Es gibt auch gute Botschaften aus den USA. Etwa: „Get woke, go broke.“ Was heißt: es wird von der Mehrheit der (potenziellen) Kunden nicht honoriert, wenn sich Biermarken oder Supermärkte den neuesten nonbinären oder transigen Zeitgeistmoden anpassen – oder die Deutsche Bahn mit Bildern von gemischtkolorierten Familien für ihren Fahrkomfort wirbt. Auch in Deutschland hat sich im Übrigen das Gendern außer in städtischen Blasen und beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht durchgesetzt.
Dafür ist die Knechtung des deutschen Mannes zum Waschlappen hervorragend gelungen, dank jahrelangem Beschuss durch irgendwie feministische Weiblichkeit, gerne mit Migrationshintergrund, insbesondere in den Medien. Da ist er eigentlich immer toxisch, des Rassismus und des Kolonialismus verdächtig. Selbst als Beschützer, etwa in Gestalt der Polizei, wird er auf den Müllhaufen gewünscht.
Insofern ist man froh, wenn aus den USA auch mal andere Töne kommen – von Frauen, die die Waschlappisierung des Mannes offenbar nicht (mehr) schätzen und erst recht nicht seinen Ersatz durch feministische Weichspüler. Birgit Kelle zitiert eine hochdekorierte amerikanische Professorin mit der spitzen These, „die Feminisierung der Studentenschaft habe die vorherige Sachlichkeit und Professionalität der akademischen Betriebe unterminiert“.
Die amerikanische Autorin Helen Andrews legt nach: „Wokeness sei schlicht die Verkörperung, die Ausdrucksform eines demographischen Vormarsches, der die Parität der Frauen in den vergangenen 10 bis 20 Jahren und vor allem in den jüngeren Jahrgängen hergestellt hat.“
Und die Männer haben den ganzen Quatsch mitgemacht, führen sich als die besseren Feministen auf und reden plötzlich unaufhörlich von ihren Gefühlen. „Es gibt also Schnittmengen zwischen den Radikalfeministinnen und dem wehruntüchtigen Malte-Torben, der gerade seine neuen Pronomen ausprobiert“, schließt Birgit Kelle.
Kompetenz entsteht durch Reibung
Ist das so? Und wenn das so ist: warum? Böse Menschen glauben, so ein weichgespülter Mann verspreche sich durch solche Mimikry bessere Chancen bei den Frauen. Aber fängt das nicht schon früher an?
Sind die Betreuerinnen in den Kitas schuld, die den Buben das Raufen untersagten? Die Lehrerinnen der Volksschule, die den Jungen brave Mädchen als Vorbild empfehlen? Und sie dazu anhalten, sich bei drohenden Schlägereien friedfertig zu geben? Oder sind es Mütter, die die Jungs verzärteln? Oder die Väter, die ihren Söhnen kein Vorbild mehr sind oder sein wollen? Wie auch, wenn sie jeden Morgen im grauen Anzug und erkennbar lustlos ins Büro gehen?
Ein beachtenswerter Essay des Pulitzerpreisträgers David Mamet führt auf eine andere Fährte. Wie kann ein Mann seinem Sohn etwas mitgeben, was er selbst nicht mehr hat? Der Mann, den Mamet vermisst, der etwas reparieren konnte, wenn es kaputt gegangen ist, der Überlebensstrategien beherrschte – vom Jagen und Schlachten bis zum Feuer machen – dieser Mann „kannte die Welt, weil er sie angefasst hatte“. Vorbei. Die heutige Generation wisse über alles Bescheid, doch nichts darüber, wie man es tut.
Heute geht es darum, Risiken zu vermeiden, ein Trauma zu artikulieren, statt es zu überwinden, Therapie statt Tat. Jede Einschränkung, jede Unbequemlichkeit wird als Ungerechtigkeit empfunden, die Vater Staat auszuschalten hat. Doch Kompetenz entstehe aus Reibung, „aus der Begegnung des Mannes mit der Welt“.
