Als der Wolodymyr Selenskyj Anfang 2024 seinen Oberbefehlshaber entließ, galt dies als Zäsur. Zwei Jahre später lässt sich nüchterner erkennen, was sich tatsächlich verschoben hatte. Es war mehr als ein Personalwechsel an der Spitze der Armee. In diesem Moment geriet eine bis dahin tragfähige Doppelstruktur staatlicher Legitimität an ihre Grenze.
Zu Beginn des Krieges bildeten Präsident und General eine funktionale Einheit. Der eine verkörperte den politischen Willen zur Selbstbehauptung, der andere die militärische Fähigkeit dazu. In der Phase schneller Erfolge stabilisierten sich beide Rollen gegenseitig: Militärische Siege stärkten die Autorität des Präsidenten, dessen internationale Anerkennung wiederum erhöhte die Handlungsfähigkeit der Streitkräfte. Es entstand eine geteilte Autorität, die den Staat unter extremem Druck zusammenhielt.
Diese Stabilität war jedoch an Erfolg gebunden. Mit dem Übergang in einen Abnutzungskrieg verlor ihre Logik an Selbstverständlichkeit. Der Konflikt verlangsamte sich, Ressourcen wurden knapper, operative Spielräume enger. Damit verschob sich nicht nur die militärische Dynamik, sondern auch die Struktur politischer Autorität.
In langandauernden Kriegen gewinnt militärische Führung strukturell an Gewicht – nicht aus politischem Ehrgeiz, sondern weil operative Bewertungen unmittelbare strategische Konsequenzen haben. Der Erste Weltkrieg bietet ein historisches Beispiel: Mit zunehmender Dauer verlagerte sich die faktische Entscheidungsgewalt im Deutschen Reich auf die Oberste Heeresleitung. Paul von Hindenburg und Erich Ludendorff bestimmten zunehmend auch politische Richtungen, während die formale Autorität des Kaisers bestehen blieb, ihre praktische Gestaltungskraft jedoch erodierte.
Die politische Kontrolle im Kriegszustand
Ähnliche Tendenzen wurden in der Ukraine sichtbar. Im zweiten Kriegsjahr zeigte sich, dass Fragen wie die Rotation erschöpfter Einheiten, die Stabilisierung von Verteidigungslinien oder die Priorisierung knapper Ressourcen primär militärisch entschieden werden mussten. Je statischer das Gefecht, desto größer das Gewicht fachlicher Bewertung. Expertise wurde zur zentralen Handlungsressource – institutionell kontrollierbar, aber nicht beliebig politisch formbar, ohne operative Glaubwürdigkeit zu gefährden.
Gleichzeitig bleibt die politische Führung verantwortlich für Mobilisierung, internationale Bündnisse, soziale Stabilität und ökonomische Durchhaltefähigkeit. Daraus ergibt sich eine strukturelle Divergenz: Militärische Rationalität plant vom ungünstigsten Szenario her und orientiert sich am maximal möglichen Schaden. Politische Rationalität muss Wahrscheinlichkeiten, gesellschaftliche Akzeptanz und institutionelle Stabilität einbeziehen. Beide Perspektiven sind konsistent, operieren jedoch mit unterschiedlichen Zeitmaßstäben und Risikoannahmen.
Vor diesem Hintergrund erscheint die öffentliche Differenz zwischen Präsidenten und Oberbefehlshaber im Jahr 2023 weniger als persönlicher Konflikt, denn als Ausdruck dieser Divergenz. Nach dem Scheitern der Sommeroffensive kollidierte operative Diagnose mit politischer Erwartungssteuerung. Eine militärische Beschreibung struktureller Grenzen unterlief zwangsläufig die politische Erzählung strategischer Handlungsfähigkeit. Damit stellte sich nicht nur ein Kommunikations-, sondern ein Autoritätsproblem: Wer definiert den Zustand des Krieges?
Die Entlassung des Oberbefehlshabers war insofern eine Entscheidung über Deutungshoheit. Sie signalisierte, dass die politische Führung die semantische Kontrolle über den Kriegszustand nicht aus der Hand geben wollte. In einer Demokratie ist zivile Kontrolle über das Militär unverzichtbar. Im dritten Kriegsjahr zeigte sich jedoch, dass diese Kontrolle nicht nur institutionell, sondern auch narrativ behauptet werden musste.
