Während Demographie in westlichen Zivilisationen zunehmend aus der Defizitperspektive in ihren eigenen, zunehmend kinderlosen Gesellschaften diskutiert wird, ist die Perspektive der Überpopulation mancher Gesellschaften aus dem Fokus geraten. Ist jedoch der sogenannte „Youth Bulge“ einer Gesellschaft zu hoch, führt vor allem ein starker Überhang von jungen Männern mit großer Regelmäßigkeit zur gewaltsamen Destabilisierung.
Als weiterer Nebeneffekt steigt aber auch die Wahrscheinlichkeit der Emigration dieser jungen Männer ohne Perspektive im eigenen Land. Das Ergebnis eines Männerüberschusses in Afrika und in arabischen Staaten ist somit direkt sichtbar in den Einwanderungsstatistiken Europas, inklusive der Probleme, die sie mitbringen.
Geburtenüberschüsse oder auch Überbevölkerung sind aus westlicher Perspektive über viele Jahre nicht aus geopolitischer Sicht oder gar als Gefahr für den Weltfrieden betrachtet worden, sondern galten immer nur als Versorgungs- und Ernährungsproblem oder seit Aufkommen einer globalen Klimabewegung eher als Umweltproblem. Aussterben für den Klimaschutz gilt in diesen Kreisen als ernsthafte Option zum Schutz des Planeten.
Während Kinderlosigkeit über Jahrhunderte als bedauernswertes Schicksal des Menschen galt, ist heute der demografische Niedergang zahlreicher Gesellschaften für Anhänger der Überbevölkerungstheorie gar die Lösung eines behaupteten Problems, dessen Formulierung vor 50 Jahren an prominenter Stelle erfolgte.
Damals veröffentlichte der „Club of Rome“ seinen Bericht über „Die Grenzen des Wachstums“, und es war nicht absehbar, wie sich die Ergebnisse der Computersimulation dieses 17-köpfigen Expertenteams unter der Leitung des Ökonomen Dennis Meadows innerhalb der weltweiten Politik verankern würden. Heute kann man sagen, dass sich vor allem das prognostizierte Katastrophenszenario der Überbevölkerung, die man unbedingt verhindern müsse, weitläufig als unfehlbares Dogma innerhalb der westlichen Wohlstandsgesellschaften durchgesetzt hat.
Längst hat sich jedenfalls die damals skizzierte Kausalkette Überbevölkerung–Unterernährung–Ressourcenknappheit–Umweltschäden–menschgemachter Klimawandel als angeblich unabwendbare Apokalypse in den Köpfen vieler Politiker und inzwischen auch weiter Teile der Medien festgesetzt. Da hilft es auch nichts, dass Prominente wie Elon Musk als personelle Ausnahmeerscheinung des globalen Wirtschaftssystems die Panik-Szenarien des Club of Rome öffentlich anzweifeln. In seinen Augen sind die eigentlichen Probleme der Menschheit nicht die Überbevölkerung, sondern eher eine Implosion der Menschheit und eine „alternde und schrumpfende Weltbevölkerung“.
„Wo es zu viele junge Männer gibt, wird getötet“
Während sich nun herausstellt, dass sowohl Ernährungsmangel als auch Armutsbekämpfung in bevölkerungsreichen Gesellschaften durch technologischen Fortschritt weltweit in den Griff zu bekommen sind, hat man politisch das vernachlässigt, was als direkte Folge wachsender junger Gesellschaften weltweit tatsächlich derzeit die größten Probleme verursacht: der Überschuss an jungen Männern ohne Perspektive.
„Wo es zu viele junge Männer gibt, wird getötet“, brachte es der deutsche Soziologe und Demografieforscher Prof. Gunnar Heinsohn einst plakativ auf den Punkt (Er war auch viel gelesener Achse-Autor). Er gilt als Begründer der Theorie zum sogenannten „Youth Bulge“, einem Jugendüberschuss mit fatalen Folgen. Bereits im Jahr 2003 publizierte Heinsohn seine Forschungsergebnisse über Gesellschaften mit Neigung zu Bürgerkriegen unter dem Titel „Söhne und Weltmacht. Terror im Aufstieg und Fall der Nationen“. Demnach kommt es bei einem starken Ungleichgewicht zwischen aufstiegsuchenden jungen Männern und einer geringen Anzahl von verfügbaren gesellschaftlichen Positionen zu Konflikten.
