Wo steht die EU in Hinblick auf die Weltklimakonferenz, die vom 10. bis 21. November im brasilianischen Belém stattfindet? Kurz gesagt: Ein genereller Kurswechsel bei der EU-Klimapolitik ist noch längst nicht in Sicht. Nach einer über 18-stündigen Verhandlung einigten sich die EU-Umweltminister am frühen Mittwochmorgen auf ein lediglich leicht abgeschwächtes Klimaziel für 2040. Demnach bleibt es bei der angestrebten Senkung der Netto-Treibhausgasemissionen um 90 Prozent bis 2040 gegenüber dem Stand von 1990, doch den Ländern soll es erlaubt sein, bis zu fünf Prozent dieser Reduktionen durch ausländische Emissionszertifikate auszugleichen. Im Lauf des Tages begrüßte dann auch die EU-Kommission diesen Kompromiss, der buchstäblich in letzter Sekunde vor der UN-Klimakonferenz geschlossen wurde. Die EU-Staaten müssen ihre Emissionen nun bis 2035 um 66,25 bis 72,5 Prozent (verglichen mit dem Stand von 1990) senken. Doch bis 2050 will die EU immer noch vollständig klimaneutral werden.
Die von der Kommission vorgeschlagene Änderung des europäischen Klimagesetzes wurde vom Rat überwiegend übernommen und dahingehend erweitert, dass die Wettbewerbsfähigkeit der EU-Wirtschaft, die Vereinfachung des Verwaltungsaufwands und die Bezahlbarkeit von Energie künftig eine stärkere Rolle spielen sollen. Außerdem soll das Inkrafttreten des EU-Emissionshandelssystems für Gebäude und den Straßenverkehr (ETS2) um ein Jahr von 2027 auf 2028 verschoben werden. Der endgültige Wortlaut des aktualisierten Klimaschutzgesetzes wird nun noch mit dem Europäischen Parlament verhandelt werden. Bei der COP30 wird der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) zunächst der aktualisierte festgelegte Beitrag (NDC) der EU und ihrer Mitgliedstaaten vorgelegt, der den Zeitraum bis 2035 abdeckt.
Die national festgelegten Beiträge (NDC) sind Bestandteil des Pariser Klimaabkommens, das alle Vertragsparteien dazu verpflichtet, ihre Klimaschutzmaßnahmen für die Zeit ab 2020 alle fünf Jahre mitzuteilen. Die EU legt einen einzigen NDC im Namen aller Mitgliedstaaten vor. Darin bekräftigt sie jetzt noch einmal, bis 2030 eine Nettoverringerung der Treibhausgasemissionen um 55 Prozent erreichen zu wollen, und bekennt sich zu der bei der COP28 in Dubai vereinbarten Verpflichtung, die Kapazität für erneuerbare Energien weltweit zu verdreifachen und die globale Energieeffizienz bis 2030 zu verdoppeln. Darüber hinaus betont der neue NDC die verstärkten Bemühungen der EU, den Energiesektor weit vor 2050 weitgehend von fossilen Brennstoffen unabhängig zu machen. Zu diesem Zweck will die EU alle verfügbaren Technologien nutzen, um die Emissionen aus schwer zu reduzierenden Sektoren zu senken.
Gates ist Geschäftsmann
Es kommt also zwar leichte Bewegung in die EU-Klimapolitik, aber noch ist eine echte Trendwende in weite Ferne gerückt. Auch die Äußerungen von Bill Gates in seinem Beitrag „Three Tough Truths About Climate” („Drei harte Wahrheiten über das Klima“), die von manchem schon als definitive Kehrtwende gedeutet wurde, sind ambivalent. Gates versucht offenbar lediglich, sich der aktuellen US-Politik anzupassen, will aber das Geschäftsfeld Klimawandel noch nicht endgültig aufgeben. So mäandert er herum mit Formulierungen wie: „Wir müssen die Verbesserung des menschlichen Wohlergehens zur obersten Priorität unserer Energie- und Klimaschutzbemühungen machen.“ Der beste Weg, Menschen bei der Anpassung an den Klimawandel zu helfen, bestehe darin, dafür zu sorgen, dass sie gesund sind und Wohlstand genießen. Daher lenke die Überzeugung, die Begrenzung der globalen Temperatur um jeden Preis erreichen zu müssen, Ressourcen von den wirksamsten Maßnahmen ab, die zur Verbesserung des menschlichen Wohlergehens in armen Ländern nötig seien: nämlich Maßnahmen, die die Beseitigung der Treibhausgasemissionen bezahlbar machen und die extreme Armut durch Verbesserungen in der Landwirtschaft und im Gesundheitswesen verringern.
Wenn jeder Zugang zu erschwinglicher, zuverlässiger sauberer Energie bekomme, werde die Welt wohlhabender und widerstandsfähiger gegenüber dem Klimawandel sein. Über Breakthrough Energy finanziert Gates daher Innovationen, die bei dieser Transformation helfen sollen. Außerdem finanziert er über die Gates Foundation Projekte, die Menschen in den ärmsten Ländern der Welt vor der angeblichen doppelten Bedrohung durch Armut und Krankheit wegen steigender Temperaturen schützen sollen. Dabei geht es Gates unter anderem um neue Sorten von Nutzpflanzen und Nutztieren, die in einer wärmeren Welt gedeihen können. Vordergründig behauptet Gates also wieder einmal, das Wohlergehen der Menschheit in den Mittelpunkt seines Philantropentums zu stellen. In Wahrheit will er jedoch einfach sein Geschäftsmodell beispielsweise um die „Verbesserung“ der Landwirtschaft erweitern. Und dafür sagt er sich dann eben auch von den totalen Untergangsszenarien los.
