Die deutsche Identität löst sich kontinuierlich auf. So wurde eine Lehrerin wegen zunehmender Islamisierung von ihrer Schule vergrault. Kein Wunder, dass es einen Amerikaner brauchte, um sich migrantischen Gewalttätern entgegenzustellen.
Elf Jahre lang unterrichtete sie Mathematik und Musik an einer Schule in Bielefeld. Im vergangenen Jahr verließ sie die Schule. Warum? In ihrer Abschiedsrede, in der WELT dokumentiert, beschreibt sie, eher mit Erstaunen denn mit Bitterkeit, warum sie gegangen ist:
„In Gesprächen mit der Schulleitung wurde mir zu verstehen gegeben, ich würde nicht an diese Schule passen. Und manche Kollegen, die mitbekamen, dass ich nun diese Schule verlasse, entgegneten, dass es vielleicht nicht gepasst habe. Im Musikunterricht sagte einmal eine Schülerin zu mir etwas übellaunig: ‚Sie sind sooo deutsch!‘ Erstaunt über diesen Einwurf, antwortete ich: ‚Was soll ich denn sonst sein???‘“
Ihr Fehler: Es ging ihr auch um die Vermittlung der Kultur des Landes, in das die Eltern ihrer Schüler freiwillig eingewandert waren. Musik war – da sie bei Muslimen als „haram“ gilt – dabei besonders schwierig. So mochten die Kinder den Kanon „Bruder Jakob“ nicht mitsingen, weil darin die Zeile vorkommt: „… hörst Du nicht die Glocken?“. Pfui, das sei ja christlich! Ja, wäre es der Muezzin gewesen!
Auch Laternenlieder, Martinssingen und so weiter war nicht genehm: christlich. Dafür wurden zum Ramadam die Fenster mit Monden und Sternen geschmückt. Kurz: Willkommen war die fremde Kultur, unerwünscht die eigene. Wurde die Lehrerin von Kollegen, von der Schulleitung, vom Kultusministerium unterstützt? Natürlich nicht. Dafür gibt es an vielen Schulen mittlerweile nur noch Essen, das „halal“ ist, und es wird hingenommen, dass die Mehrheit der Schüler kein Deutsch spricht, auch weil der Austausch mit deutschen Schülern unterbleibt. Es sind ja kaum noch welche da.
Nationale Identität? Deutsche Fahne? Nicht bei uns.
Dafür gibt es mehr und mehr kopftuchtragende Lehrerinnen an Berliner Schulen. Offizielle Zahlen dazu gibt es nicht. Die Frage danach sei diskriminierend, sagte ein Sprecher der Bildungsverwaltung. Wie bitte? Bewerber, die eine Kippa tragen, würde die Direktorin einer Spandauer Brennpunktschule jedenfalls wohl eher nicht einstellen. Das Sicherheitsrisiko, dass sie Anfeindungen aus dem muslimischen Umfeld ausgesetzt wären, sei zu hoch. Davon ist auszugehen. Und das soll man hinnehmen?
Es ist jedenfalls kaum noch zu bestreiten, dass es rapide abwärts geht mit dem Bildungsniveau in Deutschland, und zwar – wen wundert das – seit 2015. Dem Institut der Deutschen Wirtschaft zufolge liegen die Werte im Jahr 2025 in vielerlei Hinsicht deutlich unter dem Niveau von 2013: Minus 43,7 Punkte (auf einer Skala von 0 bis 100) bei Integration und Bildungschancen, minus 28,2 Punkte bei der Schulqualität, minus 26 Punkte, was den Kampf gegen Bildungsarmut angeht. Und so wird es wohl weitergehen. Deutsche, die es sich leisten können, schicken ihre Kinder immer häufiger auf Schulen, in denen sie nicht in der Minderheit sind. Doch auch das dürfte auf Dauer nicht zum Überleben der deutschen Kultur beitragen: Deutsche Frauen verzichten offenbar immer öfter auf Kinder, ohne sie habe man mehr Freizeit und mehr Gelegenheit zur Selbstverwirklichung.
Man kann das bedauern. Man kann es verstehen. Es ist schwer vorstellbar, Frauen auf den Erhalt der Gattung zu verpflichten oder auf die Aufzucht künftigen Kanonenfutters, insbesondere in Deutschland, im Land des „Mutterkreuzes“, gestiftet von Adolf Hitler 1938, in Vorbereitung des Zweiten Weltkriegs. Der Volksmund nannte das Kreuz „Karnickelorden“. Doch muslimische Frauen in Deutschland bekommen entschieden mehr Kinder. It‘s the demography, stupid. Die Folge: So geht friedliche Übernahme.
Ein Amerikaner namens John Rudat handelte, während andere zusahen, und bezahlte seinen Versuch, eine Frau in einer Dresdner Straßenbahn vor Gewalttätern zu schützen, mit einer schweren Gesichtsverletzung. Deutsche Feiglinge oder berechtigte Vorsicht? Die Vorsicht ist verständlich, doch auch der Kampf gegen rechts dürfte eine Rolle spielen: aus lauter Angst, in die rechte Ecke gesteckt zu werden, sehen viele bei Migrantengewalt weg, auch diejenigen, die sonst bei jedem Verkehrsunfall hinschauen.
