Noch gibt es nicht viel zum Neuen Jahr zu sagen, außer den üblichen grämlichen Vorhersagen kommenden Unheils. Geht Frankreich vor Deutschland pleite? Sind die Gasvorräte leer, bevor der Winter vorüber ist? Platzt die Regierung oder nicht, was vielleicht schlimmer wäre? Freuen wir uns lieber über das, was weniger grämlich ist.
Etwa über Sydney Sweeney, Frau des Jahres 2025. Sie wird uns auch im neuen Jahr viel Freude bereiten. Nicht nur wegen ihres wohlgeformten Hinterns und ihrer beachtlichen Auslage. Sie hat weit mehr zu bieten: Sie kann Kampfsportarten wie Taekwondo, Jiu-Jitsu und Kickboxen. Im Film über die Boxerin Christy Martin spielte sie alle Kampfszenen selbst, was nicht ohne Verletzungen abging. Vor allem aber: Sie ist weder nervig woke noch Feministin, wie man hier sehen kann – ab 2‘. Schlimm genug! Und dann hat sie sich auch noch bei den Republikanern registriert. Für sie hätte man den seit Jahrzehnten beliebten Spruch auf Frauen-T-Shirts „All this and brains too“ erfinden müssen: der Hinweis darauf, dass Mädels nicht nur eine schöne Auslage, sondern gegebenenfalls auch was in der Birne haben.
Doch Sweeney unterstreicht ja nur, was sich seit einiger Zeit nicht nur in den USA abzeichnet: Woke und Feminismus ziehen nicht mehr. Intelligente Frauen möchten sich nicht vor einen ideologischen Karren spannen lassen. Sie dürfen dabei im Übrigen auch noch gut aussehen, man schaue sich die Frauen um Trump an. Blond und blöd stimmte zwar noch nie, aber vielleicht noch nie so sehr wie heute. Und dass konservative Frauen nur in geblümter Kittelschürze herumlaufen, erst recht nicht.
Kulturkritiker*innen passt das gar nicht, es scheint ihnen fremd zu sein. In der FAZ titelte es: „Die Frauen in Trumps Umfeld ähneln einander auf unheimliche Weise. Sie alle tragen das Mar-a-Lago-Face. Es kostet sehr viel Geld und symbolisiert maximale Härte. Was treibt die Frauen zu dieser ästhetischen Unterwerfung?“ Die Quelle: Amerikas linkes Blatt „Mother Jones“, wo diesen Frauen „körperliche Unterwerfung“ unter Trump unterstellt wird. Ähnlich irritiert klingt das Echo im „Manager Magazin“: Das Motto dieser Frauen laute: „Boobies, Brauen, Bronzer.“ Pfui Teufel!
Sind sie also alle geliftet, gespritzt, getackert, scheuen weder Mühe noch Schmerzen, nur der Macht wegen, zugunsten einer „Politik der Härte und Stärke“, die Frauen wie Kristi Noem, Ministerin für innere Sicherheit, oder Tulsi Gabbard, Geheimdienstchefin, beide nicht blond? Und von Boobies, Brauen, Bronzer kann bei Stabschefin Susie Wiles erst recht nicht die Rede sein, die eher mütterlich wirkt. Warum diese Mäkelei (bevorzugt übrigens von Frauen)? Wird den Frauen übelgenommen, wenn sie das tun, was viele Frauen in den USA dem Älterwerden entgegenhalten, nur, weil sie es als Konservative in der Trump Administration unternehmen?
Denn es ist in der Tat ziemlich auffällig, dass die „Rechten“ heutzutage besser aussehen als die anderen, was auch bei den Männern auffällt. Vielleicht, weil es diesen Frauen völlig egal ist, ob Männer ihnen deshalb unterstellen, ein bisschen dumm zu sein? Dieses Klischee bedienen im Übrigen ja vor allem jene krittelnden Frauen, die sich erfolgreiche Frauen irgendwie anders wünschen. Wie eigentlich? Egal. Wir werden 2026 mehr Frauen wie Sydney Sweeney sehen und weniger wie Georgine Kellermann oder Hengameh Yaghoobifarah. Und das wird weit mehr Freude bereiten als all die anderen aufrüttelnden Ereignisse: etwa die lustigen Belästigungen in der Silvesternacht. Die Energiekrise spätestens im März. Die Landtagswahlen im September. All this and brains too! Das sei die Devise.

