Gastautor / 23.11.2021 / 14:00 / Foto: Pixabay / 49 / Seite ausdrucken

Tod einer Messe: Ohne Kontakte stirbt die Industrie

Als Foren für Kommunikation und Innovation sind Messen für den Wirtschaftsstandort Deutschland sehr wichtig. Neue Corona-Verordnungen treffen Aussteller und Kunden nun wieder hart.

Von Christian Demant.

Auf einem bekannten Newsportal habe ich gestern eine exzellent geschriebene Generalabrechnung mit den wenig zielführenden Corona-Maßnahmen der Regierung gelesen. Um die Unverhältnismäßigkeit der diversen staatlichen Eingriffe zu verdeutlichen, bringt der Autor eine lange Liste der seit März 2020 verursachten umfangreichen Kollateralschäden. Ich halte es für wichtig, diese Kollateralschäden in ihrer ganzen Breite regelmäßig zu thematisieren, denn nur wenige Bürger verfügen in ihrer jeweils individuellen Lebenssituation über einen Überblick über das Ausmaß der Schäden.

In der Auflistung der durch die Corona-Maßnahmen verursachten Schäden erfolgt der berechtigte Hinweis, dass die Existenz von „Gastwirten, Händlern, Künstlern, etc.“ geopfert werde. Gleichlautende Aufzählungen lassen sich regelmäßig in Artikeln und Kommentaren finden, bei mir verursachen sie aber immer ein gewisses Unbehagen, weil Wichtiges ausgeblendet wird. Ich fühle mich beim Lesen ein wenig in meine Studentenzeit zurückversetzt, als für zahlreiche Kommilitonen der „Getränkekauf im Supermarkt, ein Besuch in der Stammkneipe oder in einem Club mit Live-Musik“ zu den zentralen Lebensinhalten gehörten.

Wer ein paar Jährchen älter ist und vielleicht auch schon etwas Berufserfahrung in der freien Wirtschaft gesammelt hat, der weiß, dass „Wirtschaft“ sich nicht nur aus Gastronomie, dem Einzelhandel und dem Kunst- und Kulturbetrieb zusammensetzt. Ich möchte hier allerdings mit keinem Wort in Abrede stellen, dass die drei genannten Bereiche massiv unter den Maßnahmen zu leiden haben.

Gastwirte, Händler und Künstler dürften sich in allen Ländern der Erde finden lassen, Nordkorea vielleicht einmal ausgenommen. Was unsere Volkswirtschaft hier in Deutschland von vielen anderen Ländern unterscheidet, ist eine leistungsfähige Industrie, die mit ihren Produkten und dazugehörigen Dienstleistungen seit Jahrzehnten maßgeblich unseren Wohlstand erzeugt. Leider findet diese industrielle Basis regelmäßig zu wenig Beachtung in breiten Teilen der Medien. Das bedeutet aber nicht, dass die Auswirkungen der Corona-Politik nicht in der Industrie zu spüren wären. Im Gegenteil!

Kontaktreduzierung: vielerorts und einschneidend

Unternehmertum ist ein iterativer Entdeckungsprozess. Wenn heute ein paar mutige junge Leute ein Start-up gründen, dann ist die Bereitschaft und die Fähigkeit „rauszugehen“, die eigene Komfortzone zu verlassen, um mit anderen Marktteilnehmern ins Gespräch bzw. in Kontakt zu kommen, ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Insbesondere die Inhaber und Führungskräfte unserer erfolgreichen mittelständischen Betriebe sind regelmäßig unterwegs und treffen Geschäftspartner und Kunden, aber auch Wettbewerber, Kritiker und mögliche zukünftige Mitarbeiter. Jeder neue Kontakt ist eine Art Fortbildung, ein kleiner weiterer Schritt im Entdeckungsprozess. Kollaboration ist in der Wirtschaft elementar, genauso wie bei Künstlern. Künstler benötigen den Kontakt zu ihrem Publikum und zu ihren Fans, um mit neuen kreativen Ideen weiter zu wachsen. Unternehmer brauchen u. a. den Austausch mit kritischen Kunden, um ihr Unternehmen mit attraktiven Produkt-Angeboten weiter auf Wachstumskurs zu halten.

Mit Beginn der Corona-Maßnahmen im März 2020 wurden im Rahmen der staatlich verordneten Kontaktreduzierung wesentliche Unternehmensprozesse erheblich gestört.

