Tamara Wernli / 24.03.2021 / 12:00 / 12 / Seite ausdrucken

Trost für benachteiligte Frauen

Wir Frauen haben es heutzutage nicht einfach: Was wir auch tun, wir werden einfach immer benachteiligt! Bei Meetings hört uns niemand zu, Google-Algorithmen arbeiten gegen uns – und die teuersten Smartphones sind so konzipiert, dass sie zu groß für unsere zarten Händchen sind. Auch andere Alltagsgegenstände wie etwa Werkzeuge werden extra so konstruiert, dass sie von Frauen kaum benutzt werden können. Das muss ein Ende haben! Tamara Wernli gibt praktische Tipps, wie Frauen sich gegen solche Unverschämtheiten wehren können.

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Udo Kemmerling / 24.03.2021

Zu allererst mal haben Männer Waschmaschinen, Spülmaschinen, Bügeleisen und all die anderen elektrischen Helferlein erfunden, die Frauen überhaupt erst die Zeit verschafft haben um sich benachteiligt zu fühlen. Die Frauen früherer Jahrhunderte und Jahrtausende wären über diesen unfaßbaren Luxus in schiere Freudentränen ausgebrochen. Ein wenig Urlaub in der Steinzeit würde der einen oder anderen klimarettenden Befindlichkeitstussi ganz gut zu Gesicht stehen.

Thomas Taterka / 24.03.2021

Mir ist es immer wieder eine Freude zu beobachten, daß diese scheinheilige globale Liga der moralischen Erpressung persönlich genau die abgerichteten “Hilfsköter”  bekommt , die sie verdient . - Kein Prachtexemplar wie dieser niedliche Raufbold “Pablo” , dem ich auch als Mann schwer wiederstehen könnte.

Hans-Peter Dollhopf / 24.03.2021

Sabine Schönfeld[Bitte! Nicht: Sabine SchönfeldER!!!, was hier sonst ganz geschickt zu mancher Unstimmigkeit mit Frau Johnson führt!], Sie schreiben: “Frauen, die gleichzeitig für ihren Lebensunterhalt arbeiten und ihre Kinder erziehen und versorgen sollen, da der Erzeuger sich auf die ein oder andere Weise verabschiedet hat - ich meine wortwörtlich gleichzeitig, denn der Tag hat für alle 24 Stunden. Die haben echte Nachteile.” Ihre Litanei erinnerte mich doch absolut an den von metoo perfelt vernichteten Bill Cosby, promovierter Pädagoge, Philanthrop und nun ex-Multimillionär! Berliner Zeitung vom 10.7.2004: “Der US-Entertainer kritisiert die Ghetto-Identität: Bill Cosby provoziert seine schwarzen Brüder”, daraus zu Ihrer Jeremiade, Frau “Schönfeld”, ohne “er”: “Er habe es satt, sagte Cosby auch, dass die Epidemie von High-School-Aussteigern, Analphabeten und Teenager-Schwangerschaften[!], Gewaltverherrlichung und kaputten Familien[!] mit dem Rassismus der Weißen entschuldigt werde . . . In seinem Furor ließ Cosby nicht einmal die Ärmsten in den Ghettos aus. Sie müssten sich eingestehen, dass sie mehr Geld für den richtigen Turnschuh und Markenklamotten ausgeben als für die Bildung ihrer Kinder.” Das war 2008. Nun sind wir nach MeToo über XR inzwischen bei BLM!!! Ganz bei Ihnen, Frau “Schönfeld”, so ganz ohne “er”!!! Ganz bei Ihnen. Fußnote: Der Online-Artikel in der Berliner Zeitung zur Frage von Realität in bereits reduzierter Wiederholung gibt einen der letzten noch nicht gesäuberten Hinweise auf die verbotene Cosby-Frucht der Erkenntnis. Von wegen: “Das Internet vergisst nicht!” Ich vergesse verdammt viel weniger als euer verdammtes Internet! Wer wird wohl zuerst sterben?!

Rolf Lindner / 24.03.2021

Ausnahmen mögen die Regel bestätigen, aber es ist nicht immer so, dass Hochhäuser phallisch in den Himmel ejakulieren. Eine Ausnahme ist z.B. das SAHMRI (South Australian Health and Medical Research Institute). Man schaue sich das Gebäude in der Satellitenansicht von oben an. Hatte jedes mal sexuelle Gefühle, wenn ich das Gebäude betrat. Aber natürlich wurde das Gebäude von sexistischen Männern entworfen und gebaut, und deshalb ist es pfui, igittigitt.