Mehr Vertrauen in den Oberbefehlshaber
Hinzu kam eine messbare Verschiebung öffentlicher Zustimmung. Umfragen verschiedener Institute zeigten 2023 zeitweise höhere Vertrauenswerte für den Oberbefehlshaber als für den Präsidenten. In einer Erhebung der Gruppe „Rating“ erreichte Saluschnyj Werte von über 80 Prozent, während der Präsident im niedrigen Siebzigerbereich lag. Andere Institute wiesen unterschiedliche Zahlen aus, bestätigten jedoch denselben Trend: Die Zustimmung zum Präsidenten war seit dem Höhepunkt der ersten Kriegsphase rückläufig, während die militärische Führung konstant hohe Werte verzeichnete.
In hypothetischen Wahlkonstellationen hätte keiner im ersten Durchgang eine absolute Mehrheit erzielt; in einer Stichwahl lagen beide nahezu gleichauf. Diese Daten sind weniger als Wahlprognose, denn als Hinweis auf eine Verschiebung symbolischer Autorität zu verstehen. Militärische Führung erschien in der Phase operativer Stagnation als Garant fachlicher Integrität, während politische Führung stärker mit den sozialen und ökonomischen Kosten des Krieges identifiziert wurde. Erstmals entstand ein Abstand zwischen zwei Autoritätsquellen, die zu Beginn des Krieges noch weitgehend deckungsgleich gewirkt hatten.
Mit der Entlassung wurde diese latente Doppelstruktur aufgelöst – allerdings um den Preis eines neuen Risikos. Solange Präsident und General als komplementäre Figuren galten, bündelten sie unterschiedliche Formen von Legitimation: demokratische Repräsentation und internationale Vernetzung auf der einen, militärische Integrität und operative Kompetenz auf der anderen Seite. Mit der Trennung entstand erstmals der Eindruck potenziell konkurrierender Autoritätsquellen.
Das Problem lag weniger in tatsächlichen politischen Ambitionen als in der bloßen Möglichkeit einer Alternative. In einer Gesellschaft im Ausnahmezustand gewinnt Popularität strategische Bedeutung. Hohe Zustimmungswerte sind nicht nur Stimmungsindikatoren, sondern symbolisches Kapital. Erscheinen militärische und politische Führung vergleichbar legitim, entsteht ein latenter Dualismus. Er muss nicht aktiv betrieben werden, um wirksam zu sein; bereits seine Möglichkeit verändert die Struktur politischer Entscheidungen.
Eine hypothetische Partei als Umfragesieger
Selenskyj glaubte, mit der Entsendung Saluschnyjs als Botschafter nach Großbritannien abzustellen, eine Lösung gefunden zu haben. Die Entscheidung war aufschlussreich. Sie zeigte, dass der Präsident die militärische Autorität seines früheren Oberbefehlshabers als politisch wirksam einschätzte – effektiv genug, um sie aus dem unmittelbaren innenpolitischen Raum zu verlagern. Zugleich bestätigte sie, dass militärische Reputation im Krieg eigenständiges politisches Gewicht besitzt. Dieses Gewicht sollte nicht im Inland konkurrieren, sondern im Ausland genutzt werden.
Das Kalkül erwies sich als ambivalent. Saluschnyj verschwand nicht aus der öffentlichen Wahrnehmung. Im Gegenteil: Die Position in London – einem zentralen Knotenpunkt westlicher Unterstützung – erhöhte seine internationale Sichtbarkeit und Anschlussfähigkeit.
Anfang 2026 deuteten Umfragen darauf hin, dass sich seine hohe persönliche Zustimmung bereits in parteipolitische Projektionen übersetzte. In einer repräsentativen Erhebung lag eine hypothetische „Partei Saluschnyj“ vor etablierten Kräften, während die Präsidentenpartei hinter mehrere Wettbewerber zurückfiel. Entscheidend ist weniger die exakte Prozentzahl als die Rangordnung: Militärische Reputation begann, sich in institutionelle Erwartung zu verwandeln. Vertrauen blieb nicht mehr rein personal, sondern wurde politisch organisierbar. Damit verfestigte sich der Eindruck zweier vergleichbarer Autoritätsquellen – einer gewählten und einer gewachsenen.
