Trump sucht Ruhm, Putin ein Imperium. Was in Anchorage und Washington wie Frieden wirkt, könnte die Vorbereitung des nächsten Krieges sein. Es wäre nicht das erste Mal.
In der europäischen Geschichte endeten große Kriege stets am Verhandlungstisch. Militärische Gewalt entlud die aufgestauten Spannungen, die Diplomatie führte sie in eine neue Ordnung über. Dieses zyklische Wechselspiel prägte die Staatengeschichte seit Jahrhunderten. Doch die Erfahrung zeigt: Friedensschlüsse, die zentrale Fragen offenlassen oder Konflikte nur vertagen, tragen den Keim neuer Kriege in sich.
Genau in dieser Logik liegt die Parallele der Gipfel von Anchorage und Washington – und in ihrer Verkennung die eigentliche Gefahr. Wer mit Russland eine stabile Ordnung verhandeln will, muss dessen Mentalität verstehen. Sie speist sich aus einer politischen Kultur, die vor allem auf der Wirkung von Stärke basiert. Moskau ohne diesen Kontext zu betrachten, losgelöst von Erfahrung und Selbstwahrnehmung, wäre ein verhängnisvoller Irrtum.
Vor diesem Hintergrund erscheint zweifelhaft, ob Donald Trump und seine Berater dem verschlossenen, historisch grundierten Verhandlungspartner Russland gewachsen sind. In Alaska überwog die Symbolik: Trump und Putin trafen sich auf dem US-Militärstützpunkt Elmendorf. Die Atmosphäre wirkte martialisch – es war die erste Zusammenkunft auf Präsidentenebene seit mehr als vier Jahren.
Schon die Bilder beherrschten die Schlagzeilen: roter Teppich, Ehrengeleit, Handschlag, gemeinsame Fahrt im Wagen des US-Präsidenten. Für Putin, im Westen seit Kriegsbeginn weitgehend isoliert, war allein der Empfang ein Triumph; für Trump die Bühne des erhabenen Krisenmanagers. Nach drei Stunden vertraulicher Gespräche blieb die Bilanz jedoch ernüchternd: kein Waffenstillstand, keine Vereinbarungen, kein Ergebnis.
Souveräne Ukraine für Putin eine Zumutung
Doch wer die Bilder für die Botschaft hält, verkennt den Kern. Die Rückkehr Russlands ins zeremonielle Zentrum der Weltpolitik ist bedeutsam. Entscheidend ist allerdings etwas anderes: Putin bekräftigte jenes Mantra, das seit Jahren seine Politik bestimmt. Er sprach von der Ukraine als „Brudervolk“ und vom Krieg als „Tragödie und schwerem Schmerz“. Das war kein beiläufiger Kommentar, sondern Ausdruck einer ideologischen Überzeugung: Russland und die Ukraine bilden für ihn ein unteilbares Ganzes. Der daraus folgende Imperativ ist eindeutig – die Ukraine muss, so weit wie möglich, inkorporiert werden.
Selbst nach dreieinhalb Jahren Krieg hält Putin unverrückbar an diesem Standpunkt fest. Er empfindet die Vorstellung einer souveränen Ukraine als Zumutung. Während sich die internationale Presse am Protokoll und an Putins vermeintlicher Rehabilitierung abarbeitete, übersah sie den Kern: Das Problem ist nicht der Empfang eines Parias, sondern dass Russland von einem Mann geführt wird, der in der Ukraine aus ideologischen Gründen Krieg führt – und auch drastische Mittel rechtfertigt, sofern es einem russischen Sieg dient.
Vor diesem Hintergrund gewinnen Putins Worte Gewicht: „Um die ukrainische Frage zu lösen, müssen alle Grundursachen der Krise beseitigt werden.“ Abermals wurde klar, dass er damit keine akute Bedrohung meint, sondern eine aus seiner Sicht defekte europäische Ordnung. Der Krieg ist für ihn kein territorialer Konflikt, sondern eine historische Mission, die er als sein Vermächtnis betrachtet.