Aber wo findet er sie? Vor dem inneren Auge entsteht das Bild des Nerds, der durch ungeputzte Brillengläser auf den Bildschirm seines Computers starrt, wo – wenn er Glück hat – gerade ein herausforderndes Computerspiel abgeht, wodurch wenigstens ein ganz klein wenig Reibung entsteht. Manchmal öffnet er das Fenster, damit Luft ins Zimmer kommt.
Auf Aggressivität aus dem Migrantenmilieu nicht eingestellt
Das ist natürlich eine Karikatur. Aber wir haben – nicht zu unserem Unglück – die Schwerstarbeit weitgehend abgeschafft, die Büroarbeit hat gewonnen. Und wo könnte ein normaler Städter noch ein Wildschwein schießen oder einen Fisch fangen oder ein Feuer machen? Immerhin hat manche Fertigkeit auf dem Land überlebt, bei den angeblich „dummen Bauern“, die zwar ebenfalls computergestützt arbeiten und deren Traktoren Meisterwerke der Ingenieurskunst sind, aber sie arbeiten meist an der frischen Luft und können im Übrigen das allermeiste noch selbst reparieren.
Ansonsten steht es nicht gut um den Mann, insbesondere in den Städten, in denen es ein „Stadtbild“ gibt. Denn auch das andere Merkmal von Männlichkeit scheint er verloren zu haben: die Rolle des Beschützers. „Die große Feminisierung des Westens entpuppt sich als geopolitische Selbstgefährdung der Frau“, erklärt Birgit Kelle. Man kann es auch deutlicher sagen: der deutsche Lauch ist auf die selbstbewusste und ungesteuerte Aggressivität aus dem Migrantenmilieu nicht eingestellt, wo johlend bemerkt wird, dass der Deutsche seine Frau, Freundin, Schwester, Mutter nicht mehr schützen kann. Er hat sich ja nie mit seinesgleichen messen dürfen, schließlich erklärt man ihm seit Jahrzehnten, „dass selbst eine Schulhofschlägerei von Erstklässlern bereits ein Problem sei“, wie Birgit Kelle treffend schreibt.
Wie und an was wird sich der Waschlappen wieder aufrichten können? Oder ist es dafür bereits zu spät? Oder muss man mit einem auch nicht erfreulichen Backlash rechnen?

Bevor Sie noch weiter auf den verweichlichten Männern herumhacken, ziehen Sie bitte in Betracht, daß es sich bei der gesamten woken Ideologie möglicherweise um die Vertuschung eines gigantischen Umweltskandals handelt! Hormonaktive Chemikalien in Boden und Grundwasser haben in den letzten 50 Jahren nachweislich eine Reduktion der durchschnittlichen Spermienzahl der Männer um 50% verursacht – das bleibt sicherlich nicht ohne Folgen im Verhalten.
Erziehung mag ihren Teil dazu beigetragen haben, doch daß eine „Reinigung“ durch einen Krieg möglich wäre, haben bereits die überlebenden Frontsoldaten beider Weltkriege eindrucksvoll widerlegt – traumatisiert an Leib und Seele!
Die Kausalkettw ist brauchbar, aber sie unterschlägt einen wichtigen Faktor: die gezielte Zerstörung der Weiblichkeit durch das s hon immer neidische linke Gesindel in Politik, Medien und Schulen.
Was bitte sehr soll an dem städtischen Problempony mit Schwabbelfigur, Volltattoo und physisch schmerzhafter brunzdummer gleich linker Nonstopkoprolalie noch beschützenswert sein? Denen gönnt man doch die von ihnen selbst herbeigewählte Burka mit Fußfessel in der Küche von ganzem Herzen.