O-Ton Gates: „Leider führt die Weltuntergangsstimmung dazu, dass sich ein Großteil der Klimagemeinschaft zu sehr auf kurzfristige Emissionsziele konzentriert und Ressourcen von den wirksamsten Maßnahmen abzieht, die wir zur Verbesserung des Lebens in einer sich erwärmenden Welt ergreifen sollten.“ Die COP30 stelle nun einen hervorragenden Ausgangspunkt dafür dar, die Verbesserung der weltweiten Lebensbedingungen als oberstes Ziel zu definieren. Die größten Probleme seien nach wie vor Armut und Krankheit. Und wörtlich fügt Gates hinzu: „Um es klar zu sagen: Der Klimawandel ist ein sehr wichtiges Problem. Er muss gelöst werden, ebenso wie andere Probleme wie Malaria und Unterernährung. Jedes Zehntel Grad, das wir an Erwärmung verhindern, ist von großem Nutzen, denn ein stabiles Klima erleichtert es, das Leben der Menschen zu verbessern.“ Gates ist Geschäftsmann. Er will sich einfach alle Optionen offen halten. Einen tatsächlichen Richtungswechsel in der globalen Klimapolitik hat er jedoch bei weitem noch nicht eingeläutet.
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Politik vermeint also ihre hehre Aufgabe in Klimabeackerung zu erkennen?
Genosse Gates: „Du wirst nichts besitzen und glücklich sein. Wir Genossen der Kapitalistischen Internationale werden alles besitzen und glücklich sein.“
Was das EU-Politbüro an Reförmchen an ihrer Klimareligion da macht kommt mir vor wie z. B. Wirtschaftsreformen in der DDR oder der Papst erlaubt bei Vollmond Kondome oder „Der Herbst der Reformen“ vom Merz. Muss toll und zupackend klingen, es darf sich aber nichts ändern. Da fällt mir nur ein: Es fährt ein Zug nach Nirgendwo. Es gibt nichts Richtiges im Falschen.
Noch mal für alle, die dem Klimaapokalyptimus verfallen sind: Zusammensetzung der Atmosphäre: 20 % Sauerstoff, knapp 80% Stickstoff, Spurengase unter 1%. Was regelmäßig vergessen wird, ist Wasserdampf, nicht Nebel, nicht Wolken, sondern nicht sichtbare „relative Luftfeuchtigkeit.“ Diese ist ebenso wie CO2 in der Lage, infrarote Strahlung zu absorbieren, aber zwischen 50 – 150 mal häufiger in der Atmosphäre. Was die Abwesenheit von Wasserdampf für den Wärmehaushalt der Atmosphäre bedeutet, können Sie zum Beispiel in Wüsten beobachten. Tagestemperaturen von über 50° im Schatten können nachts auf knapp über 0 abfallen, trotz „wärmenden“ CO2. Die Warmzeiten im ca. 1000 Jahre Zyklus können uns die Klimaapokalyptiker auch nicht erklären. Wir befinden uns gegenwärtig in einem „Klimaoptimum“ Die mittlere Erdtemperatur war schon mal 2,5-3 mal höher (über 0 in der Celsius-Skala). Im Karbon. Da ist nichts verbrannt, Fauna und Flora haben eine Revolution hingelegt. Wenn mal wieder jemand mit „Wissenschaft“ um die Ecke kommt, einfach mal nach den Basics fragen. Zustandsgleichung des idealen Gases: p*V/T=constant. Ist eigentlich eine Differentialgleichung, aber die Generation Greta ist schon mit Algebra überfordert.
Ach ja, noch was. Ungefähr ein Drittel der besseren Hälfte der Menschheit kann logisch denken. Oft erstaunlich gut. Ohne Zweifel gehört die Autorin dazu. Der Rest fühlt. Bei der anderen Hälfte sind es wohl ein Drittel, die mehr fühlen als denken. Sollte man bei Quoten mal bedenken. Eins ist gewiß, In den Führungsetagen sind die „Fühlenden“ mittlerweile in der Überzahl.
Sobald gewisse Akteure sich um die „globale Gesundheit“ kümmern wollen, gehen bei mir Adrenalinspiegel und Blutdruck hoch. Ich hänge dann entsprechende Bibelstellen in die Kirche, um mich und andere zu erinnern, dass Gott diejenigen strafen wird, die Gott spielen wollen.
Und ich sage in meinem Umfeld, was ich denke. Denn: DIE WAHRHEIT WIRD EUCH FREI MACHEN! (Joh. 8,32) und je mehr Leute einfach im eigenen Umfeld den Mund aufmachen, desto besser. Es ist das einzige und wirkmächtigste Gegenmittel gegen die gigantische Lüge.
Das Lustigste was ich in meinem Leben gehört habe, sind Klimaziele. In der DDR hatten wir Fünfjahrpläne, die eben Pläne zur wirtschaftlichen Entwicklung waren, aber natürlich verfehlt wurden. Nun haben wir Klimapläne. Da hat die Uschi den grünen Thermostat, an dem sie die Temperatur einstellt. Genial. Offensichtlich ist sie ein Nachfahre der Bürger von Schilda.