Dass der Rentenstreit zwischen Regierung und Junger Union kein Streit zwischen Jungen und Alten ist, ist unglaubhaft. Es ist auch ein Streit zwischen Lebensentwürfen. Und es geht um mangelnde Rücksichtnahme. Es ist nun schon seit Jahrzehnten bekannt, dass das Rentenmodell – die Renten der Älteren werden von den Einzahlungen der noch Arbeitenden finanziert – rundum gescheitert ist. Adenauers Behauptung, Kinder kriegen die Leute ja immer, war schon damals blauäugig: in den 50er Jahren holten viele Eltern nach, was sie in Kriegs- und Nachkriegszeiten unterlassen hatten. Danach aber haben Männer und Frauen auf die Gebote dieses Rentensystems keine Rücksicht genommen und sich eben nicht entsprechend vermehrt.
Erst recht keine Rücksicht nahmen die Generationen 68ff. Hat die „Mein Bauch gehört mir“-Generation etwa an die Rente gedacht? Oder die dank Antibabypille lustvoll ihre Sexualität auslebenden Männer und Frauen? Hätten sie vielleicht nicht nur an die Rente, sondern auch ans Vaterland denken sollen, statt ihre Fruchtbarkeit einzuschränken? Dem Mutterkreuz entgegen? So jedenfalls illustrierte jüngst das ZDF einen Bericht über drei gefährliche rechte Blondinen, die sich, wie Georgia Meloni, zum Muttersein bekannten. Kinderkriegen ist irgendwie nicht ganz koscher. Was tun?
Nächste Frage: Würden die heute Jungen im nötigen Ausmaß für die Rente kopulieren, damit es später keine Vorwürfe gibt? Wohl eher nicht, wenn man sich die zeitgeistigen Frauen anschaut, die ihr Leben ohne Kinder ganz prima finden. Muss ja erlaubt sein, schon wegen Mutterkreuz.
Andererseits: Was soll das Klagen, wenn man sich anschaut, wie viele aus der jüngeren Generation mehr an der Work-Life-Balance interessiert sind denn an einem Job, in dem man nicht nur eine vernünftige Tätigkeit ausübe, sondern auch richtig Geld verdienen kann – ich denke da ans Handwerk. Auf der Berufsschule lernt man oft weit mehr als in den drei Jahren bis zum Abitur. Doch der Trend geht unerbittlich zum Studium. Und dann auch gern zu Studiengängen, deren Absolventen keiner braucht. Immerhin: noch liegt BWL an erster Stelle. Aber Maschinenbau und Ingenieurwesen schmieren deutlich ab. Doch wenigstens gibt es 146 Genderprofessuren an Universitäten und 50 Genderprofessuren an Fachhochschulen. Wer sowas (oder Klima!) studiert hat, kann nur darauf hoffen, dass es immer so weitergeht mit den überall dringend benötigten „Beauftragten“ – und dass alle Anderen im Staatsdienst Verwendung finden, wo sie gut alimentiert und ungestört unproduktiv sein können.
Sparen könnte helfen
Also: Alles nicht so einfach, und wer nach den Schuldigen fahndet, sollte sie bei den Erfindern des deutschen Rentensystems suchen, das bereits jetzt mit Steuergeld unterstützt wird: 122,5 Milliarden Euro im Jahr. Flotte Fahrt in den Staatsbankrott?
Aber – Moooment! – wir ham’s doch! Die flüchtlingsbezogenen Ausgaben des Bundes betrugen von 2016 bis 2024 rund 217,6 Milliarden Euro. Im selben Zeitraum gehen in Deutschland insgesamt 132,6 Milliarden Euro an Bürgergeld beziehungsweise Hartz IV an ausländische Staatsbürger. Macht 350,2 Milliarden Euro, die direkt oder indirekt für Menschen ohne deutschen Pass aufgewendet wurden – finanziert vom deutschen Steuerzahler. Gespart wird immerhin an den Afghanen, von denen nur 10 Prozent die Rückreiseprämie annehmen wollen: eine einmalige Zahlung von bis zu 2.500 Euro vor der Ausreise sowie 10.000 Euro nach der Ausreise.
Und da geht noch viel mehr: Die Entwicklungshilfe streichen, circa 30 Milliarden im Jahr, die auch an Länder gehen, die ihre Entwicklung längst hinter sich haben, wie Indien oder China. Und dann, rechnet Julian Reichelt vor (ab Minute 12), streicht man noch die circa 25 Milliarden Bürgergeld an illegale Migranten. Und, ich füge hinzu: Hört auf, Geld an die Ukraine rüberzureichen, wo es in den Korruptionssümpfen versinkt. Dann braucht es keinen Streit mehr zwischen Jungen und Alten. Wär das was?