Wäre bei uns etwa denkbar, was in Großbritannien derzeit geschieht? Die Briten drücken ihren Protest gegen immer mehr Zuwanderung mit einem Symbol ihrer nationalen Identität aus: Sie hissen die Georgsfahne oder den Union Jack. Nationale Identität? Deutsche Fahne? Nicht bei uns. Einer der stärksten Faktoren beim Verlust der kulturellen deutschen Identität ist die Selbstverachtung.
Cora Stephan ist Publizistin und Schriftstellerin. Viele ihrer Romane und Sachbücher wurden Bestseller. Ihr aktueller Roman heißt „Über alle Gräben hinweg. Roman einer Freundschaft“.

Liebe Frau Stephan (und andere Autorierende), bitte keine Verweise auf Quellen hinter einer Bezahlschranke.
Keine Sorge das mit dem zu deutsch sein hat sich in 20-25 Jahren erledigt. Dann ist der Islam hier Chef.
@Belo Zibé – Sie schrieben: „Wer sind eigentlich diese Deutschen genau, die ihre Kinder auf ausgesuchte Schulen schicken oder sich Privatschulen leisten können? Es sind, wer darauf achtet , genau die, denen es nicht bunt genug sein, die vor Toleranzbesoffenheit jegliches Mass verloren haben.“ Nein. Das ist ein seltsames Klischee aus meiner Sicht. Es gibt viele Gründe, warum jemand seine Kinder auf private Schulen schickt, und dementsprechend ist auch die Elternschaft dort sehr gemischt, was die politischen Ansichten angeht. Es hängt auch vom Wohnort / Schulstandort ab und der inhaltlichen Ausrichtung der Schule.
maciste grüßt euch. hmmm… reflexiver jammer hilft nix. deutschland starb mit der kapitulation der wehrmacht. wer innerhalb einer generation zweimal den kampf um macht gegen die übermacht aufnimmt und scheitert, hat sein historisch wirkmächtiges pulver verschossen. achtzig jahre brd waren lediglich eine verzweifelte flucht nach vorne ohne belastbares ziel und stringente ausrichtung. machtpolitisch und militärisch sind wir schlichtweg erledigt – ein normaler historischer vorgang. die zukunft gehört entweder dem reinen, rationalen macht- und gewaltstaat oder der orientalischen despotie. das grundlegende ist beiden gemeinsam: wer aus der spur geht oder zu schwach ist, wird neutralisiert. befasst euch mit gewalt. ich bin rechts. battle on.
Die kulturelle Identität setzt sich aus ganz anderen Kriterien zusammen als gemeinhin anerkannt. Die liberale Wirtschaft dient sich ihrem eigenen Untergang an, indem sie modische Verschleierung für Mädchen anbietet. Widerlich, da fehlt die wirkliche identitäre Haltung.
Ich glaube nicht, dass viele in der Straßenbahn, im Zug und an Haltestellen wegsehen, weil sie Angst haben, „in die rechte Ecke“ gestellt zu werden. Die Gründe sind eher die (nachvollziehbare) Angst, dass ihnen selbst etwas geschehen könnte, oder dass sie ggfs. wegen „Notwehrexzess“ angeklagt werden könnten, falls sie den Täter angreifen, um das Opfer zu retten. In so einer Situation hat man gar keine Zeit, Angst davor zu haben, dass irgendein dümmerer Zeitgenosse einen später in die ‚rechte Ecke‘ stellt, da setzen einfach Basis-Instinkte ein. Liebe Achse-Leser, wenn Sie selbst im Nahverkehr oder anderswo beobachten, dass jemandem Gewalt angetan wird: zücken Sie bitte ihr Handy, und rufen Sie die Polizei. Sofort. Informieren Sie Zug- oder Straßenbahnpersonal: selbst wenn die Situation sehr gefährlich ist, kann das Personal die Leitstelle informieren und selbst auch die Polizei rufen. Das alles können Sie machen, ohne den Täter auf sich aufmerksam zu machen. (Selbst schon mehrfach ‚getestet’.) Sehen Sie grundsätzlich nicht weg, wenn jemand randaliert oder andere Fahrgäste belästigt. Verständigen Sie sich mit anderen Fahrgästen in der Nähe (ggfs. mit Blicken oder leichtem Kopfnicken oder geflüstert), sprechen Sie ggfs. andere Fahrgäste auch gezielt an. Konzentrieren Sie sich nach Möglichkeit darauf, mit dem Opfer zu interagieren, nicht mit dem Täter. Sie können auch vortäuschen, ein Bekannter des Opfers zu sein, und erfreut zu sein, das Opfer zu sehen; ziehen Sie das Opfer dann aus der Gefahrensituation heraus. Wenn Sie weit genug entfernt vom Geschehen sind, können Sie auch quer durch die Bahn (oder quer über einen öffentlichen Platz) einfach „Hey!“ oder ähnliches brüllen, das lenkt alle Blicke auf das Tatgeschehen, und der Täter weiß, dass er damit rechnen muss, dass Menschen eingreifen. Schützen Sie sich selbst, aber seien Sie couragiert. Schon das Anrufen von 110 und die geflüsterte Standortangabe an die Polizei kann Leben retten.
@ Martin Schmitt: Der Erfolg dieser Variante setzt zwingend Härte, Stärke, Willen und Stolz BEIDER voraus, also auch und gerade auf unserer Seite! Einen Frieden der Tapferen auf Augenhöhe! Mit „Ja und Bitte“, Arschkriechen und Kotau kommt man nicht weiter. Übrigens haben sich im Libanon Christen und Moslems damals nichts geschenkt in Sachen Bestialität, Heimtücke und Aggressivität.