US-Präsident Donald Trump glaubt, dass ein Durchbruch mit Putin erzielt worden sei, während eine Einigung mit Selenskyj über die US-Vorstellungen schwieriger wäre als erwartet.
US-Präsident Donald Trump hat eine mögliche Einigung im Ukraine-Krieg angedeutet, meldet n-tv.de. Russland wäre demnach zu einer Übereinkunft bereit, habe Trump vor Journalisten im Weißen Haus gesagt. „Und ich glaube, wir haben einen Deal mit Russland“, wird der Präsident wörtlich zitiert. Zur Ukraine habe er unter Verweis auf Präsident Wolodymyr Selenskyj gesagt: „Wir müssen eine Einigung mit Selenskyj erzielen." Dies wäre schwieriger, als er zuerst erwartet hätte. Dann habe Trump jedoch ergänzt: „Aber ich glaube, wir haben eine Vereinbarung mit beiden." Einzelheiten seien bislang nicht bekannt.
Selenskyj habe derweil eine Erklärung der US-Regierung aus dem Jahr 2018 veröffentlicht, in der sich Präsident Trump während seiner damaligen ersten Amtszeit gegen die Annexion der Schwarzmeer-Halbinsel durch Moskau ausgesprochen hätte. Bei Telegram habe Selenskyj einen Link zu der Erklärung vom 25. Juli 2018 gepostet, die vom damaligen US-Außenminister Mike Pompeo unterzeichnet worden war. Darin heiße es unter anderem, dass die USA „den Versuch Russlands, die Krim zu annektieren, ablehnen" würden.
Einem Medienbericht zufolge werde sich der US-Gesandte Steve Witkoff am Freitag erneut mit Putin treffen. Es wäre das vierte Gespräch zwischen den beiden Männern bei den Verhandlungen über den Ukraine-Krieg.
