Dirk Maxeiner / 19.05.2015 / 14:00 / 11 / Seite ausdrucken

Unbequem ist stets genehm: Die Irrtümer des Klimawarners Joachim Gauck

Wenn Päpste, Präsidenten oder Top-Manager sich des Themas Klima annehmen und die „Verantwortung gegenüber künftigen Generationen“ anmahnen, ist stets der höchstmögliche Grad der Political Correctness erreicht. So auch bei Bundespräsident Joachim Gauck, der gestern bei einem Empfang zum Petersberger Klimadialog eine Rede hielt.

Der philosophisch an und für sich beschlagene Gauck irrte in seinen Ausführungen gleich mehrmals. Nicht nur philosophisch sondern auch sachlich. Ich möchte hier nur beispielshaft eine Passage herausgreiifen und einer kleinen Exegese unterziehen.

Gauck sagte:

„Heute mutige Entscheidungen aufzuschieben würde die bereits existierenden Schwierigkeiten vergrößern. Oder in den Worten des englischen Ökonomen Nicholas Stern: ‘Verzögerung ist gefährlich.’ Der Preis des Nichthandelns wird immer höher, nicht nur in ökonomischer Hinsicht.”

Das ist zunächst einmal eine Binse und noch nicht einmal richtig. In einer problematischen Situation kann Handeln durchaus gefährlicher sein als Nicht-Handeln. Dann nämlich wenn man falsch handelt. Ein einfaches Beispiel: Es war, wie wir heute wissen,  wahrscheinlich gefährlicher Gadaffi zu beseitigen, als ihn in seinem Amt zu lassen. Das Gegenteil von schlecht muss nicht gut sein, sondern kann noch schlechter sein. Übersetzt auf das Umweltthema: Die Ergebnisse einer ökologischen Planwirtschaft (Gauck nennt das euphemistisch “klimaneutrale Wirtschaftsordnung“), an der ja allenthalben gebastelt wird, könnte gefährlicher sein, als mit dem “business as usual” weiterzumachen. Einfach weil eine Zwangswirtschaft die Menschen erfahrungsgemäß ärmer macht - und damit ihre Fähigkeit verringert sich an Klimaveränderungen anzupassen.

Gaucks Ausführungen sind aber noch aus einem anderen Grund unhaltbar. Das verrät im Grunde schon einfaches Nachdenken. Um die Kosten des Klimawandels berechnen zu können, müsste man ja die Zukunft mit und ohne Klimawandel kennen. Man kennt aber weder die eine noch die andere. Selbst wenn das Klima absolut konstant bliebe, was es niemals tut, könnte kein Mensch sagen, wie die Welt und die menschliche Gesellschaft in 100 oder 200 Jahren aussieht, ob Krieg oder Katastrophen die Menschheit erschüttern, ob Fortschritt oder Rückschritt eintritt. Weltwirtschaftskrisen hat die Politik bislang ja auch ganz gut ohne Klimawandel hingekriegt. Es ist also vollkommen unmöglich, eine »Normalzukunft« zu beschreiben, die man einer »Klimawandelzukunft« gegenüberstellen könnte, die ja ebenfalls nicht vorhersagbar ist. In der Praxis werden sich die Menschen den Gegebenheiten anpassen (müssen), wie sie es auch in der Vergangenheit immer getan haben. Niemand wartet 100 Jahre seelenruhig ab, bis ihm der Meeresspiegel bis zum Hals steht.

Und nunzu den Fakten: Die Argumentation des Bundespräsidenten ist komplett der sogenannten „Stern-Studie“ des britischen Ökonomen Sir Nicholas Stern aus dem Jahre 2006 entnommen.  Doch dieser sechshundert-Seiten-Wälzer ist von der Ökonomen-Zunft längst als Vodoo-Ökonomics entlarvt.

Sir Nicholas Stern beziffert darin die Kosten für den vom Menschen gemachten Klimawandel auf bis zu 5,5 Billionen Euro. Und weil das nicht besonders anschaulich ist, wird eine dramatische Formulierung mitgeliefert: Die ökonomischen Verluste würden die »der beiden vergangenen Weltkriege« übertreffen. Medien apportierten solche Formulierungen wie gut dressierte Schäferhunde.