In einem Interview mit der Schweizer Zeitung NZZ erläuterte der inzwischen verstorbene Forscher 2006 seine Definition einer Weltformel, die er von dem Franzosen Gaston Bouthoul aufgegriffen, weiterentwickelt und anhand der Analyse von 70 Ländern empirisch belegt hat. Im Resultat könne man demnach sagen: dort, wo Mütter über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte im Schnitt sechs bis acht Kinder gebären, also drei bis vier Söhne, werde es immer „brenzlig“.
Nur ein, höchstens zwei Söhne könnten mit angesehenen gesellschaftlichen Positionen versorgt werden. Die überschüssigen dritten und vierten Brüder seien aber nicht minder ehrgeizig und dazu im besten Kampfesalter. Diese würden im Ergebnis dann emigrieren oder sich ihre Position mit Gewalt holen. Das wiederum führe zu Kriminalität, zu Bürgerkriegen, zu Genoziden an Minderheiten, Revolutionen, internationalen Kriegen oder Kolonisierungen. Und zwar so lange, bis der Überschuss an jungen Männern weggetötet sei und die Geburtenzahl wieder sinke.
Demografie als Krisenursache – nicht Armut oder Religion
Die Frage, wie sich ein Gebiet, in dem gestern noch die Waffen schwiegen, in ein Bürgerkriegsgebiet oder Kriegsgebiet entwickelt, beantwortet Heinsohn mit mathematischen Wahrscheinlichkeiten, die er den „Kriegsindex“ nennt. Gemessen wird dabei die Relation zwischen 55- bis 59-jährigen Männern, die sich auf die Rente vorbereiten, und 15- bis 19-jährigen Jünglingen, die den Lebenskampf gerade erst aufnehmen. Deutschland hatte laut seinen Berechnungen im Jahr 2015, als es seine Grenzen für Migration aus arabischen und afrikanischen Staaten öffnete, beispielsweise einen Kriegsindex von nur 0,66. Auf 1.000 alte folgen 666 junge Männer. Der Kriegsindex im Gazastreifen war zum selben Zeitpunkt mit dem Faktor 6 etwa zehnmal so hoch. Auf 1.000 alte kamen dort gleichzeitig 6.000 junge Männer, in Afghanistan war es ebenfalls so, in Nigeria stand der Kriegsindex bei Faktor 5.
Mit seinen Forschungen, die auch Gesellschaften vor Hunderten von Jahren miteinschlossen, widerspricht Heinsohn dem gängigen Narrativ, Kriege würden durch Religion oder Hunger ausgelöst. Nicht Einkommensungleichheiten lösen demnach Kriege und Gewalt aus, sondern Ungleichgewichte in der Demografie und zu viele unausgelastete junge Männer.
Zu Gewalt komme es dort, wo es einen Überschuss an jungen Männern gebe. Den dafür erforderlichen Youth Bulge beziffert er als einen Anteil von mindestens 30 Prozent der 15- bis 29-Jährigen an der männlichen Gesamtbevölkerung einer Gesellschaft. Dies führte er vor allem für den arabischen Raum einschließlich der Palästinensergebiete als bedeutsame Krisenursache an. Seine damalige Voraussage im Jahr 2003, dass es ab 2011 zu einem Ausbruch in diesen Krisenherden kommen würde, weil sich ein entsprechender Altersaufbau der Bevölkerungen abzeichne, hat sich somit bewahrheitet. Selbst der sogenannte „Arabische Frühling“ ließ sich mit dieser Berechnungsmethode vorhersehen und prognostizieren.
