Die badische Landesbischöfin hat als Reaktion auf die "Messerattacke" in Mannheim dazu aufgerufen, Vorurteile abzubauen, sich über andere Religionen zu informieren und uns für eine Kultur der Toleranz und des Respekts einzusetzen. Sie meint das ernst.
Was den freien, ungebremsten Fall angeht, so hat die ehemalige Landesbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Margot Käßmann, mit einem einzigen Satz ("Es gibt keinen gerechten Krieg") eine Vorlage geliefert, die kaum überboten werden kann. Auf die Lage in der Ukraine bezogen bedeutet das: Die „Eskalation der Waffenlieferungen" müsse ein Ende haben, damit "Friedensverhandlungen" zwischen Russland und der Ukraine beginnen können. Es gibt da aber auch einen Subtext, der unausgesprochen mitgeliefert wird. Wenn es "keinen gerechten Krieg" gibt, dann war auch der Krieg der Alliierten gegen die Nazis kein gerechter Krieg, sondern ein vom Völkerrecht ungedeckter Überfall auf das Deutsche Reich.
Nun droht Frau Käßmann Ungemach aus den eigenen Reihen, der USP – also ihr Alleinstellungsmerkmal – könnte ihr abhanden kommen. Die badische Landesbischöfin Heike Springhart hat eine Erklärung zu dem Blutbad von Mannheim abgegeben, das ein Zuwanderer aus Afghanistan angerichtet hat. Darin heißt es: "Es ist wichtig, Vorurteile abzubauen, sich über andere Religionen zu informieren und den Dialog zu suchen. Gemeinsam sind wir gefordert, uns aktiv gegen Hass und Extremismus jeglicher Art stellen – in unserem Alltag, in unserer Nachbarschaft, in den sozialen Medien. Indem wir uns für eine Kultur der Toleranz und des Respekts einsetzen, können wir dazu beitragen, dass sich solch schreckliche Ereignisse wie die Messerattacke in Mannheim nicht wiederholen."
Die Antwort auf eine nicht gestellte Frage
Da kann einem Ungebildeten, der schon mal Karl Barth mit Mario Barth verwechselt, kurz die Luft wegbleiben. In Mannheim hat sich ein Messer selbstständig gemacht und eine Attacke unternommen. Nachdem "wir" es versäumt haben, Vorurteile abzubauen, uns über andere Religionen zu informieren und den Dialog zu suchen. Nun sind "wir" gefordert, uns aktiv gegen Hass und Extremismus jeglicher Art (zu) stellen – in unserem Alltag, in unserer Nachbarschaft, in den sozialen Medien. Indem wir uns für eine Kultur der Toleranz und des Respekts einsetzen, damit sich solch schreckliche Ereignisse wie die Messerattacke in Mannheim nicht wiederholen.
Die Frage, welche Qualifikation ein Mann oder eine Frau haben muss, um in ein Spitzenamt der Evangelischen Kirche berufen zu werden, wurde zwar nicht gestellt, dafür aber ausgiebig beantwortet. Man muss zu allem unfähig sein, was über die Kunst der Mülltrennung hinausgeht. Eine Handvoll Begriffe, die lose miteinander verknüpft werden, mehr ist nicht vonnöten, um Bildung, Mitgefühl und Zuständigkeit zu simulieren. Respekt und Toleranz statt Hass und Extremismus jeglicher Art! Und keine Vorurteile bitte, weder gegenüber Afghanen mit Messern noch Pfaffen und Pfäffinnen ohne Verstand!
Henryk M. Broder ist Herausgeber der Achse des Guten (zusammen mit Dirk Maxeiner und Fabian Nicolay)

„Sed nihil occasionatum et deficiens debuit esse in prima rerum institutione. Ergo in illa prima rerum institutione mulier producenda non fuit.“ (Aber in der ersten Anordnung der Dinge hätte nichts zufällig und mangelhaft sein dürfen. Daher sollte in dieser ersten Anordnung der Dinge keine Frau hervorgebracht werden.) Der heilige Thomas hat natürlich vollkommen recht. Allerdings stellt sich dann die Frage, warum Gott von der ersten Anordnung der Dinge abgerückt ist und auf die komische Idee einer zweiten Anordnung der Dinge kam, die uns dann solche Knaller wie Claudia Roth, Emilia Fester, Göring-Eckhardt, Käßfrau, Kurschus und eben diese Springhart bescherte.
@ roland Völlmer – „Aber Kriege mit Messern waren lange unüblich…“ -- Gruppenvergewaltigungen auch. Davon allein in der Statistik in Berlin 111 angezeigte, bundesweit ?? Wer da noch stetig „Tolleranz“ und Multikulti propagiert, dem wünsche ich betroffene eigenen Familienangehörige, nicht aus Bosheit, sondern als offenbar erforderliche Bildungsmaßnahme.
Ich habe mich informiert, den Koran schon infolge der 1980er „Besucherströme“ gelesen. War sehr informativ und hilfreich im weiteren Leben. Und weil „Mannheim“ munter relativiert wirde, heute ein von der Polizei niedergestreckter MESSERNDER Aynman aus Afghanistan in S-A. Mal sehen, wie viele derartige Terrorakte es noch benötigt, bis der baerböckige Einreise-Shuttle-Servive auf Steuerzahlers Kosgten endlich eingestellt wird, finanziert im übrigen mittels Nutzung des islamischen Geldwäschezahlungssystem HAWALA, mit dessen Hilfe das Außenamt die dort die Migration organisierenden NGO bezahlt.
Herr Broder, diese „Qualifikation“ muß heutzutage jeder haben, der höhere Weihen anstrebt. Wissen und Verstand sind eher hinderlich.
@Günter H. Probst : „…sich wehren, andere Wange hinhalten oder weglaufen“ . Es gibt noch die beliebte Cleverle-Variante : den Täter vermittels „Vorgeschichte“ zum Opfer umetikettieren und sich dann edel mit ihm solidarisieren . Schwere Kindheit , traumatische Fluchterfahrungen , ein fehlender Hoden ( H. ) oder Haarausfall ( P. ) und die Erzählung steht …
Grundsätzlich befürworte ich Gewaltlosigkeit, wie Jesus sie gelehrt hat. Daher würde ich einem Einmann auch die linke bzw. rechte Backe hinhalten, wenn er mich gerade auf die rechte bzw. linke geschlagen hat.
Das Problem beginnt aber, wenn drei oder vier Einmänner mich angegriffen haben:
Denn so viele Backen habe ich nicht.
Zur Not müsste ich dann wohl meine Ar mbacken hinhalten, oder?
Wir haben noch Luft nach oben. In D gibt es insgesamt etwa 8000 Messerattacken im Jahr. In UK sind es 50.000, allein in London über 12.000. Wobei in UK die einschlägige (einstechende?) Klientel breiter gestreut ist. Schon zu meiner Zeit in UK (30 Jahre her) ging man der Jamaika-Fraktion besser aus dem Weg. Die liefen übrigens tatsächlich in Regenbogenfarben herum, allerdings war damit Jamaika gemeint, nicht bunte Vielfalt. Was Morrissey zu der öffentlich geäußerten Bemerkung veranlasste dass Reggae rassistischer schwarzer Müll sei. (Seitdem ist Morrissey ein böser Nazi, was seinem musikalischen Verkaufswert aber nicht schadet).