509.387 Syrer sind laut Ankara in weniger als einem Jahr aus der Türkei nach Syrien zurückgekehrt. Die Zahl ist so exakt, weil man Rückkehrer zählt. Beim Hereinspazieren damals war das Zählen weniger nötig – die Grenze war offen, Humanität war Mode. Registriert wurden 3,2 Millionen, die Dunkelziffer bleibt im Nebel.
Und ja: es scheint letztlich nur eine Frage der Versorgung und des Geldes zu sein. Dasselbe Prinzip, das viele dazu brachte, zehn Grenzen zu überqueren, um nach Deutschland zu gelangen – nicht aus kultureller Sehnsucht, sondern weil dort mehr zu holen war, als irgendwo sonst.
Seit 2016 sind 1.249 Millionen Syrer aus der Türkei zurückgegangen – ungefähr so viele, wie Deutschland aufgenommen hat. Und 238.768 wurden türkische Staatsbürger. Die Türkei betreibt Integration per Passdruck – Deutschland kennt das Konzept.
Warum kehren Syrer aus der Türkei leichter zurück? Ganz einfach: Es gibt dort keinen sozialstaatlichen Belohnungsmechanismus. Die EU-Hilfen waren eher symbolisch, die Feindseligkeit wuchs – also gingen sie. Migration ohne Wohlfahrt ist nüchtern: Wer nicht kann, geht. Wer kann, bleibt. Bemerkenswert nebenbei: Aus Not wurde Unternehmertum. Syrer arbeiteten ohne Steuernummer, unbehelligt von Kontrollen – ein stiller Deal, denn die türkische Wirtschaft wäre ohne sie längst kollabiert.
Die Demografie spricht Bände: Syrerinnen in der Türkei bekommen im Schnitt 5,3 Kinder – ohne Kindergeld. In Deutschland bringen „deutsche Syrerinnen“ es auf 1,84. In Syrien selbst liegt die Rate niedriger. Die Türkei ist offenbar fruchtbarer Boden – nicht wegen eines Sozialstaats, sondern wegen der Lebensrealität und der Prioritäten der Einwanderer.
Ankara hofft auf mehr Rückkehrer, auf eine demografische Normalisierung. Doch das wird nicht passieren: Die marode Wirtschaft lebt von syrischer Arbeit zu halbem Mindestlohn ohne Absicherung. Man ruft: „Geht!“ – aber man braucht sie zum Überleben. Migration als Doppelmoral: Man nutzt sie, man verachtet sie – und wundert sich am Ende, warum sie nicht freiwillig verschwinden.

Ob die Heimkehrer alle den direkten Weg oder einen kleinen Umweg über Allemannda nehmen?
Lieber Herr Dener, das selbe passiert auch in Neuseeland, wo einerseits Einwanderung mit vielen Problemen in Verbindung gebracht wird, z.B. Wohnungsknappheit, Infrastruktur nicht ausgelegt fuer viele Zuwanderer und ein kollabierendes Gesundheitswesen. Andererseits erhofft sich die Regierung durch eine Lockerung der Einwanderungspolitik ein Wirtschaftswachstum zu erzeugen als auch Druck auf den Niedriglohnsektor auszuueben. Kuerzlich wurden bei 460 Indern die LKW-Fuehrerscheine eingezogen, da diese falsche Angaben machten. Konsequenz wie Abschiebung? Keine – in Hinterzimmergespraechen wurde ausgehandelt, dass die Theoriepruefung nachgeholt wird. Es gibt Studien, die eine Erhoehung der Einwanderung fordern – 10 Millionen Einwohner bis 2060. Ich sehe, was ungebremste Einwanderung aus Europa bzw. Australien gemacht hat. Ich rate jedem, Neuseeland zu besuchen, bevor es untergeht.
Ist doch klar, wenn der durchschnittliche Renter nach 45 Jahren weniger bekommt als ein armer Schutzsuchender, ist das System gekippt und es wird notfalls bis ans Lebensende mit Klauen und deutschen Anwälten gratis verteidigt.
Aus Deutschland gehen illegale Grenzübertreter und Versorgungsforderer nicht, weil Grüne&SPD; + DieLinke + FDP + CDU/CSU + … einheimischen Bürgern für viele Jahrzehnte den grösstmöglichen und nicht heilbaren Schaden zufügen wollen.
Herzlichen Dank, Herr Dener, für die Info!
Davon hätte ich sonst nichts erfahren.
Aber mit „Pullfaktoren“ hat das doch sicher gar nichts zu tun.
Dafür muss es andere Gründe geben, wie z.B. inkompatible Weltanschauungen.
→IRONIE AUS←
Wenn wir sie so eifrig festhalten … .