Von Andreas Schulte.
Achgut.com zeigt Wirkung: Unsere Berichte über skandalöse Machenschaften und Seilschaften hinter dem sogenannten "CO2-Rechner" des Umweltbundesamtes dienen der CDU/CSU als Blaupause für eine kleine Anfrage bei der Bundesregierung.
Drei Videos mit Enthüllungen zum CO2-Rechner des Umweltbundesamtes (UBA) beziehungsweise die von Prof. Dr. Andreas Schulte vorformulierten Fragen dienten der CDU/CSU-Fraktion, vertreten durch Friedrich Merz und Alexander Dobrindt, nun zur Formulierung einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung. Damit werden die Machenschaften des UBA bzw. des Bundesumweltministeriums auch bezüglich möglicher presse- und datenschutzrechtlicher Konsequenzen ins Licht der Öffentlichkeit gestellt.
Das bei Achgut veröffentlichte Video „Amtlicher CO₂-Rechner diskriminiert Holzenergie“ zeigte im ersten Schritt die aktuell vorgenommenen Änderungen des UBA am so genannten CO2-Rechner, mit dem man die eigene CO2-Bilanz berechnen kann. Das hört sich wenig spektakulär an, ist aber im Ergebnis von ganz erheblicher Bedeutung, denn dieser Rechner wird zum Beispiel auch in kommunale Wärmestrategien eingebunden und immerhin von vielen Hunderttausend Privatpersonen jährlich genutzt.
Der CO2-Rechner belegt völlig neu Holz aus dem Wald beziehungsweise Holzpellets mit einer Netto-CO2-Emission von über 1,7 Tonnen CO2 pro Tonne Holz – sinnbefreit und selbst für Wissenschaftler nicht transparent nachvollziehbar. Die bilanzielle CO2-Neutralität des heimischen Energieträgers Holz, die wissenschaftlich unstrittig und bisher im EU- und Bundesrecht überall auch so verankert ist, entfällt damit im UBA-CO2-Rechner.
Letzte Konkurrenz zur Wärmepumpe aus dem Weg räumen
Im Video „Die sinnbefreite CO2-Steuer auf Holz“ ging es zwei Wochen später dann nicht um CO2 oder gar den Klimawandel, sondern um Konsequenzen von Lobbyismus, Inkompetenz, völliger Ahnungslosigkeit gepaart mit Arroganz, diesmal am Beispiel einer geplanten, sinnbefreiten Steuer auf Holz zur Wärmeerzeugung. Berechnungen zeigten im Video beispielhaft die Auswirkungen für über 10 Millonen Haushalte in Deutschland, die mit Holz mindestens zeitweise heizen, knapp 2 Millionen Waldbesitzer und die über 1 Million Beschäftigten der Forst- und Holzwirtschaft. Es zeigte auch auf, was für ein neues Bürokratiemonster dafür in Deutschland zwingend erforderlich wäre und wie schamlos die letzte Konkurrenz der Wärmepumpe zu Lasten der Bürger und zugunsten Weniger aus dem Weg geräumt werden soll.
Auf der Basis damit zusammenhängender, umfangreicher Berichterstattung sagte Habeck zwar eine CO2-Steuer auf Holz ab, der CO2-Rechner des UBA bleibt aber unverändert ideologiebasiert.
Im dritten Video der Serie (Vorsicht Falle: CO2-Rechner als Datenkrake und Ablasskasse) wurde gezeigt: Das UBA will Daten der Bürger und zwar in einem Umfang, von dem selbst chinesische Geheimdienste nur träumen können. Diese landen dann ohne hinreichend eindeutige Information offensichtlich und unter anderem bei einem privaten Spenden-Verein eines UBA-Mitarbeiters. Dort will man das Spendengeld der Bürger, mit dem man dann natürlich nur Gutes tut, also das Klima rettet. Ganz nebenbei wird auch noch Werbung für vier Banken gemacht, bei denen man Konten eröffnen soll, grüne Konten natürlich. Das Video eröffnete Einblicke in Hütchenspieler-Tricks einer Bundesbehörde und einen erschreckenden Filz im und um das Umweltbundesamt herum.
Grüner Filz und Interessenkonflikte
Die Kleine Anfrage der CDU/CSU stellt nun vor allem auf die presse- und datenschutzrechtlichen Konsequenzen dieses Verhaltens ab. Denn: Alleine im vergangenen Jahr stellten über 400.000 Personen intimste Daten dem CO2-Rechner zur Verfügung, ohne dass klar wird, wer denn eigentlich diese Daten schlussendlich auch außerhalb der Bundesbehörde erhält und damit arbeitet.