Die jüngsten Aussagen Saluschnyjs gehen über Fragen des Kriegsrechts hinaus. Er behauptet ausdrücklich, tiefe Differenzen mit dem Präsidenten hätten die Sommeroffensive 2023 substanziell beeinträchtigt. Nach seiner Darstellung sah der gemeinsam mit westlichen Partnern entwickelte Plan eine Konzentration der Kräfte in einem operativen Schwerpunkt vor, eine „Faust“, die den Landkorridor zur Krim durchtrennen sollte. Stattdessen seien die Truppen nicht in der vorgesehenen Dichte gebündelt worden; Ressourcen hätten gefehlt. Das Scheitern erscheine daher weniger als taktisches Versagen, denn als Folge strategischer Prioritätensetzung.
Konkurrierende Legitimitätsansprüche.
Hinzu kommt die Episode um die Durchsuchung eines Kommandostandorts durch den Inlandsgeheimdienst im Herbst 2022. Saluschnyj wertet sie als Einschüchterungsversuch in einer Phase offener strategischer Differenzen. Die Sicherheitsbehörden verweisen auf ein paralleles Ermittlungsverfahren und bestreiten eine politische Motivation. Unabhängig von der faktischen Bewertung entfaltet bereits die öffentliche Thematisierung Wirkung: Sie rückt die Frage ins Zentrum, ob militärische Autonomie in einer Extremlage administrativ begrenzt wurde.
Zusätzliche Brisanz erhält die Konstellation durch Saluschnyjs internationale Anschlussfähigkeit. Dass er nach seiner Entlassung weiterhin als ernstzunehmende politische Figur wahrgenommen und von ausländischen Beratern kontaktiert wurde, unterstreicht, dass seine Reputation den operativen Bereich längst überschritten hat. Selbst seine Distanzierung von parteipolitischen Ambitionen verhindert nicht, dass er als potenzieller Alternativpol erscheint.
Damit verschiebt sich die Problemlage über eine persönliche Rivalität hinaus. Wenn ein ehemaliger Oberbefehlshaber öffentlich erklärt, politische Eingriffe hätten eine strategische Offensive geschwächt, und zugleich von Maßnahmen der Sicherheitsdienste berichtet, wird das Verhältnis zwischen ziviler und militärischer Führung strukturell neu vermessen. Der Konflikt bewegt sich nicht mehr im Raum interner Differenzen, sondern im Raum konkurrierender Legitimitätsansprüche.
Die Vorwürfe blieben nicht auf die ukrainische Debatte beschränkt. Russische Regierungsvertreter und kremlnahe Kommentatoren deuteten Saluschnyjs Aussagen umgehend als Beleg für einen offenen Machtkampf in Kiew. In diesem Zusammenhang äußerte der russische Politologe Jewgenij Michailow wörtlich: „Es ist vollkommen offensichtlich, dass Selenskyj London nicht zufriedenstellt. Die Briten machen klar, dass sie, falls er nicht folgt, die Kandidatur Saluschnyjs ins Spiel bringen werden. Und genau das geschieht bereits.“
Die Macht der Funktionseliten im Ausnahmezustand
Mit diesem Zitat wird eine Frage explizit formuliert, die westliche Kommentatoren lange nur implizit behandelt haben: Wird Saluschnyj in Teilen der westlichen Allianz als potenzielle politische Alternative wahrgenommen? Verifizieren lässt sich eine solche Annahme kaum. Feststellbar ist jedoch, dass sich um beide Akteure klar unterscheidbare Unterstützungsumfelder herausgebildet haben.
Im Zentrum des präsidialen Machtgefüges standen Wolodymyr Selenskyj und sein langjähriger Amtschef Andrij Jermak. Zwischen beiden etablierte sich eine funktionale Arbeitsteilung: Selenskyj als politischer Entscheidungsträger und öffentliches Gesicht der Führung, Jermak als operativer Koordinator, Personalarchitekt und zentraler Kanal außenpolitischer Verhandlungen.