Noch viel besser: erst Staatsausgaben streichen, die hier genannten und gerne noch viel, viel mehr solchen Unsinn, dann in derselben Höhe Steuern, Abgaben, Beiträge. So können die Leute selbst ihren Lebensabend finanzieren und den Zeitpunkt dafür bestimmen. Und das Beste: ohne die Riesenarmee von steuer-, abgaben und beitragsfressenden Leistungszwergen geht das früher und vor allem üppiger. Garantiert. Just DOGE it.
Die Renten der Politbüro Mitglieder sind nach wie vor üppig und sicher.
Das sind Milchmädchenrechnungen. Wenn man sich auf Appeasement in der Ukraine einläßt, werden die KGB-Imperialisten weitermachen in Moldawien/Rumänien, im Baltikum, in Polen. Dann wird es das Vielfache kosten. Die genannten 350 Milliarden für den Migrationswahn von 2016 bis 2024 sind natürlich auf die 9 Jahre zu rechnen. Das wird pro Jahr recht wenig, wenn man die Renten aufblasen möchte wie die SPD oder die AfDler es wollen.
Gerade diese Woche hat Fritzcarraldo nochmal ne Milliarde an den Regenwald überwiesen. Unter dem Motto, der Wald gehört mir, das gäld den anderen. Wir ham´s ja.
Mir ist es vollkomen egal, wie die jetzige junge Geration mal ihre Rente finanziert. Ich habe für meine Rente, wie die gesamte Generation, dafür viele Jahrzehnte gearbeitet und eingezahlt. Wenn die schlaue Jugend zu blöd sind, ist das deren Problem. Sollen sie arbeiten bis sie umfallen, alter egal. Mein Tip, Zähne gut pflegen, damit es für ein altes hartes Brot noch reicht. Aber die Zähne fallen ja beim kiffen mit als erstes raus. Zu dumm. Dann eingeweichtes Brot.
Das mit den Renten ist ja nur die halbe Wahrheit. Heute lesen wir hier „48.000 weniger Beschäftigte in der Automobilindustrie“ und „vorgestern“ begeisterten uns die Medien mit Meldungen von Gewinneinbrüchen von 90% dieser einstigen Vorzeigeindustrie. Statt Körperschaftssteuer und Gewerbesteuer zu kassieren, gibt es mehr Arbeitslose zu alimentieren. Arbeitslose müssen mit ungefähr 60% ihres ehemaligen Einkommens rechnen. Was heißt: weniger Konsum, noch weniger Körperschafts/Einkommensteuer, noch weniger Gewerbesteuer, noch mehr Arbeitslose. Da fehlt sehr bald nicht nur das Geld für die Rente, da wird es auch kein Geld mehr für Entwicklungshilfe, für Migration oder „N“GOs geben. Da kann auch nix mehr umgeleitet werden, weil: es ist nix mehr da. # Und auf welt.de lese ich heute, der Traumberuf von immer mehr Schülern sei „Bürgergeldempfänger“. Merkel hat diese Land irreversibel geschwächt. Sie kaufte die Schippen, mit denen die Ampel und die Merz-Regierung die Grube ausheben, in der Deutschland beerdigt werden kann. # Das wirklich Irre an der Story ist: Rd. 75% sind mit der Regierung unzufrieden, aber mehr als 60% der Wähler entscheiden sich Umfragen zu Folge nach wie vor für die Komplettversager von CDU, SPD, Grüne und Linke. Im Bundeshauptslum sogar mehr als 70%. Was sollste dazu noch sagen oder schreiben?
@ Dr. Lucas : Korrekt. Man kann es auch Selbsttäuschung , sich selbst etwas vormachen, „ Idealismus“ statt Realismus usw nennen , das Kernproblem des Michel ist und bleibt seit inzwischen Jahrhunderten gleich. Was ja auch zu internationalen, prominenten Beschreibungen dieses Volkes und seine Affinitäten z.B für Täuschungen , Lügen und Narrativen der speziellen Art führte. Wenn es vom Machthaber bzw einem Experten des Machthabers kommt , angenehme Gefühle der moralischen Überlegenheit, des besseren Menschen, triggert, gibt es kein Halten, nicht mal ein Nachdenken mehr. Erst recht , wenn die anderen umkehren. Wobei diese Anfälligkeit keineswegs vor denen Halt macht, die den kundigen Aufgeklärten spielen. Sie rationalisieren resp „ begründen “ nur etwas besser. Man auch es in den sogen alternativen Medien (wieder)finden. Und entgegen dem Mythos auch bei den Liberalkonservativen. Erstaunlich ist, dass auch etliche Angelsachsen von diesem Phänomen erwischt wurden. Die Motive der Franzosen kommen aus einer anderen „ Ecke“. Dass der Michel sich international , unter etwas Normaleren , immer mehr das Bild des weltfremden, suizidalen Opfertrottels verdient , liegt auf der Hand. Die Evolution wird ihm „ helfen“. Von allen ihren für ihn deutlich zu säkularen und realen Mechanismen hat er sich verabschiedet. Zurück will/ kann er nicht.