Entwicklungsprozesse: nur noch mit angezogener Handbremse

In vielen Unternehmen leidet durch den Home-Office-Modus der innerbetriebliche Austausch, der Flurfunk am Kaffeeautomaten wurde vielerorts eingestellt. Die Online-Kommunikation bleibt erfahrungsgemäß auf die Kernteams beschränkt, vielen Mitarbeitern fehlt seit Monaten der informelle Kontakt zu den Nachbarabteilungen.

Reisebeschränkungen und Quarantäneregelungen behindern internationale Kooperationen und erschweren den Austausch mit Zulieferern. Es ist seit 20 Monaten schwierig bis unmöglich z. B. Brainstormings zwischen unterschiedlichen Teams und Kooperationspartnern abzuhalten.

Die zu Beginn des Lockdowns 2020 in fast allen Unternehmen erlassenen Einlassverbote für „Externe“, d.h. nicht festangestellte Arbeitskräfte, führte in vielen Betrieben zwangsläufig zu einem Aussetzen jeglicher Fortbildungsmaßnahmen. Webinare wurden in den vergangenen Monaten zwar zahlreich gebucht, der Lerneffekt dürfte aber ähnlich nachhaltig sein wie bei dem – trotz aller Bemühungen der Lehrkräfte – weitgehend wirkungslosen „Homeschooling“ der Kinder. Aufgrund der Hygienevorschriften können keine kreativen Team-Events mehr durchgeführt werden, Fachkonferenzen wurden reihenweise abgesagt. Es sind eben nicht nur kulturelle Veranstaltungen, die abgesagt werden mussten bzw. werden müssen.

Die zeitweilige Abschottung der Betriebsstätten in Verbindung mit dem Schließen der Gastronomie hatte teils groteske Folgen. Als fragwürdiges Highlight erinnere ich mich noch an einen Beratungstermin im Frühjahr 2020, den ich mangels Zugang zu einer geeigneten Räumlichkeit mit meinem Kunden bei einem Spaziergang über die am Firmensitz gelegenen Äcker durchgeführt habe – bei leichtem Regen in Gummistiefeln. Ich kenne Selbstständige, die sich in ihrer Verzweiflung extra ein Wohnmobil zugelegt haben, um unabhängig von Flugverbindungen und der Verfügbarkeit einer Hotelunterkunft Kundenbesuche weiter durchführen zu können. 

Das sich ständig ändernde Repertoire der Corona-Maßnahmen entwickelt sich zu einem massiven Innovationshemmnis. Auch wenn das kaum ein Verantwortlicher in den Firmen so richtig offen zugeben wird: Viele Entwicklungsprozesse laufen seit Monaten nur noch mit stark angezogener Handbremse. Für eine Volkswirtschaft, die auf den Export innovativer Produkte angewiesen ist, ist diese Entwicklung längerfristig fatal.

Messen: Seit September auf Erholungskurs?

Die weltweite Arbeitsteilung erfordert Koordination zwischen den Marktteilnehmern. Für die Koordination des eigenen Netzwerkes (Zulieferer, Dienstleister, externe Arbeitskräfte, Händler, Distributoren etc.) ist umfangreiche Kommunikation erforderlich. Diese lässt sich erfahrungsgemäß nur sehr begrenzt online abwickeln, denn sie dient nicht nur dem Informationsaustausch, sondern auch der Etablierung von Vertrauen.

Diese direkte Kommunikation zwischen den Marktteilnehmern ist für den eigenen Markterfolg unersetzlich, setzt damit zwangsläufig aber auch direkten Kontakt voraus. Wenn der Staat Kontakte einschränkt oder sogar verbietet, legt er damit die Axt an eine zentrale Säule der Marktwirtschaft.

Ein tragisches Beispiel liefert hierfür aktuell einmal mehr das Messewesen. Insbesondere der exportorientierte Mittelstand nutzt Messen traditionell als Vertriebs-Plattform, um neue Kontakte zu generieren und als Treffpunkt, um das bestehende Netzwerk zu koordinieren. Messen werden vom Verband der Deutschen Messewirtschaft als „Foren für Kommunikation und für Innovation, die den Weltmarkt abbilden“ bezeichnet. Deutschland mit seinen 25 Messeplätzen galt bis Anfang 2020 weltweit als die Nummer 1 bei der Durchführung von internationalen Messen. Von März 2020 bis September 2021 war die Branche allerdings fast durchgehend zum Stillstand gezwungen, der laut AUMA, dem Verband der deutschen Messewirtschaft, zu einem „gesamtwirtschaftlichen Schaden von 43,5 Milliarden Euro in der Messewirtschaft selbst, aber auch in der mit Messen verbundenen Hotellerie, Gastwirtschaft und Transportbranche“ geführt hat.