Das präsidiale Lager speist sich aus Funktionseliten, deren Einfluss im Ausnahmezustand systematisch anwächst. In langandauernden Konflikten entsteht regelmäßig eine administrative Verdichtung um die Exekutive. Im ukrainischen Fall manifestierte sich dieser Effekt in einer Konzentration politischer, diplomatischer und sicherheitsrelevanter Steuerungsprozesse im unmittelbaren Umfeld des Präsidenten.
Saluschnyj hingegen entstammt primär dem militärischen Raum und nicht dieser administrativen Verdichtungszone. Gerade diese Distanz zur Parteipolitik erklärt einen Teil seiner Popularität. Umfragen von Oktober 2025 zeigten ihn in direkter Konkurrenz zum Präsidenten mit nahezu gleichwertigen Zustimmungswerten. Militärische Reputation wurde zur Projektionsfläche politischer Erwartungen, ohne bereits institutionell verankert zu sein.
Respekt von Putin
Diese unterschiedliche Verankerung erzeugt divergierende internationale Wahrnehmungen. Ein amtierender Präsident steht für Kontinuität und eingespielte Entscheidungswege. Ein militärischer Akteur ohne parteipolitische Infrastruktur erscheint als Möglichkeit einer Neujustierung – nicht notwendigerweise als bevorzugte Option, wohl aber als theoretische Alternative. Schon die Existenz dieser Wahrnehmung verändert die strategische Umgebung.
Hinzu kommt ein biografischer Faktor: Walerij Saluschnyj wurde – wie viele Männer seiner Generation – noch in der Sowjetunion sozialisiert. Als Sohn eines Militärangehörigen war sein Verhältnis zu Moskau eher funktional als ideologisch geprägt. Seine militärische Prägung entstand in Strukturen, die historisch aus dem sowjetischen Militärsystem hervorgingen, ohne daraus politische Nähe abzuleiten. Bemerkenswert ist zudem, dass sich auch Wladimir Putin respektvoll über „Herrn Saluschnyj“ äußerte und ihn im Februar 2025 öffentlich als möglichen politischen Konkurrenten Selenskyjs bezeichnete.
Vor diesem Hintergrund ließe sich argumentieren, dass er eher in jene Überlegungen passt, die Präsident Trump wiederholt formuliert hat: Eine Beendigung des Krieges werde nur möglich sein, wenn die Ukraine zu Konzessionen bereit ist. Der Kreml insistiert seinerseits auf Gebietsabtretungen als conditio sine qua non – eine Bedingung, die Selenskyj bislang kategorisch zurückweist.
Dass Washington Wahlen politisch forciert, kann als Indiz dafür gelten, dass Teile der US-Administration Selenskyj nicht mehr als bevorzugten Akteur für die Endphase des Konflikts und die Ausgestaltung der Nachkriegsordnung betrachten. Ein mögliches Motiv liegt in dem Bestreben, die ukrainische Führung enger in eine strategische und ökonomische Architektur einzubinden, die in Washington und westlichen Finanzzentren entworfen wird.
Relevante Ressourcen
Die Dimension des Wiederaufbauprojekts ist außergewöhnlich. Unter maßgeblicher Beteiligung von BlackRock wurde ein Investitionsrahmen konzipiert, der bis zu 800 Milliarden US-Dollar mobilisieren soll. Anders als klassische Hilfsprogramme basiert er auf der Hebelung privaten Kapitals durch öffentliche Garantien: Westliche Staaten tragen politische Risiken, Investoren erhalten langfristige Beteiligungen und Zugriff auf strategische Sektoren.
Im Zentrum stehen neben Infrastruktur und Energie vor allem kritische Rohstoffe. Der potenzielle Wert ukrainischer Vorkommen – Lithium, Titan, Seltene Erden, Grafit, Uran – wird auf mehrere Billionen US-Dollar geschätzt. Bei Titan verfügt das Land über rund ein Fünftel der globalen Reserven, bei Lithium über eines der größten potenziellen Vorkommen Europas. Diese Ressourcen sind strategisch relevant für Rüstungsindustrie, Halbleiterfertigung, Luftfahrt und Energiewende. Der Wiederaufbau wird damit Teil einer westlichen Lieferketten- und Sicherheitsarchitektur.
