Was ist mit Großbritannien los? Die sonst so coolen und individualistischen Briten demonstrieren plötzlich massenhaft und immer zorniger gegen weitere Einwanderung und gegen Angriffe auf ihre nationalen Eigentümlichkeiten, die unsereins so liebt. Meine Güte! Wir verdanken England nicht nur die musikalische Revolution in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, die Befreiung auch deutscher Jugendlicher – durch Soldaten- und Piratensender – von braver deutscher Radiovolksmusik. Wir verdanken dem Land den Minirock, die Entstehung einer eigenen Jugendkultur dank Mode und Musik, sauberes LSD, Blumenkinder und High Tea sowie einen unübertrefflich trockenen Humor. Und im Land die traditionellen Pubs und Fish and Chips! Gut, schweigen wir über das Bier…
Doch heute? Nun paradieren sie durch die Straßen, die Briten, 110.000 im vergangenen September im London, protestieren gegen die illegale Migration, schwingen den Union Jack oder die Fahne mit dem Georgskreuz und wollen ihr Land zurück. „Wir sind der Sturm.“
Derweil verspricht Premier Keir Starmer (Labour) mehr Schutz für Moscheen und weigert sich, gegen Cousinenehen vorzugehen, wie sie in muslimischen Kreisen nicht unüblich sind. Da lachen die Verächter des Papstes.
Wenn Islamkritik bereits Rassismus ist, muss man sich nicht wundern, dass die Grooming Gangs jahrelang nicht verfolgt wurden: in über siebzig Städten lockten pakistanische Männerbünde gezielt Mädchen und junge Frauen aus der britischen Unterschicht an, machten sie mit Rauschgift, Alkohol und Essen gefügig, um sie anschließend reihum sexuell zu misshandeln. Allein in Rotherham wurden über 1.400 britische Mädchen zwischen 1997 und 2013 Opfer dieses Vergewaltigungsrings. Behörden trauten sich aus Angst vor Rassismusvorwürfen nicht, sauber zu ermitteln.
Dickköpfige Briten wollen nach ihren eigenen Regeln leben.
Kein Wunder, wenn Ablehnung des Islams und seiner Regeln so schlimm wie Rassismus ist und bereits Misstrauen verwerflich wäre. Warum eigentlich? Werden muslimische Bürger diskriminiert? Der erste muslimische Bürgermeister Londons seit 2016, Sadiq Khan, ist auch der erste, der sich eine dritte Amtszeit an der Stadtspitze sichern konnte. Allein das spricht dagegen.
Also kein Grund für Panik? In Deutschland wie in Frankreich nimmt der Anteil der Muslime zu, der Anteil der Christen wiederum nimmt ab. Vor allem aber gibt das Toleranzgebot dem muslimischen Kulturkampf viel Raum: muslimische Feste werden gefeiert, christliche wegen der Gefahr einer „Ausgrenzung“ umbenannt. Essen in Kindergärten und Schulen ist immer öfter halal. Und wer weiß, wie viele Konflikte in der muslimischen Community bereits nach der Schariah beschieden werden. In Großbritannien soll es bereits 85 solcher Scharia-Räte geben. „Offiziell haben ihre Entscheidungen keine rechtliche Bindung, sie sollen sich nur mit religiösen Fragen befassen. Doch diese Gremien, fast ausschließlich mit männlichen islamischen Gelehrten besetzt, entscheiden über Scheidungen – oft zum Nachteil der Frauen, die sich an sie wenden müssen, wenn der Ehemann die Scheidung verweigert.“ Man kann sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass derlei der Freiheit von Frauen zugutekommt.
Dickköpfige Briten wollen nach ihren eigenen Regeln leben. Das muss man ihnen natürlich bereits im Schulalter austreiben, weswegen die Regierung zur Erziehung schreiten wollte: Das Spiel „Pathways“ richtet sich an 11- bis 16-Jährige. „Charlie“ muss Entscheidungen treffen, wenn er „Amelia“ begegnet, einer irgendwie rechtsextremen Antagonistin. „Dabei soll er lernen, Warnsignale für Radikalisierung zu erkennen – etwa wenn die Figur gegen Massenmigration und für ‚traditionelle britische Werte‘ ist.“ Reagiert er nicht angemessen, wird er gemeldet. Erstaunlich. Ist ja fast wie in Deutschland.
Doch ganz wie im guten alten lässigen Großbritannien entwickelte sich das Erziehungswerk zum Bumerang. „Huff“ forderte @grok auf, jedes Amelia-Meme aufzustöbern, zu Amelia zu werden, und ein Video zu erstellen, in dem sie den Briten erzählt, was die wissen sollten. Über die traditionellen britischen Werte und wer sie ihnen vermiesen will. Das Resultat verbreitet sich mit rasender Geschwindigkeit und ist einfach hinreißend: Es gibt sie noch, die englische Humorbrigade.

