Vom Auto bis zur Patientenakte werden mehr oder weniger heimlich persönliche Daten abgesaugt: Überall Fernsteuerung!
Ach, das müssen Fake-News sein. Das würden die Chinesen doch nie machen! Sie haben zwar erfolgreich dafür gesorgt, dass deutsche Kunden die heimischen Solarproduzenten links liegengelassen haben, weil die Dinger aus China einfach billiger waren. Doch es muss ein übles Gerücht sein, dass man die deutsche Solarlandschaft von China aus auch lahmlegen kann!
Kann man aber: Ein Wechselrichter genanntes Gerät, das an jeder Solaranlage hängt und den Gleichstrom in nutzbaren Wechselstrom umwandelt, kann vom chinesischen Hersteller fernabgeschaltet werden. Auch in deutschen Windkraftanlagen lauern oftmals chinesische Steuerungskomponenten. Und da man in China ganz scharf auf die deutsche Stahlindustrie ist, kann man sich ausrechnen, wer im Konfliktfall begünstigt ist und wer abgeschaltet wird.
Und? Tut die deutsche Regierung was dagegen? Sieht nicht danach aus. Ohne die billigen chinesischen Komponenten keine „Energiewende“, sie ist jetzt schon kaum noch bezahlbar. Aber darf der Chinamann sowas denn? Nun, er kann es offenbar. Das ist der Punkt.
Das gilt im Übrigen für alle möglichen anderen schönen technischen Neuerungen. Wer Payback-Punkte sammelt, füttert die Datenkrake. Nun, das ist ja noch harmlos. Interessanter sind schon die sogenannten „Smart Meter“ im Haus, die uns als praktisch verkauft werden, denn sie ermitteln nicht nur den Stromverbrauch, sie können die erhobenen Daten auch direkt versenden – zum Beispiel an den Stromversorger oder den Netzbetreiber. Und im Zweifelsfall kann über sie auch die Stromversorgung abgestellt werden. Die Verbraucherzentrale sagt: „Das ist auch die zentrale Idee hinter der Digitalisierung der Zähler: Einen besseren Überblick über den Zustand der Stromnetze zu erhalten und Anreize zu schaffen, Lasten so zu verschieben, dass sie besser zur schwankenden erneuerbaren Stromerzeugung passen.“
Wer traut noch dem übergriffigen Staat?
Genau! Die „Erneuerbaren“! Für Klimafreundlichkeit muss man auch mal verzichten, da kann man nicht einfach die Wäsche waschen, wann immer man sie waschen will.
Alte Träume werden wahr. „Das Private ist politisch“, das haben sie doch mal erzählt, die 68er. Jetzt gilt's! Auch beim Autofahren! Der Chaos Computer Club hat Volkswagen dabei erwischt, wie der Konzern seinen Kunden das Privateste abluchst. „Mit den Geodaten von knapp 470.000 Fahrzeugen konnte der CCC Tages- und Wochenabläufe rekonstruieren, die Identitäten von Kindern der VW-Fahrer aufdecken und auch pikante Details wie Bordellbesuche nachvollziehen.“ Schluss mit dem Doppelleben für Männer und Frauen, jetzt kommt alles auf den Tisch!
Nun, solcher Datenfang dient natürlich einzig und allein der Sicherheit. Wissen wir ja. Die Frage ist nur, ob oder wie sehr man sich darauf verlassen kann, dass es nur darum geht. Trauen Sie Volkswagen? Na, dann ist doch alles gut. Und überhaupt: Was vertrauen wir alles Facebook an?
Doch wer traut nach den Coronajahren noch dem übergriffigen Staat? Wer wird seine Krankheiten oder die Häufigkeit von Impfungen noch dem System und seinen Schranzen anvertrauen, die damals alle ungeimpften Ratten aus ihren Löchern jagen wollten?
Potenziell stigmatisierende Informationen
Es geht um die „Europäische Patientenakte“, auf der alles zu finden ist, was Körper und Seele im Laufe der Jahre durchgemacht haben. Informationen etwa, die im Fall des Falles dem Notarzt auf die Sprünge helfen können. So heißt es. Also nur Gutes!
„Die ePA bringt enorme Vorteile für den Patienten. Schon bei der Einführung werden wir zehntausenden Menschen das Leben retten können“, so der Gesundheitsminister der Herzen, Karl Lauterbach, im Januar 2025. Doch es ist nicht nur der Notarzt, der sich per ePA informierenden kann. Die aktuelle ePA „zeige auch fachfremden Medizinern oder Apotheken und deren Mitarbeitern automatisch potenziell stigmatisierende Informationen aus psychiatrischen oder psychotherapeutischen Behandlungen“, sofern man dagegen nicht rechtzeitig Widerspruch eingelegt hat. Wenn es die Fußpflegerin interessiert, den Apotheker oder die Empfangsperson in irgendeiner Praxis, können sie die ePA ungehindert auslesen. Das war‘s dann mit der ärztlichen Schweigepflicht.
