Gespür für neues Denken
„Etwas Feines schiebt sich da über den Mondhorizont: Die Erde“
„Nein, lass das, lass mich das knipsen“
War die Erde eigentlich oben oder unten?
Das Bild war der Startschuss für die globale Vernetzung
Borman meinte später, der Erdaufgang habe sie in dem Moment wohl deshalb überrascht, weil sie sich bei den zwei Umläufen vorher zu sehr auf die Aufnahme der Mondoberfläche konzentriert hätten. Wäre den drei Raumfahrern klar gewesen, was ihr Bild auslösen würde, so wären sie vorbereitet gewesen auf den großartigsten Moment der ganzen Reise. Und: Sie hätten sich die Gelegenheit gewiss nicht entgehen lassen, Earthrise auch zu filmen.
Mit dem Bild stellt die Mondfahrt sich selbst in Frage
Beitragsbild: NASA/William Anders - https://www.nasa.gov/wp-content/uploads/static/history/afj/ap08fj/photos/13-e/hr/as08-13-2329hr.jpghttps://www.nasa.gov/history/afj/ap08fj/16day4_orbit4.html, Public Domain, via Wikimedia Commons

@Winston Smith Zitat:„Lassen wir mal die Physik weg und probieren es mit gesundem Menschenverstand. Um die Mondlandungen zu fälschen, hätten viele tausend Personen mitspielen müssen, unter anderem dutzende Privatunternehmen. Außerdem viele Personen aus ganz verschiedenen Ländern. Schon die Antennen für den Funkverkehr waren ja über mehrere Länder bzw. Kontinente verteilt.“ Ihr gesunder Menschenverstand versagt hier, denn genau so funktioniert es. Ob Sie’s glauben oder nicht: Die Welt sieht zwar zerstritten aus, aber wenn es ums „Großeganze“ geht, arbeiten die alle zusammen. Oder zumindest die, die die Fähigkeit und Technologie zum steuern haben. Das berühmte „rote Telefon“ war ja infolge der Kuba Krise zwischen den Amis und Commies eingerichtet worden, um Absprachen zu ermöglichen, damit diese Erde nicht durch das Jucken eines Zeigefingers eines Einzelnen irgendwo auf der Welt in die Luft fliegt. Und es wurde genutzt. Es gibt etliche einschneidende Ereignisse in der Weltgeschichte, die international abgesprochen waren. Bei der Raumfahrt war das auch so. Diese sollte den Fokus vom Krieg weg hin in einen gesunden Wettbewerb zwischen den Blöcken umleiten. Und das gelang u.A. durch das genannte Foto. Beim Mauerfall war das genauso. Der war jahrelang vorbereitet, komplett gesteuert (darum blieb es friedlich) und kein Zufall. Geht aber auch anders: An 911 ist das z.B. in die Hose gegangen. Jetzt kann man sich nun fragen, ob da wirklich jemand auf dem Mond war. Aber letztlich ist das egal. Entscheidend ist, ist die Welt seit dem eine bessere geworden? Ich denke schon. Also gibt es da auch nichts zu sezieren. Die Menschheit braucht ihre Legenden und Vorbilder. In den Fällen wo es schief gegangen ist, sieht das aber anders aus. Da muss dann repariert werden. So wie jetzt zum Beispiel. Und das ist unglaublich kompliziert, denn etwas zu reparieren ist viel schwerer, als es zu beschädigen. Denken Sie an Ying und Yang. Eine friedliche Welt ist eine in Balance. ;-)
@Karl Wenz. „Das wichtigste Werkzeug des wahren Skeptikers ist Ockhams Rasiermesser, … “ Korrekt. Ockhams Rasiermesser ist eines der wichtigsten Prinzipien der Technik und Naturwissenschaft. Wird aber in den Kommentaren weitgehend ignoriert. Ockhams Rasiermesser ist ein wirksames Instrument gegen Verschwörungstheorien.
Irgendwie scheint der Fortschritt den Rückschritt zu beflügeln.
Nicht nur die Komemntare der Mondlandungsleugner, sondern auch einige andere Schlaumeiereien – Themenfremdes mal ausgenommen – zeigen, wie gründlich die naturwissenschaftliche Bildung in der BRD inzwischen zerrüttet wurde.
Zu den „Gegenbeweisen“ nur mal zwei Fakten: es GIBT FOTOS MIT STERNEN vom Mond an den korrekten Positionen. Sterne kommen halt auf Analogfilm wegen der für den Mond nötigen kurzen Belichtungszeiten nicht raus. (Der Vollmond hat eine bis zu 20-fach höhere Leuchtdichte als das Weiß des Bildschirms neben diesen Zeilen.) Ein weiteres Foto zeigt die Erdsichel neben der Mondlandefähre und daneben die Venus, und zwar ebenfalls an der richtigen Position.
