In New York läuft sich Zohran Mamdani als muslimischer Bürgermeister warm, in Zürich wurde statt Mandy Abou Shoak als Stadtpräsident-Kandidatin ein älterer Herr eingesetzt.
Bislang sieht es gut aus für Zohran Mamdani. Der erst 33 Jahre alte linke Muslim hat die Vorwahlen der Demokraten zum Bürgermeister von New York City gewonnen und liegt zwölf Prozentpunkte vor seinem Hauptkonkurrenten, dem ehemaligen Gouverneur Andrew Cuomo.
Damit tritt Mamdani als Spitzenkandidat der Demokraten bei den Bürgermeisterwahlen am 4. November an, ist also in der traditionell demokratischen Metropole klarer Favorit auf das Amt.
Ein Muslim? In New York? Wo weltweit die meisten Juden leben? Ein Israelfreund ist er wahrlich nicht, ganz im Gegenteil, er nennt das Vorgehen in Gaza im bewährten Palisprech „Genozid“. Und er bezeichnet sich stolz als Trumps Albtraum, wobei dieser bereits damit droht, Mamdani notfalls zu verhaften. Ach, ist das lustig.
Machterhalt ist eben wichtiger
Doch keine Panik. Es könnte gut sein, dass Mamdanis Beliebtheit (womöglich nicht nur bei den Democrats) weniger ihm selbst gilt, sondern sich der Abneigung gegen die altbekannten Gestalten von der Sorte „Sie kennen mich“ verdankt. Das Werben mit den sattsam bekannten Figuren ist den Democrats schon bei der Präsidentenwahl nicht gut bekommen. Da wählt manch einer doch lieber einen Außenseiter wie Trump, der anders ist und vieles anders macht. Ein Angriff auf die gepflegte Langeweile der politischen Elite.
Wie die alten Haudegen von der Sorte „Sie kennen mich“ mit neuen Herausforderungen umgehen, kann man zur Zeit in der Schweiz beobachten. Dort machte jüngst eine 35 Jahre alte Frau Furore, die Stadtpräsidentin in Zürich werden wollte – dunkelhäutig, Migrationshintergrund, muslimisch, seit vier Jahren Mitglied in der Partei, die sich Inklusion und Diversität auf die Fahne geschrieben hat, also bei der SP, den Sozialdemokraten der Schweiz. Also gerade richtig, muss Mandy Abou Shoak (Foto oben) gedacht haben. Doch die SP entschied sich für einen älteren, weißen Mann – für Raphael Golta. „Typ: Beamter mit aktivistischen Zuckungen, das klassische Profil eines sozialdemokratischen Exekutivpolitikers im rot-grünen Zürich“, stichelt die NZZ.
Machterhalt ist eben wichtiger als „Öfter mal was Neues“.
Andererseits: Reicht es wirklich für ein politisches Amt, jung und frisch zu sein, mit positiver Ausstrahlung und gewinnendem Auftritt? Die Deutschen haben diese junge Frische bei den Grünen bis zum Abwinken erlebt. Keine Ahnung haben, dafür aber den eigenen Namen tanzen können, ist auf die Dauer auch kein Modell. Und dass die Wahl einer Muslimin nun sonderlich progressiv wäre, kann man ebenfalls nicht behaupten. Doch die Schweizer haben Mandy Abou Shoak zu verdanken, dass sie das Gerede der Sozialdemokraten von Diversität und Inklusion als bloßes Gebrabbel enttarnt hat. Im Grunde sagen die alten weißen Männer und Frauen: Das ist alles nicht ernst gemeint, liebe Wähler, fürchtet euch nicht! Keine Experimente! Alles bleibt beim Alten.
Warten wir den 4. November ab
Und das ist natürlich auch keine Lösung. Ebenso wenig ein Israelhasser als Bürgermeister von New York.
Warum nur fällt einem da prompt Michel Houellebecqs „Unterwerfung“ ein? Die Botschaft des Romans lautet ja, dass die Übernahme durch den Islam nicht gewalttätig verlaufen würde, sondern auf Samtpfötchen daherkäme. Mit, genau, frischen jungen Gesichtern, attraktiv, freundlich und nur ganz unaufdringlich muslimisch. Sympathische Strategen, die darauf setzen, dass die alten Eliten sich schon von selbst erledigen werden, weil das Wahlvolk hungrig ist auf etwas anderes. Doch es gibt nicht überall einen großen Disruptor wie Donald Trump…
Warten wir also den 4. November ab. Dass Berlin mit einem Kalifat New York zuvorkommt, ist jedenfalls eher unwahrscheinlich – aber auch in der deutschen Hauptstadt werden Schritte in eine gewisse Richtung getan, was man Appeasement nennen könnte. Es gibt dort kein Kopftuchverbot mehr für Lehrerinnen, denen also eine Werbung für den Islam gestattet wird.
