Toxisch? Oh ja. Und ob. Mitten in der Aufarbeitung des brutalen Anschlags auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt erhalten fünf Opfer Post – vom Täter.
Ein Mann aus Saudi-Arabien war kurz vor Weihnachten 2024 mit einem Auto durch den Magdeburger Weihnachtsmarkt gebrettert, hatte dabei sechs Menschen getötet und rund 300 zum Teil aufs schwerste verletzt. Er sitzt in Berlin in Untersuchungshaft, verhandelt werden soll in Magdeburg, wo derzeit aufgrund der Vielzahl der Betroffenen ein provisorischer Gerichtssaal gebaut wird. Es gibt ja noch Steuerzahler in Deutschland.
Der Attentäter, Taleb al-Abdulmohsen, war ab 2020 als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie im Maßregelvollzug Bernburg tätig, wir danken dafür der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern. Die Kollegen nannten ihn „Dr. Google“, weil er vor jeder Diagnose im Internet habe nachschauen müssen. Auch gab es Sprachprobleme. Beschwerden von Patienten wurden indes von der Klinikleitung beiseitegeschoben.
Warum wohl? Weil man fürchtete, des Rassismus bezichtigt zu werden? Diese Furcht, ganz nebenbei, führte übrigens dazu, dass der Missbrauch von Mädchen durch Muslime aus Pakistan und Indien in Großbritannien zwanzig Jahre lang vertuscht wurde. Polizei und Behörden fürchteten den Vorwurf des Rassismus; schließlich waren die Täter fast alle Einwanderer, ihre Opfer weiß. Und jetzt, wie passend, möchte die britische Regierung eine Spezialeinheit einsetzen, die soziale Netzwerke gezielt nach „anti-migrantischen Aussagen“ durchforsten soll.
Wie ist er an die Adressen seiner Opfer gekommen?
Doch kommen wir zurück zum Terroranschläger von Magdeburg. Er hat also Briefe geschrieben, an die privaten Adressen der Opfer. Man habe ihn daran nicht hindern können, heißt es von der Generalstaatsanwaltschaft, habe aber die Schreiben in einem separat verschlossenen Umschlag mit einem Begleitschreiben weitergeleitet, in dem darauf hingewiesen worden sei, dass es den Empfängern freistehe, von dem Schreiben Kenntnis zu nehmen. Doch wie ist der Untersuchungshäftling an die Adressen seiner Opfer gekommen?
Bezog er sie aus den Ermittlungsakten? Wo war da der Datenschutz, unser Heiligtum? Der sorgt höchstens dafür, dass wir noch immer nicht wissen, warum 551 NGO aus Steuergeldern finanziert werden. Oder dafür, dass der Bundeswehr die Adressen von ca. eine Millionen Reservisten fehlen. Aus Datenschutzgründen, na klar. Irres Deutschland? Na, das passt doch zu unserem saudischen „Psychiater“.
Und ein warnendes Begleitschreiben der Generalstaatsanwaltschaft? Sehr nett, obwohl sie sich damit zum Postboten macht. Für jedes Opfer aber dürfte es eine Zumutung sein, vom Attentäter oder gar vom Mörder seiner Liebsten ein Entschuldigungsschreiben zu erhalten.
Verhandlungstaktik des Anwalts?
Soweit man weiß, schrieb der Mann mit der Hand, bat um Verzeihung, endete „mit freundlichen Grüßen“ und behauptete, saudischen Asylbewerbern drohe der Tod. Auch in einem Schreiben an seinen früheren Chef Björn Bühler, den ehemaligen Ärztlichen Direktor des Maßregelvollzugs Bernburg, äußerte er sich über sein Tatmotiv, seinen „Racheplan“. Deutsche Behörden hätten saudische Ex-Muslime töten wollen.
Dass der Irrenarzt ein Irrer ist, ist ein altbekannter Witz. Hier liegt er nahe an der Wahrheit. Warum aber müssen ausgerechnet Weihnachtsmarktbesucher sterben? Weil – angeblich – saudische Exmuslime in Deutschland verfolgt werden? Und wenn ja – von wem? Von deutschen Behörden? Oder, wenn überhaupt, dann wohl eher von Muslimen, die Ex-Muslime nicht mögen? Und wieso soll einer der beim Anschlag schwer Verletzten derlei auch noch verzeihen?
Peter J. kommentiert den Bericht in der Welt knapp und, so ist zu befürchten, zutreffend: „Vermutlich gehören die Briefe zur Verhandlungstaktik seines Anwalts. Wer Reue zeigt, soll nur milde bestraft werden. Jeder Richter mit grünem Hintergrund klatscht Beifall und denkt schon an Freispruch. Armes Deutschland!“
Cora Stephan ist Publizistin und Schriftstellerin. Viele ihrer Romane und Sachbücher wurden Bestseller. Ihr aktueller Roman heißt „Über alle Gräben hinweg. Roman einer Freundschaft“.