Keine Zusagen, kein Waffenstillstand, keine Roadmap
Trump dürfte die eigentliche Botschaft kaum verstanden haben – zu sehr war er damit beschäftigt, sich für das Treffen mit Putin zu rühmen. Erwartungsgemäß nutzte er die Begegnung für seine Selbstdarstellung – ein narzisstischer Reflex, der das Scheitern seiner bisherigen Bemühungen im Rückblick umso deutlicher als Problem für das eigene Ego erscheinen lässt. Noch im Flugzeug hatte Trump erklärt, schon in den ersten Minuten erkennen zu wollen, ob das Gespräch „gut“ werde.
Seine Empfehlungen liefen auf eine einseitige Konzession hinaus: Selenskyj solle einer Einigung mit Putin zustimmen. „Russland ist eine sehr mächtige Macht, die Ukraine ist es nicht.“ Welche Bedingungen ein solcher Deal haben könnte, ließ Trump offen. Am Ende blieb seine Bilanz vage: „Eine Vereinbarung existiert nur, wenn sie auch erreicht wurde. Wir sind noch nicht so weit.“ Mit anderen Worten: keine Zusagen, kein Waffenstillstand, keine Roadmap.
Obwohl sie die Essenz von Putins Erklärung verfehlten, war die Deutung westlicher Beobachter eindeutig. Daniel Fried, jahrzehntelang Diplomat im US-Außenministerium, brachte es auf den Punkt: „Die gute Nachricht ist, dass kein schlechtes Geschäft auf Kosten der Ukraine abgeschlossen wurde. Aber damit enden die guten Nachrichten.“
Für den Politologen Jewgeni Roschtschin wiederum liegt die Gefahr in Putins Verweis auf die Grundursachen des Konflikts. Dieser zeige, dass er weiter auf eine Revision der europäischen Sicherheitsarchitektur dränge: „Das bedeutet, dass er während des Treffens erneut auf die NATO-Erweiterung zurückkam. Putin beharrt auf seinen Maximalforderungen.“ Und James O’Brien, einst US-Diplomat, sah in Trumps Auftritt vor allem Selbstinszenierung: „Trump brauchte das Treffen und das Versprechen weiterer Gespräche, um im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen. Das hat er erreicht.“
Putin benutzt Trumps Schwächen
In russischen Medien wurde der Gipfel in Alaska als historisch und erfolgreich bewertet. Die zentrale Botschaft lautete: Der Ukrainekrieg sei nur Symptom einer tieferliegenden Krise der internationalen Ordnung, die ohne grundlegende Neuausrichtung der Beziehungen zwischen den Großmächten nicht gelöst werden könne. Putin und Trump bestätigten dies auf der Pressekonferenz, wobei die Ukraine nur als Teilaspekt des globalen Machtgefüges behandelt wurde.
Dmitri Medwedew, stellvertretender Vorsitzender des russischen Sicherheitsrats, wertete den Gipfel als Erfolg für Moskau: Trump habe vorerst darauf verzichtet, den Druck zu erhöhen; zugleich sei der „Mechanismus von Treffen auf höchster Ebene“ in ruhiger Atmosphäre ohne Ultimaten wiederhergestellt worden. Putin habe seinem amerikanischen Amtskollegen die russischen Bedingungen für eine Beendigung des Konflikts persönlich und ausführlich dargelegt.
Doch kaum hatte sich die Ernüchterung über den Verlauf des Gipfels gelegt, nahm die Debatte über eine politische Beendigung des Krieges neue Fahrt auf. Als die europäischen Staats- und Regierungschefs am Montag in Washington zusammentrafen, präsentierte Trump ihnen eine vermeintliche Sensation: Putin strebe nicht nach einem bloßen Waffenstillstand, sondern nach einem Frieden. Russland wolle den Donbas behalten und sei im Gegenzug bereit, die restliche Front einzufrieren.
Trump inszenierte sich dabei als zentraler Architekt einer möglichen Verständigung und erklärte sowohl das Treffen mit Putin in Anchorage als auch die anschließende Begegnung mit Selenskyj in Washington für erfolgreich. Einmal mehr blitzte seine narzisstische Neigung auf. Am Verhandlungstisch mit den Europäern flüsterte er Macron zu, Putin sei bereit, für ihn Frieden zu schließen. Solche Sätze sind tückisch: Sie zeigen, wie anfällig der US-Präsident für Schmeichelei ist – und wie geschickt Putin diese Schwäche bedient. Schon in Anchorage hatte er Trump versichert, unter dessen Führung wäre es nie zum Krieg gekommen.