Was soll schon sein? In den Schulklassen sitzen doch sowieso überwiegend muslimisch sozialisierte Kinder.
Cora Stephan ist Publizistin und Schriftstellerin. Viele ihrer Romane und Sachbücher wurden Bestseller. Ihr aktueller Roman heißt „Über alle Gräben hinweg. Roman einer Freundschaft“.
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Naja, dann hören sie sich mal die „Gardinenpredigt “ dieses Herrn in einer NewYorker Moschee an. Viel Freude damit. Deutlicher geht’s nicht.
Die USA werden die Zuflucht für die weisse Rasse werden. Donald Trump wird das Richtige tun.
Als die Bundesregierung damals einknickte und eiligst den Beschneidungsparagraphen „zu-Recht-beugte“ sagte mir ein junger „Taufmoslem“ (Moslem, weil er halt in eine moslemische Familie hinein geboren ist): „Und ich dachte, wir sind sicher bei Euch.“
Tja…dumm gelaufen.
Ich bleibe dabei: Der einzige (jetzt noch unblutige) Weg ist der, sich gegenüber den verkrusteten, theokratischen Moslems gegenüber ungeniessbar zu machen. Und zwar konsequent und unnachgiebig. Deutsch als verpflichtende Sprache in Koranschulen. Ebenso in diesen Schulen verbindliche Unterrichtseinheiten zu selbstbestimmter Sexualität, Frauenrechten und Umgang mit Homosexualität. Konsequentes Verfolgen von Zwangsverheiratungen. Verbindlicher, gemeinsamer Schwimmunterricht für Mädchen und Jungen – ohne irgendwelche Sonderbekleidungen.
Dies ist der einzige Weg, diejenigen, die hier schleichend eine fundamentalislamische Filiale eröffnen wollen, von denen zu trennen, die unsere freiheitlichen Werte schätzen, mittragen und leben wollen.
Die falsch verstandene linke „Toleranz“ ist in Wahrheit Feigheit vor der Konfrontation, Faulheit vor der Auseinandersetzung.
@Robert Schleif: „Es kann aber auch ins Auge gehen…“, Nicht so zurückhaltend. Es wird ins Auge gehen. Eine Sozialdemokratische Partei Deutschlands ist im Islam nicht vorgesehen. Christen und Juden schon. Ayatollah Khomeini äußerte gegenüber P. Scholl-Latour, sinngemäß: ´Christen und Juden gehören dazu. Wenn es nicht so wäre, hätte Gott sie nicht erschaffen.`, Juden leben im Iran, haben dort mehrere Synagogen und wenn es noch aktuell ist einen Abgeordneten im obersten Gremium. Ein eigener Judenstaat oder ein eigener Christenstaat geht selbstverständlich nicht. Ist von Gott nicht gewollt. Ein SPD geführter Staat, ist außerhalb der islamischen Vorstellungswelt. (Bitte nicht an die Genossen weitertragen. Denen fehlt das geistige Potential, so etwas zu verstehen.)
Werte Frau Stephan, die politischen Angebote, sind halt dürftig, egal ob in der Schweiz oder NY oder sonstwo. Bei uns geht nur noch die 10te Reihe in die Politik, die, wie Bärziege oder Merzbeil sonst zu blöd ist, bei Aldi an der Kasse zu sitzen. Die weißen Kolonien im südlichen Afrika liefen eigentlich ganz gut & Südafrika selbst war noch nie Kolonie. Aber die Guten in der Welt meinten, daß die Bimbos ans Ruder müßten. Und weil die von Natur aus korrupten Bimbos alles in die Scheiße ritten, holt man halt stattdessen die Chinesen, die alles für die Bimbos managen. Ähnlich ist das mit den Musels. Überall, wo historisch Musels hinkamen, wurde alles versklavt & von Sklaven auch in den höchsten Ebenen gemanagt. Die Zeiten sind aber vorbei. Nur, wer Öl hat kommt über die Runden. Ohne das Öl würden man Schafe hüten & die Lieblingsstute des Nachbarn stehlen bis zum jüngsten Tag. Man kann manchen Ethnien kein Hirn andichten, es ist einfach keins da.
„In den Schulklassen sitzen doch sowieso überwiegend muslimisch sozialisierte Kinder.“ Richtig. Gerade wegen dieser Kinder wäre es wichtig, dass dort Lehrerinnen sind, die den Kindern westliche Werte beibringen, also die Werte, auf die Grundgesetz und Menschenrechte (inkl. Frauenrechte) aufgebaut sind, und nicht Werte, die die Scharia hervorbringen.
Wenn die Wähler es doch so wollen … .