Renate Heugel studierte an der Universität Tübingen Islamkunde sowie Irankunde, Judaistik und Musikwissenschaften und wurde 2025 an der Universität Bonn im Fach Islamwissenschaften mit einer Arbeit über „Die Zeit des Zweiten Weltkriegs in den Schulbüchern sechs arabischer Länder, Irans und der Türkei seit 1950“ promoviert. Stefan Frank sprach mit ihr über ihre Erkenntnisse, über die Leugnung der Shoah – und darüber, wie versucht wurde, sie mit der Aussicht auf Belohnung dazu zu locken, politisch gewünschte Ergebnisse zu liefern.
Stefan Frank: Wird die Gewalt gegen Juden in Deutschland nach 1933 in den von Ihnen untersuchten Lehrbüchern dargestellt?
Renate Heugel: Sie wird in mehreren Unterrichtswerken zwar angesprochen, dabei aber verharmlost und mit dem vermeintlichen jüdischen Verhalten selbst gerechtfertigt. Lediglich drei tunesische Schulbücher von 1993, 1994 und 2003 und das türkische von 2012 lassen anhand der Wortwahl erkennen, dass die Judenverfolgung einen eliminatorischen Charakter besaß, ohne diesen aber ausführlicher zu beschreiben.
Dieser Missing Point wird insbesondere im Vergleich mit dem türkischen Schulbuch von 2002 deutlich, das den Holocaust sowie das System der Konzentrationslager in jeweils einem eigenen Kapitel über mehrere Seiten hinweg erläutert. Da dieses Exemplar keine Zulassung für staatliche Schulen in der Türkei besitzt, bleibt dieses Wissen vermutlich auf Schüler an Privatschulen beschränkt. Die drei tunesischen Lehrwerke, die den Holocaust mit Bezeichnungen wie „Liquidierung“ oder „Ausrottung der Juden“ anklingen lassen, verschleiern das Ausmaß und behaupten an anderer Stelle, der Zionismus hätte vom Antisemitismus profitiert und die westliche öffentliche Meinung leide an einem Schuldkomplex den Juden gegenüber.
Ein ägyptisches Schulbuch von 2015 spricht von „abscheulichen Verbrechen der Nazis an den Juden in Deutschland und Osteuropa“ und erwähnt die Zahl von etwa sechs Millionen getöteten Juden, nennt das aber „Propaganda“. Ein iranisches Lehrwerk von 1998 bezeichnet es ebenfalls als „umfangreiche Propaganda“, die die Alliierten auf der ganzen Welt gegen den Nationalsozialismus betrieben und in der sie die Ermordung von Gefangenen in deutschen Lagern „enthüllt“ hätten.
Es bleibt also unklar, was angeblich „Propaganda“ der Alliierten und was historische Tatsache ist?
Nein, abgesehen von der Türkei und Tunesien wird der Holocaust eindeutig als „Propaganda“ abgetan. Meist wird er überhaupt nicht erwähnt. Gewalt an Juden taucht vereinzelt im Zusammenhang mit der Verfolgung politischer Gegner auf und erscheint dann als eine – berechtigte? – Reaktion des Staates auf deren Verhalten.
Bei der Türkei und Tunesien lässt es sich nicht so eindeutig sagen. Hier gibt es zumindest vereinzelte Hinweise, dass die Verbrechen an Juden wie auch an Sinti und Roma über die Gewaltanwendungen, die Diktaturen oder Kriegen leider eigen sind, hinausgingen. Man hat den Eindruck, die Autoren wollten einerseits mit ihren Hinweisen den Ansprüchen des Westens genügen, andererseits sich aber nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.
Und wie werden die Juden während des Zweiten Weltkriegs dargestellt?
Vier Schulbücher, die nach der Jahrtausendwende in Ägypten (2015), Syrien (2012) und Irak (2001 und 2017) erschienen, erwähnen die Biltmore-Konferenz im Mai 1942.