Nun muss man wissen: Stern war zur Zeit der Veröffentlichung seines Reports im Jahre 2006 kein unabhängiger Wissenschaftler, sondern Leiter des volkswirtschaftlichen Dienstes der britischen Regierung. Sein Report ist kein Forschungsprojekt, sondern die Auftragsarbeit eines Beamten für eine Regierung mit einem politischen Programm. Und dieser Regierung (Die Labour-Regierung unter Tony Blair) ging es um drei Dinge: Erstens die Bevölkerung auf Belastungen und Steuererhöhungen einzustimmen, zweitens gegenüber der sich ökologisch gebenden konservativen Partei die Meinungsführerschaft in Sachen Klima zu erobern (man befand sich im Vorwahlkampf) und drittens die USA unter moralischen Druck zu setzen, doch noch ein Klimaabkommen nach europäischem Geschmack zu unterzeichnen.

»Das Desaster wird sich nicht in einer Science-Fiction-Zukunft zutragen«, sagte der damalige britische Premier Tony Blair. Er stand zusammen mit Sir Nicholas Stern auf der Bühne und nannte das 616seitige Werk »den wichtigsten Bericht über die Zukunft der Erde«. Es war der gleiche Tony Blair, der einige Jahre zuvor einen dramatischen Bericht über Massenvernichtungswaffen im Irak vorgestellt hatte, die ebenfalls die Welt bedrohten. Doch während die Medienvertreter damals ein gehöriges Maß an Skepsis entwickelten, fraßen sie Tony Blair die Klimakatastrophen-Botschaft aus der Hand. Der Stern-Report gilt seitdem als so etwas wie eine ökonomische Klimabibel.

Inzwischen hat eine ganze Reihe anderer Ökonomen diese Bibel heftig kritisiert. Einer der Hauptvorwürfe: Stern habe gezielt äußerst spekulative naturwissenschaftliche Worst-Case-Szenarien als Grundlage für seine ökonomischen Hochrechnungen herausgepickt. Die Briten nennen diese Methode »Cherrypicking« (»Kirschenpflücken«). Negative Folgen des Klimawandels seien überdies groß-und positive Folgen kleingerechnet worden. Spekulative ökonomische Szenarien werden auf spekulative Krisenszenarien getürmt. Der Stern-Report lässt ganze Landstriche verdörren, Küsten werden überflutet, Millionenheere von Klimaflüchtlingen sind obdachlos, zahllose Tierarten sterben aus, die sich ausbreitende Malaria kostet Millionen neue Opfer. Jeder einzelne dieser Punkte ist Gegenstand heftiger Debatten, doch Nicholas Stern nimmt die Spekulationen als Tatsache.

Der Umwelt-Ökonom Richard Toll bezeichnet den Report als »alarmistisch und inkompetent«, sein Kollege Robert Mendelson von der Yale-Universität fürchtet, Stern könne sich in seinen Zukunftsberechnungen um »Billionen von Euro« geirrt haben. William Nordhaus, ein Doyen des Fachgebietes, entdeckte einige seiner eigenen Berechnungen in Sterns Arbeit. Zu seiner Verwunderung wurden sie als abgesicherte Fakten genommen, obwohl Nordhaus sie ausdrücklich als »besonders unzuverlässig« bezeichnet hatte.

Eine kritische Auseinandersetzung mit der Stern-Studie fand praktisch nur in Fachkreisen statt. Dem Nimbus des Stern-Reports als unabhängige und über jeden Zweifel erhabene ökonomische Bilanzierung des Klimawandels hat all die Kritik jedoch nicht geschadet. Sie wird einfach nicht zur Kenntnis genommen.

Es ist schade , dass ein deutscher Bundespräsident (oder sein Redenschreiber)  keine eigenen Gedanken zum Thema Klimawandel entwickelt und statt dessen abgehangene Katastrophenstudien nachplappert. Ein von Gauck am Schluss eingepflegtes Schiller-Zitat soll statt dessen den hohen intellektuellen Anspruch simulieren:

“Unter demselben Blau, über dem nämlichen Grün /
Wandeln die nahen und wandeln vereint die fernen Geschlechter.”

Da kann man wohl nur mit Goethe gegenhalten: Der sagte nämlich:

“Wenn eine Seite nun besonders hervortritt, sich der Menge bemächtigt und in dem Grade triumphiert, dass die entgegengesetzte sich in die Enge zurückziehen und für den Augenblick im Stillen verbergen muss, so nennt man jenes Übergewicht den Zeitgeist, der dann auch eine Zeit lang sein Wesen treibt.”

Wie immer stellen sich die Vertreter des Zeitgeistes ihre geistigen Mitläufer-Positionen auch noch als besonders „mutig“ dar.  Auch unser Bundespräsident handelt zunehmend nach dem Motto: Unbequem ist stets genehm.