Seit September sind in allen 16 Bundesländern Messen unter strengen Hygienekonzepten wieder möglich. Ein lautes Aufatmen ging durch die Branche.

Primärziel für die Präsenz auf einer Messe ist für die meisten Aussteller die Generierung von möglichst vielen „Leads“. Mit dem englischen Begriff 'Lead' beschreiben Marketing- und Vertriebsexperten die Kontaktanbahnung zu einem potenziellen Kaufinteressenten, bei der dieser üblicherweise Kontaktinformationen (wie z.B. eine E-Mail-Adresse) beim Aussteller hinterlässt. Man beachte die zweimalige Verwendung des Begriffes „Kontakt“ im vorigen Satz. Es dürfte offensichtlich sein, dass jede Form von Kontaktbeschränkungen, egal wie ausgestaltet und vom wem veranlasst, der Zieldefinition der Aussteller entgegenläuft.

Planung und Durchführung eines Messeauftritts sind für die Unternehmen eine kostspielige Angelegenheit. Für so manchen Mittelständler ist die Präsenz auf der wichtigsten Branchenmesse („Leitmesse“) der größte Posten im Marketingbudget. Cost Per Lead (CPL), d.h. die erforderlichen Aufwendungen pro erfolgreicher Kontaktanbahnung, werden vom Controlling genau im Auge behalten.

Leichtathletik in Nürnberg: 5.000-Meter-Lauf mit FFP2-Maske

Eine recht dramatische Entwicklung, weitgehend unbeachtet von den Medien, hat sich im Messewesen in den vergangenen Tagen in Nürnberg abgespielt. In Nürnberg, Geburtsort von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, findet einmal jährlich im Herbst die Industriemesse „SPS – Smart Production Solutions“ statt. Die SPS ist eine in der Automatisierungsindustrie fest etablierte Messeveranstaltung mit zuletzt 1.600 Ausstellern und beachtlichen 64.000 Besuchern, 26 Prozent davon reisten aus dem Ausland an (Zahlen von 2019). Die SPS 2021 war geplant für diese Woche, vom 23. bis 25. November.

Im Laufe der vergangenen zwei Wochen wurden wohl mehrmals die Zutrittsbedingungen für das Standpersonal und die Besucher verschärft. Aus ursprünglich „3G“ wurde „3G-Plus“, dann plötzlich „2G“ mit Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske in den Innenräumen. Ich bin zufällig auf diese äußerst restriktiven Regelungen aufmerksam geworden, weil ich mir ein Tages-Ticket für einen Besuch online kaufen wollte.

Aus eigener langjähriger Messeerfahrung, sowohl als Aussteller sowie als Besucher, kann ich berichten, dass Besuche von Messe-Großveranstaltungen eine gewisse körperliche Fitness erfordern. Während eines ganztägigen Messebesuchs können sich schnell über fünf, manchmal sogar bis zu acht oder sogar zehn Kilometer Laufstrecke ergeben. Meinen persönlichen Rekord habe ich bei einem Besuch der Messe Frankfurt mit über 12,5 Kilometern Tagespensum erzielt. Die in diesem Kontext vollkommen weltfremde Forderung nach einer FFP-Maske im Innenbereich eines über 135.000 Quadratmeter großen Hallenverbundes hat mich daher überrascht und ich fragte mich, ob die lokale Berufsgenossenschaft hierzu im Sinne des Gesundheitsschutzes eine Stellungnahme abgegeben hat. Das Tragen einer Maske behindert zudem jede Form von Kontaktanbahnung, sowohl verbal als auch non-verbal. Das Anbahnen von Kontakten ist aber Sinn und Zweck einer Messe.

Messe-Neustart im Freistaat: Fehlanzeige

Offensichtlich waren auch einige Aussteller unangenehm überrascht, lassen doch 2G-Regelung, FFP2-Maskenpflicht sowie eine weitere Empfehlung des Veranstalters „vor Betreten des Messegeländes“ einen zusätzlichen Selbsttest durchzuführen, befürchten, die zu erwartenden Besucherzahlen könnten ähnlich zurückhaltend ausfallen wie aktuell in den Fußball-Stadien und in weiten Bereichen der Gastronomie. Wenn wenig bis kaum jemand zu Besuch kommt, geht die CPL-Rate aus Aussteller-Sicht unweigerlich nach oben. Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem sich eine Messepräsenz für die Unternehmen nicht mehr rechnet.