Milliardenschweres Rüstungsgeschäft
Konkrete Vereinbarungen gibt es zwar noch nicht, doch entscheidend ist, dass Putin erstmals seine grundsätzliche Bereitschaft zu einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten signalisierte – ein Schritt, den US-Außenminister Marco Rubio bereits als Durchbruch wertete.
Selenskyj, der lange einen Waffenstillstand als Voraussetzung forderte, zeigte sich ungewöhnlich kompromissbereit: Er sei bereit, ohne Vorbedingungen über den künftigen Weg zum Kriegsende zu sprechen, um eine Spirale gegenseitiger Maximalforderungen zu vermeiden. Der Kreml hielt sich bedeckt und sprach von einer möglichen „Erhöhung der Ebene der Vertreter“. Außenminister Sergej Lawrow betonte die Notwendigkeit einer Vorbereitung „Schritt für Schritt“. Parallel schürte Trump die Erwartung eines bilateralen Gipfels Moskau–Kiew und danach einer Dreierkonferenz unter Einbezug der USA.
Im Zentrum der Gespräche standen drei heikle Fragen: Erstens die Sicherheitsgarantien für die Ukraine, die Trump erstmals nicht mehr kategorisch ausschloss. Er sprach von einer europäischen „Koalition der Willigen“ unter US-Koordination, die Kiew künftig militärisch absichern solle. Bloomberg berichtete von Plänen, die ukrainische Armee dauerhaft zu stärken, möglicherweise mit multinationalen Kräften – ein Szenario, das der Kreml strikt ablehnt.
Zweitens die künftige Militärhilfe: Trump wiederholte, Washington werde keine unentgeltliche Unterstützung mehr leisten; zugleich steht ein milliardenschweres Rüstungsgeschäft im Raum. Selenskyj bot den Kauf von amerikanischem Kriegsgerät im Umfang von 100 Milliarden Dollar an – darunter Patriot-Systeme und Drohnenprojekte – im Gegenzug für belastbare Sicherheitsgarantien.
Drittens die territoriale Frage: Aus Trumps Umfeld verlautete, Moskau erwarte ukrainische Zugeständnisse im Donbas und wäre bereit, die Front in Saporischschja und Cherson einzufrieren. Selenskyj erklärte solche Abstriche öffentlich für verfassungswidrig, signalisierte jedoch implizit Gesprächsbereitschaft, während Mark Rutte andeutete, eine faktische Anerkennung russischer Kontrolle sei denkbar, wenn die Ukraine die Gebiete juristisch als besetzt behalte.
Trump wünscht sich Nobelpreis
So entstand erstmals eine Gesprächsbasis, die nicht auf einen Waffenstillstand, sondern auf eine politische Gesamtlösung zielt – getragen von Trump, zögerlich akzeptiert von Selenskyj, misstrauisch beobachtet von den Europäern. Doch trotz scheinbar erfreulicher Ergebnisse sollten die Gipfel nicht zu Überschwang verleiten. Wie hier bereits mehrfach dargelegt, spricht vieles dafür, dass Moskau ein genuines Interesse an der Fortsetzung des Krieges hat – er dient dem Regime als innenpolitischer Stabilisator und bestätigt dessen endgültige Abkehr von einer Kooperation mit Europa.
Entscheidend sind damit weder Trumps politisches Wunschdenken noch die Einschätzungen seiner Russlandberater, sondern die Frage, ob Putins ihm gegenüber bekundete Absichten aufrichtig sind. Dass der russische Präsident notfalls zur Unwahrheit greift, zeigte der Winter 2022: Damals versicherte er europäischen Gästen im Kreml, Russland plane keinen Angriff. Dass Putin Trump nun ausdrücklich wissen ließ, er werde mit den europäischen Staats- und Regierungschefs nicht direkt über Frieden verhandeln, ist Ausdruck nüchterner Selbsterkenntnis: In Europa ist seine Glaubwürdigkeit verbraucht; der bilaterale Kanal über Washington verspricht ihm mehr Spielraum.
