Der Waffenstillstand zwischen Thailand und Kambodscha, der aufgrund von Trumps Druck zustande kam, ist mittlerweile der dritte Waffenstillstand, bei dem Trump eine entscheidende Rolle spielte.
Kambodscha hat angekündigt, Donald Trump für den Friedensnobelpreis zu nominieren, da er zur Beilegung eines Grenzkonflikts mit Thailand beigetragen habe, meldet n-tv.de. Laut dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Sun Chantol habe Trump den Frieden gefördert, indem er das Ende der Kämpfe zwischen den beiden Ländern forderte und bei einem Nicht-Einlenken mit Handelsrestriktionen drohte. Diese Kämpfe, die durch einen Grenzdisput ausgelöst wurden und etliche Todesopfer gefordert hatten, wurden schließlich durch einen Waffenstillstand durch Vermittlung Malaysias beendet (Achgut hatte berichtet).
Vor Kambodscha hatten bereits Pakistan und der israelische Ministerpräsident Netanjahu angekündigt, Trump für den Nobelpreis vorzuschlagen. Trump hatte einen Kurz-Krieg zwischen den Atommächten Indien und Pakistan, deren Auslöser ein terroristischer Angriff auf indische Touristen in der von beiden Ländern beanspruchten Region Kaschmir war, beendet. Auch im Krieg zwischen Iran und Israel erzwang er einen Waffenstillstand. Der letzte amerikanische Präsident, der den Friedensnobelpreis im Jahr 2009 bekam, Barak Obama, hatte keinen einzigen Konflikt beendet. Der Friedensnobelpreis wird jedes Jahr im Oktober verliehen.