Wer in dieser Phase politisch führt, entscheidet nicht nur über militärische Fragen, sondern über Eigentumsmodelle, Vertragsarchitekturen und regulatorische Rahmenbedingungen mit jahrzehntelanger Wirkung. Bei einem Investitionsvolumen dieser Größenordnung tritt aus Sicht internationaler Kapitalgeber institutionelle Verlässlichkeit vor politische Loyalität. Die Nachkriegsordnung wird folglich weniger diplomatisch als finanzökonomisch definiert.
Damit erhält die Debatte über politische Alternativen in Kiew eine zusätzliche Dimension. Es geht nicht allein um Führung im Krieg, sondern um die Kontrolle eines Transformationsprozesses, dessen Volumen die Vorkriegsökonomie übersteigt. Es ist denkbar, dass Walerij Saluschnyj jene Figur sein könnte, die diesen Prozess bündelt und politisch verkörpert.
Beitragsbild: President.gov.ua, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons
@ Rolf Mainz: Ganz Ihrer Meinung. Selten ein Land gesehen, das eine derart grosse Zahl an wenig vertrauenerweckenden Visagen, meist auf dem Koerper eines Tuerstehers stzend, hervorgebracht hat. Wer Bulgakow gelesen hat, weiss, dass nach Scheitern der Weissen Garde die Eliten, so sie nicht ausgewandert waren, nach Moskau ruebergemacht hatten. Wenn jemand aus Moskau eine Tauschwohnung in Kiew suchte, wurde er schnell bedient. Andersherum war es ein Riesenproblem. Das naechste Kapitel besorgten die NS, als sie die juedische Elite vertrieben oder toeteten. Einer der Gruende wohl, warum man dem Kleinen heute so hoerig ist. Der schlanke, gut aussehende, kultivierte Ukrainer ist laengst sowohl in die polnische, als auch die russische Genetik assimiliert. Bulgakov selbst, geboren in Kiew, lebte selbstredend in Moskau. Unsere Eliten lieben diese Typen auch nicht. Sie wollen sich die Rohstoffe krallen. Dafuer wird die Ukraine ausgeblutet. Falls es die Hoelle doch gibt, werden Sie einst im Innersten Kreis fuendig.
Wann kommt der Machtwechsel im Iran, in Nordkorea, in Russland, in Belarus, in Takatukaland? Wann der Machtwechsel in Deutschland, 2025 war ja ein Flop.
Ich kann mir vorstellen, dass Selensky froh wäre, wenn der den ganzen Bettel hinschmeißen könnte. Soll’s doch der Orbán machen, den schenke ich dem Russenschlächter. Mitsamt dem Slowaken.
@ Gunnar Holler / Wenn Putin von der Leyen heißt.
„Gunnar Holler / 23.02.2026
Wann kommt endlich ein Machtwechsel im total korrupten KGB-geführten Kreml? Wenn die Chinesen den Laden übernehmen?“ – Der kommt nach dem Endsieg, Herr Holler, versprochen.
Wie sieht’s eigentlich mit Machtwechsel in Russland aus? Scheint wohl am sozialverträglichen Frühableben der Oppositionspolitiker zu scheitern.
Spekulatius über Spekulatius. Was soll denn dabei herauskommen, Kriegsverlängerung mit anderen Köpfen, oder erste konkrete Schritte zur dauerhaften Friedenslösung? Selenskij krallt sich mit seiner Kamarilla an die Kriegsgeile-EU, die das Verteidigung der Demokratie nennt, dieser aber fleißig bei uns mit ihrer Gesetzgebung die Flügel stutz. Oder soll ein neuer Kopf die vorgespielten US-Interessen für eine Trump-Friedenslösung besser vertreten, um die EU herauszuhalten? Wollten die US-Buddies den Krieg wirklich beenden, bräuchten sie Elon nur zu bitten das Satellitensystem für die Ukraine abzustellen, oder besser ziemlich unscharf zu stellen. Da kann man sich dann besser gegen den Shitstorm herausreden. Der Konflikt ist doch schon längst darauf eingestellt wer zuerst schlapp macht, bzw. die Segel streicht.