Gestern Nachmittag reiste der CDU-Ministerpräsidenten-Bewerber nach Berlin, um die BSW-Vorsitzende Sahra Wagenknecht persönlich um Hilfe bei der Regierungsbildung zu bitten.
Die beiden trafen sich am Donnerstagnachmittag in Berlin, wie eine Sprecherin des Bündnisses Sahra Wagenknecht eine Meldung der Ostthüringer Zeitung bestätigte. Um eine Regierung bilden zu können, liebäugelt Voigt mit einer Koalition aus CDU, BSW und SPD. Sahra Wagenknecht hatte bekanntlich gefordert, dass jeder, der mit dem BSW auf Landesebene zusammenarbeiten möchte, auch mit ihr persönlich sprechen müsse. Konkretes über Gesprächsergebnisse wurde nicht bekannt, ebenso blieb zunächst offen, ob es Folgetreffen von Voigt und Wagenknecht geben soll.
Das von Voigt angestrebte Bündnis hätte mit 44 Sitzen im Landtag noch keine Mehrheit und bräuchte noch Unterstützung von der Linken, um nicht auf Stimmen der AfD angewiesen zu sein. (Quelle: rp-online.de)
