Gespür für neues Denken
„Etwas Feines schiebt sich da über den Mondhorizont: Die Erde“
„Nein, lass das, lass mich das knipsen“
War die Erde eigentlich oben oder unten?
Das Bild war der Startschuss für die globale Vernetzung
Borman meinte später, der Erdaufgang habe sie in dem Moment wohl deshalb überrascht, weil sie sich bei den zwei Umläufen vorher zu sehr auf die Aufnahme der Mondoberfläche konzentriert hätten. Wäre den drei Raumfahrern klar gewesen, was ihr Bild auslösen würde, so wären sie vorbereitet gewesen auf den großartigsten Moment der ganzen Reise. Und: Sie hätten sich die Gelegenheit gewiss nicht entgehen lassen, Earthrise auch zu filmen.
Mit dem Bild stellt die Mondfahrt sich selbst in Frage
Beitragsbild: NASA/William Anders - https://www.nasa.gov/wp-content/uploads/static/history/afj/ap08fj/photos/13-e/hr/as08-13-2329hr.jpghttps://www.nasa.gov/history/afj/ap08fj/16day4_orbit4.html, Public Domain, via Wikimedia Commons

@Holger Kammel Zu ihrer Frage gibt es einen Film, „Capricorn One“, 1977. Nur sehr wenige hätten wissen müssen, dass die Astronauten nicht zum Mond fliegen. Kein Techniker, kein Ingenieur, kein Journalist. Mit der Mondlandung ist es so, es gibt für alles eine Antwort! Es ist ein gigantisches Gedankengebäude, wie es auch Corona ist, mit tausenden Dokumenten. Als Mensch bleibt einem nur, einen Schritt zurück zu treten, und die Plausibilität als ganzes zu beurteilen. Nicht auf Schatten in Fotos starren, das große Ganze. Bei Apollo ist das insbesondere die unglaubliche Geschichte des Programms. Von Apollo 1, alle tot, bis zum Erfolg schon bei 11. Zuvor, der Flug um den Mond, der nicht getestet wurde*. Ein Flug, wie er gerade jetzt stattfindet. Mit gleich vier recht alten Astronauten, in den 60ern musste man da top fit sein… *Zum Thema, dem großen Ganzen, gibt es Artikel bei aulis com, Englisch
@ Lutz Liebezeit: Besorgen Sie sich das Buch „Moonshots“ von Piers Bezony (sicherlich reicht auch ein Besuch der NASA-Website) und Sie werden sehen, welche hervorragende Qualität diese Aufnahmen haben, die mit Hasselblad EL-Kameras im 6X6 cm-Format und Carl-Zeiss-Objektiven auf Kodak 160 Ektachrome- (Farbe), bzw. 200 Pantomic-Filmen (SW) aufgenommen wurden. Extra für Sie habe ich den Band gerade eben durchgeblättert: keine Spur von Sternen zu sehen. Sicherlich ist das bei Blende 11 und einer Blichtungszeit von 1/250 Sekunde mit einem 160 ASA-Film auch nicht zu erwarten. Die Astronauten hatten eben vor allem mit der Gefahr von Überbelichtung in dem gleissenden Sonnenlicht zu kämpfen.
Danke für diese interessante und schöne Zusammenfassung!
Meine erste politische Erinnerung ist die Ermordung von JFK, die Botschaft wurde mir von meiner weinenden Mutter ans Bett gebracht. Ja, sie hat geweint, als wäre ein naher Verwandter gestorben. Dann kam eben die Mondfahrt, die ich in den vielen Schritten interessiert verfolgte. Welch Aufbruchstimmung und Technikoptimismus! Und alles noch auf Zeichenbrett und mit Rechenschieber. Klar doch, dass sich die heutigen Hohlbirnen das gar nicht mehr vorstellen können. Wernher von Braun, ein heimlicher Held meiner Jugend! Ich studierte dann Mathematik und Informatik. Ich liebte übrigens auch die Beach Boys, Leonard Cohen, Bob Dylan, Joan Baez… Es herrschten da schon die anti-amerikanischen Reflexe der „68er“ und der Niedergang zeichnete sich ab, der mit den Grünen vollendet wurde. Das derzeit herrschende geistige Niveau spiegelt sich leider auch in diesem Forum wider.