Holocaustrelativierung
Die Biltmore-Konferenz fand vom 9. bis 11. Mai 1942 im Biltmore Hotel in New York statt und gilt als ein Wendepunkt in der Geschichte des Zionismus. Erstmals forderte die zionistische Bewegung nicht mehr nur eine „nationale Heimstätte„, sondern ausdrücklich die Errichtung eines jüdischen Staates in Palästina. Außerdem wurde verlangt, dass jüdische Einwanderung nach Palästina uneingeschränkt ermöglicht wird.
Die Bücher stellen es so dar, dass der Zionismus die Kriegsereignisse genutzt habe, um seine Interessen verwirklichen zu können. An keiner Stelle wird erläutert, dass die ersten, damals noch unvollständigen Nachrichten über den Holocaust der Auslöser dafür waren.
Gibt es weitere Beispiele dafür, wie den Juden unterstellt wird, den Holocaust „benutzt“ zu haben?
Die saudischen Lehrwerke nennen den Zweiten Weltkrieg im Zusammenhang mit dem Nutzen, den der Zionismus angeblich aus ihm zog. Davon abgesehen werden die Zionisten mit Verweis auf die „Protokolle der Weisen von Zion„ in zwei Schulbüchern von 2008 und 2018 als das durchgängig Böse dargestellt.
Wird, allgemeiner gesprochen, Völkermord thematisiert?
Von den im Zweiten Weltkrieg verübten Verbrechen steht der Atombombenabwurf auf Japan in allen Lehrwerken an erster Stelle. Ein irakisches Exemplar von 2010 bezeichnet ihn auch als „Völkermord“. Allgemein werden die hohen materiellen und menschlichen Verluste des Krieges beklagt.
Mehrere Werke befassen sich mit den Nürnberger Prozessen. Das ägyptische von 1957 und ein iranisches von 1998 lassen die Frage offen, ob es sich bei den Verurteilten wirklich um Kriegsverbrecher handelte. Das tunesische von 2003 und das türkische von 2012 stellen die Anschuldigungen als Kriegsverbrechen nicht infrage, zwei irakische von 2010 und 2017 bezeichnen die Prozesse als fair. Nur das türkische Lehrbuch erwähnt in diesem Zusammenhang kurz die Ermordung der europäischen Juden und der Roma-Minderheiten, alle anderen sprechen – wenn überhaupt – allgemein von „Zivilisten“.
Wird die Zusammenarbeit des NS mit dem Großmufti Amin al-Husseini und anderen arabischen Akteuren thematisiert?
Nein. Der Großmufti Amin al-Husseini wird in einem irakischen Schulbuch von 2017 im Zusammenhang mit dem Aufstand Rashid Ali al-Kailanis 1941 gegen die Briten im Irak genannt. Ein jordanisches von 2007 erwähnt, dass Nazi-Deutschland der arabischen Nationalbewegung keine wirkliche Unterstützung habe gewähren wollen, dies aber nicht für die Bewegung al-Kailanis und seinen Verbündeten, den Mufti al-Husseini, gegolten habe. Interessant hierbei ist, dass im jordanischen Vorgängerwerk von 2001 derselbe Text von der verweigerten Unterstützung Deutschlands zu finden ist, jedoch ohne den Zusatz, dass dies nicht den Mufti und al-Kailani betraf. Von der Flucht al-Kailanis nach Deutschland schreiben nur die syrischen Lehrwerke, während in den irakischen lediglich steht, er habe das Land verlassen.
Wenn Sie die wichtigsten Unterschiede in der Darstellung der Epoche zwischen den Ländern betrachten, gibt es da Dinge, die man so nicht erwarten würde?
Ja. Die Bedeutung des Zweiten Weltkriegs als historisches Ereignis spielt für Saudi-Arabien aufgrund seines religiösen Verständnisses keine Rolle, wodurch sich das Land ganz wesentlich von den anderen sieben unterscheidet. Die Sichtweise auf Nazi-Deutschland variiert ebenfalls in den Ländern. Während Syrien sich eindeutig pro-deutsch präsentiert, gilt dies bei Ägypten nur für das Schulbuch von 1957. Die späteren ägyptischen bleiben eher vage. Ähnlich verhält es sich, wenn auch nicht so offensichtlich, mit dem Iran. Das 1960, während der Schah-Zeit erschienene Exemplar, zollt Hitler eine gewisse Anerkennung, die späteren legen sich dagegen nicht fest; zwei 2006 und 2016 herausgegebene Lehrwerke unterstellen den Engländern und Franzosen eine gewisse Nähe zum Faschismus.