Wen wir 2026 leider nicht mehr sehen werden, ist Brigitte Bardot. Wenn es je ein real existierendes Exemplar der Gattung Frau gab, das uns Männern vor Augen geführt hat, was für ein Segen es ist, dass die Natur einen weiblichen Gegenpart geschaffen hat, dann war sie es! Schön(!!!), klug(!), mitfühlend und mit einem durch und durch gesunden Menschenverstand gesegnet! Ach ja, fast hätte ich es vergessen: eine talentierte Schriftstellerin war sie auch noch! Ich lese gerade ihr Buch „Ein Ruf aus der Stille“, das ich jedem ans Herz legen möchte. Selten so schöne Sätze gelesen. Wie ERBÄRMLICH sich doch die meisten der so genannten Feministinnen und Aktivistinnen dagegen ausnehmen, die derzeit durch die Medien geistern! Ich bin sehr traurig …
„Was treibt die Frauen zu dieser …. Unterwerfung?“ Jene Schrapnelle, welche solche Fragen stellen sind die gleichen Weiber, die Kopftuch und Betttuchbehang als „Zeichen der weiblichen Selbstbehauptung im Islam“ erklären.
„Die Alternative zu Spaltung und Kollektivismus“ – das ist also die Lösung all unserer Probleme? Hat jemand verstanden, was der da erzählt? Da kann man ja nur noch gespannt sein auf die Umsetzung? Ich sehe schon die blühenden Landschaften am Horizont.
Das neue Jahr beginnt wie das alte geendet hat, im Würgegriff der Rechten.
Die linken können„ Alles“ beneiden, sogar die, die mehr Dreck unter den Fingernägeln haben , als sie !
Ich habe immer versucht, meine Versprechungen einzuhalten. Den Rumäninnen gegegenüber, die Väter, Mütter und Geschwister haben, ist mir das nicht ganz gegelückt. Ob ich verrückter als Klaus Kinski bin? Es gibt Rumänen, denen ich vertraue.
Die linksgrünen Minus-Schönheiten aus dem deutschen Regierungspalast und dem Oberkommando Weltmoral habe ich gehörig satt und erfreue mich immerhin an der blonden Weinkönigin, die einigermaßen gut reden kann und jetzt mit einem minder begabten Quiz-Fragesteller liiert ist. Es gibt eine neue Form politischer Selbstüberhöhung: moralisch geschniegelt, argumentativ ausgehöhlt. Schönheit, Leichtigkeit oder auch nur Lebensfreude gelten darin bereits als Verdachtsmomente. Wer nicht streng, freudlos und dauerempört auftritt, hat offenbar „nicht verstanden“, worum es geht. Dieser Politikstil lebt nicht von Überzeugung, sondern von Abgrenzung. Er braucht keine Argumente mehr, weil er sich selbst für den Maßstab hält. Kritik wird nicht widerlegt, sondern pathologisiert. Widerspruch gilt als Charakterfehler. Das eigentlich Abstoßende daran ist nicht fehlender Geschmack, sondern fehlende Gelassenheit. Wo Moral zur Dauerpose wird, verschwinden Humor, Ambivalenz und Selbstironie. Übrig bleibt ein pädagogischer Tonfall, der belehrt, statt zu überzeugen – und sich dabei für fortschrittlich hält.
Jede Form von Souveränität, Eleganz oder geistiger Leichtigkeit wirkt in diesem Milieu wie ein Affront. Nicht, weil sie falsch wäre, sondern weil sie zeigt, dass man auch ohne moralische Dauererregung klar denken kann. Genau das ist unerträglich für jene, die aus moralischer Haltung ihre letzte Legitimation ziehen.
Auch wenn es Linke nicht verstehen wollen: niemand wird ein besserer Mensch durch dunklere Hautfarbe – oder durch mehr Östrogen oder durch homosexuelle Vorlieben usw. Und im Fall des besagten Werbespots mit dem englischsprachigen Wortspiel, gemünzt auf Jeans/Genes: er trifft ganz offensichtlich zu, „Sydney Sweeney has good genes“, wie jede/r zugeben muss – selbst neidvolle Linke.