
Ich persönlich hätte nichts dagegen als Patient zweiter Klasse oder sogar überhaupt nicht behandelt zu werden. Seit Jahren versuche ich schon, meiner Krankenkasse zu kündigen. Vielleicht gelinge es mir jetzt als Corona-Leugner. Die Ersparnis: 10.500 Euro pro Jahr. Wenn ich wirklich krank werde, fahre ich ins benachbarte Tschechien.
Danke, Herr v.L. Das nennt man nicht Triage, sondern schlicht und ergreifend Selektion. Oggier hätte sich auch gut gemacht bei den Nazis an der Rampe, dort hätte er sich ausleben können. Übrigens ist Triage an sich etwas, das man heute noch bei Massenunfällen anwenden muss - wen muss man zuerst behandeln? Schwer. Die Ärzte im Antholzer Tal haben ihre Tätigkeit letztes Jahr so beschrieben. An der Atemmaschine überleben angeblich fünfzig Prozent. Das ist russisches Roulette. Wenn vorher schon präterminale Patienten nicht dabei wären, würden natürlich mehr überleben.
Ist es nicht “interessant” , dass ausgerechnet Diejenigen, die das Volk von volksschaedlichen Elementen säubern wollen, und das ist natuerlich nicht nur der Herr aus der Schweiz und das betrifft nicht nur corona, am lautesten die vermeintliche Euthanasiegefahr beklagen, wenn es um die selbstbestimmte Sterbehilfe geht. Die, welche auf “bewährte” Methoden des Totalitarismus zurückgreifen wollen, schreien ausgerechnet dann am lautesten, wenn es um eine rein persönliche und nicht staatliche Entscheidung geht. Wenn wir “nur” die Heuchler und Scheinheiligen ausser Landes schicken, wuerde sich die Einwohnerzahl sofort allein dadurch um zig Mio reduzieren, abgesehen vom positiven Einfluss auf das Zusammenleben und Vertrauen.
War da nicht auch mal was mit selbstzuzahlende Knochenbrüche nach einem Skiunfall? Oder Spahn’s Vorschlag, ab einem gewissen Alter ( meistens ab 65) bestimmte Arztbehandlungen nicht mehr durchzuführen? Es ist nichts Neues mit dieser Denkstruktur ” Aussortieren” durch Bestrafen. Was, um alles in der Welt haben diese in ihrer Erziehung erlebt, um so böse zu denken? Seit Anfang der 80er sparen sie im Gesundheitssystem. Die Überlastung ist regelmäßig zur Winterzeit. Das gilt ebenso für die Schulen. Fehlen 3 Lehrer bricht das System zusammen, im Sinne von ausfallen oder Arbeitsüberlastung - seit Jahrzehnten, und nicht seit Jahren. Wie schön, daß das Sonnenzeichen diesen Mist ans Licht bringt, auch solche ” Pfeifen” wie oben Genannter, dieser Möchtegerngesundheitsbeter oder so….
Was kann man bei diesem Artikel noch beifügen? Ich bin sprachlos. Danke trotzdem Herr Löwenstein. Einen Tipp für politisches Denunziantentum: Unter Stalin und Folgende hat man in der Sowjetunion “Gulags” gebaut, das wär doch ein Vorschlag für diesen dubiosen Willy Oggier und all die “Leserbriefrückmelderfaschisten” der Zeitung “Welt.” Auch guter Brief@ Bob McKenna!!!
Geht alles noch viel einfacher: wer die Corona-App nicht heruntergeladen hat, der verliert grundsätzlich jeden Anspruch auf medizinische Behandlung.
Wer an Grippe erkrankt und ein Notfallpatient wird, muss vor Einzug in die Intensivstation sich schriftlich verpflichten, alle nötigen Massnahmen gegen Grippe unternommen zu haben und erklären, dass er/sie die Grippe nicht als tödliche Krankheit leugnet. Diesen langen Satz verstehen die Versteher nicht, weil sie glauben, ich würde mit Grippe Corona meinen.
Déjà-vu. Das erinnert an die DDR in den 80er Jahren. Blutkonserven und bestimmte Medikamente waren knapp und deshalb verdienten Genossen und “unauffälligen” Bürgern vorbehalten. Einzige Ausnahme waren Unfälle, weil man die Gesinnung des Verunglückten so schnell nicht überprüfen konnte. Aber auch dafür hätte man sicher noch eine Lösung gefunden. (Zur Erklärung: Blutkonserven waren knapp, weil sie für Devisen verkauft wurden. Bestimmte Medikamente waren knapp, weil sie für Devisen gekauft werden mussten. Kontrolliert wurde beides über Anträge für die Vergabe, die gestellt werden mussten bei geplanten Operationen und langfristigen Behandlungen. Unfälle - wie erwähnt - ausgenommen.) Viele Grüße M. Weisser
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