 

 

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Carl Schurz / 21.05.2015

Warum braucht die Politik (und “ihre” Finanzwirtschaft) den (anthropogenen) Klimawandel. Sie braucht ihn aus ähnlichen Gründen, wie jeder Machtbar eine Legitimation braucht für die Bürger unangehme Maßnahmen (Stuererhöhunge, Währungsreform, Kriegszüge, Einschränkung bürgerlicher Freiheiten etc.) zu legitimieren.

Hannelore Thomas / 20.05.2015

Darf ich den Kommentar mit Quellenangabe auf der Website des Vereins www.fortschrittinfreiheit.de bitte veröffentlichen?

Werner Geiselhart / 20.05.2015

Zitat: “Sir Nicholas Stern beziffert darin die Kosten für den vom Menschen gemachten Klimawandel auf bis zu 5,5 Billionen Euro. Und weil das nicht besonders anschaulich ist, wird eine dramatische Formulierung mitgeliefert: Die ökonomischen Verluste würden die »der beiden vergangenen Weltkriege« übertreffen” Die Kosten für die “Energiewende” allein in Deutschland werden offiziell (Altmeyer) auf 1 Billion EURO beziffert. Wenn man diese Kosten auf die Weltbevölkerung hochrechnen würde, wären das 75 Billionen EURO, was natürlich nicht realistisch ist. Realistischer dürfte das Hochrechnen anhand des Bruttoinlandsprodukts sein. Das deutsche BIP beträgt ca. 1/20 des gesamten BIP, das ergäbe Kosten von 20 Billionen, also die vierfachen Kosten im Vergleich zum hypothetischen Schaden. Jeder klardenkende Mensch müsste sich eigentlich nach kurzem Überlegen die Frage stellen, ob wir noch ganz klar im Kopf sind. Beim einem grünen Umweltminister bin ich mir da nicht ganz sicher. Der behauptete vor kurzem, die Temperaturerhöhung von heute bis ins Jahr 2030 würde bis zu 1,7 Grad betragen, also hochgerechnet aufs Jahr 2100 ca. 10 Grad. Selbst die Oberpanikmacher gehen von maximal 4 Grad aus. Das Ganze stand in einem Bericht zum Klimawandel in der “Schwäbischen Zeitung”. Da wurden auch die vermuteten Schäden des Klimawandels zelebriert, wie mehr Hitzetote, Überschwemmungen, Versinken der Hafenstädte im Meer usw. Für Deutschland wurde folgendes “Horroszenario” entworfen: - 20%ige Ertragssteigerung in der Landwirtschaft durch mehr CO2 in der Luft - andere Baumsorten müssten gepflanzt werden - die Touristen würden nicht mehr in den Süden fliegen, sondern blieben im Land und viele andere schreckliche Dinge. Wenn man sagen wir mal 20% der Energiewendekosten z.B. für folgende Dinge ausgeben würde: - Ausbau der Deiche - besseren Hochwasserschutz - Zuschüsse für energiesparende Elektrogeräte - Entwicklung von sparsamen Motoren - Effizienzsteigerung bei Kraftwerken - Vollelektrifizierung der Bahn - qualifizierte Entwicklungshilfe usw. usw. dann hätten wir Maßnahmen getroffen, die wirklich funktionieren und müssten nicht auf eine Energiewende bauen, die dem eigentlichen Ziel, der CO2-Verminderung, so nahe kommt wie der Teufel dem Weihwasser.

Thomas Heiland / 20.05.2015

Die Einschätzung ” der philosophisch an und für sich beschlagene Gauck” kann ich nicht nachvollziehen - sie ist auch in diesem Aufsatz bar jeder Begründung. Ich erinnere mich bei Gauks Reden immer an die Diskussion von Rudolf Augstein mit G. Grass anlässlich dessen Thesen gegen die deutsche Wiedervereinigung. Augstein Sprach von Reden und Ansichten, die in das Repertoire eines “Dorfpastors” und eben nicht in die Politik gehören! Augsteins Warnung ist aktueller denn je.