Eine Veränderung, die man so nicht erwarten würde, lässt sich für den Irak und Jordanien erkennen. Wie ich erwähnte, verschiebt sich die Darstellung im Irak bezüglich der Verantwortung für den Kriegsausbruch in jüngerer Zeit zugunsten Hitlers, ebenso in Jordanien hinsichtlich der Unterstützung der arabischen Nationalbewegung. Was Letzteres betrifft, so irritiert die Behandlung des NS-Rassismus im Vergleich mit dem Zionismus. Den jordanischen Schülern wird in den Schulbüchern von 2001 und 2007 vermittelt, dass die nationalsozialistische und die zionistische Ideologie ähnlich rassistisch seien. Angesichts der Tatsache, dass Jordanien mit Israel einen Friedensvertrag hat, verstört diese antijüdische Hetze besonders.
Welche Schulbücher nehmen klar Partei für die Alliierten?
Abgesehen vom 1964 erschienenen tunesischen Schulbuch sind Tunesien und die Türkei die beiden Länder, die sich eindeutig auf Seiten der Alliierten positionieren. Ob dies mit der politischen Wirklichkeit während des Zweiten Weltkriegs so übereinstimmt, sei dahingestellt.
Gegen Tabus
Wo sehen Sie die Relevanz Ihrer Forschung für die politische Gegenwart?
Die Tatsache, dass der Holocaust in den untersuchten Ländern nicht gelehrt, sondern vielmehr als „zionistische Propaganda“ betrachtet wird, ist für das Verständnis des Nahostkonflikts von grundlegender Bedeutung. Deswegen ist es im ersten Schritt entscheidend, diesen Missstand zu kennen, um ihn im zweiten Schritt beheben zu können.
Solange im Nahen Osten die Vorstellung einer „jüdischen Weltverschwörung“ allgegenwärtig ist, wird es dort keinen Frieden geben. So wie Hitlers Judenhass damals nicht durch ein freundliches Verhalten der Juden besänftigt werden konnte, so kann der Antisemitismus im Nahen Osten heute leider nicht durch eine Appeasement-Politik Israels beseitigt werden. Für einen ehrlichen Friedensprozess wäre es wichtig, die in den Schulbüchern vorgefundenen Verschwörungsfantasien aufzubrechen. Am effektivsten könnte dies von deutscher Seite mit der Einforderung der Anerkennung der Schoah gelingen. Für einen solchen Schritt ist das Wissen um die Lehrinhalte eine unverzichtbare Voraussetzung. Aus diesem Grund entstand diese Studie.
In Ihrem Nachwort nennen Sie zwei „Tabus“.
Das erste Tabu ist, dass wir im Westen die Holocaustleugnung in der arabisch-islamischen Welt nicht wahrhaben wollen. Das zweite Tabu ist, dass im deutschen Wissenschaftsbetrieb kein Interesse daran besteht, den Missstand um dieses erste Tabu einer breiteren Öffentlichkeit gegenüber zu thematisieren.
Das haben Sie auch persönlich erlebt?
Ja. Ich hatte verschiedene Angebote, meine Dissertation innerhalb des institutionalisierten Betriebs zu schreiben, doch waren damit immer politische Ansprüche an das Ergebnis verbunden. Beispielsweise wurde mir in einem Fall gesagt, dass ich mit meiner Arbeit nachweisen soll, dass die Hitlerverehrung in der arabischen Welt oberflächlich sei – was immer das bedeuten soll. Das war eine Forderung, die mich damals sehr verstörte, da ich zu Beginn meiner Promotion ja noch gar nicht wissen konnte, was am Ende herauskommen würde. Solche Erfahrungen waren dann der Grund, weshalb ich auf jegliche finanzielle Unterstützung verzichtete und meine Dissertation nebenberuflich schrieb.
