Heute abend kommen im ZDF alle Gutmenschen zusammen, denen jede Katastrophe recht ist, um sich ins Bild zu rücken: Frau Thomalla und Herr Gottschalk, Frau Glas und Herr Maffay, Herr Klose und Frau Connor. Und alle wollen den Kindern von Haiti helfen - und auch ein wenig sich selbst. Wie Haiti geholfen werden kann, erklärt Bret Stephens im Wall Street Journal.
Anne Applebaum schreibt in der Washington Post, warum das Erdbeben so verheerend war und Roger Koeppel kommentiert die “politische Katastrophe” in der Weltwoche.
Und hier ein Interview mit H.C. Buch über seine zweite Heimat in der Karibik:
Haiti ist meine zweite Heimat, meine Romane - ein Teil meines Werks - ist in der Karibik angesiedelt. Ich bin stolz darauf, dort als haitianischer Schriftsteller zu gelten, weil ich eine kreolische Großmutter hatte. Mein Großvater kam aus Darmstadt Ende des 19. Jahrhunderts nach Haiti. Dort wurde ein deutscher Apotheker gesucht. Die Kolonie deutscher Kaufleute in Haiti brauchte einen eigenen Arzt und Apotheker. Mein Großvater eröffnete eine Apotheke in Port-au-Prince, im damaligen Stadtzentrum in der Nähe des Hafens. Er ließ sich ein wunderschönes Haus bauen. Darin befand sich die Apotheke mit Apothekerflaschen und -gläsern, beschrifteten Gefäßen und einer prächtigen Holzvertäfelung. Das alles war bis vor Kurzem noch intakt - seit einer Woche ist es zerstört.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0119/horizonte/0001/index.html
Siehe auch:
http://jeffreygoldberg.theatlantic.com/archives/2010/01/israels_true_potential.php
http://www.spectator.co.uk/melaniephillips/5716722/a-disproportionate-response.thtml