Blonde sind doof, Schönheit ist ungerecht und Heterosexualität ein Minderheitenproblem. Deshalb forderte das woke Milieu in den USA Diversity, Equality and Inclusion, also Vielfalt, Gleichheit und Inklusion – bis die einst beliebteste Biermarke Bud Light den ersten Platz an eine mexikanische Plörre abgeben musste, weil die Firma mit einem Transgender-Model warb. Go woke, go broke, weiß man dort mittlerweile. Als Donald Trump DEI von der Agenda strich, folgten ihm viele der beflissenen Opportunisten in Industrie und Medien, die bis dato auf die politisch korrekte Masche gesetzt hatten.
In Deutschland feierte das woke Milieu einst eine gewisse Hengameh Yaghoobifarah, die sich nonbinär und „Fettaktivistin“ nennt, weil sie durchaus als übergewichtig gelesen werden darf. Polizisten wollte sie auf die Müllhalde schicken. Doch das Berliner KaDeWe warb mit ihrem Konterfei auf Plakaten, man hielt das dort wohl irgendwie für angesagt. Gelohnt hat sich das nicht. Es ist nun mal so, dass nicht jeder attraktiv findet, was ihm der woke Zeitgeist unterjubeln will. Und die deutsche Masche, in der Werbung schwarzweiße Familien zu zeigen, als ob so unsere Gesellschaft aussähe, wie Boris Palmer einst bemängelte, erzeugt eher Unwillen als Begeisterung: Muss man denn immer mit dem Holzhammer erzogen werden?
So sehr manch eine darunter leiden mag, dass sie nicht dem herkömmlichen Schönheitsideal entspricht und gern von einer kompensierenden Quote profitieren würde – es hilft alles nichts: Beauty sells. Das weiß auch Donald Trump, nicht nur, wenn er Georgia Meloni umtändelt: Sie ist clever, blond, mächtig und schön und zieht die herrlichsten Grimassen. Auch sonst zeigt sich seine Vorliebe für blond und schön: Man schaue sich Karoline Leavitt an, mit 28 Jahren seit 2025 die jüngste Pressesprecherin des Weißen Hauses. Sie ist blond, schlagfertig, schön und clever.
Das Schönheitsideal in Europa geht nun mal in Richtung schlank
Hatte man sich rechte Frauen nicht immer als gutgepolsterte Muttchen vorgestellt, mit schütterer Dauerwelle und in Kittelschürze, deren schönster Platz in der Küche ist? Oder, schon etwas besser, mit Zöpfen und im Dirndl, an der Hand niedliche Kinder? Und nun so etwas: „Vielfalt, Body Positivity und Inklusion sind der neuen Rechten ein Graus“, untertitelt die FAZ. Nicht nur der neuen Rechten, übrigens. Auch anderen aus der Armee der Normalos. Wegen Hengameh würden sie gewiss nicht ins KaDeWe gehen.
Doch der Autor barmt: Die Rechten wollten auch in der Mode diktieren, was als schön gilt: „dünne Frauen, fromm und fruchtbar". Das muss man allerdings gar nicht erst diktieren, das Schönheitsideal in Europa geht nun mal in Richtung schlank. Egal: Dem Autor ist aufgefallen, dass Schönheit nicht mehr links wohnt, falls das jemals der Fall war. Ganz im Gegenteil. Die rechten Frauen wollen mehr Feminität und weniger Feminismus. Sie sind „fruchtbar und gottgefällig“ und propagierten eine „rechte Wellnesskultur, bei der der Körper zur moralischen Instanz wird und Selbstkontrolle zur Tugend“. So weit, schließt der Autor, „so rigide". Nichts gegen Selbstkontrolle – aber wie kann ein Körper eine moralische Instanz sein? Fragen über Fragen.
Bestimmt also demnächst die neue Rechte, was schön ist? Oder, umgekehrt gefragt, ist das konservative Lager mittlerweile attraktiver für Frauen als die schlamperte Linke? Ist es lässig und leicht oder würdelos, wenn man sich im deutschen Bundestag als Transperson mit Dessous zeigt oder Minister im lockeren Pullilook und Sneakers auftreten? Und muss man blond und schön sein, um das Trump-Lager und seine Administration aufregender zu finden als Hillary Clinton und all die woken Miesmacherinnen? „Noch nie war es so heiß, konservativ zu sein, wie jetzt“, tönt eine amerikanische Influencerin.
Das mag sein. Man kann die schmallippigen politisch korrekten Mahner und Warnerinnen wirklich nicht mehr sehen. Vielleicht liegt also die Attraktivität der Konservativen an der mangelnden Schönheit der linken Rechthaber? Ach, man weiß so wenig …

Vielen Dank! Mir gefällt Alice Weidel bei weitem besser als Karoline Leavitt.
„In der guten alten Zeit galt die linke Szene auch als ein Schaulaufen schöner Frauen,…“ Reden wir gerade von Alice Schwarzer oder Dagmar Wöhrl? Oder von der falschen Szene?
maciste grüßt euch. wer noch in den siebzigern kontakt zum k-gruppen-milieu hatte, weiß, daß es dort nix gab, was „sexy“ anmuten konnte. für unsere zeit gilt: nie zuvor waren die linken so dumm, die bürgerlichen so unfähig, die frauen so nachlässig und die männer so feige. wie fauliges fallobst werden die doofmichel von den eroberern vom baum geschüttelt und zu matsch zertreten werden. ein verdientes ende für eine umfassende und kollektiv verinnerlichte häßlichkeit. ich bin rechts. battle on.
Ich gucke seit vielen Jahren kein TV mehr, vermute aber mal ganz stark, dass dort vor der Kamera stehende, weiblich gelesene Personen, zum Beispiel als Nachrichtensprecherin oder Moderatorin weiterhin eher dem Typus Klum, Berben oder Schiffer entsprechen und nicht dem von Roth, Esken oder Reichinnek. Um nur ein paar beliebige Beispiele zu nennen. Wieso eigentlich nicht?
@Lutz Liebezeit Was hat denn der Schlagerfuzzi Cliff Richard mit den Rolling Stones zu tun? Und Mike heißt Mick.
@ Ilona Grimm Mit Weiß auf Grün haben Sie sich scheinbar die Augen verdorben? / „Was bedeuten bunte Haare? Bunte Haare sind mehr als nur eine Modeerscheinung; sie sind ein Ausdruck von Persönlichkeit, Kreativität und Selbstbewusstsein. In einer Welt, die oft von Konformität geprägt ist, bieten sie eine Möglichkeit, sich von der Masse abzuheben und die eigene Einzigartigkeit in den Vordergrund zu stellen.“ toolify – Die neue Psychologie arbeitet vor allem als Verstärker des Schwachsinn. Bestimmt hat grünhaarige auch besondere Gaben? Meines Erachtens sind die oft ein Zeichen von Narzissmus und ungesundem Selbstverliebtsein. Die Rechthaberei ist das zuhause. Diskussion zwecklos. Die Haare signalisieren aus meiner Sicht eine Persönlichkeitsstörung. Die Kleidung sagt uns, mit wem wir es zu tun haben. Grüne Haare, inkongruentes, zwanghaftes Verhalten. Schauen Sie bei Signalfarben! Getippt hätte ich auch auf Konformität mit den Erwachten. Gruppenzugehörigkeit.
„die blauen Haare lenken mich vom Rest ab“, und damit haben sie die Antwort selbst gegeben.