Zugute kam mir dabei, dass ich in jungen Jahren den Beruf der Technischen Zeichnerin erlernt hatte und deswegen unabhängiger vom akademischen Betrieb war. Außerdem zählt mein Doktorvater, Otfried Weintritt, noch zu der Generation von Wissenschaftlern, die sich ausschließlich dem Text und nicht irgendwelchen Modeströmungen verpflichtet fühlen. Das ist in der Islamwissenschaft leider schon seit längerer Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr. In den meisten Fällen wird das geliefert, was von Politik oder Medien gerade gewünscht wird, da andernfalls die Gefahr besteht, bei zukünftigen Forschungsgeldern nicht mehr berücksichtigt zu werden. Getreu nach dem Motto: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.“ Die Ergebnisse meiner Doktorarbeit passen da nicht rein.
Dies ist Teil 2 des Interviews. Teil 1 können Sie hier lesen.
Das Interview führte Stefan Frank. Es erschien ursprünglich auf MENA-Watch.
Beitragsbild: USAID - http://gemini.info.usaid.gov/photos/displayimage.php?album=193&pos=14, Public Domain, via Wikimedia Commons
Hochinteressante Details, die zum nachdenken anregen.
In Umfragen in Indien wird der Adolf übrigens auch meist ziemlich hoch gerankt…
„Wenn man mit einem Finger auf Andere zeigt, zeigen immer wenigstens drei Finger auf einen selbst“
Ach ja, das selbsternannte Propagandaspürgerät. Warte immer noch auf eine Antwort. Welche Propaganda aus dem Hause Putin haben sie nicht geglaubt? Bitte mit Quellenangabe. Danke.
Danke, dass hier eines der beliebtesten, aber hirnlosesten Ukraine-Narrative benannt wurde: „…den Angriffen seit 2014 auf die Bevölkerung im Donbaß“
ANGRIFFE AUF die Bevölkerung im Donbass gab es nie. Die Ukraine verteidigt ihr Staatsgebiet so wie es jedes andere Land auch tut oder tun würde – gegen Feinde von außen wie auch von innen. Wobei sich im Falle der Ukraine beides miteinander vermischt. Fanatische ukrainische Terroristen wurden von russ. Wagner-Truppen mit schwerem Gerät unterstützt. Und die Ukraine ist mit allem Recht der Welt gegen diese Terroristen vorgegangen. Die Kollateralschäden unter den Zivilisten gehen einzig auf das Konto der Terroristen/Russen. Und so wird es überall auf der Welt gesehen!
Um das vielleicht mal in jeden bornierten Kopf zu bekommen: Kein ziviles Land auf der Welt ergreift Partei für Terroristen (Ausnahme gegen Juden!), und verurteilt Staaten wegen ihrem Kampf gegen Terroristen (ETA, IRA etc.). Kein Land dieser Welt (bis auf eine Handvoll Paria-Staaten) hat die Krim- Annektion und die künstlich geschaffenen Donbass-Republiken völkerrechtlich anerkannt. Das scheint aber diejenigen, die von russ. Propagandaplattformen gehirngewaschen worden sind, nicht im Geringsten zu stören. In deren Denke ist das gewaltsame Vorgehen gegen die RAF in den 70ern auch ein Angriff gegen die deutsche Bevölkerung gewesen – mit Toten bei den Zivilisten.
Dass Diktatoren demokratische Regierungen gerne ausgeräuchert sehen möchten, ist nichts Neues. Und dass kleine Möchtegern-Diktatoren das gut fänden, versteht sich von selbst.
Besonders interessant finde ich die Einstellung, dass die Verurteilung von sexuellem Missbrauch einen zum Kinderschänder-Hasser macht, oder dass Empörung über eine Vergewaltigung nur bei Vergewaltiger-Hassern vorkommen kann. Alles sehr aufschlussreich.
Ist die Achse ausgewogen? Eher nicht. Sie setzt sich klar für Demokratie und eine Offene Gesellschaft ein. Deswegen ist deren Haltung zu Gaza, Ukraine und Islam eine Eindeutige!!
