Kleine Kinder sind rassistisch. Glauben Sie nicht? Alles kleine Unschuldslämmchen? Ist aber so. Sie erkennen Fremdes und Fremde als Gefahr. Und das ist auch besser so, sie sind nun einmal wehrlos. Selbst wenn sich der Wolf als Großmutter verkleidet: sie fürchten sich vor ihm.
Auch wenn das Leben in unseren Breiten vergleichsweise sicher ist bzw. war: es ist auch für Erwachsene keine gute Idee, sich nicht nur angemessene Vorsicht abzutrainieren, sondern auch Wehrhaftigkeit. Die Natur ist nicht lieb und andere Menschen sind nicht automatisch friedlich.
Doch mittlerweile werden Alltagsrisiken möglichst eingeschränkt, alles soll sicher sein, und das ist erstaunlicherweise vielfach gelungen. Risiken werden kaum noch erkannt, der Umgang damit nicht mehr gelehrt und gelernt. Ersatzweise ist die Furcht ins Monströse verschoben: jeder Fremde ist gut und die Natur ist lieb, nur das Klima bedroht uns alle. Klima im Sinne von Hitzetod.
Klirrend kalte Winter? Vorbei. „Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben“, mit dieser These machte der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie im Jahre 2000 Schlagzeilen. Und daran scheinen erstaunliche viele Menschen und Institutionen geglaubt zu haben, die auf das derzeit anhaltend winterlichen Wetter nicht eingestellt sind. Staus auf den Autobahnen, der Nahverkehr mit Bussen und Bahnen kapituliert, in Berlin wird der Straßenbahnverkehr eingestellt wegen vereister Oberleitung. Post kommt nicht an, Lieferdienste kommen nicht durch.
Größerem die Schuld geben
Und das, liebe Kinder, soll auch noch ein paar Wochen so bleiben. Schlitten rausholen und Vögel füttern! Dabei deutet wenig darauf hin, dass Naturkatastrophen zunehmen. Denn viele von ihnen sind tatsächlich menschengemacht: Waldbrände etwa oder Überschwemmungen.
Zuletzt gesehen bei der Flutkatastrophe im Ahrtal. Man hatte die Lehren aus der Vergangenheit vergessen: bereits am 30. Mai 1601, am 21. Juli 1804 und am 12./13. Juni 1910 hatte es ähnliche Ereignisse gegeben, doch noch immer wurde zu nah am Wasser gebaut. Und auch der Katastrophenschutz hatte offenbar mit einem weiteren dieser Ereignisse nicht gerechnet.
Die von BioÖkoNaturliebhabern verbreitete Mär, es wäre gut für die Wälder, wenn man das Unter- und Totholz einfach liegenließe, hat zwar die Borkenkäfer erfreut, doch zugleich als Brandbeschleuniger fungiert. Und Erdbebenschäden gibt es vor allem in Gegenden, in denen man nicht bauen sollte. Nun, davon lässt sich prima ablenken, wenn man Größerem die Schuld geben kann.
Vorsorge heißt: Holz hacken
Wird denn nun endlich Abstand genommen vom Angstmacherthema Klimaerhitzung? Aber nicht doch. „Anfang der 2000er Jahre prognostizierten Klimamodelle eine stetige Erwärmung. Als die Realität davon abwich, wurden die Daten geändert“, konstatiert ein Autor der kritischen Plattform „Eike“.
Mit dem irgendwie unsinnigen Ziel „Klimaneutralität“ lässt sich einfach viel zu viel Geld machen, etwa durch CO2-Bepreisung. Mit den subventionierten Windmühlen. Der Fehler der Atomkraft war schlicht, dass man an sie nicht herankam: durch sie wird kein CO2 freigesetzt.
Friedrich Merz nennt den Ausstieg aus der Atomkraft einen „schweren strategischen Fehler“. So mache man die „teuerste Energiewende der ganzen Welt“. Schöne, wenn auch etwas späte Erkenntnis. Ob der unerwartet kühle Winter das Denken beschleunigt? Übrigens: am besten kommt durch den Winter, wer einen Kaminofen hat, in dem er ruchlos Holz verbrennen kann. Vorsorge heißt: Holz hacken.

Die Europäer müssen jetzt nur noch lernen, mit den Risiken ihrer Regierungen zu leben. Im letzten Jahrhundert hatten sie zumindest genügend Gelegenheiten zu üben.
Ja Frau Stephan, wir sind der gleiche Jahrgang und haben die gleichen Erfahrungen, deshalb haben wir keine Angst mehr, es sei denn vor den Regierenden. Winter ist möglich! Und schön.
Wir lassen uns nicht ins Bockshorn jagen und pfeifen auf die ganzen Angstmacher. Mein Lieblingsmeterorologe ist Herr Jung, denn er macht das wirkliche Wetter. Und die Meldung, daß es mal wieder der wärmste Januar seit xy Jahren ist lässt uns kalt. Schön ist es am Kaminofen, ich freu mich immer aufs Holzhacker und Sägen.