Engelbert Gartner / 20.05.2015

Das Thema Klimawandel wird in unserem Land nicht mehr ehrlich und sachlich diskutiert. Dass es “momentan” auf unserer Erde etwas wärmer geworden ist, ist sachlich gesehen richtig. ( abschmelzende Gletscher. ) Dass es in der nahen Vergangenheit schon deutlich wärmer war, kann man u.a. daran erkennen, dass diese abschmelzenden Gletscher große Baumwurzeln freigeben. Z.Zt. von Asterix u. Obelix ( Römerzeit ) war es in unseren Breiten noch deutlich wärmer. Das InfraRot (IR) Strahlung in Zusammenhang mit höheren CO2 Werten in der Atmosphäre für höhere Temperaturen sorgen kann, wird jeder bestätigen können, der IR-Spektroskopie betrieben hat. Bei der IR-Spektroskopie wird genau dieser Effekt analytisch genutzt. Jeder, der IR-Spektroskopie betrieben hat, weiss aber auch, dass das, was für CO2 gilt, auch für Wasser zutrifft. Davon haben wir riesige Mengen in der Atmosphäre, die manchmal sogar als Regen vom Himmel fallen. Der CO2/ Treibhauseffekt wird maßlos überschätzt und dient mittlerweile nur noch dazu, den Menschen (Wählern) Angst zu machen, um politische Macht zu erlangen bzw. diese Macht zu verteidigen. Mit traurige Grüßen Engelbert Gartner

Otto Jastrow / 19.05.2015

Englisch ist Glückssache. Johannes Gross sagte einmal sinngemäß, es sei einer der am weitesten verbreiteten Irrtümer der Deutschen, zu glauben daß sie englisch könnten. Dazu bietet auch dieser Artikel ein Beispiel: Cherrypicking bedeutet nicht “Kirschen pflücken”, sondern “sich die Kirschen herauspicken”, auf deutsch “sich die Rosinen herauspicken.” Diese Bedeutung paßt auch viel besser in den Zusammenhang. Aber lieber ein kleiner Übersetzungsfehler, und dafür ein brillanter Artikel. Glückwunsch, Herr Maxeiner!

Martin Lahnstein / 19.05.2015

Gaucks Kernkompetenz ist nun einmal das Seelenheil und nicht das Klimaheil.

Heiko Dörr / 19.05.2015

Lieber Herr Maxeiner ... es ist immer wieder erfrischend Ihre kritischen Beiträge bzgl. dem menschgemachten Klimawandel zu lesen. Beim Lesen wird einem klar, dass es in diesem Land tatsächlich noch Leute gibt, die diesen Klima- und Energiewendeklamauk auch als solchen entlarfen und versuchen dagegen anzuschreiben. Ich befürchte jedoch, das dies nicht ausreichen wird einen wirkliche Änderung in den Köpfen der meisten Volksvertreter und Medienmacher zu erreichen. Wer könnte in der Lage sein (so er überhaupt eingeladen wird), z.B. bei Jauch, Meischberger, Will, Plasberg ... den Befürwortern des eingeschlagenen Kurses die Stirn zu bieten? Sie? Ich denke zur Zeit gibt es absolut niemanden, der das auch nur ansatzweise könnte. Sitzt man einem Trittin einer Höhn oder Kemfert gegenüber, wird man mit “freundlicher” Unterstützung des Moderators und dem grüngewaschenen Publikum gnadenlos niedergelabert. Und der deutsche Dumpfmichel vor der Glotze merkt nichtmal, für wie dämlich er gehalten wird.

Emmanuel Precht / 19.05.2015

Wir haben einen Bundesgerichtshof, einen Bundesstaatsanwalt und nun profiliert sich der Bundespastor als Bundes-Klimapolitologe. Das hat was…

Hjalmar Kreutzer / 19.05.2015

Sehr geehrter Herr Maxeiner, gerade am Wochenende habe ich Ihrer beider neuestes grünes Buch mit Gewinn zu Ende gelesen; es ist also alles noch relativ frisch. Schade wirklich, dass hier auch bei Herrn Gauck die Ideologie bzw. allgemein ausgegebene Parolen, die nicht mehr in Frage gestellt werden, über Sachkenntnis und Tatsachen dominieren. In der seinerzeit auch von Herrn Gauck im Namen seines großen Themas Freiheit bekämpften Ideologie nannte man das bei uns in der Schule “den richitigen “Klassenstandpunkt”. Nachfrage zum “cherry-picking”, soll kein Mäkeln sein: Heißt doch, man pickt sich das heraus, was einem am besten schmeckt, am besten passt, am meisten gefällt, hier bei Mr. Stern am besten zur vorgefassten Meinung passt. Sagen wir im Deutschen statt “Kirschenpflücken” nicht “Rosinen (aus dem Kuchen) picken” dazu? Ansonsten zu Ihrer Analyse volle Zustimmung! Freundliche Grüße.

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