Zeigen Sie bitte Ihre Wertschätzung für unabhängigen Journalismus und
ermöglichen Sie, dass Achgut.com weiterhin unangepasst und kritisch sein kann!
Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Herr Tomaschoff, ich möchte den Gedanken anregen, auch mal das DDR-Thema „Hammernich“ in die bunte deutsche Realität zu übersetzen. Wenn man alle Rechtsgüter abgewogen hat, ist es vielleicht so, dass man eigentlich keinen vernünftigen Menschen mehr zwingen kann, etwas zu produzieren, solange ihm vom Hofnarr die Regeln abgesteckt werden. Dann muss der Herrscher eben sehen, ob ihm der fernreisende Marco Polo etwas aus dem Orient mitbringt. Das dumpf dümpelnd kauende Volk wird von der Ausfüllung seiner Subventionsanträge nicht aufblicken, das ist sicher. Es kommt auf den Herrscher an. Aber wer weiß schon noch, wer hier überhaupt regiert?
Man weiß deshalb auch nicht, an wen man das Gesuch richten müsste, die Obrigkeit möge doch den Hofnarren bitte etwas an die Leyne nehmen. Am Ende ist der Hofnarr selbst der Herrscher?
Oder der Herrscher verkleidet sich als Hofnarr? Wir brauchen eine Klarnamenspflicht für Herrscher!
Ich habe gestern unter dem Artikel von Jan Tomaschoff geschrieben:
>>Der einfache Nachweis, dass darin geforderte Pflichten OBJEKTIV nicht erfüllbar sind, muss reichen, damit das ganze Gesetz, nicht nur Teile, NICHTIG zu machen.<<
Ich meine damit u.a. auch das „Betrügen mit Abgasen“. Die deutsche Autoindustrie ist unter die Juristen geraten. Und damit nahm das Elend seinen Lauf, weil die deutschen Auto-Manager keine Ahnung mehr von dem eigentlichen Geschäftszweck der Firma haben, die sie beherrschen. Die meisten von ihnen sind studierte Juristen, sofern sie überhaupt einen Schulabschluss haben. Das haben sie gemeinsam mit dem ehemaligen Siemens-Chef, unter dem die Handy-Produktion in Deutschland ihr lautes Ende fand. Juristen haben eine Eigenschaft, kein Alleinstellungsmerkmal, dass sie von der Sache, über die sie entscheiden, absolut nichts verstehen. Das macht aber nichts, weil sie natürlich eine Rechtsgüterabwägung machen. Man muss ihnen nur sagen, was sie für Stuss verzapfen, dann wägen sich auch ab, haha, guter Witz. Frau Faeser ist auch Juristin, glaube ich. Nur Habeck nicht, aber auch er versteht sich auf Rechtsgüter, auch auf subjektive.
Ja, also, wenn die deutschen Automanager gesagt hätten, dass die Abgasnormen einfach zu „dem Preis“ nicht zu machen sind, oder – ehrlicher – zum aktuellen Stand der Technik überhaupt nicht, hätte man sicher die Rechtsgüter abgewogen. Aber sie haben ja nichts gesagt. Im Gegenteil, die Hochstapler haben noch mit verrückten Versprechen geworben, weil sie glauben, die Verbraucher wollen belogen werden. Aber Verbraucher bekommen Pickel davon, wenn einer keine Ahnung hat und auch noch lügt. Konnte niemand wissen. Jetzt widerholt sich das Elend vielleicht bei Solar-Wechselrichtern, nachdem es bei Standardhalbleitern aus „Holland“ schon komplett in die Hose gegangen ist. Also, das ist ein Märchen, dass man mit Lügen nicht durch kommt. Die Lügen-Praktiker wissen das, wenn es überhaupt keinen EU-Hersteller für irgendwas mehr gibt.