Leider wird es immer wieder als israelische Propaganda, Märchen oder Fake-News abgetan, wenn ich davon im Familien- oder Bekanntenkreis erzähle. Da es nicht in ARD und ZDF gesendet wird, wollen viele Menschen das einfach nicht wahrhaben.
Besonders schwer tuen sie sich damit es zu glauben, wenn man ihnen noch von den immensen Hilfsgeldern erzählt, die Deutschland und auch die EU nach Gaza schicken.
Danke für dieses ausführliche Interview, das ich ausdrucken und verschiedentlich verteilen werde.
Allerliebster Chris Kuhn. Zu den Grundlagen einer Offenen und demokratischen Gesellschaft gehört es, gegen persönliches Bashing vorzugehen. Und dieses Recht nehme ich natürlich wahr. Keines meiner dutzenden Argumente und Themen konnten Sie bisher sachlich widerlegen. Es ist bekannt, dass Ideologen und Fundamentalisten um sich zu schlagen beginnen, wenn ihre Lügenwelt zusammenbricht, und sie den Boden unter den Füßen zu verlieren beginnen. Das ist nicht mein Problem. Und eine Diktatur, in der Sie mir befehlen könnten, was ich zu denken und zu schreiben habe, gibt es – wohl zu Ihrem Bedauern – nun mal (noch) nicht.
Zur Sache: nicht ich weiß, dass die Ukraine-Hetzer hier nur Lügen erzählen. Sondern die REALITÄT weiß das. Die Ukraine-Hetzer geben das ja auch offen zu. Denn ich habe noch von keinem jemals auch nur eine einzige Quelle benannt bekommen, die die kursierenden Ukraine-Narrative (mind. 2 Dutzend) bestätigen könnten. Über 98% aller Quellen AUF DER WELT betrachten die Dinge anders. Nur russ. Propaganda-Plattformen sehen das so.
Das Herauspicken von Einzelfällen ist nicht nur dümmlich, sondern auch selbstentlarvend. Jedes Jahr gibt es in D. über 200.000 Gewaltdelikte. Beleidigungen und Ohrfeigen gehören da nicht dazu. Natürlich gibt es bei dieser Gewalt auch ein paar Ausländer unter den Opfern. Gibt dies jetzt den Türken oder den Polen das Recht, bei uns einzumarschieren.
Wie so oft entlarven Sie hier Ihre verquere links-grüne Denkweise; wird irgendwo ein Schwuler verprügelt, dann ist das der Beweis für die systematische Unterdrückung und Verfolgung von Homosexualität in D. – Klar.
Und zum Thema Krieg: in jedem Krieg werden Kriegsverbrechen von beiden Seiten begangen. Das war schon immer so. Verantwortlich wird dafür aber am Ende immer der Staat gemacht, der ohne wirklichen Grund diesen Krieg angefangen hat. Wer war es denn, der die Büchse der Pandora geöffnet hat. Wahnvorstellungen und Paranoia sind keine Rechtfertigung dafür, einen Krieg beginnen zu dürfen…
In der islamischen Welt ist Hitler der beliebteste deutsche Politiker, nicht trotz, sondern gerade wegen des Holocausts.
Nirgendwo hatte ich so viel Stress mit Hitler-Fans, wie in der islamischen Welt.
Die islamischen Hitler-Fans, die Deutsche gerne mit „Hitler gut“-Sprüchen beglücken, leugnen auch gelegentlich die Existenz der christlichen Minderheit in ihrem Lande.
Es ist KEIN Zufall, dass die antijüdische Hetzschrift „Protokolle der Weisen von Zion“ in der ansonsten illiteraten arabischen Welt eines der beliebtesten Bücher ist.
Und wie sieht es in Deutschland aus?
Viele Schulen in Berlin sind „judenfrei“, weil es angesichts zahlreicher muslimischer Schüler für Juden dort zu gefährlich ist.
Ein türkischer Kollege erzählte mir in Frankfurt, dass er den Imam einer Moschee kritisiert habe, weil dieser gegen Juden gehetzt hatte.
Ich erinnere an Demonstrationen in England, bei denen Islamisten „prepare for the real Holocaust“ gefordert hatten.