Die Gefahr der aktuellen Lage liegt in der verhängnisvollen Wechselwirkung der Partikularinteressen beider Protagonisten, die keinen tragfähigen Frieden hervorbringt. Trump möchte als Friedensstifter in die Geschichte eingehen – möglichst mit Nobelpreis. Es ist eine Schwäche, die sich gezielt instrumentalisieren lässt. Nicht zufällig spielte Benjamin Netanjahu genau darauf an, als er seinem Gastgeber in Washington eröffnete, ihn dem Nobelkomitee empfohlen zu haben.
Putin hingegen sieht seine historische Mission darin, möglichst viele von Russen bewohnte Gebiete Osteuropas in die Russische Föderation einzugliedern. Trumps Obsession mit dem Nobelpreis entspricht für Putin einer nach sowjetischem Vorbild inszenierten Siegesparade auf dem Roten Platz. Daher gilt sein Hauptaugenmerk dem Donbas, während die südlichen Oblaste derzeit nachrangig bleiben.
Als politischer Akteur ist Putin unberechenbar
Beide Visionen – Trumps Streben nach einem historischen Friedensschluss und Putins großrussisches Projekt – ließen sich bereits in einem kurzfristigen Frieden vereinen. Einmal erzielt, würde eine solche Lösung erhebliche Risiken bergen, weil die dem Krieg zugrunde liegende Kernfrage ungelöst bliebe, ob Moskau eine souveräne Ukraine akzeptiert, die sich langfristig politisch, wirtschaftlich und militärisch in die westliche Staatengemeinschaft einbindet.
Hinzu kommt: Ein Frieden nach Moskauer Lesart verschaffte Russland die Voraussetzungen für eine rasche Wiedererstarkung – gelockerte Sanktionen, freigegebene Vermögenswerte, Modernisierung der Rüstungsindustrie mithilfe ausländischer Technologie. All dies könnte innerhalb weniger Jahre ein erneutes Aufflammen des Konflikts begünstigen. Entscheidend wäre dann, über welche Sicherheitsgarantien die Ukraine verfügt.
Auch wenn sich heute nicht absehen lässt, wie die Sicherheitsarchitektur in Osteuropa nach Kriegsende aussehen wird und wie sich die Verantwortung für ihren Erhalt zwischen Europäern und Amerikanern verteilt, bleibt eine Erkenntnis: Als politischer Akteur ist Wladimir Putin unberechenbar – und nicht vertrauenswürdig.
Weitere Finte der Russen?
Dass ein Wiederaufflammen militärischer Gewalt unter solchen Bedingungen wahrscheinlich wäre, lehrt die Geschichte Russlands. Nach dem verlorenen Krimkrieg musste das Zarenreich im Pariser Frieden von 1856 Gebietsverluste hinnehmen und seine Schwarzmeerflotte abrüsten, doch die „Orientfrage“ – das Machtvakuum im Osmanischen Reich und der Zugriff auf die Meerengen – blieb ungelöst.
Das fragile Gleichgewicht zerbrach bald: 1877/78 kehrte Russland militärisch auf den Balkan zurück, besiegte die Hohe Pforte und erzwang mit San Stefano und dem Berliner Kongress eine neue Ordnung. Der ungelöste Kernkonflikt des Pariser Friedens hatte unmittelbar zur nächsten Eskalation geführt – und Russland gestärkt.
Da der Fortgang der Ereignisse nicht aus Putins Einlassungen extrapoliert werden kann, wäre Trump gut beraten, jene Einsicht zu beherzigen, die der französische Reisende Marquis de Custine 1839 nach seinem Aufenthalt im Zarenreich notierte: „In Russland ist alles Täuschung – die Unterdrückten lügen aus Angst, und die Herrschenden lügen, um zu herrschen.“
Sollte sich dies auch für die Ukraine bewahrheiten, stünde die Region erst am Beginn einer dauerhaften Zerreißprobe für Europa und die internationale Gemeinschaft. In den kommenden zwei Wochen wird sich zeigen, ob dieses Schicksal dem Land beschieden ist. Bis dahin soll Wladimir Putin einem Treffen mit Selenskyj zugestimmt haben. Im Falle einer weiteren Finte der Russen bliebe dem Westen nichts anderes übrig, als energisch zu reagieren.