Des weiteren haben Mondsatelliten alle Apollo-Landeplätze fotografiert und zwar inklusive der dort hinterlassenen Gerätschaften und der Fuß- und Mondautospuren der US-Astronauten. Und da es inzwischen mehrere Nationen dorthin geschafft habe, darunter China und Indien, wäre es längst aufgeflogen, wenn man diese Fotos gefaket hätte.
Ich habe mich in meinem letzten Kommentar vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt. ++ Ich finde es erschreckend, wie viele Personen der Meinung sind, dass die Mondlandungen gefälscht wurden. Die Mondlandungen waren natürlich echt. ++ Lassen wir mal die Physik weg und probieren es mit gesundem Menschenverstand. Um die Mondlandungen zu fälschen, hätten viele tausend Personen mitspielen müssen, unter anderem dutzende Privatunternehmen. Außerdem viele Personen aus ganz verschiedenen Ländern. Schon die Antennen für den Funkverkehr waren ja über mehrere Länder bzw. Kontinente verteilt. Wie ich bereits begründet habe: Auch die damalige UdSSR hätte mitspielen müssen. Die UdSSR war technologisch stark genug, um eine Fälschung mit Sicherheit zu erkennen. ++ Es ist ein Merkmal von absteigenden Gesellschaften, dass Verschwörungstheorien, Heilslehren, Irrlehren, Aberglauben, Betrug, Realitätsflucht, … massiv zunehmen. In vielen TV-Sendungen läuft zum Beispiel eine naturwissenschaftliche Verblödungs-Welle: (1) Aliens sind überall, und waren auch schon immer da. (2) Geister und Telepathie. (3 )Obskurer Kokolores wie Bermuda-Dreieck, Alaska-Dreieck, etc. ++ Ich habe das Gefühl, wir bewegen uns zurück ins Mittelalter.
Also für mich sieht das schwer montiert aus, aber ich habe auch nur ein paar wenige Jahre fotographiert. Der Umweltgedanke scheint mir, zumindest in Deutschland, ganz wesentlich auf Seveso 1976 zurückzugehen, und die Berichterstattung des STERN darüber.
@Liebezeit et al.: Hier die Fakten zur unter Mond-Bedingungen eingesetzten Kamera: Die angegebenen Extremwerte (-173 °C bis -247 °C) sind Unsinn. Solche Tiefsttemperaturen treten nur in der langen Mondnacht oder an den Polen auf (bis ca. -170 °C bis -230 °C an extremen Stellen). Die Apollo-Missionen landeten jedoch am frühen Mondmorgen bei niedrigem Sonnenstand (ca. 10–20°). Die Oberflächentemperatur des Mondbodens lag bei etwa +16 °C bis maximal +80–120 °C im direkten Sonnenlicht – je nach Sonnenhöhe und Messort. Die Hasselblad-Kameras (modifizierte 500 EL Data Cameras) funktionierten auf dem Mond einwandfrei, weil NASA und Hasselblad sie gezielt für die Bedingungen angepasst haben. Im Vakuum des Mondes gibt es keine Konvektion und Wärme wird fast nur durch Strahlung übertragen. Die Kamera wurde daher mit einer silbernen/reflektierenden Beschichtung versehen. Diese reflektiert den Großteil der Sonnenstrahlung und hält die Innentemperatur stabil. Hasselblad selbst gibt den Betriebsbereich der modifizierten Kameras mit über +120 °C in der Sonne und bis -65 °C im Schatten an. Die Kameras wurden im Vakuum-Thermaltest umfassend geprüft und funktionierten einwandfrei. Spezielle Schmierstoffe (keine normalen Öle, die im Vakuum verdampfen oder einfrieren würden) sorgten dafür, dass Mechanik und Verschluss reibungslos liefen. Auf dem Mond gibt es zwar kosmische Strahlung, allerdings war die Expositionszeit kurz und die Strahlungsdosis blieb unter kritischen Werten für den Film. Die Filmmagazine waren im Kameragehäuse und teilweise durch die Landefähre abgeschirmt. Die NASA hatte die Strahlungsumgebung berechnet und getestet. Es gab spezielle Kodak-Filme (Ektachrome-Varianten auf ESTAR-Basis), die für Vakuum optimiert waren (weniger Ausgasung, bessere Temperaturstabilität). Sie waren nicht „strahlungssicher“, aber die erwartete Belastung war so niedrig, dass kaum Schleierbildung auftrat. – Allgemein gilt: Dumm, wenn man den eigenen begrenzten Bildungsstand zugrundelegt…