Sigrid Miller / 24.03.2021

Ich finde es gut, mal die ewigen Opfer und Jammerinnen durch den Kakao zu ziehen. Aber es gibt auch genug Typen für die shitstormen leichter ist als diskutieren, das ist leider der Zug der Zeit und hat nicht unbedingt was mit dem Geschlecht zu tun. Als Frau in diversen Männerberufen kann ich aber nur nüchtern feststellen, der Glasdeckel existiert leider immer noch. Und gegen das “Pinkelnetzwerk” hat man mit dem “falschen Geschlecht” halt auch keine Chance. Leistung bringen statt jammern, auf jeden Fall, nur so geht es. Aber dass frau immer noch mehr leisten und beweisen muss ist halt leider auch im Jahr 2021 immer noch nicht von der Hand zu weisen. Ich schließe mich Frau Schönfeld an und möchte ergänzen, dass auch der Nachteil den Alleinerziehende haben, nicht geschlechtsspezifisch ist. Habe ich doch selbst eine männlichen Verwandten, der durch Teilzeitjob und Versorgung und Erziehung von 3 Kindern im Konfliktfall absolut in die “Mamafalle” geraten ist, Während Madame schön ihr Studium durchgezogen hat und sich dann darüber beschwert, dass ihr Mann zu wenig verdient…und er dann einfach zu arm war um tatsächlich auszuziehen. A-löcher gibt es definitiv auf beiden Seiten. (Sage ich jetzt mal so provokant heteronormativ…)

Rolf Lindner / 24.03.2021

Die Benachteiligung geht sogar so weit, dass manche Frau, wenn sie ihren Frust über die böse, sich selbst bevorteilende Männerwelt mit einem Schluck Wein herunterspülen möchte, zum Korkenziehen einen Mann braucht. Selbstverständlich haben Männer all die Dinge nur deshalb erfunden und gebaut, die das Leben einer Frauen und das Sorgen für Heim und Familie scheinbar leichter machen sollen: Kühlschränke, Staubsauger, Waschmaschinen, Fertigmenus ..., um die Frauen noch mehr von ihnen abhängig zu machen bzw. um sie neben dem Sorgen für die Familie und dem Kinderkriegen auch noch am Arbeitsplatz ausbeuten und sogar sexuelle belästigen zu können. Männer sind eben Schweine. Und denkt man an die vielen Erfindungen, hinter denen die Ausbeutung der Frau steckt, ganz besonders die weißen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass auf viele besonders junge Frauen POC besonders anziehend wirken, weil die ja so besonders treu, sorgend und extra lieb zu Frauen sind, letzteres sogar zu möglichst vielen.

T. Weidner / 24.03.2021

@ Sabine Schönfeld: Der alte Spruch gilt auch für Frauen - deshalb hier speziell adaptiert: “Frau überlege, bevor sie sich binde, ob sie nicht etwas Besseres finde.

T. Weidner / 24.03.2021

Na ja - in 20 Jahren, Stichwort Geburtenentwicklung, werden die Muslime wieder einen uralten Witz zum Besten geben: “Was hat der Ehemann falsch gemacht, wenn die Ehefrau im Wohnzimmer erscheint? Die Kette ist zu lang”. Will sagen: ich wünsche den Frauen hierzuland viel Spaß, wenn sie nach ihrer erfolgreichen Zerstörung der Westlichen Gesellschaften nun etwas intensiver Koran, Hadithen und Scharia kennen lernen werden. Wie war doch die alte Geschichte vom Fischer und seiner Frau? Von der kargen Fischerhütte über Königs- und Papstpalast zurück in die karge Fischerhütte. DAS ist Gerechtigkeit - für Anmaßung und Größenwahn.

Ralph Gaida / 24.03.2021

Höchst verehrte Frau Wernli, wie recht Sie wieder haben! Leider gibt es aber auch für uns wenige efrauzipierte Männer ungeahnte Hindernisse bei der Durchsetzung der Geschlechtergleichheit. Erlauben Sie mir bitte ein kleines Beispiel. Nachdem Sie, völlig korrekt, auf die Wolkenkratzer als phallische Symbole unzeitgemäßen männlichen Herrschaftsanspruchs hingewiesen haben, wollte meine kleine Aktivistengruppe zur Abschaffung männlicher Dominanz bereits vor ca. einem Jahr ein Zeichen für die Frauen setzen. Hierzu, so hatten wir überlegt, sei es nötig, regelmäßig das, schon der Form nach, architektonisch weibliche Gegenstück zum Wolkenkratzer, also ein Sportstadion, zu besuchen. Und was soll ich Ihnen sagen? Nicht nur, dass man uns seit nun einem Jahr daran hindert, nein, die Person, die dafür verantwortlich ist, ist zudem auch noch eine Frau! Und mitnichten irgendeine. Es ist die Bundeskanzlerin höchstselbst! Wieviel Verrat unter Frauen und solchen, die es gerne wären, wie uns, kann es geben? Ich bin erschüttert. Sie, Verehrteste, auch? Mit vorzügliche Hochachtung vor dem weiblichen Geschlecht, Ihr

Dennis Decker / 24.03.2021

Der arme Mann an Deiner Seite.

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