Auch die blutige Geschichte Europas lässt sich aus dieser Perspektive nachvollziehen. Seit dem Jahr 1500 hat es laut Heinsohn nahezu 400 Jahre lang einen europäischen Youth Bulge gegeben, nachdem die Pest die Bevölkerung zuvor dramatisch reduziert hatte. Die Geburtenrate lag im Mittelalter auch auf europäischem Boden dann konstant bei sieben bis acht Kindern. Es folgten unweigerlich durch den „Söhneüberschuss“ Bürgerkriege, Revolutionen und auch christlich motivierte Ausrottungen. Die spanischen Kolonisatoren, die in Südamerika Genozide und Gemetzel veranstalteten, trugen damals die Namen „Secundones“ – die Zweitgeborenen. Sie waren die überschüssigen Brüder, für die es in der Heimat nichts zu verlieren und in der Fremde viel zu erobern gab. Die Schweiz wiederum exportierte ihre Söhne als Söldner an andere Völker und auch an die Schweizergarde des Vatikans.
Wenn der Youth Bulge nach Europa auswandert
Schon 2015 rechnete Heinsohn für die Politik das Konfliktpotenzial des arabischen Raumes aus, damals gab es dort 300 Millionen Söhne unter 15 Jahren. Die würden dann in den folgenden 15 Jahren 15 bis 30 Jahre alt sein. „Von denen werden im besten Fall 100 Millionen zu Hause unterkommen. 200 Millionen bilden aber ein Gewaltpotenzial. Höchstwahrscheinlich in den Ländern selbst, eventuell aber auch international“, so Heinsohn damals über eine Zukunft, die heute Gegenwart und Realität ist. Auch die sexuelle Frustration dieser Männer könne eine Rolle spielen, „wenn es in der betreffenden Gesellschaft Sex nur als Fortpflanzungsakt in der Ehe zu haben gibt, für eine Eheschließung aber zuerst eine gesellschaftliche Position errungen werden muss.“
Während nun linke Politiker eifrig bemüht sind, einen Zusammenhang zwischen Migrationsströmen aus afrikanischen und arabischen Staaten nach Europa und steigenden Kriminalitätsraten in Europa kategorisch zu verneinen, sprechen die Polizeistatistiken eine ganz andere Sprache und bestätigen ganz nebenbei Gunnar Heinsohns Thesen posthum.
Die „überschüssigen“ Söhne dieser Gesellschaften haben sich längst auf den Weg nach Europa gemacht. Alle europäischen Staaten verzeichnen zwar durchaus auch Frauen und Kinder unter den Flüchtlingen, aber zu einer überwältigenden Mehrheit handelt es sich um genau jene jungen Männer, die in ihren eigenen Gesellschaften nichts werden können und sich deswegen auf den Weg nach Europa machen. Schafft es so ein junger Mann, sich beispielsweise im deutschen Sozialstaat dauerhaft zu verankern, kann er damit monatlich mehr Einkommen generieren, als sein erstgeborener Bruder in Afghanistan oder Syrien in einem ganzen Jahr verdient.
Die gesteigerte Aggression, aber auch die sexuelle Frustration dieser Männer spiegelt sich wiederum in den Gewaltstatistiken ihrer Gastländer wider, wo sie den Deliktbereich der Gewaltverbrechen und Sexualstraftaten mit Abstand anführen.
In Deutschland beispielsweise ist der Deliktbereich Morde und Vergewaltigungen seit 2015 um 70 Prozent angestiegen. Syrer und Afghanen sind dabei zehnmal so häufig tatverdächtig wie deutsche Staatsbürger. Eine Politik, die viele junge Männer aus potenziell gewaltbereiten Kulturen ohne Sprachkenntnisse, beruflichen Abschluss und stabile Erwerbsarbeit zeitlich und räumlich konzentriert ins Land holt, erhöht damit ganz selbstverständlich die Risiken gewaltsamer Konflikte. Wer in die Kriminalitätsstatistik einwandert, löst kein demografisches Problem, sondern schafft Probleme.
Den Preis bezahlen zunehmend Frauen als Opfer sexueller Gewalt, aber inzwischen auch zunehmend einheimische Männer als Gewaltopfer. Ein Phänomen, das in Ländern wie Schweden oder Dänemark inzwischen mit einer rigorosen Begrenzung neuer Einwanderungen erwidert wird und dem aktiven Bemühen, so viele dieser Einwanderer wie möglich wieder loszuwerden.