Beispielhaft Frage 10: „Wie bewertet die Bundesregierung das Vorgehen des UBA, die Nutzer (des CO2-Rechners) nicht explizit und unmissverständlich vor Eingabe der Daten bei einem Link darauf hingewiesen zu haben, dass sie den geschützten Bereich einer Website einer Bundesbehörde verlassen und zu einem eingetragenen Verein weitergeleitet zu werden?“
Befragt werden auch die im dritten Video dargestellten, massiven Interessenskonflikte des Netzwerks aus einer Bundesbehörde (UBA), einer gGmbH und einem Spenden-Verein, zum Beispiel. durch Frage 20:
„Wie kann die Bundesregierung verhindern, dass diese neue Zuordnung des Energieträgers Holz – basierend auf einer UBA-Auftragsstudie an einen Projektpartner des CO2-Rechners (Ifeu gGmbH) – den CO2-Fußabdruck der Nutzer hochtreibt und ggf. zu höheren Spenden für die Kompensation auf das Konto eines eingetragenen Vereins sorgt, der von einem UBA-Mitarbeiter verantwortlich geleitet wird?“
Die gesamten 25 Fragen der Kleinen Anfrage sowie eine kurze Einleitung zu den Hintergründen findet man unter folgendem Link: https://dserver.bundestag.de/btd/20/128/2012867.pdf
Achgut bleibt am Ball. Am Wochenende erscheint ein weiteres Video zur Kleinen Anfrage der CDU/CSU-Fraktion. Spannender als die Fragen werden jedoch die Antworten sein. Auch, wenn man auf konkrete Anfragen mit Zahlen und Fakten nicht mit konkreten Antworten der Bundesregierung rechnen sollte, aber der „Grüne Filz“ wird endlich gelüftet. Antworten werden Anfang Oktober erwartet. Selbstverständlich halten wir Sie auf dem Laufenden!
Prof. Dr. Andreas Schulte, geb. 1958, ist ein deutscher Waldökologe und Forstwissenschaftler und Inhaber des Lehrstuhls für Waldökologie, Forst- und Holzwirtschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.
Grundsätzlich sollte es per Gesetz so sein, das Software die im öffentlichen Raum oder in Gesetzten Verwendung findet Open Source sein sollte. Nur so lässt sich kontrollieren was da Programmiert wurde.
Alles was da rum geistert sollte per se in Frage gestellt werden. Selbst bei allen guten Willen ist gibt es immer wieder Fehler in Programmen. Und bei nicht guten Willen gibt es gar viele Möglichkeiten Ergebnisse zu bringen die für Laien nicht ersichtlich Ergebnisse bringen die nicht so sein können. Aber der Laie nimmt es so hin weil der Computer eine höhere „Autorität“ ist.
Selbst was sogenannte KI rausschmeißt bedarf der Prüfung.
Wo kommt eigentlich der Kohlenstoff her, der in den Bäumen steckt und bei Verbrennung zu Kohlendioxid oxydiert wird? Offenbar neuerdings Weihnachtsmann und nicht, wiewir früher in der Schule gelernt haben, durch Photosynthese aus der Athmosphäre?
Das wäre doch die erste Frage, die bei solchen Auswüchsen aus dem globalen Irrenhaus gestellt werden sollte. Der CO2-Rechner ist doch nur eine weitere Metastase dieser Geisteskrankheit namens Klimaforschung.
Dabei ist die CDU/CSU keinesfalls unschuldig, auch sie fährt phobokratisch nutzengenerierend bei der Mission der Klimarettung mit, mehr als nur als Trittbrettfahrer, gehört mitgehangen, oder?
Man kann ja grad noch froh sein, dass nicht ganz direkt das ‚Bündnis Robert Habeck‘ (formely known as ‚Die Partei die Grünen’) der Adressat solcher Trick-„Spenden“-Automatismen einer Bundesbehörde ist. Sondern eben um einige verschwiemelte Ecken rum der anonyme Grüne Weltgeist sich recht geistvoll den satten materiellen Beistand sucht und , potz-blitz, wie durch Zauberhand am Ende dieses Bündnis Robert Habeck und/oder Graichen-Agora findet.
Schluss mit Lustig ! Schluss mir den Märchenstunden ! Absolutes Grünen-Verbot jetzt ! SOFORT !
Es ist wohl so gedacht, dass die Verbrennung von einer Tonne Holz nach dem Fällen der Bäume relativ schnell vor sich geht, während die CO2-Bindung durch neu gepflanzte kleinen Bäume die ersten 20 Jahre zu vernachlässigen ist. Wobei man noch das Risiko hat, gar nicht zu wissen, ob die neuen Bäume je so groß und alt werden, ob sie vielleicht einem Brand zum Opfer fallen werden, einem Sturm oder dem Borkenkäfer. Oder ob sie Platz machen müssen für Windräder oder Überlandleitungen. Ja, natürlich, das hätte den alten auch passieren können.
Es reicht halt nicht nur die Sozial- und Lohnsteuer abzuziehen, sowie das Wohnen zu verteuern, auch Energie muss teuer sein, damit der Dummichel nichts am Monatsende übrig hat. Der kommt sonst noch suf dumme Ideen und finannziert die echte, nicht durch Steuern geförderte, Zivilgesellschaft. Pegida, Querdenker oder echte Journalisten dürfen keine Mittel haben.