Mit ähnlich lautenden Texten haben Mitte der vergangenen Woche zahlreiche Aussteller kurzfristig ihre Teilnahme an der SPS abgesagt, darunter prominente Vertreter wie Bosch, Microsoft und Siemens. Offiziell begründet wurden die überraschenden Absagen meist kurz und knapp mit dem „Schutz der Mitarbeitenden und Kunden“. Es ist sehr ungewöhnlich, dass eine Messeteilnahme wenige Tage vor dem Beginn der Veranstaltung abgesagt wird, schließlich sind bereits beträchtliche Investitionen in die Planung und konkrete Vorbereitung geflossen. Dennoch gab es wohl gute Gründe für die Unternehmen, diesen drastischen Schritt zu vollziehen.

Die zahlreichen Absagen wurden zeitnah offiziell bestätigt, an der Durchführung der Veranstaltung wurde aber vorerst festgehalten. Vergangenen Freitagabend wurde die SPS dann vom Veranstalter offiziell komplett beerdigt. Das zarte Pflänzchen Messebusiness, das nach 18 Monaten staatlicher Stilllegung seit September wieder vorsichtig am Erblühen war, wird nun erneut von fragwürdigen Corona-Verordnungen zusammengetreten.

Der erst kürzlich von Jörn Holtmeier, dem Geschäftsführer des Verbands der Deutschen Messewirtschaft, an die Verantwortlichen in der Politik vorgetragene Appell,“'sehr umsichtig zu agieren“, blieb zumindest in Bayern wohl ungehört. Jetzt mag es naheliegend erscheinen, der Absage einer sehr spezifischen Fachmesse mit „lediglich“ 64.000 Besuchern keine allzu große Bedeutung beizumessen, schließlich ziehen andere Veranstaltungen sogar mehrere Hunderttausend Besucher an. Es sollte aber erwähnt werden, dass sich unter den Ausstellern auf der SPS zahlreiche äußerst innovative – insbesondere auch mittelständische – Top-Anbieter und Vorzeigeunternehmen aus der DACH-Region befinden, die zu den wenigen Unternehmen gehören, die mit ihren Hightech-Produkten im internationalen Wettbewerb überhaupt noch mithalten können. Auch das Publikum auf der SPS gilt in Industriekreisen traditionell als hochkarätig.

Verbandsgeschäftsführer Holtmeier bezeichnete in einem Interview völlig zu Recht Messen als „Treffpunkt, um die Erholung der Wirtschaft voranzutreiben“. Die Absage der SPS ist vor diesem Hintergrund doppelt fatal: Für den „Treffpunkt“ und Messestandort Nürnberg einerseits, aber auch für die gesamte deutsche Volkswirtschaft.

 

Christian Demant ist Dipl.-Ing. Technische Kybernetik, arbeitet als Unternehmensberater und schreibt Fachbücher im Bereich der Softwareentwicklung.

Foto: Pixabay

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Elias Schwarz / 24.11.2021

Die Industrie wird nicht durch Corona zerstört, sondern durch die Handlung der Regierenden (keine Genderform, sondern eine grammatikalische). Klimaschutz ist die Waffe Nummer eins. Aber auch Energiewende, Zerstörung der Wissenschaft, Kampf gegen Auto und Flugzeug - für all das braucht man keine Corona. Oder nach dem alten Spruch: “mit solchen Freunden braucht man keine Feinde” (eine andere Variante: “Lieber Gott, bewahre mich vor Freunden und mit den Feinden werde ich selber fertig”)

Michael Brüggemann / 23.11.2021

Hier geht es nicht um Gesundheit, nein hier läuft der dritte Weltkrieg ohne Waffen, aber mit umso mehr Effizienz. Die Eliten wollen die Weltwirtschaft zerstören und das System ist schon lange bankrott und kann nur mit gedrucktem Geld durch die Staaten aufrecht erhalten werden. Dies alles kann man der Bevölkerung nicht beibringen und so erfindet man eine Virusbedrohung die keine ist, um alles zu zurückzufahren. Die Regierungen sind Marionetten in diesem Spiel , was schon seit zwanzig Jahren geprobt wurde und mit Hilfe von China als neue Supermacht in Szene gesetzt wird. Leute werdet endlich wach bevor es zu spät ist. Aber ich befürchte die Lemminge stehen schon vor der Klippe.

