrenmenschen“umgebracht. Ihre Arbeitskraft, ihr Körper vor der Vernichtung noch „ verwendet“auch für med. Experimente. So kann es kommen, wenn wir keine Grenzen ziehen.
@Thomas Gerickdiee, Pfr. i.R.
„Menschenwürde ist existentiell und geht nicht auf in der beliebigen oder gleichgültigen Wahl.“ ---
Ich betrachte das so: Die sog. Menschenwürde kann nur unter bestimmten Umständen etabliert werden.
Und diese Umstände wurden beispielsweise durch WEF-Merkel zerstört. Wenn man irgendetwas verstanden haben muss, dann muss man die Coronalügen verstanden haben.
Auch die Klimalügen kommen aus demselben WEF-Stall.
Grundrechte? Die wurden unter WEF-Merkel auch eliminiert.
Freiheit bekommt man erst dann, wenn man seine Freiheit verteidigen kann.
Was ist eigentlich, wenn Georg eines Tages traurig ist, weil er keine Mutter hat?