Auch jetzt wieder war der Chaos Computer Club behilflich bei der Aufdeckung der Sicherheitslücken. Der Präsident der Bundesärztekammer Klaus Reinhardt wird seinen Patienten die ePA nicht empfehlen – die möglichen Einfallstore seien zu groß.
Was also ist der einzige Schutz vor Datenmissbrauch? Genau. Keine Daten herausrücken.
Dr. Cora Stephan ist Publizistin und Schriftstellerin. Viele ihrer Romane und Sachbücher wurden Bestseller. Ihr aktueller Roman heißt „Über alle Gräben hinweg. Roman einer Freundschaft“.
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In einem Nicht-Digitalisierten Staat Daten erheben ? Selten so gelacht ! Und Die glauben ihren Schei** auch noch selbst ? Wie Geil ist das denn ?
Man kann die Datenabgreifer auch täuschen und Datenabgleiche erschweren, indem man den eigenen Namen immer wieder minim anders angibt. Zum Beispiel kann ein Kurt Meier auch Kurt Meyer, Kurt Maier, Kurt Mayer oder Curt Meier usw. verwenden.
Wessen persönliches Verhalten aus der Ferne (über Jahre?) nachvollzogen (bzw. archiviert) werden könnte, wird sich kaum mehr wirklich „frei“ fühlen. Im Prinzip haben die meisten Bürger zwar nichts zu verbergen, müssten sich aber stärker gegenüber vorher nicht mit offenem Visier agierenden Interessen ggf. erklären (besser vor anlassloser Überwachung schützen).
Ob beispielsweise hinsichtlich der politische Ausrichtung (Standort- und Aufenthaltsdaten), höhere Versicherungsbeträge (wegen erfasster Fahrweise oder gesundheitliche Defizite), nachgelagerte Ablehnung bei Bewerbungen (wegen Verhalten oder Tätigkeitsverlauf in der Vergangenheit); bis hin zum Identitätsdiebstahl (kriminelle Rückschlüsse aus den eigenen Metadaten) oder faktisches Erpressungs- bzw. Reputationsrisiko (wir wissen genau was du wann gemacht hast, was kein anderer Wissen sollte) erscheint inzwischen auf Grundlage einer völlig ausgeuferten (und rechtssicher selten sanktionierbare Datensammelwut) alles möglich zu sein.
Mit der nicht abschaltbaren Smartphone-Standorterfassung (Apple Air-Tag, Android Eddystone) fing es an. Über die Taschenlampen-App mit eingeräumten Zugriff (Warum kritiklos manuell eineräumt?) auf die eigene eMail-Adressliste ging es weiter.
Und nun hoffen die Allermeisten das es irgendwie gut gehen würde. Wo Datentröge entstehen sind allerdings die (Daten-)Schweine nicht mehr sehr weit!
Wehe demjenigen, der Opfer einer solchen Entwicklung wird; wo eine derartige Stoßrichtung erst dann erkennbar wird, wenn sie faktisch schon eingetreten ist. Was mit einer Wehrlosigkeit verbunden wäre, weil ein möglicher Angreifer oder agierende Stelle im viruellen OFF selbst dann nicht identifizierbar wird!
Das ist der Preis wenn Deutschland nicht in der Lage ist ein eigenes Internet aufzubauen. Wir sind längst zu dumm hier mithalten, und oft zu verstehen, was möglich wäre. Ausweg? MINT Fächer massiv ausbauen und Laberfächer schließen. Aber das kann nur Trump. Wir trauen uns das nicht.
Viele Bürger und Wähler werden die Datenfängerei wieder mit dem Argument „Ich habe doch nichts zu verbergen“ abtun. Mit Blick auf die elekrtronische Patientenakte kommt noch die infantile Angst hinzu, beim nächsten Notarzteinsatz könnte etwas übersehen werden. Diesen Schwachsinn hört man in der eigenen Familie – ist das deprimierend!
Im Prinzip haben Sie ja Recht, Frau Stephan. Aber so einfach werden DIE es uns nicht machen. Über den (ohnehin knapper werdenden) Geldbeutel werden sie uns schon dazu kriegen, unsere Daten herauszurücken. Vom Barzahlerzuschlag an der Kasse über den teuerern Kasko-Tarif für Datenverweigerer bis hin zur schlechteren und teureren Gesundheitsversorgung bei Widerspruch zu ePA.
Irgendwann wird jeder mürbe. Und die paar standhaften werden sie dann aussortieren.
Was will Lauterbach denn aus den Massendaten rauslesen?
Die gesunde Kontrollgruppe ist gemäß seiner Propaganda doch längst verstorben.
Haha.
Demzufolge finden sich auch in der EPA bloß dauerkranke Pharmaopfer wieder.
Auch hier hat sich die gesunde Kontrollgruppe wieder rechtzeitig abgemeldet.