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Man sollte die Befürchtungen des Mörders ernst nehmen, ausnahmweise Todesstrafe, oder?
Zitat:„Doch wie ist der Untersuchungshäftling an die Adressen seiner Opfer gekommen? Bezog er sie aus den Ermittlungsakten? Wo war da der Datenschutz, unser Heiligtum? “ Hier gibt es weder eine funktionierende Geheimhaltung noch funktionierenden Datenschutz noch überhaupt ein Bewusstsein dafür. Das alles ist vor 24 Jahren in voller Absicht zusammen mit der Gewaltenteilung kaputtgeschlagen worden und wütet bis heute. Weil da ein paar Irre meinen, wenn es keine Geheimnisse mehr gäbe und jeder alles von jedem anderen wüsste, wäre die Welt eine bessere. Dummerweise greift dieses fatale Denken insbesondere im Sicherheitsapparat um sich. Stichwort: Kameraüberwachung oder Quellen TKÜ beim Internet. Dass ein erheblicher Teil der Welt überhaupt nur deswegen nicht zerfällt und in Mord und Totschlag endet, gerade WEIL EBEN NICHT jeder alles vom anderen weiß, erschließt sich selbst so manchem Sicherheitsprofi nicht. Denn wenn jeder von jedem anderen alles weiß, was passiert dann? Dann landen wir beim Recht des Stärkeren. Datenschutz heißt nicht ohne Grund DatenSCHUTZ. Da werden nicht nur die Essensgewohnheiten oder irgendwelche peinlichen Marotten von jemandem vor der Schadenfreude der Öffentlichkeit geschützt, sondern auch potentielle Zeugen vor der Rache der Täter, falls die Zeugen vor Gericht hinter dem Vorhang gegen sie aussagen, um der Gerechtigkeit genüge zu tun. Der Sicherheitsapparat kann nicht überall sein und nicht jeden beschützen. Ein unbekanntes Ziel kann man nicht treffen. Ein Ziel, dass gegen seinen Willen von den Trotteln im Apparat gegen seinen Willen enttarnt und dessen Daten dann dank modernem Livestream in alle Welt übertragen werden, ist hingegen eine Sitting Duck, die von den „Sicherheitsprofis“ im Apparat in völliger Idiotie zum Abschuss freigegeben wird. Und wenn diese „Sicherheitsprofis“ dann der Sitting Duck noch den Waffenschein zum Selbstschutz verweigern, wird es hochgradig kriminell. Dann wir der Staat selbst zum Täter.
@Bernhard Freiling Kurzum, wenn ein Irrer Bundespräsident wird.
@Bernhard Freiling Gerne würde ich mehr, referenzierte Fakten zu „der hat sie nicht Alle“ darstellen. Geht aber nicht bei einem begrenztenm Buchstabenvolumen von paar tausend Zeichen. Keine Justiz, die gebildet ist, könnte Menschen für paar Worte verurteilen. Ausser im braun religiösen Deutschland. Paar Worte-Sätze im „Internet“ sind kein Dialog. Internet-sprachlich-jur. ein internationales Netzwerk. Inhaltlich muss ich mich seit über 20 Jahren zurückhalten. Toxisch tödliche Weisheiten, in der Medizin gibt keinen Fortschritt. Der einzige Fortschritt besteht aus dem Ausschlachten und Verarbeiten von Leichen. Befassen Sie sich einmal mit TUTOGEN- Bayern. Da wird die Ukraine relevant. Ich könnte sie alle restlos in Grund und Boden stampfen. Sie wissen es und ich habe noch nie eine Anzeige erhalten, obwohl heftige Inhalte. Den Steinspalter… das wäre so genial würde der Eikonal Verbrecher mich anzeigen. Dann komme ich mit einer Flut anderer peinlicher Fakten heraus.
Nur ein Wort: UNFASSBAR!
@ Hamann Leider betreuen oft auch Bekloppte Bekloppte, besonders in unserer Freiluftpsychiatrie. Und zu den Irrenärzte mal etwas pauschal: Man wird von dem angezogen, was man ist. Entschuldigend: Deutschland hat man 45 das Rückgrat gebrochen und so oft das Gehirn gewaschen, das man schon lange nichts mehr weiß, außer den Lügen, die man so über uns als Geschichte verbreitet.
Ein Patient nach der Entlassung aus der Psychiatrie auf die Frage, was sich für ihn denn geändert habe: „Nicht viel, früher wurde meine Tür abends von außen abgeschlossen. Heute schließe ich sie von innen selbst ab.“ Der wird immer besser, je länger er nachhallt. Wo endet die Matrix?