Meinen Sie mit Mini den Rock, oder das Auto? War Sting nun ein Mod oder ein Rocker? Roxanne hat er auf jeden Fall beglückt, und das als Police. Es bleibt widersprüchlich. Der intakte Buchhandel, so klein er sein mag, ist allerdings eine Bastion.
@Lutz Liebezeit : >>@ A. Ostrovsky
Die Frage klingt – noch – nach Blasphemie: gibt es überhaupt Atomwaffen?<< ## Für Verschwörungstheorien bin ich nicht der Richtige. Ich habe es deshalb ausprobiert und zwei Metallstücke gegeneinander geschlagen. Es gab keine Kettenreaktion. Damit ist bewiesen, dass es keine Atomwaffen gibt. Aber mit der Logik ist das so eine Sache. „Keine Atomwaffen“ bedeutet nicht automatisch auch „keine Kernwaffen“. Der Versuch mit Kernen braucht allerdings eine Vorbereitung. Ich war heute beim Albi, wegen Kernen. Es gab aber die Schattenmorellen nur entkernt. Das ist ärgelich. Jetzt müssen wir bis zum Spätsommer warten. Aber vorab können wir schonmal feststellen, wenn es wirklich keine Kerne gibt, gibt es folgerichtig auch keine Kernkraftwerke. Dann wäre die Forderung, Deutschland soll endlich auch mal Kernkraftwerke bauen, eigentlich inhaltslos. Dr. Faust sagte: Das also ist des Pudels Kern. Kennen Sie Doktor Faust? Der war gelernter Zauberlehrling und hat dann umgeschult. So wie ich auch. So gesehen ist es schon in Ordnung, dass Sie die Frage mir stellen. Theoretisch kenne ich mich mit Kernen aus.
Das Amelia-Video ist nicht nur hinreißend und lustig (und ein tolles Fundstück), sondern politisch hoch brisant. Besonders schön finde ich die Stelle, an der sie kurz mit einem Typen im Jogginganzug und einem im Harris-Tweed kuschelt und sinngemäß sagt: „Mob oder Snob, in dem Boot sitzen wir längst gemeinsam.“ Doppeldeutig und endlich einmal auf den nicht weichgespülten Mann abzielend ist auch, wenn sie alle „English men“ (Menschen oder Männer?) aufruft, sich zu wehren, um dann alsbald selbst als Britannia in Rüstung das Schwert gen Himmel zu erheben und sich daran zu erinnern, dass England schon die Spanische Armada, Napoleon und die Nazis besiegt hat. – Hierzulande wäre Ähnliches ein Fall für den Verfassungsschutz. Denn, ich wiederhole es gern, die wesentlichen Kennzeichen der Ideologen und ihres Schergenapparats von willigen Helfern sind (a) die absichtliche Verleugnung der Wirklichkeit und vor allem (b) die totale Humorlosigkeit. Europa geht heißen Zeiten entgegen, wenn es sich nicht verleugnen und aufgeben und nebenbei seinen Humor verlieren will, soviel ist sicher. Aber, man frage mich lieber nicht, wie das für das lethargische, denkfaule, regierungshörige und humorlose, Comedy-versessene Deutschland ausgehen wird.
Seit sie den Briten die Virginia- Zigarette ( die beste der Welt ) ausgetrieben haben , glaube ich , daß sie den Rest
auch noch kriegen . Auch wenn ‚s mal ein kleines Leuchtfeuer zwischendurch gibt . – Und noch etwas : Wer denkt , es sei nur „ Paffen “ gewesen , weiß gar nicht , daß
der Lebensstil mit der „ Sweet Afton “ anfängt und nicht
aufhört . Der späte „Juno“ – Benn ( Teils – Teils ) hätte jetzt
sicher mit dem Augenlid gezuckt und seine Auswahl möglicherweise überdacht . Zum Ausklang vielleicht
„1942: Charlie Kunz – “White Cliffs Of Dover„ Piano Medley“ ,YT und einen „ Pimm’s Cup “ . Mein Vorschlag zur Melancholie – Zeitschleife .
„…oft zum Nachteil der Frauen, die sich an sie wenden müssen, wenn der Ehemann die Scheidung verweigert.“, Während der Mann nur dreimal hintereinander die Scheidungsformel aussprechen muss, um eine seiner vier möglichen Frauen loszuwerden. Warum wollen das die Linken und die extreme Mitte wiederhaben?