Gespür für neues Denken
„Etwas Feines schiebt sich da über den Mondhorizont: Die Erde“
„Nein, lass das, lass mich das knipsen“
War die Erde eigentlich oben oder unten?
Das Bild war der Startschuss für die globale Vernetzung
Borman meinte später, der Erdaufgang habe sie in dem Moment wohl deshalb überrascht, weil sie sich bei den zwei Umläufen vorher zu sehr auf die Aufnahme der Mondoberfläche konzentriert hätten. Wäre den drei Raumfahrern klar gewesen, was ihr Bild auslösen würde, so wären sie vorbereitet gewesen auf den großartigsten Moment der ganzen Reise. Und: Sie hätten sich die Gelegenheit gewiss nicht entgehen lassen, Earthrise auch zu filmen.
Mit dem Bild stellt die Mondfahrt sich selbst in Frage
Beitragsbild: NASA/William Anders - https://www.nasa.gov/wp-content/uploads/static/history/afj/ap08fj/photos/13-e/hr/as08-13-2329hr.jpghttps://www.nasa.gov/history/afj/ap08fj/16day4_orbit4.html, Public Domain, via Wikimedia Commons

Was das alles mit der Mondlandung zu tun hat? Gar nichts. Ich aber denke, dass das Foto die Welt, die Schöpfung nicht entzaubert, sondern ganz im Gegenteil. Manche freilich müssen drunten sterben, wo die Putins und die Mullahs ihr Unwesen treiben – andere sitzen oben und sehen Sterne und den Sonnenschein der Erde … . Die Mauern stehen, sprachlos und kalt, im Winde klirren die Fahnen.
Mir reichen die gefakten Bilder und Falschinformationen der letzten Tage endgültig, um jegliches Interesse an dieser Mondmission weiter aufrecht zu erhalten. Punkt. Aus. (siehe meinen Post gestern von wegen Rückseite des Mondes…)
Frau Grimm, zur Aufheiterung: „ Habe nun, ach! Philosophie, Juristerei und Medizin
Und leider auch Theologie – Durchaus studiert, mit heißem Bemühn.
Da steh ich nun, ich armer Tor,
Und bin so klug als wie zuvor!
Tja, Naturwissenschaften waren nicht dabei. In den Szenen auf dem Dorfe nach dem Osterspaziergang gibt es übrigens Sätze, die passen auf die Coronazeit wie die Faust aufs Auge. Ich mag die klare, starke Sprache. In dem Werk hatte der Meister seine großen Momente, das fällt in Teil 2 stark ab.
Die Original-Magnetbänder mit den Aufnahmen der ersten Mondlandung im Jahr 1969 sind futsch. Es handelte sich um 700 Behälter mit Magnetbändern. Einfach futsch. Eventuell wurden die Bänder aus Mangel an Speicherplatz gelöscht und für andere NASA-Projekte wiederverwendet. Kann halt mal vorkommen, Shit happenz (die Bänder enthielten die Telemetriedaten und die hochwertigen Original-Bilder (Slow-Scan-TV) der Landung, nicht die Fernsehübertragung, die weltweit zu sehen war.) Zwar wurden 2001 Tonbandaufzeichnungen vom Funkverkehr der Apollo-11-Mission im Johnson Space Center gefunden, die eigentlichen Videobänder der ersten Schritte auf dem Mond sind jedoch unauffindbar. Dass die Amerikaner 1969 – und auch in folgenden Jahren – überhaupt zum Mond gelangten und bissl drauf herumlatschten bzw. -fuhren, finde ich erstaunlich, aber so war es. Im Technikmuseum Speyer kann man sich selbst einen Eindruck vom damals, 1969-72 erfolgreich eingesetzten Mondlande-Gerümpel machen. Phänomenal.
@Karl Wenz: Der massive Partikel- und Strahlenbeschuss beim Durchqueren der Van Allen Belts hat nicht nur der Mannschaft nicht geschadet, sondern auch den Filmen nicht?
In den frühen Siebzigern des 20. .Jh. musste man bei Flugreisen wegen der Röntgenkontrolle des Handgepäcks am Flughafen Filme und Fotoausrüstung ins aufzugebende Gepäck packen.
Oder bin ich schon zu alt, um mich korrekt zu erinnern?
Zu den „Skeptiker“ die meinen, daß die Mondlandungen „Täuschungen“ sind, folgende Gegenargumente: 1. Es wurde Mondgestein auf die Erde gebracht, weil man wissen wollte, wie der Mond entstanden ist. 2. Es gibt immer noch die Reflektoren, mit denen man die Entfernung zwischen Erde und Mond messen kann (LLR). Wie kamen die Reflektoren dahin und das Mondgestein auf die Erde.?
@Rudi Knoth, in der tat waren die Sowjets mit einem Mondmobil, Lunik 2, unbemannt auf dem Mond, haben dort auch Bodenproben analysiert. Das war 1959.