Siegfried Ulrich / 23.11.2021

Vielleicht sollten die geschädigten Unternehmen sich einmal fragen, welcher Partei sie in den Jahren zuvor ihre Spenden gegeben haben. Sicher dürfte eine der Ampelfarben oder eventuell sogar alle darunter gewesen sein. Und vielleicht lernen sie ja etwas daraus….

P. Schulze / 23.11.2021

Das mit der Industrie in Schland ist wie mit guten Leuten am Arbeitsplatz. Wird gebraucht, dringend sogar - nur eben nicht gewollt. Ich komme ursprünglich sogar aus der Industrie… egal - weg damit! Steht dem Untergang nur im Weg… und besser verdient haben es die meisten Unternehmen auch nicht, schließlich haben sie das alles so gewollt!

Karla Kuhn / 23.11.2021

“Tod einer Messe: Ohne Kontakte stirbt die Industrie”  AUSSPERRUNGEN aller Art, “Tod” der Messe, der GREAT RESET macht Fortschritte. Bis WANN soll die gesamte Weltbevölkerung völlig verarmt aber GLÜCKLICH dahinsiechen ? Die Corona AUSSPERRUNG scheint die Ouvertüre vor dem völligen Verfall zu sein, wozu braucht es da überhaupt noch eine Industrie ? Rüben-und Kartoffelanbau, das wird vermutlich die Zukunft sein. Mich stört das nicht, während der Schulferien mußten alle Schüler regelmäßig aufs Feld. Wieder ein Vorteil gegenüber den Wessis. Rafael Rasenberger, ich pflichte Ihnen bei.Horst Jungsbluth,“Es sieht so aus, als wenn die Pandemie für die “Strategen des Untergangs” wie gerufen kommt,....” Nicht wie gerufen kommt, offenbar TEIL der Strategie. Die IMPFPFLICHT soll offenbar den Rest erledigen !! Daß es immer mehr GEIMPFTE SIND; die SUPERSPREADER; daß interessiert diese TYPEN absolut nicht. IMPFPFLICHT, trotz der vielen TOTEN und schweren NEBENWIRKUNGEN ist UNVERANTWORTLICH. Die TSCHECHEN und die ENGLÄNDRR führen KEINE IMPFPFLICHT ein !!

K.Wilhelm / 23.11.2021

statt Messen zu besuchen, doch besser Sprachkurs für urdu, farsi, botekudisch , kisuaheli machen. Statt smartfohn lieber Morsealphabet lernen für Kerzenlichtsignale aus den Wohnhöhlen und messerschleifen lernen für die lieben Dummchen zum abkitzeln. Morgenthau war da noch human. “Wir” übertreffen alles und keine Messe wird man singen ...

Arnold Balzer / 23.11.2021

Zum Thema Fucking-Face-Piece v. 2.0: Als im Frühjahr/Sommer 2020 der Corona-Vorschriften-Terror richtig Fahrt aufnahm, aber die Diskussion um “medizinische” oder FFP-Rotzlappen noch im Gange war, gab es, ich glaube hier auf der Achse, einen Link zu der Arbeitsschutzvorschrift betr. FFP, wo erklärt wurde, dass das Stück als Staub- u. Aerosol-Schutz für Arbeiter gedacht ist, die beim Fräsen, Sägen, Schleifen u.ä. Tätigkeiten einer entsprechenden Gefährdung ausgesetzt sind. Korrekter Sitz vorausgesetzt, behindert das Ding natürlich das Atmen erheblich - und deswegen ist die Arbeit nach max. 70 min für eine 15 min-Pause zu unterbrechen!! Deswegen durften/dürfen z.B. Verkäufer/Innen/Weder-nöcher einen himmelblauen Lappen tragen, der weniger Schutz, aber freieres Atmen erlaubt, denn sie müssen ja 7,5+ Stunden/Tag damit rumlaufen. Den Kunden dagegen wird, wie bekannt, das angeblich virendichte Voll-Fresse-Teil aufgezwungen. Insofern ist die Frage des Autoren voll berechtigt, wieso die Messebesucher (und auch die Standwächter) auf ihrem 8stündigen 10km-Lauf permanent so ein Teil tragen müssen, was eindeutig den Arbeitsschutzvorschriften widerspricht, wenn das Ding nicht wie eine Bartbinde wie zu Kaisers Zeiten getragen wird - und immerhin ist der Messebesucher _beruflich_ unterwegs. Von Berufsgenossenschaften ist wohl keine Unterstützung zu erwarten: Sonst wachen die BGen peinlichst auf Einhaltung aller Vorschriften und drohen Unternehmen hohe Geldstrafen an. Aber bei Corona lässt man fünfe gerade sein, und die leitenden, weichgespülten Sesselpuper kriegen ihr Gehalt wie eh und je aufs Konto, ohne von H4 bedroht zu sein.