Hätten die europäischen Spitzenpolitiker damals Experten wie Heinsohn zugehört, hätte sich Europa die andauernde Terror- und Gewaltwelle durch Täter mit Migrationshintergrund durch restriktive Zuwanderungspolitik auch sparen können.
Europa ist nicht mehr wehrhaft
Das Verstehen demografischer Prozesse und ihrer Auswirkungen auf die Sicherheitslage, aber auch die Verteidigungsfähigkeit eines Landes, lässt das Geburtendefizit westlicher Gesellschaften in einem weiteren beängstigenden Licht erscheinen. Europa ist nicht wehrhaft. Oder, um es im Stil Heinsohns zu formulieren: Der Westen hat im Durchschnitt nur einen Sohn, und den will er nicht im Krieg verlieren. Andere Gesellschaften haben drei bis vier Söhne Überschuss und immer noch einen Stammhalter auf dem Hof. Die Bereitschaft, globale Konflikte anzuzetteln, steigt mit der Bereitschaft und dem Potenzial einer Gesellschaft, ihre Söhne zu opfern.
Der linke Pazifismus des Westens ist somit weit weniger heroisch und moralisch, als seine Vertreter gerne vorgeben. Bei einer Geburtenrate von gerade mal 1,4 Kindern pro Frau will man die durchschnittlich 0,7 Söhne weit weniger hergeben, als man es noch im Ersten und Zweiten Weltkrieg getan hat.
Und so fiel dann die Analyse Heinsohns über sein eigenes deutsches Volk rational und nüchtern aus, wenn er vorrechnet: Hätte sich Deutschland so vermehrt wie die Palästinenser im Gazastreifen, gäbe es heute theoretisch nicht 80 sondern 550 Millionen Deutsche und davon alleine 80 Millionen jugendliches, männliches Konfliktpotenzial zwischen 15 und 30 Jahren. Was würden die Deutschen damit tun? Heinsohn stellte entsprechend die logische Frage: „Glauben Sie denn, die 80 Millionen jungen deutschen Männer wären zehnmal so pazifistisch wie die sieben Millionen, die wir heute haben? Oder würden die nicht viel eher in Prag und Danzig und Breslau Bomben werfen und – ähnlich wie die Palästinenser – sagen: ‚Das ist doch unser Gebiet, das hat man uns weggenommen wegen historischer Ereignisse, für die wir nichts können.‘?“ It’s the demography, stupid!
Dieser Beitrag erschien erstmalig in englischer Sprache bei Statement.

„Deutschland hatte laut seinen Berechnungen im Jahr 2015, als es seine Grenzen für Migration aus arabischen und afrikanischen Staaten öffnete, beispielsweise einen Kriegsindex von nur 0,66“ –
Bereits zwei Jahre später, 2017, hatte Deutschland einen Kriegsindex von satten 0,65.
„Während sich nun herausstellt, dass sowohl Ernährungsmangel als auch Armutsbekämpfung in bevölkerungsreichen Gesellschaften durch technologischen Fortschritt weltweit in den Griff zu bekommen sind“ –
Gibt es schon einen Zeitplan für die Umsetzung?
„Klara Altmann / 14.05.2026
Eine wirklich steile These, die die jungen Männer der damaligen geburtenstarken Jahrgänge in Deutschland offenbar nicht kannten. Hätten sie das mal gewusst. Mehr lässt sich dazu wirklich nicht sagen.“ – Die besonders geburtenstarken Jahrgänge der BRD, 63-65, hatten ja nicht nur das Pech, daß es deshalb mehr Konkurrenz um Arbeitsplätze gab, sondern jene, die studiert hatten und also etwa ab 89 einen Arbeitsplatz suchten, trafen auch noch auf erheblichen Konkurrenz aus Osteuropa. Das hat aber in unserem Land niemanden interessiert.
Mag ja so sein, aber die weibliche Machtübernahme killt auch. Wie auf dem Schulhof nur anders.
Und ob die etwas problematische maskuline Existenz im konkreten Zusammenhang nur dem y- Chromosom oder auch der Einflussnahme des zweiten x- Chromosoms zu verdanken ist, bedarf dringender Klärung….die natürlich tabuisiert ist.