Ja. Nachdem der Gaspreis gerade durch die Decke geht, habe ich mich mal sicherheitshalber mit Briketts und Grillanzündern eingedeckt. Von wegen Briketts werden zu heiß für einen normalen Kamin, das Ding wird nur warm, im Gegensatz zu Holzscheiten. Aber: Wenn ich 5 Briketts in reihe aufbaue, dann brauche ich die ganze Nacht gar nichts mehr machen. Holz ist in 2 Stunden abgebrannt. Was war noch? Ah ja, die kranke Freundin 14 Tage ertragen, Superinfektion. Ich immer noch gesund, da ungespritzt. Ansonsten noch die üblichen radebrechend doitsch sprechenden Fachleute in diversen Hotlines… zum Glück erwarte ich nichts, denn: Selig sind die, die nichts erwarten. Denn genau das werden sie erhalten!
Vorsorge? Auf den Gehwegen in Berlin ist es seit einiger Zeit insbesondere für ältere Menschen, aber nicht nur für die wegen der Glätte sehr gefährlich, Einkäufe, Besorgungen zu machen oder Terminen wahrzunehmen. Hinzu kommt die erschreckende Tatsache, dass Straßenbahnen überhaupt nicht fahren, Busse sehr unregelmäßig und auch S-, U- und Regionalbahnen ausfallen oder sich arg verspäten. Ich wundere mich nur, dass unsere „ewig Unverantwortlichen“ diese Gelegenheit nicht wahrnehmen, um an das Ende der Welt zu reisen, um dort Leute zu finden, die Schnee und Eis beseitigen, da die ja nicht wissen können oder wollen, dass die bei den Jobcentern und den Sozialämtern in Hülle und Fülle nur darauf waten, dass man sie „endlich“ für etwas Sinnvolles einsetzt.
„Übrigens: am besten kommt durch den Winter, wer einen Kaminofen hat, in dem er ruchlos Holz verbrennen kann. Vorsorge heißt: Holz hacken.“, Vorsicht, vorsicht, ganz schwerer Irrtum. Ich habe keinen Kaminofen, allerdings einen Schornsteinfeger als Kumpel. Der hat mir das alles mal auseinandergesetzt. Der muss ! sogar die Feuchtigkeit vom Kaminholz messen. Das bekommt er bezahlt. Ruchlos (ohne Skrupel) Holz zu verbrennen, könnte sehr teuer werden. Oder Stilllegung und frieren vor einem riesigen Haufen Holz. Dann gilt nicht mehr: Wer einen Ofen hat schwitzt zweimal. Einmal beim Holzhacken und im Winter wenn der Ofen so richtig schön bollert. In Holzhackersprache, egal was wir machen, die Brüder, wohl mehr die Schwestern, haben uns am Arsch.
Achtung, Wettervorhersage: Es gibt winterliche Wetterverhältnisse im Winter !
Achtung: Wenn es regnet, wird man nass!
Anekdote: Bei uns hat man auf schnurgeraden Straßen die Radfahrer auf neue gebaute Radwege verschoben, eine Leitplanke eingefügt und dann Tempo 70 eingeführt. Auf die Frage an den Bürgermeister: „warum“? kam die Antwort: „Wegen der Gefahr, die bestand“. Auf dei gegnfrage, wieviele Opfer es denn in den letzen 40 Jahre gegeben hätte, kam die Antwort „Keine.“
Politiker lösen Probleme, die ncith da sind. Die Probleme, die da sind, können sie wegen Inkompetenz nicht lösen.
Nebenbei : Die Autorin beschreibt zutreffend das „ klassische“ Verhalten von Gesellschaften und Individuen in einer bestimmten Phase und demzufolge in einem bestimmten psychischen Zustand. Dass dieser in Schland besonders ausgeprägt ist, ist alles andere als ein Zufall. Ganz im Gegenteil. Dieser normale Verdrängungs – und Abbauprozess ist bei Menschen mit ohnehin ausgeprägten „ Realismusproblemen“ , irgendwann im Romantizismus und Idealismus entstanden und durch weitere Ereignisse zunehmend erhalten, besonders wirkmächtig. Sir glauben auch gerne, Märchen, heute Narrative genannt. Vor allem ganz bestimmte. Die Aufgabe, sie da „ heraus zu holen“, ist nahezu unlösbar. Ähnlich den Junkies, hier spielen dieselben Systeme eine Rolle, klammern sie sich um so fester an die Narrative und ihre Erzähler, je unsicherer die Lage und ihre Identität wird. Von der Migramminderheit der bekannten 25 % abgesehen. Demokratisch irrelevant. Übrigens fürchten sich die meisten auch regelmässig vor dem „Falschen“, wie Gigerenzer feststellte. Z.B vor der AfD. Nicht etwa vor denen, die ihnen tatsächlich vorsätzlich schaden. Ohne handfeste, rationale Gründe, die es bei den Tätern zuhauf gibt.