Hjalmar Kreutzer / 23.11.2021

Die Gastronomen, die mit 2G öffnen „dürfen“, sind nach meinem subjektiven Eindruck schlechter dran, als wenn sie wegen Lockdown schließen müssten, aber Anspruch auf Entschädigung hätten. Eine hiesige bekannte und wegen der Speisekarte auch sehr beliebte Gaststätte war sonst wochentags immer krachend voll; jetzt sind die Gäste sehr dünn gesät. Eine große öffentlich-rechtliche Körperschaft verordnet ihren Mitarbeitern vorwiegend Homeoffice auch für 2G, Ungeimpfte „dürfen“ nur ins Büro kommen, wenn die Führungskraft sie zu sich befiehlt und müssen vorher einen negativen Test vorweisen. Auch vor Corona herrschte dort schon Personalmangel, etliche Mitarbeiter langfristig arbeitsunfähig oder im Rentenverfahren. Dennoch scheint es aktuell ein Gnadenerweis zu sein, am Arbeitsplatz erscheinen zu dürfen. Na, denn, Burnout, Novemberdepri, Rückenschmerz können einen Menschen auch fürs Büro arbeitsunfähig machen. Beweise mal als überlasteter Hausarzt das Gegenteil! Da ist man mit Gelb A5 Hochformat, vulgo AU-Bescheinigung auf der sicheren Seite. Hauptsache, die restlichen Asozialen werden endlich zum Impfen gezwungen, lass doch die Wirtschaft krachen gehen!

Max Anders / 23.11.2021

In den kommenden Tagen wird die Absage der Grünen Woche, welche auch nach 2G und mit massiven Einschränkungen stattfinden sollte, bekannt gegeben. Die ersten Länder haben bereits abgesagt, jetzt wrd nur noch ausgeknobelt, wer die Entschädigungen zahlen soll. Es ist sowas von irre, was auch in diesem Sektor passiert. Es gibt Messeveranstalter die planen mit Open Air 2G Messen im Frühjahr 2022 ! und auch dort hagelts schopn massenweise Absagen. Diese Branche ist mittlerweile nachhaltig zerstört worden.

lutzgerke / 23.11.2021

Zuerst sollten wir meine ich verstehen, daß die Verfassung ein Gesellschaftsvertrag ist, den sich das Volk, der Souverän (König), gegeben hat, und daß der Vertrag eine freiwillige Vereinbarung ist. Wird ein Vertrag von einem Unterzeichner gebrochen, hat sich der Vertragsbrecher in seinem Amt delegitimiert. Die Vertragsbrecher sitzen im Bundestag und in den Landtagen. Der Bruch wird deutlich, weil nicht nur die unveräußerlichen Menschenrechte (Bürgerrechte) unter Kuratel gestellt worden sind, sondern gerade das, was die Staatsordnung ausmacht, das Minderheitenrecht Artikel 3,3 GG. In dieser und allen westlichen Verfassungen haben Individual-, Minderheiten und Menschenrecht eine bevorzugte Stellung inne. / Wo die Staatsordnung von einer kriminellen Minderheit gebrochen wird, gilt wieder das Naturrecht, welches das bedeutsamste Grundrecht aller ist. Der Staat ist abgeschafft worden. Die Parteien haben zwar die Macht, weil die den Amtsapparat beherrschen, aber sie haben kein Recht! / In Kamerun gibt es keine Zwänge und alle Bürger sind ungeimpft. Aber die Bürger haben Corona in den Griff bekommen mit traditioneller Medizin (Doku Medizin gegen Corona). Auf Deutschland umgerechnet, hat Kamerun keine 100.000 Corona-Toten zu beklagen, auf Deutschland umgerechnet hat Kamerun 5.300 Tote! Wer das Tor schießt, hat Recht! / Wenn die kleinen Betriebe, die eine Gesellschaft ausmachen, aussterben, sterben sie endgültig. Mit 3 Konzernen kann kein Mehrwert geschaffen werden. Die Löhne werden rasant sinken, Bankrotte, Armut, Hunger, Aufstände, Megainflation sind die neue Weltordnung. / Das beste ist, überall wegen Corona herumzustreiten. Je mehr gestritten wird, desto eher wird das Schweigekartell durchbrochen.

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