Dr. Christian Osthold ist Historiker mit dem Schwerpunkt auf der Geschichte Russlands. Seine Monographie über den russisch-tschetschenischen Konflikt ist in der Cambridge University Press rezensiert worden. Seit 2015 ist Osthold vielfach in den Medien aufgetreten.
Ob die Russen schon seit anno tobak verlogen sind- geschenkt. Netanjahu hat bemerkt, daß die Russen ein Imperium aufbauten, aber keine Supermacht sind, die sie wären, wenn Sie einen freien Markt gehabt hätten. Die Rüstungsindustrie, die man mit umetikettierten Sondervermögen „ankurbeln“ will, ist korrupt bis ins Mark und verkauft ihre Produkte vielseitig wie Krupps Kanonen, die auch Frankreich kaufte. Putin ließ in einer Kleinstadt gegen den Willen der Einwohner eine Statue von Iwan dem Schrecklichen aufstellen, was seit Jahrhunderten tabu war. Mit über 60 Mrd. teilt er mit Trump die Sorgen der Superreichen, hat aber einen noch seltsameren Geschmack und viel geringen Unterhaltungswert. Seine Atomdoktrin, die er theologisch überhöhte, indem er den Seinen das Paradies im Fallout versprach, dürfte den Patrarch freuen. Der ganze Konflikt hat auch etwas mit den Kirchen zu tun, die seit alters her verstehen, diskret ihren Einfluss durch Schaukeldiplomatie oder persönliche Seelsorge etwa bei der ganzen Familie Biden ausübt, was seit Papst Gregor dem Großen die Regel ist, wo man seit Jahrhunderten mit dem Kreml diskret im diplomatischen Kontakt blieb.
Kurz gesagt, ist also Putin mit seinen Großmachtsphantasien die Quelle allen Übels. Was bedeuten Putins Ansprüche auf ein großrussisches Reich eigentlich für Lukaschenko? Muß er sich jetzt auch Sorgen machen?
Für wen ist eigentlich ein souveränes Deutschland keine Zumutung? So eines, wo nicht jedes Gesetz in Brüssel von dubiosen Lobbyisten gemacht wird, wo das aufgeklärte, nicht propagnisierte Volk selbst über Migration und Energiepolitik entscheidet? Frankreich, Polen? Großbritannien? Wollen die USA neuerdings ihre diversen Truppenstützpunkte aufgeben?
Herr Osthold verdreht wie immer nach Kräften die Tatsachen! (Ist das nicht das, was auf der Achse zurecht immer den woken Sozialisten vorgeworfen wird?) Nicht die Ukraine, die sofort nach einem Kriegsende vom Wertewesten wieder hochgerüstet werden würde, braucht Sicherheitsgarantien, sondern Russland. Es war Merkel, die ausdrücklich gesagt hat: „Das Minsker Abkommen 2014 war der Versuch, der Ukraine Zeit zu geben,…“ … „Sie hat diese Zeit auch genutzt, um stärker zu werden, wie man heute sieht.“. Heute wissen wir, dass nicht die Ukraine, sondern der Wertewesten, der in der Ukraine Krieg gegen Russland führt, die Ukraine genau zu diesem Zweck stärker gemacht hat. Nun geht ihm die Puste aus und der Krieg geht verloren. Der Westen braucht dringend eine Kriegspause, um den nächsten Angriff vorzubereiten. Diese Phase will er als Frieden framen. Putin wird diese Situation sachgerecht einzuschätzen wissen.
Deutsche und Österreicher sind auch Brudervölker – und trotzdem ein friedlich geteiltes Ganzes …
Ich hasse diese Kriegsbeschwörungen. Langsam habe ich wirklich genug davon. So kann die Achse auch brechen.
Bleibt zu hoffen das dem ukrainischen Volk das letzte Word bleibt. Ist schon interessant wieviel Leute sich mit diesem Land beschäftigen und Entscheidungen über Land und Leute treffen wollen.