@Bernd Lauert: Korrekt. Im frühen Mittelalter war es in DE auch noch üblich, daß eine Dorfgemeinschaft Schwerverbrecher selbst gemeinschaftlich hinrichtete. Damals gab es noch keine Henker. Die Geschichte verläuft in Zyklen. Es ist durchaus möglich, insbesondere nach den voraussichtlich baldigen Blackouts, daß es auch in diesem Bereich eine Rückkehr zu den Wurzeln geben wird. Allerdings liefe das wohl auf einen Bürgerkrieg zwischen Autochthonen und Invasoren hinaus — und den würden die Invasoren m.E. ganz klar gewinnen. Die Maltes und Torbens können den Alis und Mohameds nichts entgegen setzen.
@Marco Nguitragool, sehe ich und habe ich, genauso wie sie gemacht, nur habe ich mein Hauptwohnsitz im Dummland gelassen, hat gewisse finanzielle Vorteile, die ich hier nicht verratten kann !?
@Lutz Hermann
Migranten bilden dem Klischee nach keine Herden sondern Rudel. Im Gegensatz dazu sind Deutsche eine Viehherde, die verlernt hat, ohne Viehhirten zu leben. Rudelbildung ist nicht das Problem, sondern die Lösung, und eine Zivilisation, deren Mitglieder mit solch einfachen evolutionären Strategien wie der Rudelbildung nicht mehr umgehen können, gehört auf den Müllhaufen, weils ein Zuchtprogramm für Minderwertigkeit ist.
@Rainer Manhart :„Heute gehts nur noch ums aussehen.“ Aaah, deshalb die hohen Scheidungsraten. Ein schöner Gockel ist halt nicht unbedingt auch ein schöner Mann.
@Harald Hotz: „Es ist doch offensichtlich, daß der Staat sein Gewaltmonopol verloren hat“ Jain. Um Omas u.a. Autochthone zusammenzuprügeln, reicht’s doch offensichtlich noch locker. Falls Sie keine Steuern mehr bezahlen, werden Sie auch schnell die Staatsgewalt spüren. Fakt ist vielmehr, daß der deutsche Staat sein Gewaltmonopol selektiv gegen einzelne Gruppen nicht durchsetzen *will*. Wäre der Wille da, würde es *noch* durchaus dazu reichen, kriminelle Invasoren wieder rauszuschmeißen & das eigene Volk zu schützen. Doch der Wille fehlt. Im Gegenteil! Der Staat führt seit langem einen Krieg gegen das eigene Volk & insbesondere den Mittelstand. Das tat er bereits als ich noch in DE als mittelständischer Unternehmer lebte — und das ist schon lange her. Nun wird’s halt offensichtlich. Übrigens basiert jeder Staat auf einem Gesellschaftsvertrag. Daher hat jeder Staat, der seine Kernaufgaben nicht erfüllt, seine Existenzberechtigung verloren. Er ist dann nichts anderes als „eine große Räuberbande“ (Augustinus von Hippo). Diese Kernaufgaben bestehen sicher nicht darin, Steuergelder ins Ausland zu verschenken oder Kinder zu indoktrinieren, sondern: (1) Innere Sicherheit, (2) Äußere Verteidigung, (3) Jurisdiktion, (4) Basis-Infrastruktur. Alles andere sind Dinge, in die sich ein Staat gar nicht einmischen sollte! Z.B. ist die soziale Absicherung in privater Hand, z.B. bei Genossenschaften, wesentlich besser aufgehoben. Bismarck verstaatlichte diese nicht, um den Menschen etwas gutes zu tun, sondern nur, um die Macht der Genossenschaften & Gewerkschaften zu brechen, die damals bereits allumfassende soziale Absicherungen etabliert hatten. Auch sind private Bildungseinrichtungen der deutlich bessere Weg (ist in meiner Wahlheimat so & funktioniert bestens). Dem Staat in DE geht es auch gar nicht um Bildung sondern um Indoktrination, was man daran sieht, daß die Bildung seit Jahrzehnten den Bach runter geht. Scholz sagte es schon ganz offen: „Lufthoheit über den Kinderbetten“