… und er kündigt neue Zölle auf Computerchips und Halbleiter an, um Produktionsverlagerungen in die USA zu erreichen.
Während Trumps Sondergesandter Steve Witkoff in Moskau mit Putin verhandelte, verbreitete Trump bereits durchaus optimistische Signale über das Gespräch. Wie bild.de berichtete, habe er zuerst bei einer Telefonschalte mit europäischen Staats- und Regierungschefs, darunter auch Bundeskanzler Friedrich Merz von einem „ergiebigen“ Termin seines Unterhändlers in Moskau gesprochen.
Dann habe die „New York Times“ berichtet, Trump könnte bereit sein, Putin persönlich zu treffen, eventuell sogar schon in der nächsten Woche. Es könne sogar ein Dreiertreffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj geben. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, habe bestätigt, dass Trump einem solchen Dreiergespräch mit Putin und Selenskyj „offen gegenübersteht“.
Letztendlich sei Trump selbst bei einem Termin im Oval Office aber eher vage geblieben und habe nur bestätigte, dass „eine echte Chance“ bestünde, dass es sehr bald zu einem Treffen kommen werde. Dabei sei von einem Zeitrahmen von mehreren Wochen die Rede gewesen.
Außenminister Marco Rubio habe erklärt, ein Dreiertreffen wäre der vielversprechendste Weg, den Krieg zu beenden, doch davor müssten noch einige Hürden genommen werden.
Außerdem hat der US-Präsident abermals neue Zölle angekündigt, meldet handelsblatt.com. Er plane Abgaben in Höhe von bis zu 100 Prozent auf importierte Computerchips und Halbleiter, habe Trump gestern erklärt. Unternehmen könnten diese aber umgehen, indem sie ihre Produktionskapazitäten in den Vereinigten Staaten auf- oder ausbauen oder bereits angefangen haben, diese auszubauen. Nach seiner Überzeugung würden Elektronikunternehmen und Chiphersteller in der Folge ihre Fabriken in den USA erheblich erweitern.Als Beispiel habe er Apple genannt. Der Konzern solle Trump zufolge von den Zöllen ausgenommen werden, da Apple-Chef Tim Cook ihm zusätzliche Investitionen in Höhe von 100 Milliarden Dollar zugesagt habe. Diese erweiterten die bisherige Ankündigung Apples, in den kommenden vier Jahren 500 Milliarden Dollar in den USA investieren zu wollen.