50 Jahre später, mit einem Quantensprung an neuer Technik, hätte man die Landung doch spielend wiederholen können. Damit hätten die Amis beweisen können, dass sie damals wirklich dort waren. Dafür gibt es aber nur diesen Show-Umflug. Ich empfehle dringend allen Interessierten den Film Unternehmen Capricorn. So hieß er in DDR Kinos. Grüße von Captain Brubaker!
@Holger Kammel. „Ich bin über die Skeptiker doch ziemlich erstaunt. … “ Absolut richtig! ++ Es ist erschreckend, wie viele Kommentatoren an die gefälschte Mondlandung glauben. ++ In den Jahren um 1969 war der System-Kampf zwischen UdSSR und USA auf dem Höhepunkt. Die UdSSR hat mit riesigen beweglichen Parabolantennen und zahlreichen anderen hochsensiblen Antennen den Funkverkehr zwischen den Bodenstationen und der Apollo-Kapsel abgehört. Dabei kann man auch ziemlich genau die Richtung bestimmen, aus der die Funkwellen abgestrahlt werden. Spätestens als die Apollo-Kapsel auf dem Weg zum Mond war, kann man den Funkverkehr nicht mehr fälschen (es funktioniert schon im Erd-Orbit nicht). Der Funkverkehr lief stundenlang immer aus Richtung Mond. Wie will man das fälschen? Das geht weder mit einem Satellit (der Orbit ist nicht synchron mit dem Mond-Orbit), noch mit einem Flugzeug. Die UDSSR hätte die Fälschung erkannt und bis zum Exzess ausgeschlachtet. ++ Mehrere Apollo Missionen haben mehrere Reflektoren auf dem Mond platziert. Mit diesen Reflektoren wurde über mehrere Jahre der Abstand zum Mond gemessen: Ein Laserimpuls, der von der Erde gesendet wird, wird reflektiert, und die Laufzeit bis Eintreffen des reflektierten Signals wird gemessen. Ergebnis: Der Mond entfernt sich mit 3,8 cm pro Jahr von der Erde. Siehe [Wikipedia: Lunar Laser Ranging]. An den Messungen sind viele Personen aus verschiedenen Ländern beteiligt: „Gelegentlich wurden auch Beobachtungen auf der geodätischen Fundamentalstation Wettzell im Bayerischen Wald sowie auf der australischen Station Orroral ausgeführt.“
Das ist heute wichtig: 4 Leute fliegen für x Milliarden $ zu einer tauben Nuss, während auf dem einzigen Himmelskörper , den wir bewohnen können,Idioten und Verbrecher ,zerstören.
Bei uns lässt man einen sterbenden Wal nicht in Ruhe.
Gibt es nichts Wichtigeres zu tun?
Alles Ablenkung, oder reine Dummheit, oder beides?
Die technischen Details der Kamera sollen mich wohl darüber hinwegtäuschen, daß Film und Kamera zwischen -173 Grad und -247 Grad Celsius reibungslos funktionieren und bei aufgehender Sonne +130 Grad keine Hitzewallung kriegen? Da kocht man in seinem Anzug.
Ausserdem hätten Kamera und Filme beim Teilchenbeschuß im Weltraum beschädigt werden müssen. Auf dem Mond ist nackter Weltraum, da ist keine schützende Atmosphäre dazwischen, glaubt man der Nasa.
Und jeder kennt die Geisterbilder vom Mond. Klar, die Kamera war für was anderes gedacht? Wofür denn genau? Wofür kann man eine Kamera einsetzen, die unscharfe Bilder erzeugt?
Es geht um die Originale. Filme lassen sich in Echtzeit manipulieren, das ist mit der heutigen Technik gar kein Problem.
Die fliegen auf den Mond und machen keine Aufnahmen vom Sternenhimmel? Ich hätte das schon erwartet.
Es gab damals keine Bildbearbeitungsprogramme. Ich glaube, das ist das Problem der Nasa.
Und die sog. Landefähre kann man nur als Vehikel bezeichnen. Ich muß ihre Illusionen zerstören, mit dem Ding landet niemand auf dem Mond.