All die beklagten Zustände korrelieren/koinzidieren nämlich mit der westlichen Feminisierung.
@Th. Gerbert: In Ruanda haben (1995) hauptsächlich die Jungmänner der einen Ethnie die der anderen zerhackstückt. Danach war Frauenüberschuss, ca. 20 Jahre lang, sodass es friedlich lief dort. Heute ist das längst passé. Gucksdu wiki, das ist sehr genau untersucht worden.
Volker Kleinophorst / 14.05.2026
@ Stark Viele Kinder sind so etwas wie die Rente der Armen. Das ist nichts anderes als Kindesmissbrauch, schon geahnt? Die Leute sollen ihre Ä … bewegen, um sich etwas aufzubauen als Altersvorsorge, und den A…. nicht nur beim Kindermachen bewegen, klar?
Arm wird man durch zu viele Kinder, schon auch klar, oder? Es gibt eine Zeichnung von Sempé, die einen gewaltigen Demonstrationszug zeigt: unübersehbar viele Menschen sind zusammengeströmt, von den Seiten laufen immer noch mehr dazu. Der Zug folgt einem großen, aus den Massen emporgereckten Banner mit der Aufschrift „Wir sind zu viele!“ Eine Massendemonstration gegen die Existenz der Massen. Knapper ist unsere Hilflosigkeit gegenüber dem Problem nie dargestellt worden. Wir sind in der Tat offenbar schon jetzt viel zu viele Menschen auf diesem kleinen Planeten.
Für die unmittelbar vor uns liegende Entwicklungsphase bis zum Jahr 2000 gehen die Schätzungen nicht allzu weit auseinander. Sie liegen für diesen Zeitpunkt zwischen rund 6 und 6,5 Milliarden Menschen. Das bedeutet eine Zunahme von 40 bis 50 Prozent.
Der UN-Jahresbericht von 1981 über den Stand der Weltbevölkerung hält eine Stabilisierung im Jahr 2110 bei 10,5 Milliarden Menschen für möglich, falls das Tempo der jetzigen Familienplanungsprogramme durchgehalten werden kann. Auf jeden Fall werden auf dem Bevölkerungshöhepunkt rund 90 Prozent der Menschen in den jetzigen Entwicklungsländern leben.
Das war 1982! spiegel:/politik/die-reichen-werden-todeszaeune-ziehen-a- solange sie noch das Geld dafür haben.
Lektüre: Gunnar Heinsohn, „Söhne und Weltmacht“ (2003). Gute Rezensionen bei perlentaucher:/buch/gunnar-heinsohn/soehne-und-weltmacht…. .
Aber auch, weniger bekannt: perlentaucher:/essay/ueber-den-zusammenhang-von-religion-demografie-und-migration… .
Zum Militär als Männervernichtungsorganisation: Die bekannteste Internationale war die „Blutpumpe“ vor Verdun, ersonnen von Falkenhayn und Geoffrey – der eine Deutscher, der andere Franzose. Bis zum „last man standing“. Aber auch das sehr gerne: Das Zitat, das Georgi Schukow bezüglich der Minenräumung zugeschrieben wird, lautet oft: „Wenn wir auf ein Minenfeld stoßen, greift unsere Infanterie an, als ob es nicht da wäre.“ Bedeutung: Es handelt sich um eine zynische und grausame Taktik, bei der Infanteristen direkt durch ein Minenfeld geschickt werden, um die Minen durch eigene Verluste zur Explosion zu bringen, anstatt auf Pioniere zu warten. Historischer Kontext: Dieses Zitat wird häufig in Diskussionen über die Taktik der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg angeführt, insbesondere um die rücksichtslose Vorgehensweise unter sowjetischen Befehlshabern wie Schukow zu illustrieren. Debatte: Die Authentizität des Zitats wird von Historikern oft debattiert. Es gibt keine direkten schriftlichen Beweise, in denen Schukow dies exakt so formuliert hat, aber es spiegelt die oft in Kauf genommenen extrem hohen Verluste der Roten Armee wider. Heute: Putin, der Russenschlächter.